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November 19, 2012

Russland baut neue atombetriebene Eisbrecher

Russland baut neue atombetriebene Eisbrecher

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Veröffentlicht: 00:32, 20. Nov. 2012 (CET)
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Russischer Eisbrecher

Sankt Petersburg (Russland), 19.11.2012 – Gegenwärtig betreibt Russland sechs Schiffe, die auch im Winter durch das Eis des Nordpolarmeeres fahren können. Diese können nur noch bis 2020 betrieben werden und müssen daher ersetzt werden. Dafür sollen jetzt drei neue, wesentlich leistungsstärkere gebaut werden. Die Kosten betragen umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro. Die neuen Schiffe können Eis bis zu einer Stärke von drei Metern durchbrechen. Damit können auch Tankern und anderen kommerziellen Schiffen der Weg durch das im Winter vereiste Meer gebahnt werden.

Die Planungen dafür hatte bereits vor einem Jahr die russische Atomenergiebehörde Rosatom bekanntgegeben. Damals wurde angekündigt, die neuen Eisbrecher würden einen Tiefgang haben, der doppelt so groß sei wie bei den noch in Betrieb befindlichen Schiffen. Rosatom ist für die zivile und militärische Atomindustrie des Landes zuständig.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Russland

Quellen[Bearbeiten]

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May 3, 2008

Für den FC Bayern München ist das UEFA-Cup-Halbfinale Endstation

Für den FC Bayern München ist das UEFA-Cup-Halbfinale Endstation

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Veröffentlicht: 22:27, 3. Mai 2008 (CEST)
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Sankt Petersburg (Russland) / Glasgow (Schottland), 03.05.2008 – Am Donnerstag, den 1. Mai spielte der FC Bayern München im UEFA-Cup Halbfinale gegen Zenit St. Petersburg. Das Team von Trainer Ottmar Hitzfeld verpasste dabei den Einzug ins Finale durch eine 0:4-(0:2-)Niederlage. Vor einer Woche hatten sich beide Teams beim Hinspiel in München 1:1 getrennt. Zenit St. Petersburg trifft nun im Finale am 14. Mai in Manchester auf die Glasgow Rangers.

In der vierten Minute brachte Pawel Pogrebnjak die Gastgeber von Trainer Dick Advocaat in Führung, Konstantin Syrjanow erhöhte in der 39. Minute zum 2:0-Pausenstand. Vor 21.500 Zuschauern im ausverkauften Petrowski-Stadion errang St. Petersburg einen klaren Sieg. In der 53. Minute traf Wiktor Faisulin, und Pogrebnjak erzielte in der 73. Minute seinen zweiten Treffer. Für das Endspiel ist nach einer Gelben Karte Goalgetter gesperrt.

Ottmar Hitzfeld sagte nach dem Spiel: „Wir haben heute sicherlich eine katastrophale Leistung gebracht und uns den Schneid abkaufen lassen. Die Mannschaft hat trotzdem alles versucht, aber es gibt so Tage, da macht man die Chancen nach vorne nicht. Auf internationalem Niveau darf man nicht solche Abwehrfehler machen wie wir. International waren wir nicht so stark wie in der Bundesliga.“

Luca Toni kommentierte: „Wir müssen uns eigentlich bei den Fans entschuldigen. Das war das schlechteste Spiel, an das ich mich erinnern kann.“

Philipp Lahm äußerte sich wie folgt: „Es ist schwer, nach so einem Spiel Worte zu finden. Insgesamt war das zu wenig, wir kriegen zu einfache Tore. Wir hatten in der Saison sehr gute Spiele, man darf jetzt nicht alles schlecht reden. Aber heute haben wir schlecht gespielt und sind verdient ausgeschieden.“

Karl-Heinz Rummenigge stellte fest: „Man muss anerkennen, das St. Petersburg ein super Spiel abgeliefert hat. Und man darf nicht vergessen, dass die russische Meisterschaft gerade erst angefangen hat, während unsere Mannschaft so ziemlich auf dem Zahnfleisch daherkommt. Wir haben zwei Titel gewonnen, daher kann die Mannschaft erhobenen Hauptes die Saison beenden.“

Die Glasgow Rangers siegten nach 120. Minuten durch Elfmeterschießen gegen AC Florenz mit 4:2. Nach 120. Minuten stand es 0:0. Die klar bessere Mannschaft war der AC Florenz.

