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August 10, 2010

Patricia Neal ist gestorben

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Patricia Neal ist gestorben

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Veröffentlicht: 01:27, 10. Aug. 2010 (CEST)
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Patricia Neal und Roald Dahl 1954

Edgartown (Vereinigte Staaten), 10.08.2010 – Die Schauspielerin Patricia Neal, die 1963 für „Der Wildeste unter Tausend“ mit dem Oscar als Beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde, starb am Sonntag im Alter von 84 Jahren in ihrer Heimatstadt Edgartown in Massachusetts an Lungenkrebs.

Bereits in den 1940er-Jahren hatte ihre Karriere erfolgreich am Broadway begonnen. Für eine Rolle in Lillian Hellmans Stück „Another Part of the Forest“ erhielt sie den 1947 bei dessen erster Verleihung den Tony Award. Sie schloss daraufhin bei Warner Bros. einen siebenjährigen Vertrag ab. Ihr Filmdebüt hatte sie 1949 in „John Loves Mary“. In der Folge spielte sie an der Seite von Ronald Reagan, John Wayne, Paul Newman und weiteren Stars der Zeit. Für ihre Rolle in „Rosen für die Lady“ wurde sie 1969 erneut als Beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert. In den 1980er-Jahren zog sie sich weitestgehend aus dem Filmgeschäft zurück, eine letzte große Rolle hatte sie 1999 in „Cookie’s Fortune – Aufruhr in Holly Springs“ von Robert Altman.

Patricia Neals privates Leben war von Schicksalsschlägen gezeichnet. 1949 hatte sie eine Affäre mit Gary Cooper und wurde schwanger. Die Abtreibung des Kindes belastete sie in den folgenden Jahrzehnten schwer, wie sie in ihrer Autobiographie schrieb. Cooper entschied sich gegen Neal und kehrte zu seiner Familie zurück. Neal selbst heiratete 1953 den damals noch unbekannten Schriftsteller Roald Dahl, der später Popularität durch seine Kinderbücher erlangte. Später schrieb sie, ihn nicht geliebt zu haben. Insgesamt hatte das Paar fünf Kinder. Die älteste Tochter, Olivia, starb 1962 im Alter von sieben Jahren an Masern, zwei Jahre zuvor war ihr vier Monate alter Sohn, Theo, bei einem Unfall in New York schwer verletzt worden und musste mehrfach am Gehirn operiert werden. Drei Schlaganfälle, die sie 1965 erlitt, überlebte sie nur durch die medizinischen Kenntnisse ihres Ehemannes. Nach einem dreiwöchigen Koma folgten langwierige Therapien, in denen sie neu zu gehen und zu sprechen lernte. Die Ehe zwischen ihr und Roald Dahl wurde 1983 geschieden, nachdem sie erfahren hatte, dass er seit Jahren eine Affäre hatte. In ihren späteren Lebensjahren engagierte sich Patricia Neal ehrenamtlich für Opfer von Gehirnverletzungen.

Quellen

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March 8, 2010

Oscar-Verleihung 2010: Kriegsdrama „The Hurt Locker“ als bester Film ausgezeichnet

Oscar-Verleihung 2010: Kriegsdrama „The Hurt Locker“ als bester Film ausgezeichnet

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Veröffentlicht: 21:18, 8. Mär. 2010 (CET)
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Kathryn Bigelow erhielt den Preis für die beste Regieleistung

Christoph Waltz, als bester Nebendarsteller ausgezeichnet

Sandra Bullock, als beste Schauspielerin ausgezeichnet

Jeff Bridges: „bester Schauspieler“

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 08.03.2010 – Bei der Verleihung des 82. Academy Award of Merit (Oscar) in Los Angeles wurde überraschend der Film der Regisseurin Kathryn Bigelow für ihren Kriegsfilm „The Hurt Locker“ mit sechs Oscars ausgezeichnet, darunter für den besten Film und die beste Regie. Es war das erste Mal in der Geschichte der Oscar-Verleihung, dass eine Frau für die beste Regie ausgezeichnet wurde. Der Oscar ist der begehrteste Filmpreis insbesondere der US-Filmbranche und wird seit 1929 jährlich vergeben.

Den Preis als beste Schauspielerin erhielt Sandra Bullock für die weibliche Hauptrolle in dem Film „The Blind Side“. Am Vortag war Bullock bereits als „schlechteste Schauspielerin des Jahres 2009“ für ihre Rolle in dem Film „All About Steve“ (Alles über Steve) mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet worden. Als bester Schauspieler wurde Jeff Bridges als Hauptdarsteller in dem Film „Crazy Heart“ geehrt, in dem er einen abgehalfterten Country-Sänger spielt.

