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February 16, 2010

US-Behörde für Verkehrssicherheit: 34 Tote durch Toyota-Fahrzeugmängel

US-Behörde für Verkehrssicherheit: 34 Tote durch Toyota-Fahrzeugmängel

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Veröffentlicht: 12:00, 16. Feb. 2010 (CET)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 16.02.2010 – 34 unfallbedingte Todesfälle in den Vereinigten Staaten sollen nach Angaben von US-Medien, die sich auf Daten der US-Behörde für Verkehrssicherheit beziehen, auf Mängel in Autos des japanischen Herstellers Toyota zurückzuführen sein. Die Verkehrssicherheitsbehörde untersucht seit Jahren in Zusammenarbeit mit dem US-Verkehrsministerium Daten über Unfälle, die von Bürgern auf Defekte bei Fahrzeugen zurückgeführt wurden. Die veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf einen Zeitraum von zehn Jahren.

Toyota hat in den letzten Wochen Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zur Beseitigung von Mängeln wie sich nicht zurückstellender Gaspedale, Fehler in der Bremsanlage (bei Hybridautos), rutschender Fußmatten und anderer Qualitätsmängel in die Werkstätten zurückgerufen. Ab dem 24. Februar muss sich Toyota im US-Kongress einer Anhörung stellen.

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  • Portal:Toyota

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February 14, 2010

USA: Toyota startet neuen Rückruf

USA: Toyota startet neuen Rückruf – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

USA: Toyota startet neuen Rückruf

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Veröffentlicht: 18:59, 14. Feb. 2010 (CET)
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Toyota Tacoma (2009)

Orlando (Vereinigte Staaten), 14.02.2010 – Der japanische Autohersteller Toyota plant in den Vereinigten Staaten den Rückruf von etwa 8.000 Kleinlastern des Modells Tacoma. Wie aus einem Dokument hervorgeht, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, gibt es offenbar Probleme mit der Antriebswelle in der neuen Allrad-Version des Pickups. Demnach könnte sich die vordere Antriebswelle lösen, den Boden berühren und das Fahrzeug damit unlenkbar machen. Der US-Zulieferer Dana hat die neueste Rückrufaktion ausgelöst. Eine Überprüfung habe gezeigt, dass Komponenten der Antriebswelle, die bei Fahrzeugen von Toyota, Ford und Nissan eingebaut worden sind, – abhängig vom Fahrzeugtyp – brechen können. Ford und Nissan teilten mit, dass sie keinen Grund für einen Rückruf sähen. Als Grund für die Mängel bei den ausgelieferten Komponenten gab Toyota Probleme bei der Qualitätskontrolle an. Probleme des japanischen Autobauers bei Gaspedalen, Bremssystemen und Fussmatten hatten in den letzten Wochen bereits zu Rückrufaktionen von weltweit insgesamt 8,5 Millionen Fahrzeugen geführt.

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February 3, 2010

Nach Rückrufaktion: Absatzeinbruch Toyotas in den Vereinigten Staaten

Nach Rückrufaktion: Absatzeinbruch Toyotas in den Vereinigten Staaten

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Veröffentlicht: 21:29, 3. Feb. 2010 (CET)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 03.02.2010 – Die Absatzzahlen für Toyota in den Vereinigten Staaten erlitten nach der Rückrufaktion des japanischen Autoherstellers einen dramatischen Einbruch. Im Januar sanken die Verkaufszahlen für Toyota um 8,7 Prozent.

Inzwischen wurde bekannt, dass Toyota weltweit über acht Millionen Fahrzeuge wegen defekter Gaspedale zurückrufen muss. Die Kosten der Rückrufaktion werden von Experten auf 1,1 bis 2,2 Milliarden US-Dollar geschätzt. Marktbeobachter schätzen ein, dass sich Toyota damit ein massives Image-Problem eingehandelt hat. Der Hersteller, der für die hohe Qualität seiner Fahrzeuge bekannt war, hat offenbar zu knapp kalkuliert. Die Süddeutsche Zeitung zitiert dazu Professor Horst Wildemann von der Technischen Universität München, der einschätzt, dass das Problem mit den Gaspedalen hausgemacht sei. Wildemann hält es für ein Indiz dafür, dass man bei Toyota „aus Kostengesichtspunkten bis an die technologischen Grenzen gegangen“ sei.