Quellen

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August 30, 2006

Brand in Kathedrale im Zentrum von Sankt Petersburg

Brand in Kathedrale im Zentrum von Sankt Petersburg

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Artikelstatus: Fertig 16:12, 30. Aug. 2006 (CEST)
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Sankt Petersburg (Russland), 30.08.2006 – Ein Brand hat am vergangenen Freitag, den 25. August die 170 Jahre alte Kathedrale von St. Petersburg schwer beschädigt. Es handelt sich um die russisch-orthodoxe Dreifaltigkeitskathedrale im Stadtzentrum.

Der Brand hat zwei Kuppeln des Gebäudes, die Haupt- und die Nebenkuppel so stark beschädigt, dass sie einstürzten. Die Feuerwehr konnte die beiden Kuppeln nicht retten, da sie für eine Löschaktion zu hoch waren. Eine dritte Kuppel ist ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen worden, jedoch nicht eingestürzt. Die Außenmauern der Kathedrale sind unbeschädigt. Die Kirchenschätze im Inneren konnten rechtzeitig gerettet werden. Menschen wurden nicht verletzt.

Quellen

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August 23, 2006

Russisches Flugzeug in der Ukraine abgestürzt

Russisches Flugzeug in der Ukraine abgestürzt

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Artikelstatus: Fertig 09:52, 23. Aug. 2006 (CEST)
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Donezk (Ukraine), 23.08.2006 – Wie die russische Katastrophenschutzbehörde am 22. August meldete, ist ein russisches Passagierflugzeug über dem Osten der Ukraine abgestürzt. Das Flugzeug, eine „Tupolev TU-154“, die auf dem Weg von Anapa am Schwarzen Meer nach Sankt Petersburg unterwegs war, ist nach Aussage der russischen Katastrophenschutzbehörde in der Nähe von Donezk abgestürzt und steht in Flammen. Kurz bevor das Flugzeug mit 160 Menschen an Bord und zehn Crewmitgliedern vom Radar verschwunden sei, habe es noch einen Notruf abgesetzt. Es sollen vorwiegend russische Badeurlauber an Bord gewesen sein. Es sollen schon 30 Leichen geborgen worden sein, die Behörden gehen außerdem davon aus, dass keiner der Insassen den Absturz überlebt hat, die Ursache könnte ein Blitzschlag gewesen seín.

Die russische Katastrophenschutzbehörde gab zuvor bekannt, dass die Maschine nicht mehr auf dem Radar zu sehen wäre, so dass man zu dem frühen Zeitpunkt einen Absturz bereits annehmen musste. Vom ukrainischen Katastrophenministerium kam die Mitteilung, dass die Maschine Feuer gefangen hätte.

Quellen

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July 18, 2006

G8-Gipfel befürwortet Entsendung von Blauhelmen in den Libanon

G8-Gipfel befürwortet Entsendung von Blauhelmen in den Libanon

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Artikelstatus: Fertig 00:18, 18. Jul. 2006 (CEST)
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Sankt Petersburg (Russland), 18.07.2006 – Die Krise im Nahen Osten beschäftigte am Wochenende auch den so genannten G8-Gipfel der sieben führenden Industrienationen und Russlands in St. Petersburg. Nach stundenlangem Ringen einigte sich der Gipfel schließlich auf eine gemeinsame Erklärung zur jüngsten Eskalation der Gewalt zwischen Israel und der Hisbollah. Wie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag mitteilte, enthielt die Erklärung zunächst die Forderung nach einer Freilassung der entführten israelischen Soldaten sowie die Aufforderung an die Hisbollah, alle Angriffe auf Israel zu stoppen. Auch von Israel wird ein Ende der Kampfhandlungen gefordert. Außerdem habe sich der Gipfel, so Merkel weiter, darauf verständigt, in den Süden Libanons eine Beobachter- und Sicherheitsmission der Vereinten Nationen zu entsenden.

UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte am Rande des G8-Gipfels, der UN-Sicherheitsrat werde die Entsendung einer solchen internationalen Friedenstruppe in die Grenzregion zwischen dem Libanon und Israel prüfen.

Die Einigung auf die gemeinsame Erklärung wurde von Merkel als Erfolg der G8 gewertet. Zuvor hatte es um den Wortlaut der Resolution ein längeres Tauziehen gegeben, bei dem vor allem die Forderung nach einem Waffenstillstand kontrovers diskutiert wurde. Die USA und Deutschland waren der Auffassung, dass eine solche Forderung den Sicherheitsinteressen Israels nicht genügend Rechnung trage.

