WikiNews de

March 8, 2010

Oscar-Verleihung 2010: Kriegsdrama „The Hurt Locker“ als bester Film ausgezeichnet

Oscar-Verleihung 2010: Kriegsdrama „The Hurt Locker“ als bester Film ausgezeichnet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:18, 8. Mär. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Kathryn Bigelow erhielt den Preis für die beste Regieleistung

Christoph Waltz, als bester Nebendarsteller ausgezeichnet

Sandra Bullock, als beste Schauspielerin ausgezeichnet

Jeff Bridges: „bester Schauspieler“

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 08.03.2010 – Bei der Verleihung des 82. Academy Award of Merit (Oscar) in Los Angeles wurde überraschend der Film der Regisseurin Kathryn Bigelow für ihren Kriegsfilm „The Hurt Locker“ mit sechs Oscars ausgezeichnet, darunter für den besten Film und die beste Regie. Es war das erste Mal in der Geschichte der Oscar-Verleihung, dass eine Frau für die beste Regie ausgezeichnet wurde. Der Oscar ist der begehrteste Filmpreis insbesondere der US-Filmbranche und wird seit 1929 jährlich vergeben.

Den Preis als beste Schauspielerin erhielt Sandra Bullock für die weibliche Hauptrolle in dem Film „The Blind Side“. Am Vortag war Bullock bereits als „schlechteste Schauspielerin des Jahres 2009“ für ihre Rolle in dem Film „All About Steve“ (Alles über Steve) mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet worden. Als bester Schauspieler wurde Jeff Bridges als Hauptdarsteller in dem Film „Crazy Heart“ geehrt, in dem er einen abgehalfterten Country-Sänger spielt.

Der Kassenschlager Avatar, ein Science-Fiction-Film, dem viele gute Chancen auf einen Oscar ausgerechnet hatten, ging leer aus.

In den deutschsprachigen Medien wurde besonders der Oscar für die beste Nebenrolle hervorgehoben, der an den österreichischen Schauspieler Christoph Waltz vergeben wurde, der in dem von Quentin Tarantino gedrehten Streifen „Inglourious Basterds“ einen SS-Offizier mimt. Da der Film teilweise im Potsdamer Filmstudio Babelsberg gedreht wurde, freute sich der Vorstandsvorsitzende der traditionsreichen deutschen Filmproduktionsstätte: „Mit der Auszeichnung ist Studio Babelsberg das fünfte Mal seit 2003 und das dritte Jahr in Folge erfolgreich bei den Oscars vertreten.“

Der Preis für den besten fremdsprachigen Film ging an einen Film aus Argentinien: „El Secreto de Sus Ojos“ (Das Geheimnis ihrer Augen).

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 9, 2010

Weltpremiere der restaurierten Langfassung von Fritz Langs „Metropolis“ auf arte in HDTV

Weltpremiere der restaurierten Langfassung von Fritz Langs „Metropolis“ auf arte in HDTV

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:55, 9. Feb. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Berlin (Deutschland), 09.02.2010 – Am kommenden Freitag, 12. Februar, wird im Rahmen der Berlinale die Weltpremiere der restaurierten Fassung von Fritz Langs Science-Fiction-Filmes „Metropolis“ stattfinden. Dieses alleine ist schon bemerkenswert, weil der Film 1927 nach der Uraufführung stark geschnitten und gekürzt gezeigt wurde und die Langfassung seit dieser Zeit als verloren galt. Nachdem in 2008 in Argentinien eine schlecht erhaltene Kopie auf 16 Millimeter Kinofilm gefunden wurde, konnten ungefähr 25 der fehlenden 30 Minuten wieder annähernd hergestellt werden.

Der Kultursender arte wird am Freitag ab 20:15 Uhr von der Premiere berichten und zeigt den Film ab 20:40 Uhr im Fernsehen. Das Besondere daran ist, dass arte den Film sogar in nativem HDTV zeigen wird, obwohl die Blu-ray noch nicht erhältlich ist. Es handelt sich also um die Weltpremiere dieses Filmes im Fernsehen. In Deutschland sendet arte in 720p50 (1280*720 Bildpunkte bei 50 Vollbildern/Sekunde) und in Frankreich in 1080i50 (1440*1080 Bildpunkte bei 50 Halbbildern/Sekunde).