Toyota ist zurzeit immer noch Weltmarktführer in der Automobilindustrie. Die Imageprobleme des japanischen Herstellers nutzt nun der deutsche Autobauer VW, um sich selbst möglicherweise schon bald auf Platz Eins der führenden Automobilhersteller zu setzen. Mit ihrer „Strategie 2018“ wollen die Wolfsburger Autobauer Toyota in den USA den ersten Platz streitig machen. Bis zum Jahr 2018 will VW in den Vereinigten Staaten eine Million Autos verkaufen und damit an Toyota vorbeiziehen. Weltweit will VW dann zehn Millionen Fahrzeuge pro Jahr an den Mann oder die Frau bringen.

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  • Defekte Gaspedale: Toyota startet Rückrufaktion (29.01.2010)

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January 24, 2010

Lidl ruft Harzer Käse wegen erhöhter Anteile von Listerien zurück

Lidl ruft Harzer Käse wegen erhöhter Anteile von Listerien zurück

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Veröffentlicht: 10:39, 24. Jan. 2010 (CET)
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Das Bakterium „Listeria monocytogenes“

Harzer Käse

Neckarsulm (Deutschland), 24.01.2010 – Der Lebensmittel-Discounter Lidl hat die Verbraucher aufgerufen, eine bestimmte bei Lidl angebotene Käsesorte nicht zu verzehren, weil diese erhöhte Werte von Listerien (Listeria monocytogenes) aufwiesen. Von den Listerien besteht ein Infektionsrisiko insbesondere für kranke Menschen, Schwangere und Neugeborene.

Bei dem Käse handelt sich um Harzer Käse der Marke Reinhardshof des Unternehmens Prolactal. Lidl erklärte, vorsorglich werde neben dem Harzer Käse auch der Reinhardshof Bauernkäse mit Edelschimmel zurückgerufen. Bei der Rückgabe der Ware werde der Kaufpreis erstattet. Die genannten Artikel wurden umgehend aus den Regalen entfernt, erklärte Lidl auf seiner Homepage.

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  • Portal:Verbraucherschutz

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January 30, 2009

Toyota ruft 1,35 Millionen Autos des Typs Yaris zurück

Toyota ruft 1,35 Millionen Autos des Typs Yaris zurück

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Veröffentlicht: 08:02, 30. Jan. 2009 (CET)
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Tōkyō (Japan), 30.01.2009 – Der japanische Autohersteller Toyota hat einen großen Fahrzeugrückruf gestartet. Aus Sicherheitsgründen ruft Toyota weltweit etwa 1,35 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. In Deutschland seien rund 44.600 Autos des des Typs Yaris der Baujahre November 2005 bis April 2007 betroffen, weltweit 830.000. Nach Konzernangaben soll sich das Dämmmaterial in Sicherheitsgurten bei Unfällen entzündet haben. Inhaber werden in den nächsten Monaten vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben. Wer nicht solange warten will, könne sich direkt an seinen Händler wenden.

Bei den zwischen Januar 2005 und Mai 2008 hergestellten Yaris-Zwillingsmodellen Vitz, Belta und Ractis in Japan sei zudem ein Problem mit der Auspuffanlage bekannt. Es bestehe Bruchgefahr der Abgasrückführung, was zu einer deutlich überhöhten Schadstoffemission führen könne. Ein Unfall in diesem Zusammenhang ist nicht bekannt, dieses Problem liege bei dem Yaris Konzernangaben zufolge nicht vor. Gesamt seien von dem Japan-Rückruf 525.000 Fahrzeuge betroffen.

Über die Kosten der Rückrufaktionen wollte der Konzern keine Angaben machen.

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  • Portal: Verbraucherschutz

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December 9, 2008

Dioxin in irischem Schweinefleisch

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Dioxin in irischem Schweinefleisch

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Veröffentlicht: 08:03, 9. Dez. 2008 (CET)
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Eingeschweißtes Fleisch im Kühlfach (Archivfoto Commons)

Dublin (Irland), 09.12.2008 – Die irische Lebensmittelschutzbehörde FSAI hat am Samstagabend einen (mutmaßlich aus verseuchtem Futtermittel der Farmen stammenden) 200-fachen Wert des zulässigen Dioxinanteils in Schweinefleisch festgestellt und das In- und Ausland darüber informiert. Die zuständigen irischen Behörden ordneten außerdem den Rückruf aller aus irischem Schweinefleisch hergestellten Produkte an, die seit September in den Handel gelangt waren. Der Rückruf sei aber nur eine vorsorgliche Maßnahme, da dioxin-belastete Futtermittel nur in etwa zehn Prozent der irischen Schweinemastbetriebe verfüttert worden seien.

