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July 22, 2016

Bregenzer Festspiele: Jubel über eine vergessene Oper

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Bregenzer Festspiele: Jubel über eine vergessene Oper

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Pavel Černoch als Hamlet,
Bregenzer Festspiele 2016

Bregenz (Österreich), 22.07.2016 – Die Komponistengeneration nach Giuseppe Verdi versuchte sich in den 1860er Jahren, vom großen Maestro zu emanzipieren und die italienische Oper stilistisch zu erneuern. Verdi selbst war noch aktiv, sollte aber nur mehr wenige Opern komponieren. Zu den jungen Wilden der damaligen Zeit zählten die Komponisten Arigo Boito und Franco Faccio, gute Freunde, die auch gemeinsam in den Truppen Garibaldis kämpften. Boito, der auch Libretti schrieb, verfasste für seinen Freund eine Opernfassung von Shakespeares Hamlet, die Faccio vertonte und die 1865 in Genua mit einigem Erfolg uraufgeführt wurde. Als jedoch 1871 die Oper mit dem italienischen Titel Amleto an der Mailänder Scala angesetzt wurde, erkrankte der Tenor, sang ohne Stimme und das Werk fiel durch. Es erlebte danach 143 Jahre lang keine weitere Aufführung.

Der amerikanische Komponist und Dirigent Anthony Barrese entdeckte die Oper im 21. Jahrhundert wieder, erstellte aus dem Autograph eine Notenausgabe und brachte die Oper 2014 in Baltimore konzertant und in Albuquerque szenisch zur Aufführung. 2016 wagte die neue Intendantin der Bregenzer Festspiele, Elisabeth Sobotka, eine Renaissance des Werkes auch in Europa. Die Neuinszenierung von Olivier Tambosi, dirigiert von Paolo Carignani begeisterte Publikum und Presse. Gelobt wurden sowohl das Werk, als auch die Inszenierung. „Alles, was das Opernherz begehrt“, titelte Eleonore Büning, die Kritikerin der FAZ, und bezeichnete Faccios vergessenes Werk „eine sensationelle Opern-Entdeckung“. Auch die Wiener Tageszeitung Kurier berichtete vom „Jubel!“ und lobt insbesondere den stimmlich und darstellerisch überzeugenden Darsteller der Titelrolle, den tschechischen Tenor Pavel Černoch: „ein Tenor zum Niederknien“.

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Wikinews-logo.svg   “La Juive” erstmals seit 1931 an der Bayerischen Staatsoper (26.06.2016)

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October 26, 2013

Schiller auf Europa-Tournee

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Schiller auf Europa-Tournee

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Veröffentlicht: 26.10.2013, 21:25 (CEST)
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Bregenz (Österreich), 26.10.2013 – Schiller? Friedrich Schiller? Ja – fast richtig gelesen! Ein Musikprojekt trägt den Namen des weltberühmten deutschen Dichters. Und auch die erste Single ist eine Anlehnung an ein Werk des Klassikers. Die Glocke – ein Gedicht, welches auswendig zu lernen in der Vergangenheit Generationen von Schülern angehalten wurden, inspirierte den Gründer des Projekts vor 15 Jahren dazu, zum 230jährigen Geburtstag des klassischen Dichters ein Musikstück mit dem Titel Das Glockenspiel zu produzieren.

Seitdem sind seine Produktionen ein Mischung aus elektronischen Klängen, sanfter Meditationsmusik und Gesang. Die Texte sind meist deutsch oder englisch, vereinzelt auch italienisch. Bekannte Stars wie Xavier Naidoo oder Kim Sanders wirken gelegentlich mit. Verbreitet wird die Musik über Internetportale und als CD. Neuerdings kommen verstärkt klassische Elemente dazu. Für das neue Album, der Ende August erschien, wurden die Opernsängerin Anna Netrebko und zwei renommierte Instrumentalisten engagiert.