Der Kassenschlager Avatar, ein Science-Fiction-Film, dem viele gute Chancen auf einen Oscar ausgerechnet hatten, ging leer aus.

In den deutschsprachigen Medien wurde besonders der Oscar für die beste Nebenrolle hervorgehoben, der an den österreichischen Schauspieler Christoph Waltz vergeben wurde, der in dem von Quentin Tarantino gedrehten Streifen „Inglourious Basterds“ einen SS-Offizier mimt. Da der Film teilweise im Potsdamer Filmstudio Babelsberg gedreht wurde, freute sich der Vorstandsvorsitzende der traditionsreichen deutschen Filmproduktionsstätte: „Mit der Auszeichnung ist Studio Babelsberg das fünfte Mal seit 2003 und das dritte Jahr in Folge erfolgreich bei den Oscars vertreten.“

Der Preis für den besten fremdsprachigen Film ging an einen Film aus Argentinien: „El Secreto de Sus Ojos“ (Das Geheimnis ihrer Augen).

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Quellen

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February 23, 2009

Oscarverleihung 2009: „Slumdog Millionär“ räumt ab

Oscarverleihung 2009: „Slumdog Millionär“ räumt ab

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Veröffentlicht: 23:50, 23. Feb. 2009 (CET)
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Kate Winslet, Preisträgerin in der Kategorie: beste Schauspielerin („Der Vorleser“)

Sean Penn, als bester Schauspieler geehrt (Archivfoto)

Heath Ledger, gestorben 22. Januar 2008, posthum geehrt für seine Rolle in dem Film The Dark Knight

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 23.02.2009 – Bei der 81. Verleihung des Oscar, der begehrten Trophäe des Academy Award, in Los Angeles gab es einen klaren Sieger. Allein acht Oscars gingen an das in Indien produzierte Aufsteiger-Epos um einen Straßenjungen, der in einer TV-Show zum Millionär wird: „Slumdog Millionär“. Der britische Regisseur Danny Boyle recherchierte in den Slums von Mumbai für seinen Film. Dort fand er auch die Mehrzahl seiner jugendlichen Darsteller. Oscars erhielt der Film in den Kategorien bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Kameraführung, beste Musik, bester Song, bester Schnitt und beste Tonmischung.

Den Hauptpreis als beste Schauspielerin erhielt die britische Darstellerin Kate Winslet für die Hauptrolle in dem Film „Der Vorleser“, zu dem der deutsche Autor Bernhard Schlink die Romanvorlage geliefert hatte. Als männlicher Hauptdarsteller erhielt der US-amerikanische Schauspieler Sean Penn den begehrten Preis für seine Rolle als schwuler Politiker in dem Film „Milk“.

Der Preis für den besten ausländischen Film ging nach Japan für den Film „Departures“ (japanischer Originaltitel „Okuribito“). Dieser Film handelt von einem arbeitslosen Cellisten; der sich als Bestatter versucht. Auch ein deutscher Filmemacher durfte sich über einen Oscar freuen. Der deutsche Regisseur Jochen Alexander Freydank erhielt den Preis in der Kategorie „Bester Live Action-Kurzfilm“. Sein Film „Spielzeugland“ spielt in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Die deutsche Produktion des Münchner Filmproduzenten Bernd Eichinger „Der Baader Meinhof Komplex“ ging dagegen leer aus. Der Film über den „deutschen Herbst“ stand im Vorfeld der Verleihung auf einer Liste von neun Favoriten.

Ein besonderer Moment bei der diesjährigen Oscar-Verleihung war die posthume Verleihung der goldenen Oscar-Statue an den verstorbenen Schauspieler Heath Ledger als bester Nebendarsteller. Der Preis wurde stellvertretend von seinen Eltern und seiner Schwester entgegen genommen.

Die diesjährige Oscar-Verleihung im Kodak-Theatre in Los Angeles setzte einige neue Akzente. Die Oscars für Schauspieler wurden von berühmten Schauspielerkollegen anmoderiert, die die Preisträger durch sehr persönlich gehaltene Beiträge würdigten.

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March 4, 2007

Oscar für „Das Leben der Anderen“

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Oscar für „Das Leben der Anderen“

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Artikelstatus: Fertig 17:19, 4. Mär. 2007 (CET)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 04.03.2007 – Nach Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“ im Jahr 1980 und Caroline Links Film „Nirgendwo in Afrika“ im Jahr 2003 hat dieses Jahr zum dritten Mal ein deutscher Film in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ einen Oscar gewonnen. Florian Henckel von Donnersmarcks Film „Das Leben der Anderen“ wurde mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet.