Anschließend wird um 23:10 Uhr die Dokumentation „Die Reise nach Metropolis“ gezeigt, wie die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung die Restauration des neu gefundenen, aber mit erheblichen Altersspruren durchsetzten Filmmaterials vollzogen wurde und die Neuvertonung durchgeführt wurde.

Für weitere Informationen zur Langfassung von „Metropolis“ wurde die Internetseite www.metropolis2710.de mit mehr Informationen zum Film und zur Restauration eingerichtet.

Themenverwandte Artikel

  • ARTE HD beginnt Ausstrahlung am 1. Juli auf Astra Satellitenposition 19,2° Ost (01.07.2008)
  • Portal:High Definition Television (HDTV)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 23, 2009

Oscarverleihung 2009: „Slumdog Millionär“ räumt ab

Oscarverleihung 2009: „Slumdog Millionär“ räumt ab

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:50, 23. Feb. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Kate Winslet, Preisträgerin in der Kategorie: beste Schauspielerin („Der Vorleser“)

Sean Penn, als bester Schauspieler geehrt (Archivfoto)

Heath Ledger, gestorben 22. Januar 2008, posthum geehrt für seine Rolle in dem Film The Dark Knight

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 23.02.2009 – Bei der 81. Verleihung des Oscar, der begehrten Trophäe des Academy Award, in Los Angeles gab es einen klaren Sieger. Allein acht Oscars gingen an das in Indien produzierte Aufsteiger-Epos um einen Straßenjungen, der in einer TV-Show zum Millionär wird: „Slumdog Millionär“. Der britische Regisseur Danny Boyle recherchierte in den Slums von Mumbai für seinen Film. Dort fand er auch die Mehrzahl seiner jugendlichen Darsteller. Oscars erhielt der Film in den Kategorien bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Kameraführung, beste Musik, bester Song, bester Schnitt und beste Tonmischung.

Den Hauptpreis als beste Schauspielerin erhielt die britische Darstellerin Kate Winslet für die Hauptrolle in dem Film „Der Vorleser“, zu dem der deutsche Autor Bernhard Schlink die Romanvorlage geliefert hatte. Als männlicher Hauptdarsteller erhielt der US-amerikanische Schauspieler Sean Penn den begehrten Preis für seine Rolle als schwuler Politiker in dem Film „Milk“.

Der Preis für den besten ausländischen Film ging nach Japan für den Film „Departures“ (japanischer Originaltitel „Okuribito“). Dieser Film handelt von einem arbeitslosen Cellisten; der sich als Bestatter versucht. Auch ein deutscher Filmemacher durfte sich über einen Oscar freuen. Der deutsche Regisseur Jochen Alexander Freydank erhielt den Preis in der Kategorie „Bester Live Action-Kurzfilm“. Sein Film „Spielzeugland“ spielt in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Die deutsche Produktion des Münchner Filmproduzenten Bernd Eichinger „Der Baader Meinhof Komplex“ ging dagegen leer aus. Der Film über den „deutschen Herbst“ stand im Vorfeld der Verleihung auf einer Liste von neun Favoriten.

Ein besonderer Moment bei der diesjährigen Oscar-Verleihung war die posthume Verleihung der goldenen Oscar-Statue an den verstorbenen Schauspieler Heath Ledger als bester Nebendarsteller. Der Preis wurde stellvertretend von seinen Eltern und seiner Schwester entgegen genommen.

Die diesjährige Oscar-Verleihung im Kodak-Theatre in Los Angeles setzte einige neue Akzente. Die Oscars für Schauspieler wurden von berühmten Schauspielerkollegen anmoderiert, die die Preisträger durch sehr persönlich gehaltene Beiträge würdigten.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 7, 2006

Schauspielerin Cate Blanchett spielt den Musiker Bob Dylan

Schauspielerin Cate Blanchett spielt den Musiker Bob Dylan

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 08:47, 7. Jun. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Los Angeles (Vereinigte Staaten) / Montreal (Kanada), 07.06.2006 – Die Australierin Cate Blanchett wird in einem Musikfilm mit dem Titel „I’m Not There“ den Musiker Bob Dylan spielen, berichtete die Filmfachzeitschrift „Hollywood Reporter“ am 24. Mai.