Betroffen sind einer ersten Meldung zufolge alle Produkte, vornehmlich in Großbritannien, die seit dem 1. September auf den Markt kamen, davon dürfte der Großteil wahrscheinlich verzehrt sein. Nicht nur Fleisch- und Wurstwaren, sondern auch mit irischem Schweinefleisch belegte Pizzen sind zu vernichten, so meldet der Express am Montag. Es gibt eine Massenkeulung der irischen Schweine und außerdem hat das deutsche Bundesgesundheitsministerium den Handel aufgefordert Fleischwaren aus Schweinefleisch irischer Herkunft (Ursprungsland) aus dem Handel zu nehmen.

Unterdessen spricht die Wiener Zeitung davon, dass möglicherweise auch Rindfleisch in den Futtermittel-Skandal verwickelt sei. Die 200-fache Überschreitung des zulässigen Dioxin-Höchstwertes rühre von Maschinenöl her, dass angeblich aufgrund eines technischen Defekts in der Produktionsanlage des Futtermittelherstellers Millstream Power Recyling aus dem irischen Ort Carlow in das Futter gelangt und in mehr als 25 Länder verteilt worden sei. Inzwischen scheinen sich aber die Hinweise zu erhärten, dass es sich eher um eine unerlaubte Beimengung, ein Panschen, handeln könnte. Dies lässt zumindest die Süddeutsche Zeitung durchblicken. Somit handelte es sich nicht um das Dioxin selbst, sondern um ein dioxinähnliches Nebenprodukt: polychlorierte Biphenyle.

Laut EU-Kommission sei mit Dioxin verseuchtes Schweinefleisch in 21 Ländern entdeckt worden. Dies seien China, Dänemark, Deutschland, Belgien, Estland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Russland, Zypern (alle in der EU), außerdem die Vereinigten Staaten und Kanada sowie Japan, Singapur und Korea.

Die irische Lebensmittelkontrollbehörde FSAI (Food Safety Authority of Ireland) erklärte am Montag, trotz der Kontamination mit Dioxin sei das tatsächliche gesundheitliche Risiko, das von einem kurzfristigen Verzehr dioxinverseuchten Fleisches ausgehe, gering. Die Behörde weist weiter darauf hin, dass sich Dioxin vorwiegend in sichtbaren Fettgewebebestandteilen des Fleisches einlagert und in magerem Schweinefleisch daher nur eine geringe Verunreinigung zu erwarten sei. In Verbindung mit der Tatsache, dass nur etwa zehn Prozent des in den Handel gelangten Schweinefleisches verunreinigt gewesen sei, werde die These eines sehr geringen gesundheitlichen Risikos durch das in den Handel gelangten Schweinefleisches untermauert.

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October 17, 2007

Produktrückrufe: Babyheizstrahler „Strato“, „Schenkel“-Dorschleber und Käse von „Tête de Moine“

Produktrückrufe: Babyheizstrahler „Strato“, „Schenkel“-Dorschleber und Käse von „Tête de Moine“

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Veröffentlicht: 11:36, 17. Okt. 2007 (CEST)
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Wien (Österreich) / Nürnberg (Deutschland) / Saint-Imier (Schweiz), 17.10.2007 – Der österreichische Konservenhersteller Schenkel ruft alle Chargen von „Art. 371 Rügenfisch Dorschleber in eigenem Öl und Saft 115g Dosen“ zurück. Grund sind erhöhte Dioxingehalte in den Konserven, die zum bundesweiten Rückruf nach dem Lebensmittelrecht verpflichten, gab derstandard.at an. Dieses Produkt wurde in die gesamte Europäische Union ausgeliefert.

Die Glen Dimplex Deutschland GmbH aus Nürnberg startet eine freiwillige Rückrufaktion von Babywärmestrahlern mit der Bezeichnung „Strato 480“. Laut der Internetseite produktrueckrufe.de besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit der Überhitzung, wobei es zu punktuellem Abtropfen kommen kann, was die Gefahr von Verbrennungen birgt. Zur Vorbeugung von Gefahren sollte das Gerät außer Betrieb genommen und der Hersteller kontaktiert werden.

Der Lebensmittelhersteller „Tête de Moine“ aus der Schweiz ruft sein Produkt Halbhartkäse „Tête de Moine“ zurück. Durch den Gehalt von Verotoxin bildenden Escherichia (E.) coli können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorgerufen werden. Auftreten können diese Symptome ein bis acht Tage nach dem Verzehr. Die betroffene Charge wurde am 24. Juli 2007 verpackt und steht zum Verkauf bis zum 22. Oktober 2007 bei diversen Lebensmitteldiscountern.