Am 26. April 2013 – also genau vor einem halben Jahr – begann die große Europatournee des Künstlers in London. Gegenwärtig tourt er durch Österreich. Das für heute abend vorgesehene Konzert in Bregenz wurde jedoch in das 20 km weiter südlich gelegene Götzis verlegt. Weitere Auftritte sind in der Schweiz und in Russland vorgesehen. Den Abschluss findet die Konzertreihe am 6. Dezember in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

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  • Portal:Musik

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March 14, 2011

Mahnwachen zur Solidarität mit den Opfern der japanischen Atomkatastrophe und den Risiken der Atomenergie

Mahnwachen zur Solidarität mit den Opfern der japanischen Atomkatastrophe und den Risiken der Atomenergie

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Veröffentlicht: 21:12, 14. Mär. 2011 (CET)
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Hamburg / Bremen (Deutschland) / Bregenz (Österreich), 14.03.2011 – Angesichts der japanischen Atomkatastrophe, die an die Ereignisse von Tschernobyl im April 1986 erinnert, fanden in zahlreichen deutschen Städten sogenannte Mahnwachen statt. In Bremen riefen der Landesverband der Grünen, der Gesamtpersonalrat und andere Organisationen heute zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz um 18 Uhr auf. Redner war unter anderen der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen. In Hamburg fand eine Kundgebung bereits am gestrigen Sonntag, den 13.03.2011 um 16 Uhr am Hachmannplatz (Hauptbahnhof), in Berlin um 18 Uhr vor dem Bundeskanzleramt statt.

Auch im österreichischen Bregenz fand heute um 17.00 Uhr eine Mahnwache vor dem Landhaus in Bregenz statt. Vorarlbergs Parteien fordern den weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie und werden von der Sozialistischen Bodenseeinternationale (SBI) unterstützt. In einem offenen Brief an den österreichischen Bundeskanzler Faymann (SPÖ) fordert Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP), sich gegen den Neubau von drei Kernkraftwerken in der Schweiz einzusetzen und den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie zu unterstützen.

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January 4, 2008

Brandanschlag auf türkisches Generalkonsulat

Brandanschlag auf türkisches Generalkonsulat

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Veröffentlicht: 10:12, 4. Jan. 2008 (CET)
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Bregenz (Österreich), 04.01.2008 – Am 2. Januar 2007 wurde auf das türkische Generalkonsulat in Bregenz ein Brandanschlag mit Molotowcocktails verübt.

Gegen 3:15 bis 3:30 Uhr hatten vier unbekannte Jugendliche vier Molotowcocktails in das Konsulat geworfen. Einer der Sprengkörper prallte gegen die Wand und zersprang, ein anderer durchbrach das Fenster. Dabei entstand starker Rauch, ein Brand konnte von der Feuerwehr jedoch verhindert werden.

Die Polizei hat ihre Ermittlungstätigkeit aufgenommen. An den nächsten Tagen soll das Konsulat verstärkt geschützt werden.

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April 11, 2005

Ergebnis Gemeinderatswahl Vorarlberg 2005

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Vorarlberg

Bregenz (Österreich), 11.04.2005 – Alle Parteien außer der FPÖ konnten in den gestrigen Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen zulegen. In Bregenz, Lustenau und Hard sind Stichwahlen notwendig. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,9 Prozent (2000: 88,8 %).