Dargestellt wird in dem Film die Lebensgeschichte Dylans im Form einer Filmbiografie. Im Laufe der Jahre wird der Musiker in seinen unterschiedlichen Lebensalter von verschiedenen Schauspielern gespielt. Einer davon wird Richard Gere sein, Cate Blanchett spielt den jungen Dylan. Regisseur des Films ist Todd Haynes. Die Rechte für den Filmdreh hat der US-Rockbarde vor über zwei Jahren an Haynes übertragen.

Cate Blanchett wurde mit ihrer Rolle als Königin im Film „Elizabeth“ und als Elfenkönigin im Film „Herr der Ringe“ bekannt. Im Jahr 2005 war Cate Blanchett Gewinnerin eines Oscar für ihre Rolle als beste Nebendarstellerin in dem Film Aviator. Dylans bekanntesten Balladen sind „Blowin’ in the Wind“, „The Times They Are A-Changin“ und „Like a Rolling Stone“.

Die Dreharbeiten sollen im Juli 2006 in Montreal beginnen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 19, 2006

Am 14. Januar 2006 wurde Faye Dunaway 65 Jahre alt

Am 14. Januar 2006 wurde Faye Dunaway 65 Jahre alt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 19:38, 19. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 19.01.2006 – Am vergangenen Samstag wurde Faye Dunaway 65 Jahre alt. Geboren ist sie am 14. Januar 1941 in Bascom in Florida. Mit 26 Jahren wurde die US-Amerikanerin mit deutschen und irischen Vorfahren zum Filmstar.

Ihr größten Erfolge feierte sie zwischen 1967 und 1978. Ihr bekanntester Film war 1967 Bonnie & Clyde von und mit Warren Beatty. Sie stellte darin eine eiskalte Gangsterbraut dar. 1974 machte sie in Roman Polanskis Film Chinatown wieder auf sich aufmerksam. 1977 erhielt sie für den Film Network einen Oscar in der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“. Durch ihre Affäre mit dem italienischen Schauspieler Marcello Mastroianni geriet sie in die Schlagzeilen der Boulevardpresse. Auch danach spielte sie in Kino- und Fernsehfilmen mit, konnte aber an die damaligen Erfolge nicht so recht anknüpfen.

Nach beruflichen und privaten Tiefschlägen bekam die Schauspielerin Alkoholprobleme, durch ihre extravagante Art hatte sie nicht sehr viele Freunde im Kollegenkreis. Ihre letzten Versuche eines Comebacks scheiterten 2005. Damals moderierte sie im US-Fernsehen eine Realityshow, die aber kurz nach Erscheinen gestoppt wurde. Kritiker machten die Schauspielerin dafür verantwortlich.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Geburtstage

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 8, 2006

Consumer Electronics Show 2006: Filmstudios kündigen Blu-ray Disc und HD-DVD Spielfilmtitel an

Consumer Electronics Show 2006: Filmstudios kündigen Blu-ray Disc und HD-DVD Spielfilmtitel an

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 12:59, 8. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Hier stand einmal ein Bild, das von den Commons aus eingebunden wurde, dort aber gelöscht wurde.

Las Vegas (Vereinigte Staaten), 08.01.2006 – Auf der am Donnerstag in Las Vegas gestarteten Consumer Electronics Show (CES) gaben die großen Filmstudios ihre Vorstellungen für das Nachfolgemedium der DVD bekannt. Genaue Angaben zum tatsächlichem Starttermin und Preise der vorbespielten Kaufmedien der Blu-ray Disc und HD-DVD wurden noch nicht genannt. Als Verkaufstart der Filme und Abspielgeräte wird von beiden konkurrierenden Lagern das Ende des ersten Quartals 2006 angegeben.