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October 14, 2007

Salmonellen in Bio-Salami aus Italien

Salmonellen in Bio-Salami aus Italien – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Salmonellen in Bio-Salami aus Italien

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Veröffentlicht: 19:16, 14. Okt. 2007 (CEST)
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Mainz (Deutschland), 14.10.2007 – Auch Bio-Produkte sind vor einer Rückruf-Aktion nicht gefeit. In einer Charge Bio-Salami des italienischen Herstellers „Salumificio Pedrazzoli“ wurden Salmonellen nachgewiesen, was einen Rückruf durch den Feinkost- und Weinimporteur „Di Gennaro“ aus Stuttgart auslöste. Die unter dem Namen „Prima Vera Bio-Salami Cacciatore, 200 gr“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.11.2007 und der LOT Nr. 140607 auch in Deutschand angebotene Salami kann Magen-Darm-Infektionen auslösen, die beispielsweise bei Personen mit geschwächtem Immunsystem, kleinen Kindern, schwangeren Frauen und Senioren schwere Erkrankungen zur Folge haben können. Käufer sollten die erworbenen Produkte auf keinen Fall verzehren und an den Handel zurückgeben.

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October 1, 2007

Brandgefahr bei Geländewagen von Suzuki

Brandgefahr bei Geländewagen von Suzuki

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Veröffentlicht: 12:39, 1. Okt. 2007 (CEST)
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Brüssel (Belgien), 01.10.2007 – Wie das EU-Schnellwarnsystem RAPEX im Wochenbericht der 38. Kalenderwoche 2007 mitteilt, ruft derzeit der japanische Autohersteller Suzuki Geländewagen des Typs „Grand Vitara DDiS“ in die Werkstätten zurück. Grund dafür ist ein möglicherweise durch Vibration oder anderweitige Beanspruchung entstehendes Leck im Kühlsystem des Fahrzeuges, welches eine Überhitzung des Dieselpartikelfilters erzeugen und somit zu einem Fahrzeugbrand führen kann.

Üblich ist es, dass die Halter betroffener Fahrzeuge unter Mitwirkung des Kraftfahrt-Bundesamtes ermittelt und durch den Hersteller in die Werkstätten „eingeladen“ werden. Das ermöglicht im Gegensatz zu sonstigen Rückrufen – beispielsweise von Lebensmitteln oder bleihaltigen Spielwaren – eine relativ stille Abwicklung. Sicher wären viele Rückrufe effektiver abzuwickeln, wenn mehr und mehr eine Registrierung der Käufer erfolgen würde. Diese erfolgt derzeit jedoch mehr oder weniger auf freiwilliger Basis. Derzeit zunehmende Rückrufaktionen erfordern ein Nachdenken der zuständigen Gremien und Politiker, um schnell entsprechenden Gefahren entgegenwirken zu können. Eine umfassende Information aller Verbraucher an zentraler Stelle und in deutscher Sprache wären dazu zwei Schritte in die richtige Richtung.

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September 22, 2007

Brandgefahr bei Wäschetrocknern

Brandgefahr bei Wäschetrocknern – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Brandgefahr bei Wäschetrocknern

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Veröffentlicht: 11:51, 22. Sep. 2007 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 22.09.2007 – Nachdem sich auf Grund übermäßiger Hitzeentwicklung bereits mehrere Akkutypen für Computer und Mobiltelefone selbst entzünden können, kommen nun gemäß einer Meldung der “otto group” aus Hamburg weitere 80.000 Kondensationstrockner hinzu. Von 1995 bis 2006 sind in Trocknern der Marken “Hanseatic” und “Viking” Kunststoffgitter eingebaut worden, die sich unter Umständen beim Trockenvorgang durch glimmende oder brennende Flusen entzünden können.

Zwar betont Otto, alle Produktionsnormen eingehalten zu haben. Auf Grund der Produktverantwortung aber hat die Firmengruppe, zu der neben dem bekannten Otto Versand beispielsweise auch die Unternehmen Schwab und Baur gehören, eine umfangreiche Reparaturaktion zur Schadensbegrenzung zu bewältigen.

Bereits im März des Jahres 2007 erregten ähnliche Probleme entsprechendes Aufsehen. Die Firmen Bosch, Siemens, Neff, Constructa vertrieben Glaskeramik-Kochfelder, die sich selbst einschalten und dadurch Brandschäden auslösen konnten. Im Juni d. J. kamen brandgefährliche Geschirrspüler AEG-Electrolux, Electrolux, Juno-Electrolux und Zanussi hinzu, in denen ungeeignete Zubehörteile verbaut waren.

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