Die Abschlusserklärung enthält auch einen kurzen Abschnitt zur politischen Analyse der gegenwärtigen Situation im Nahen Osten. Darin heißt es: „Im Libanon griff die Hizbollah in Verletzung der Blauen Linie von libanesischem Territorium aus an und tötete und entführte israelische Soldaten. So verkehrten sie die positiven Entwicklungen ins Gegenteil, die mit dem syrischen Rückzug aus dem Libanon im Jahr 2005 begonnen hatten und unterminieren damit die demokratisch gewählte Regierung von Premierminister Fuad Siniora.“ An Israel appelliert die Erklärung, die humanitären und strategischen Konsequenzen seiner Handlungsweise zu bedenken, während gleichzeitig sein Recht auf Selbstverteidigung anerkannt werde. Israelis und Palästinenser werden aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Israel
  • Portal:Libanon
  • Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel fordert neue Opfer (16.07.2006)

Quellen

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December 25, 2005

Flughafen Düsseldorf: Scherz eines Passagiers löst Polizeieinsatz aus

Flughafen Düsseldorf: Scherz eines Passagiers löst Polizeieinsatz aus

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Düsseldorf (Deutschland), 25.12.2005 – Anstatt wie geplant landete am Freitagnachmittag ein 19-jähriger Kirgise nicht in Sankt Petersburg, sondern in einer Haftzelle der Bundespolizei. Auf dem Flughafen Düsseldorf fiel er um 16:33 Uhr dem Kontrollpersonal beim Einchecken auf. In seinem Fluggepäck befand sich nach Augenschein des Röntgengerätes ein länglicher Gegenstand, der Ähnlichkeit mit einer Bombe gehabt haben könnte.

Einem herbeigerufenen Mitarbeiter der Flugsicherheit erklärte der junge Mann auf Nachfrage, er habe eine Bombe im Gepäck. Diese Aussage löste dann sofort einen Großeinsatz der Polizei aus. Das Flughafengelände wurde abgesperrt und das Entschärfungskommando alarmiert. Obwohl der Fluggast sofort mitteilte, es habe sich um einen Scherz gehandelt, wurde er von der Bundespolizei verhaftet. Als Grund gab der Kirgise an, er wolle live dabei gewesen sein, wenn solch ein Alarmfall eintrete.

Das Entschärfungskommando gab nach einiger Zeit Entwarnung. Der verdächtige Gegenstand war eine harmlose CO2-Kartusche, die jedoch als Fluggepäck nicht zugelassen ist. Der Einsatz wurde um 17:20 Uhr beendet. Der Mann durfte den Flug nach Sankt Petersburg nicht antreten. Zudem könnte eine Rechnung für die Einsatzkosten auf ihn zukommen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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December 24, 2005

Schlossgebäude bei St. Petersburg durch Großbrand zerstört

Schlossgebäude bei St. Petersburg durch Großbrand zerstört

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Sankt Petersburg (Russland), 24.12.2005 – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde im russischen Sankt Petersburg ein historisch bedeutendes Gebäude durch einen Großbrand vollkommen zerstört. Betroffen ist ein Schlossgebäude im Park des Zarenpalastes „Peterhof“, das so genannte „Bauernschlösschen“. Es zählt zu den kunsthistorisch wertvollen Gebäuden in Russland und ist eine der größten Attraktionen der Touristen in St. Petersburg. Erbaut wurde es 1827 von Zar Alexander II. (1818-1881) .

Die St. Petersburger Feuerwehr war im Großeinsatz, sie wurde am Donnerstag um 15:08 Uhr Moskauer Zeit alarmiert. Es dauerte über 14 Stunden, bis der Brand am Freitagmorgen gelöscht werden konnte. Der Barockpalast Peters des Großen, der sich etwa zwei Kilometer vom „Bauernschlösschen“ entfernt befindet, war zu keiner Zeit in Gefahr. Derzeit laufen im „Bauernschlösschen“ Restaurierungsarbeiten. Aus diesem Grund waren feuergefährliche Lackdosen im Gebäude gelagert.

An der Stelle des Schlösschens befand sich vor dessen Bau ein kleiner Pavillon im Park des Zaren. Alexander II. hatte diesen Pavillon zu einer Sommerresidenz umbauen lassen. Es wurde zu einem stattlichen Gebäude mit drei Stockwerken und 1.000 Quadratmeter Wohnfläche. Das Gebäude ist bei dem Brand vollkommen ausgebrannt. Jetzt suchen die Ermittler nach dem Ursprung des Feuers.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände

Quellen

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