Von Sony wurde bekannt, zum Blu-ray-Start 20 Titel der hauseigenen Filmfirma Sony Pictures und der in 2005 erworbenen MGM Studios anbieten zu wollen. Darunter werden sich Neuveröffentlichungen sowie ältere, schon auf DVD veröffentlichte Filme befinden. Es wird angedacht, jede Neuveröffentlichung ab diesem Zeitpunkt parallel zur DVD auch auf Blu-ray herauszubringen und pro Monat ebenfalls vier Katalogtitel für das neue Medium neu aufzulegen.

Das Startkontingent besteht aus „Bram Stoker’s Dracula“, „Desperado“, „Das Fünfte Element“, „Für ein paar Dollar mehr“, „Hitch – Der Date Doktor“, „House of Flying Daggers“, „Die Kanonen von Navarone“, „Kung Fu Hustle“, „The Last Waltz“, „Legenden der Leidenschaft“, „Resident Evil 2: Apocalypse“, „Ritter aus Leidenschaft“, „Robocop“, „Sinn und Sinnlichkeit“, „Species“, „Stealth – Unter dem Radar“, „S.W.A.T – Die Spezialeinheit“ und „xXx – Triple X“. Ebenfalls wird mit „Stargate: Atlantis“ eine TV-Serie auf Blu-ray veröffentlicht werden. Ob es sich dabei um eine Zusammenfassung aller Folgen in Standardauflösung auf einer Blu-ray Disc oder um eine Box mit mehreren Blu-ray Discs mit den Folgen als hochauflösende Version handelt, ist noch nicht bekannt.

Die Starttitel werden auf einlagigen Scheiben mit 25 Gigabyte Fassungsvermögen veröffentlicht. Für den Sommer 2006 wurden aber die Filme „Blackhawk Down“ und „Die Brücke am Kwai“ auf doppellagigen Discs mit 50 Gigabyte angekündigt, da diese Filme aufgrund von Überlänge und Bonusmaterial mehr Speicherplatz benötigen.

Außerdem sollen alle Titel ausgiebig Gebrauch von den interaktiven Fähigkeiten der BD-Java Software machen. Laut Ben Feingold, Präsident bei Sony Pictures Home Entertainment, sei es nun zu spät, um einen Rückzug von BD-Java zu machen. Dies wurde vom HD-DVD-Lager im letzten Jahr gefordert, um eine vorzeitige Einigung im Streit um einen gemeinsamen DVD-Nachfolgestandard zu erzielen. Dafür soll mit weiteren Funktionen wie unkomprimiertem digitalem Audio das Blu-ray Format attraktiver gemacht werden. Dieses soll auch direkt bei „Das Fünfte Element“ und „The Last Waltz“ zum Einsatz kommen. Weitere technische Angaben über Auflösung und Kopierschutz wurden aber noch nicht gemacht. Allerdings sollen 50.000 bis 100.000 Einheiten jedes Titels zum Start erhältlich sein.

Lions Gate soll ähnlich wie Sony seine zehn für Blu-ray Disc angekündigten Filme aus Katalogtiteln und Neuveröffentlichungen zusammensetzen und diese ab März/April im Laufe des Jahres weiter ausbauen. Zu den Starttiteln gehören „The Devil´s Rejects“, „Dune – Der Wüstenplanet“, „The Punisher“, „Rambo – First Blood“, „Reservoir Dogs“, „SAW“, „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ und „Total Recall – Die Totale Erinnerung“. Die letzten beiden Titel wurden schon in den USA und in Deutschland auf der proprietären Zwischenlösung WMV-HD-DVD veröffentlicht, die eine normale DVD-ROM als Speichermedium und den Film als hochaufgelöste Version in WMV-HD nutzt.

20th Century Fox will 20 Titel zum Sommer anbieten, unter denen sich „Fantastic Four“, „Ice Age“, „Im Fadenkreuz – Allein gegen Alle“, „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ und „Kiss of the Dragon“ befinden sollen. Die Filme sollen bereits zwei Wochen vor den Blu-ray Playern auf den Markt kommen und sollen nur etwa 20 Prozent der Bonusmaterialien enthalten, die auf den DVDs der selben Filme enthalten sind. Als Mehrwert sollen sie jedoch mit speziell für das neue Format erstellten Bonusmaterialien aufwarten.