Die Ergebnisse Vorarlbergs größter Gemeinden:

  ÖVP FPÖ SPÖ Die Grünen Sonstige
Bregenz 38,2 % 7,3 % 35,5 % 13,4 % Bregenz denkt: 5,3 %
Dornbirn 57,7 % 8,1 % 23,1 % 10,6 % Unabhängige Bürgerliste Dornbirn: 0,5 %
Feldkirch 64,6 % 7,2 % 14 % 14,2 %  
Bludenz 49,1 % 3,9 % 33,4 % Offene Liste Bludenz: 13,6 %
Lustenau 37,2 % 40,4 % 6,5 % 13,1 % Liste Halil Ilgec: 2,8 %
Hohenems 54,6 % 12,9 % 13 % 7,1 % Die Emsigen: 9 %, ULH: 3,5 %

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April 10, 2005

Gemeinderatswahl Vorarlberg 2005

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Gemeinderatswahl Vorarlberg 2005

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Vorarlberg

Bregenz (Österreich), 10.04.2005 – In Vorarlberg finden heute Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen statt. In 96 Gemeinden sind 245.504 Bürger wahlberechtigt und entscheiden erstmals ohne Wahlpflicht über die Zusammensetzung der Gemeindeparlamente. Es wird eine geringere Wahlbeteiligung erwartet. Die ersten Wahlen nach der Abspaltung der BZÖ von der FPÖ versprechen eine spannende Wahl. Verantwortliche rechnen mit einem Absturz der Freiheitlichen.

Die Ergebnisse der letzten Gemeindevertretungswahlen lauten wie folgt: 44,4 Prozent (637 Mandate) ÖVP, 17,1 Prozent (219 Mandate) FPÖ, 13,2 Prozent (157 Mandate) SPÖ, 4,1 Prozent (33 Mandate) Die Grünen, 21,2 Prozent (706 Mandate) Sonstige. Wahlbeteiligung: 88,8 Prozent

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December 5, 2004

Erdbeben im Raum Freiburg

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Erdbeben im Raum Freiburg

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Lage des Epizentrums bei Waldkirch im Landkreis Emmendingen

Freiburg im Breisgau (Deutschland), 05.12.2004 – Um 02:52 Uhr erschütterte ein vergleichsweise starkes Erdbeben den Südwesten Deutschlands und die anliegenden Regionen in Frankreich und der Schweiz. Die Ausläufer waren auch in Österreich zu spüren. Wie der österreichische Erdbebendienst in einer Aussendung mitteilte, wurden sie in Tirol und Vorarlberg wahrgenommen.

Das Epizentrum lag in Waldkirch (12 km unter dem Kandel), Landkreis Emmendingen, nahe Freiburg, und erreichte eine Stärke von 5,43; die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich meldet offiziell eine Magnitude von 5,1 (siehe Link unten) auf der Richterskala.

Nach Angaben aus dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (LGRB) war das Erdbeben in einem Umkreis von zirka 250 Kilometern um das Epizentrum deutlich wahrzunehmen. Bis gegen 20:45 Uhr (Ortszeit) wurden insgesamt neun, deutlich schwächere, Nachbeben registriert.

Man rechnet mit Gebäudeschäden in einem Umkreis von bis zu 35 Kilometern. Neben einem kleinen eingestürzten Dach ist im knapp 150 Kilometer entfernten Stuttgart ein Schornstein eingestürzt.

Aktuell (6. Dezember 2004) gibt es noch Nachbeben mit einer Magnitude um 2,0. Nach Auskunft des Erdbebendienstes des LGRB Baden-Württemberg ist noch innerhalb von zwei bis drei Monaten mit Nachbeben zu rechnen.

Schadensmeldungen: Noch existieren keine genaueren Einschätzungen über die entstandenen Sachschäden.

  • In Furtwangen gab es zahlreiche Gebäudeschäden, in vielen Häusern wurden Risse in Putz und Mauerwerk festgestellt. Kachelöfen brachen zusammen, Kamine wurden beschädigt. Im ehemaligen Krankenhaus der Stadt brach Beton aus der Decke und riss einen Teil der Deckenverkleidung mit.
  • Weitere Häuser hatten Risse in den Wänden. So zum Beispiel in Denzlingen im Kreis Emmendingen und in Unterkirnach im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Die vorläufige Abschätzung der Schadenshöhe beläuft sich auf zehn Millionen Euro.

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