Die korrekte Bezeichnung für den Oscar lautet eigentlich „Academy Award of Merit“ (etwa: Verdienstauszeichnung der Akademie). Er wird einmal jährlich von der amerikanischen „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ (etwa: Akademie für Filmkunst und -wissenschaft) in verschiedenen Kategorien verliehen, wobei manche Kategorien – wie zum Beispiel der Ehrenoscar für das Lebenswerk – nicht in jedem Jahr vergeben werden. Als bedeutendste Kategorien gelten die Kategorien für den besten Film, die beste Regie, die besten Hauptdarsteller und besten Drehbücher. In diesem Jahr wurde der Oscar in 24 Kategorien vergeben.

Mit vier Oscars schnitt der Martin Scorsese-Film „Departed – Unter Feinden“ dabei am besten ab. Der in fünf Kategorien nominierte Film erhielt die Auszeichnungen „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Bester Schnitt“. Scorsese war schon 1981 erstmals und seitdem noch sieben weitere Male für den Oscar nominiert, hatte den Preis bislang aber nie gewonnen. Er galt dieses Jahr als hoher Favorit und gewann nach nunmehr 26 Jahren seinen ersten Oscar, wofür er vom Publikum im Kodak Theatre begeistert gefeiert wurde. Als beste Darsteller in der Hauptrolle gewannen Helen Mirren („Die Queen“) und Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“); für ihre Leistungen in der Nebenrolle wurden Jennifer Hudson („Dreamgirls“) und Alan Arkin („Little Miss Sunshine“) geehrt. In der Drehbuch-Kategorie gewann den Preis für das beste Original-Drehbuch ebenfalls „Little Miss Sunshine“.

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March 7, 2006

Weniger US-Fernsehzuschauer wollten Oscar-Verleihung sehen

Weniger US-Fernsehzuschauer wollten Oscar-Verleihung sehen

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Artikelstatus: Fertig 20:09, 7. Mrz. 2006 (CET)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 07.03.2006 – Deutlich weniger US-Fernsehzuschauer als im Vorjahr, nämlich acht Prozent weniger, sahen der diesjährigen Oscar-Verleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag zu.

Der US-Sender ABC gab heute die Einschaltquoten bekannt. Demnach waren es im Jahr 2006 nur 38,8 Millionen Zuschauer, während es ein Jahr zuvor noch 42,1 Millionen Filmfans waren.

Ob es an der Auswahl der Filme lag, die in diesem Jahr eindeutig einen sozialkritischen Überhang aufwiesen, kommentierte ABC nicht. Blockbuster-Filme wie in den Vorjahren standen nicht zur Auswahl. Als im Jahr 1998 der Film „Titanic“ nominiert war, saßen 55,2 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen.

In Deutschland wurde die Oscar-Gala live von Pro Sieben übertragen. Hier sahen 0,36 Millionen Menschen zu, was einem Schnitt von 15,2 Prozent entspricht. Die Zusammenfassung am Montagabend sahen 0,67 Millionen Deutsche, das entspricht einer Quote von 4,2 Prozent.

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  • 78. Oscar-Verleihung endete mit Überraschung (06.03.2006)

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February 26, 2006

Nach dem Oscar nun der César

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Artikelstatus: Fertig 18:10, 26. Feb. 2006 (CET)
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Paris (Frankreich), 26.02.2006 – Bei der Oscar-Verleihung 2005 in Los Angeles war das Boxer-Drama „Million Dollar Baby“ mit vier Auszeichnungen der große Gewinner. Der Regisseur des Films, Clint Eastwood, konnte am Samstagabend in Paris nun auch den französischen César einheimsen. Der César ist das europäische Gegenstück zum Oscar und wurde heuer zum 31. Mal vergeben.

Den César bekam der Film in der Rubrik „Bester ausländischer Film“. Allerdings war der 74-jährige Eastwood bei der Verleihung nicht persönlich anwesend.

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January 19, 2006

Am 14. Januar 2006 wurde Faye Dunaway 65 Jahre alt

Am 14. Januar 2006 wurde Faye Dunaway 65 Jahre alt

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Artikelstatus: Fertig 19:38, 19. Jan. 2006 (CET)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 19.01.2006 – Am vergangenen Samstag wurde Faye Dunaway 65 Jahre alt. Geboren ist sie am 14. Januar 1941 in Bascom in Florida. Mit 26 Jahren wurde die US-Amerikanerin mit deutschen und irischen Vorfahren zum Filmstar.

Ihr größten Erfolge feierte sie zwischen 1967 und 1978. Ihr bekanntester Film war 1967 Bonnie & Clyde von und mit Warren Beatty. Sie stellte darin eine eiskalte Gangsterbraut dar. 1974 machte sie in Roman Polanskis Film Chinatown wieder auf sich aufmerksam. 1977 erhielt sie für den Film Network einen Oscar in der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“. Durch ihre Affäre mit dem italienischen Schauspieler Marcello Mastroianni geriet sie in die Schlagzeilen der Boulevardpresse. Auch danach spielte sie in Kino- und Fernsehfilmen mit, konnte aber an die damaligen Erfolge nicht so recht anknüpfen.