Paramount Pictures wird gleichfalls zehn Film auf Blu-ray Disc herausbringen, allerdings auch parallel dazu auf HD-DVD. Die Filme „Aeon Flux“, „The Italian Job: Jagd auf Millionen“, „Lara Croft: Tomb Raider“, „Der Manchurian Kandidat“, „Sahara“, „Sleepy Hollow“, „Sky Captain and the World of Tomorrow“, „U2: Rattle and Hum“, „Vier Brüder“ und „Wir waren Helden“ sollen dabei ab dem späten Frühling erhältlich sein. Inwiefern sich die gleichzeitig auf Blu-ray und HD-DVD herausgebrachten Filme wegen inkompatibler Technik und Interaktivitätssoftware unterscheiden, ist noch nicht bekannt. Auch von diesen Filmen gibt es bereits „The Italian Job“, „Lara Croft: Tomb Raider“ und „Wir waren Helden“ auf WMV-HD-DVD in Deutschland zu kaufen.

Weitere Filmstudios werden ihre Starttitel ebenfalls noch auf der CES oder kurz danach bekannt geben. Einzig Warner gab im Vorfeld bekannt, dass diese ebenfalls wie Paramount ihre Filme auf beiden Scheibenformaten vertreiben wollen. Auf Amazon.com werden bereits die ersten Titel von Paramount unter HD-DVD gelistet und mit einer Veröffentlichung im April angegeben.

Alle Filmstudios schwiegen aber noch über detailliertere technische Informationen. Vor allem, in welchen Auflösungen sich die Filme auf den Medien befinden werden, da es bei HDTV mehrere Auflösungen und Bildaufbauarten in den Spezifikationen gibt. Die ebenfalls auf der CES vorgestellten Player unterstützen dabei die Auflösungen 1080i und 720p bei 60 Hertz und waren auch für DVD und CD vorbereitet.

Auch welches der beiden konkurrierenden Formate sich durchsetzen wird, ist ungewiss. Es wird aber davon ausgegangen, dass ein Formatkrieg wie zu „VHS gegen Beta“-Zeiten bevorsteht. Letztlich wird der Kunde entscheiden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • VideoBusiness.com: „As studios dish slate news at Consumer Electronics Show“ (englischsprachige Quelle) (03.01.2006, 16:03 Uhr)
  • Yahoo! News: „20TH Century Fox Announces 1ST Wave of 20 Blu-Ray Disc Titles“ (englischsprachige Quelle) (04.01.2006, 16:42 Uhr Ortszeit) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Yahoo! Finance: „Paramount Pictures Home Entertainment Announces Debut Line-up for Blu-ray Disc Format“ (englischsprachige Quelle) (04.01.2006, 03:01 Uhr ET) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Yahoo! Finance: „Paramount Pictures Home Entertainment Unveils HD DVD Launch Titles“ (englischsprachige Quelle) (04.01.2006, 03:01 Uhr ET) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 7, 2006

Heinrich Harrer, der Lehrer des Dalai-Lama, ist tot

Heinrich Harrer, der Lehrer des Dalai-Lama, ist tot

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:11, 8. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Friesach (Österreich), 07.01.2006 – Der Lehrer des Dalai Lama ist tot. Heinrich Harrer, ein berühmter Bergsteiger und Forscher, starb im Alter von 93 Jahren am Samstag, den 7. Januar im Deutschordensspital Friesach in Kärnten.

Sein Geburtsort ist Hüttenberg in Kärnten, dort kam er am 6. Juli 1912 zur Welt. Er wurde Gymnasiallehrer, doch in diesem Beruf arbeitete er nicht lange. Seine Hauptbetätigung war die eines Skilehrers. Bei den Olympischen Spielen 1936 war er Mitglied des österreichischen Nationalteams, ein Jahr später errang er einen Weltmeistertitel im Abfahrtslauf.

Wegen seiner Vergangenheit im Nationalsozialismus geriet Harrer im Jahr 1996 in die Schlagzeilen. Nachdem sein Wirken in der Buchverfilmung „Sieben Jahre in Tibet“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, kam seine Mitgliedschaft in der SA, der SS und der NSDAP ans Tageslicht. In der Diskussion wies er nach Angaben eines Berichts angeblich nach, dass er in diesen Organisationen jedoch passiv geblieben wäre. Sein Beitritt sei aus opportunistischen Gründen erfolgt.