Nach beruflichen und privaten Tiefschlägen bekam die Schauspielerin Alkoholprobleme, durch ihre extravagante Art hatte sie nicht sehr viele Freunde im Kollegenkreis. Ihre letzten Versuche eines Comebacks scheiterten 2005. Damals moderierte sie im US-Fernsehen eine Realityshow, die aber kurz nach Erscheinen gestoppt wurde. Kritiker machten die Schauspielerin dafür verantwortlich.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Geburtstage

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January 11, 2006

Deutsche Firma erhält Oscar-Technikpreis

Deutsche Firma erhält Oscar-Technikpreis

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Artikelstatus: Fertig 12:14, 11. Jan. 2006 (CET)
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Bad Kreuznach (Deutschland), 11.01.2006 – Die Oscar-Akademie („Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles“) gab heute bekannt, wer die Technikpreise des Jahres 2006 erhält. Insgesamt werden 17 Erfindungen aus dem Bereich Filmtechnik gewürdigt. Darunter befindet sich auch eine Firma aus der deutschen Stadt Bad Kreuznach. Sie bekommt den Oscar für eine „wissenschaftlich-technische Errungenschaft“, nämlich die Entwicklung eines Projektionsobjektivs. Es handelt sich um die Firma Schneider.

Durch die Erfindung der deutschen Firma können Filme in Kinos mit mehr Lichtausgewogenheit und deutlicherer Schärfe auf die Leinwand projeziert werden. Dies wird durch eine neuartige Linse erreicht.

Einen weiteren Preis erhält eine Firma, die eine fliegende Kamera entwickelt hat.

Quellen

  • chiemgau-online.de: „Oscar-Akademie vergibt Technikpreise“ (10.01.2006, 23:48 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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September 15, 2005

Regisseur und vierfacher Oscar-Preisträger Robert Wise gestorben

Regisseur und vierfacher Oscar-Preisträger Robert Wise gestorben

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Los Angeles (Verenigte Staaten), 15.09.2005 – Der Regisseur und vierfache Oscar-Preisträger Robert Wise ist am Mittwoch im Alter von 91 Jahren in einem Krankenhaus von Los Angeles an Herzversagen gestorben. Unter anderem führte er bei der „West Side Story“ und „Star Trek – Der Film“ Regie.

Die wichtigste Auszeichnung war 1967 der Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. 1992 erhielt er die Nationalmedaille der USA für die Künste. Am Samstag, den 10. September, feierte er noch mit Freuden seinen 91. Geburtstag. Der Regisseur Martin Scorsese, der sich für Robert Wise als Kandidat für den Ehren-Oscar für das Lebenswerk eingesetzt hatte, sagte damals, dass Wise die amerikanische Tradition von Exzellenz, Ehrlichkeit und Integrität vertrete. In gewisser Hinsicht, so Scorsese, sei er der Steven Spielberg seiner Zeit gewesen.

Quellen

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September 11, 2005

Filmfestspiele von Venedig: „Goldener Löwe“ für Hayao Miyazaki

Filmfestspiele von Venedig: „Goldener Löwe“ für Hayao Miyazaki

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Artikelstatus: Fertig 13:10, 12. Sep. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Venedig (Italien), 11.09.2005 – Bereits am Freitag hat der japanische Regisseur Hayao Miyazaki auf den Filmfestspielen von Venedig für sein Lebenswerk einen „Goldenen Löwen“ ehrenhalber erhalten. Der 64-jährige war an unzähligen japanischen Zeichentrickfilmen (Anime) beteiligt.

Marco Müller, der Direktor der Filmfestspiele, nannte Miyazaki einen „Riesen“, der die Mauern, die zwischen japanischen Animationsfilmen und westlichen Filmen ständen, abgerissen habe. Er habe visionäre Fantasie geschaffen, die einem die Sprache verschlage.

Miyazakis Karriere begann in den 60er Jahren als Zeichner. Heute gilt er als erfolgreichster Anime-Regisseur. „Prinzessin Mononoke“ (1997) war in Japan äußerst erfolgreich und wurde auch international bekannt. Wirklichen Erfolg auch im Westen brachte ihm „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001). Der Film wurde 2002 mit dem „Goldenen Bären“ und 2003 mit einem Oscar ausgezeichnet.

Seine neueste Produktion „Das wandelnde Schloss“ läuft derzeit in den Kinos und begeistert Alt und Jung.

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