Eiger

Diese opportunistischen Gründe führte er laut einem Artikel des Tagesspiegels vom 13. November 1997 in einem Spiegel-Interview genauer aus. Er habe das Parteibuch der NSDAP als Sport- und Geographielehrer gebraucht, und die SS-Mitgliedschaft sei der „größte Irrtum seines Lebens“ gewesen. Im Mai 1997 veröffentlichte der Stern dann ein Dokument seiner Mitgliedschaft aus dem Jahr 1933 in der SA (damals in Österreich noch illegal). Auch dafür hatte Harrer wieder eine Erklärung parat. Dieses Dokument sei „rückdatiert“ gewesen, damit er im Dezember 1938 den Beginn der Ehe mit Lotte, der Tochter eines Grönlandforschers, „beschleunigen“ konnte. Nähere Einzelheiten gehen aus dem Bericht des Tagesspiegels nicht hervor. Bei Lotte Wegeners Vater handelte es sich um keinen Geringeren als den Entdecker der Kontinentalverschiebung, Alfred Wegener. 1938 war auch das Jahr, in dem Harrer als erster Mensch die Eiger Nordwand bestieg. Er wurde damit zu einer Art Nationalheld für Österreich und Deutschland. Die Propagandaabteilung der Nationalsozialisten „bat“ Harrer, als so genannter Sportinstrukteur der SS beizutreten, was dieser dann auch tat. 1938 war übrigens das Jahr, in dem der „Anschluss“ Österreichs nach Deutschland erfolgte.

Harrer war von 1946 bis 1951 bei der tibetanischen Regierung angestellt. Er entzog sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Gerichtsbarkeit der Briten, in dem er zusammen mit einem Expeditionsleiter einer zuvor durchgeführten Expedition nach Indien aus einem Internierungslager floh. Sie marschieren zusammen 2.000 Kilometer in 21 Monaten zu Fuß und erreichten die heilige Stadt Lhasa, die für Ausländer eigentlich gesperrt war. Seine technischen Kenntnisse wurden dort sofort geschätzt, so dass er zum Berater und Lehrer des damals elfjährigen Dalai Lama aufstieg. Auch vor der anrückenden chinesischen Besatzungsarmee im Tibet konnte er wieder rechtzeitig fliehen.

Heinrich Harrer wurde später vielfach ausgezeichnet. Er ist seit 1982 Träger des Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse, ebenfalls seit 1982 Träger des Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und seit 1992 Träger der Goldenen Humboldt-Medaille.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 3, 2006

Schauspieler und Regisseur Mel Gibson feiert seinen 50. Geburtstag

Schauspieler und Regisseur Mel Gibson feiert seinen 50. Geburtstag

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:57, 3. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Peekskill (Vereinigte Staaten) / Melbourne (Australien), 03.01.2006 – Der in den USA geborene aber in Australien auf einer Farm lebende Schauspieler und Regisseur Mel Gibson feiert heute seinen 50. Geburtstag. Geboren wurde Mel Gibson als Mel Columville Gerard Gibson in den USA. Er wurde zusammen mit seinen Geschwistern streng katholisch erzogen. Er war das sechste von elf Kindern. Sein Vater war Lokführer. 1968 wanderte die gesamte Familie nach Australien aus. Ursprünglich wollte Gibson Priester werden, begann aber eine Schauspielausbildung, die er 1979 abschloss.

International bekannt wurde Gibson 1979 mit dem australischen Film Mad Max. Er spielte im Laufe seiner Karriere nicht nur Action-Helden, sondern nahm auch Rollen als Charakterdarsteller an.

Gibson hat 1980 eine ehemalige Krankenschwester geheiratet, aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor. 1984 nahm er sich selbst eine zweijährige Auszeit vom Filmrummel, um – wie er selbst sagte – den Ausstieg aus dem Alkoholmissbrauch zu schaffen.

Gibson hat große Pläne. Zwei Jahre nach seinem umstrittenen Film Die Passion Christi, der die Kreuzigungsgeschichte Jesus aus der Sicht Gibsons darstellt, möchte er einen Film über Papst Johannes Paul II. drehen. Im Laufe seiner Karriere hat er mehrere Oscars bekommen unter anderem am Höhepunkt seiner Karriere für den Film Braveheart.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Geburtstage
  • Portal:Papst

Quellen

  • Esslinger Zeitung Online: „Streng gläubiger Hollywood-Star: Schauspieler und Regisseur Mel Gibson wird 50“ (03.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • web.de: „Mel Gibson feiert einen runden Geburtstag“ (03.01.2006, 00:13 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 1, 2006

Sven Regener von Element Of Crime wird heute 45

Sven Regener von Element Of Crime wird heute 45

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 00:19, 2. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 01.01.2006 – Der Gründer der Berliner Rockband Element of Crime, Sven Regener, wird heute 45 Jahre alt. Geboren wurde er am 1. Januar 1961 in Bremen.

Regener schloss sich in seiner Jugend in Bremen der kommunistischen Punk-Szene an, zog aber 1982 nach Berlin um und gründete dort 1985 die Rockband Element Of Crime. Bekannt wurde Element Of Crime für seine deutschsprachigen poetisch-melancholischen Songtexte.

In späteren Jahren begann Regener, als Schriftsteller zu arbeiten. Sein erster Roman war Herr Lehmann, die Vorlage zum gleichnamigen Kinofilm. Der Film gehörte zu den Preisträgern des Deutschen Filmpreises 2004 mit der besten Nebenrolle.

Der Film stellt keine Autobiographie Regeners dar, dennoch weist der Film viele Elemente aus Regeners Jugendzeit in den linksradikalen Gruppen Bremens auf.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Geburtstage

Quellen

  • web.de: „Die Promi-Geburtstage vom 01. Januar 2006: Sven Regener“ (01.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • ARD.de: „Die Gewinner 2004 – Deutscher Filmpreis“ (01.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • element-of-crime.de: „element-of-crime – Sven Regener“ (01.01.2006)

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 28, 2005

Heute vor 80 Jahren kam Hildegard Knef auf die Welt

Heute vor 80 Jahren kam Hildegard Knef auf die Welt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 28.12.2005 – Heute vor 80 Jahren kam im baden-württembergischen Ulm Hildegard Knef auf die Welt. Sie siedelte jedoch bald nach Berlin um und ließ sich bei der UFA zur Zeichnerin ausbilden. Bekannt wurde sie im Jahr 1946, als in Deutschland die ersten Nachkriegsfilme gedreht wurden. Der Film „Die Sünderin“ löste einen Skandal aus, weil die Knef in einer Szene nackt zu sehen war. Sie wurde dafür heftig von der katholischen Kirche kritisiert. Die Schlagzeilen, die sie mit dem Film machte, zogen über sieben Millionen Zuschauer in die Kinos. Danach führte sie ihr Weg auch nach Hollywood, dort nahm sie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Sie blieb nicht lange in Amerika. Ein Streit zwischen ihr und ihrer Filmfirma beendete ihre Hollywood-Karriere, und die Knef reiste nach Deutschland zurück.

Ihre gesamte Karriere war von vielen Auf- und Abstiegen gekennzeichnet. Insgesamt spielte sie in 40 Kinofilmen mit. Als nach einiger Zeit die großen Filmrollen ausblieben, startete sie in den 1960-er Jahren eine Karriere als Chansonsängerin.

Als Schriftstellerin erregte die Knef im Jahr 1970 Aufmerksamkeit, als ihre Biografie erschien. Das Buch „Der geschenkte Gaul“ wurde weltweit zum Bestseller. 1975 veröffentlichte sie ein weiteres Buch: „Das Urteil“ – in welchem sie ausführlich über ihre Brustkrebserkrankung berichtete. Insgesamt erschienen sieben Bücher von der Knef.

Privat erregte ihre Affäre mit David Cameron Aufmerksamkeit. Cameron, der damals noch verheiratet war, wurde einer ihrer Ehemänner. Am 1. Februar 2002 starb Hildegard Knef in Berlin.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Geburtstage

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »