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March 29, 2013

Flug der Besatzung zur ISS: Ankunft mit Sojus-Kapsel in Rekordzeit

Flug der Besatzung zur ISS: Ankunft mit Sojus-Kapsel in Rekordzeit

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Veröffentlicht: 14:55, 29. Mär. 2013 (CET)
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Derzeitige Besatzung der ISS (v.l.n.r.): Alexander Missurkin, Pawel Winogradow, Christopher Cassidy, Roman Romanenko, Chris Hadfield, Tom Marshburn (Archivbild vom 26.07.2012)

Baikonur (Kasachstan), 29.03.2013 – Drei neue Besatzungsmitglieder haben die Internationale Raumstation ISS in Rekordzeit erreicht. Für den Flug in einer Sojus-Kapsel benötigten die zwei russischen Kosmonauten Pawel Winogradow und Alexander Missurkin und der US-amerikanische Astronaut Christopher Cassidy nur fünf Stunden und 46 Minuten. Die Raumfahrer dockten heute um 3.29 Uhr MEZ an der Raumstation an. Im russischen Fernsehen wurden Live-Bilder des Fluges vom Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS gezeigt. Die bisherigen Flüge mit einer Sojus-Kapsel dauerten mindestens zwei Tage.

Während die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos das neue Flugschema jetzt für alle Flüge zur ISS übernehmen möchte, bemängelt die NASA, dass die Besatzung während des gesamten Fluges angeschnallt bleiben muss. Außerdem gebe es technische Probleme bei einem verkürzten Flugplan. Möglich wurde die kurze Anreise, da der Bordcomputer nun unabhängig vom Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau arbeitet. Ein ständiger Funkkontakt mit der Bodenstation ist so nicht mehr nötig. Im August 2012 erfolgten zunächst Tests zu dem Schnellflug mit drei verschiedenen unbemannten Raumfrachtern. Seit die Vereinigten Staaten im Jahr 2011 ihr Shuttle-Programm eingestellt haben, ist der Flug mit einer Sojus-Kapsel die einzige Möglichkeit, die Raumstation zu erreichen. Etwa 53 Milliarden Euro will Russland bis 2020 in sein Raumfahrtprogramm investieren und damit seine Position auf dem „Weltraummarkt“ festigen.

Die drei Raumfahrer ergänzen die bisherige Besatzung, die aus dem Russen Roman Romanenko, dem US-Amerikaner Thomas Marshburn und dem Kanadier Chris Hadfield besteht, die seit Dezember 2012 für etwa sechs Monate auf der ISS ist.

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December 29, 2010

Russland: Medwedew feuert Verantwortliche für Satellitenpanne

Russland: Medwedew feuert Verantwortliche für Satellitenpanne

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Veröffentlicht: 21:06, 29. Dez. 2010 (CET)
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Russische Rakete vom Typ Proton

Moskau (Russland), 29.12.2010 – Ranghohe Verantwortliche der russischen Raumfahrt müssen gehen. Staatspräsident Dmitri Medwedew macht sie persönlich für das Scheitern einer Satellitenmission Anfang des Monats verantwortlich.

Eine russische Proton-Rakete sollte am 5. Dezember drei Satelliten auf eine erdnahe Umlaufbahn befördern. Die Satelliten waren Kernbestandteil des russischen Programms GLONASS, eines eigenen Satellitennavigationssystems. Die Satelliten erreichten jedoch nicht die vorgesehene Umlaufbahn, sondern waren kurz vor Hawaii in den Pazifik gestürzt. Ursache des Totalverlusts waren offenbar Berechnungsfehler beim Betanken der Trägerrakete. Bei den entlassenen Führungskräften handelt es sich um den Vizepräsidenten und Chefkonstrukteur der Raketen- und Luftfahrtkorporation Energija, Wjatscheslaw Filin, sowie den stellvertretenden Leiter von Roskosmos, Viktor Romischewski.

Grundlage der Personalentscheidung war ein Bericht des stellvertretenden russischen Premierministers, Sergej Iwanow, an Medwedew. Auf Anweisung Medwedews werden bei der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos „zusätzliche Maßnahmen zur Festigung der Disziplin“ getroffen, berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.

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December 28, 2010

Europäischer Internetsatellit „Ka-Sat“ ins All gestartet

Europäischer Internetsatellit „Ka-Sat“ ins All gestartet

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Veröffentlicht: 12:18, 28. Dez. 2010 (CET)
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KA-SAT (künstlerische Darstellung)

Baikonur (Kasachstan), 28.12.2010 – Eine Trägerrakete vom Typ Proton-M startete in der Nacht von Sonntag auf Montag (22:51 Uhr CET) vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur und brachte den europäischen Satelliten „Ka-Sat“ des französischen Satellitenbetreibers Eutelsat in eine geosynchrone Umlaufbahn.

Der von der deutschen Firma für Raumfahrttechnologie Astrium gebaute 6,1 Tonnen schwere Satellit soll künftig dafür sorgen, dass auch die entlegensten Teile Europas und des Mittelmeerraums mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgt werden können. Ka-sat gilt mit einer Übertragungsrate von rund 70 Gigabit pro Sekunde als sehr leistungsfähig.

Erste Funksignale von Ka-Sat konnten nach einem über neunstündigen Flug erfolgreich vom französischen Kontrollzentrum in Rambouillet empfangen werden. Ende Mai 2011 soll Ka-Sat den Betrieb an seiner dann erreichten endgültigen Position im Erdorbit (auf 9 Grad östlicher Länge) aufnehmen.

Ein ursprünglich für den 20. Dezember geplanter Start war verschoben worden, weil die Flüge der Trägerrakete Proton-M nach einem kostenspieligen Verlust Anfang Dezember vorerst gestoppt worden waren. Am 5. Dezember waren drei russische GLONASS-Navigationssatelliten nach dem Start in den Pazifik gestürzt. Ein Programmierungsfehler wurde für den Totalverlust verantwortlich gemacht.

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December 24, 2009

Neue Besatzung auf der Internationalen Raumstation

Neue Besatzung auf der Internationalen Raumstation

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Veröffentlicht: 14:13, 24. Dez. 2009 (CET)
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Das Missionsemblem der Sojus-TMA-17-Mission

ISS, 24.12.2009 – Das russische Raumschiff Sojus TMA-17 der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos dockte gestern an die Internationale Raumstation an und brachte drei neue ständige Besatzungsmitglieder mit in den Orbit. Es handelt sich um den russischen Kosmonauten Oleg Kotow, den US-Amerikaner Timothy Creamer und den Japaner Sōichi Noguchi. Sie bilden mit den beiden bereits an Bord arbeitenden Raumfahrern, dem Russen Maxim Surajew und dem US-Astronauten Jeffrey Williams, die schon seit Oktober an Bord arbeiten, die neue Mannschaft der Station. Die Sojus-Mission war am Sonntag zum ersten Mal während der Nacht vom Raumfahrtzentrum Baiqongyr in Kasachstan gestartet.

Die neue Besatzung hat auch im neuen Jahr ein volles Arbeitsprogramm. So stehen die Andockmanöver von drei US-amerikanischen Spaceshuttles bevor. Der Aufbau der US-Sektion der ISS soll dann beendet werden. Der Einsatz der von der NASA gebauten Shuttles geht im kommenden Jahr zu Ende. Die Serie läuft aus. Außerdem werden zwei russische Progress-Transporter im nächsten Jahr bei der ISS erwartet. Weiterhin sind 50 wissenschaftliche Experimente geplant.

Das neue ISS-Team Sojus TMA-17

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May 14, 2008

Bemannte Raumflüge der deutschen Raumfahrt ab dem Jahr 2017 angedacht

Bemannte Raumflüge der deutschen Raumfahrt ab dem Jahr 2017 angedacht

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Veröffentlicht: 18:14, 14. Mai 2008 (CEST)
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Bremen (Deutschland), 14.05.2008 – Nachdem bereits Anfang Mai Pläne für eine deutsche Mondmission bekannt geworden waren, wurde das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestern in Bremen konkreter. Nach den positiven Erfahrungen mit dem Automated Transfer Vehicle (ATV) mit dem Namen „Jules Verne“ der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bei der Versorgung der Internationalen Raumstation sieht man in der hier entwickelten Technologie einen möglichen Einstieg für weitergesteckte Ziele. Zunächst soll den bisherigen Überlegungen zufolge das ATV so umgebaut werden, dass es nicht nur Fracht ins All befördern, sondern auch zurück zur Erde bringen kann. Bisher ließ man das ATV nach der Auftragserfüllung einfach in der Erdatmosphäre verglühen. In einem zweiten Schritt könnten dann auch Astronauten befördert werden. Dies sind Ergebnisse einer Studie, die vom DLR und dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS auf einer Pressekonferenz vorgelegt wurden.

Das laute Nachdenken der deutschen Raumfahrtindustrie kommt zu einem Zeitpunkt, indem das einzige wiederverwendbare Transportsystem von der Erde ins All, das US-amerikanische Space Shuttle, ausläuft. Im Jahr 2010 soll das US-amerikanische Space-Shuttle-Programm eingestellt werden. Dann wird nur noch die russische Sojuskapsel für die Versorgung der Internationalen Raumstation (ISS) zur Verfügung stehen. Diese Rahmenbedingungen bilden den Hintergrund für eine Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Weltraumbehörde ESA, der EADS-Tochter Astrium, der Thales Alenia Space und dem russischen Raketenbauer Energija im Auftrag der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, als deren Ergebnis ein neues Raumschiff für Flüge im erdnahen Raum stehen soll. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern bekannt gegeben.

Die deutsche Raumfahrt könnte in Zusammenarbeit mit europäischen und russischen Partnern – unter der Voraussetzung einer politischen Entscheidung durch die deutsche Bundesregierung, die noch aussteht – im Jahr 2013 einen unbemannten Flug mit einem umgebauten ATV ins All und zurück unternehmen. Für das Jahr 2017 wird dann ein erster bemannter Einsatz für möglich gehalten. Eine entsprechende Erklärung wurde heute auch vom Roskosmos-Sprecher Alexander Worobjow abgegeben. Er nannte jedoch das Jahr 2018 als möglichen Termin für einen ersten bemannten Einsatz: „Die Erprobung des Raumschiffes ist für 2015 und der erste bemannte Start vom künftigen russischen Raumbahnhof Wostotschny im Fernen Osten für 2018 geplant.“ Bis Oktober sollen entsprechende technische Dokumentationen für das Projekt vorliegen. Dann soll eine politische Entscheidung fallen. Über die Projektkosten schwiegen sich die beteiligten Seiten bisher aus.

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August 2, 2007

Russischer Raumfahrtkonzern „Energija“ am Rande des Bankrotts

Russischer Raumfahrtkonzern „Energija“ am Rande des Bankrotts

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Veröffentlicht: 18:31, 2. Aug. 2007 (CEST)
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Moskau (Russland), 02.08.2007 – Der russische Technologie- und Weltraumkonzern „RKK Energija“ hat einen neuen Präsidenten. Vitali Lopota wurde gestern von der Hauptversammlung als Nachfolger des im Juni abgesetzten Nikolai Sewastjanow bestimmt. Ursache der Schwierigkeiten waren unter anderem Konflikte um die Entwicklung des von dem Konzern entwickelten Raumshuttles „Kliper“. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hatte eine Ausschreibung zum Bau einer Raumfähre, für die die bemannte Raketenoberstufe Kliper gute Chancen hatte, kurzfristig gestoppt.

Nach seiner Amtsübernahme legte der neue Präsident Lopota auch die finanziellen Schwierigkeiten des Konzerns offen. Er prangerte die Misswirtschaft seines Amtsvorgängers mit den Worten an: „Der Finanz-Idealismus der Vergangenheit hat uns nicht auf den Mond, sondern an den Rand des Bankrotts gebracht.“ Lopota teilte gestern mit, das Unternehmen habe seine Kreditaufnahme 2005 bis 2007 verdoppelt. Während sich die Verbindlichkeiten vor zwei Jahren noch auf vier Milliarden Rubel beliefen, liege die Verschuldung jetzt bei 7,75 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 222 Millionen Euro). Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zufolge fiel der Reingewinn des Konzerns im ersten Quartal dieses Jahres um 92,3 Prozent.

Der russische Raumfahrtkonzern produziert auch die Sojus-Kapseln, mit denen die Internationale Raumstation (ISS) versorgt wird. Energija ist auch verantwortlich für den Betrieb des russischen Segmentes der ISS. Europäische Experten gehen jedoch nicht davon aus, dass das Sojus-Programm und damit die Versorgung der ISS ernsthaft gefährdet ist.

Mit dem Austausch des Führungspersonals deutet sich offenbar auch ein Strategiewechsel des Unternehmens an. Lopota sieht nicht mehr den Mond als strategisches Ziel der russischen Raumfahrt. Nach Ansicht Juri Karaschs, eines russischen Raumfahrtexperten, wird Lopota ein Programm zur bemannten Raumfahrt forcieren. Dabei gerät der Mars in die weitere Zielplanung. Der erdnächste Planet ist nach Ansicht des Wissenschaftlers ein Schlüssel zur Weiterentwicklung der russischen Raumfahrt. So spannende Fragen wie die nach dem Ursprung des Lebens auf der Erde sowie die Perspektive einer künftigen Besiedlung seien mit der Erforschung des Mars verbunden.

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August 24, 2006

Flug zur Raumstation: Weltraumtourist ausgewechselt

Flug zur Raumstation: Weltraumtourist ausgewechselt

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Artikelstatus: Fertig 18:35, 24. Aug. 2006 (CEST)
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Moskau (Russland), 24.08.2006 – Wenige Tage vor dem Start wurde ein Besatzungsmitglied des Flugs Sojus TMA-9 ausgewechselt. Ursprünglich sollte der Japaner Daisuke Enomoto am 14. September als vierter Weltraumtourist zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Doch als dieser durch einen Gesundheitscheck fiel, wurde er kurzfristig von der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos durch die iranisch-stämmige US-Amerikanerin Anousheh Ansari ersetzt. Dies gab die russischen Raumfahrtbehörde am Montag bekannt. Weltraum-Fachleuten ist der Name dahingehend bekannt, da ihre Familie den so genannten Ansari-X-Prize gestiftet hat. Dabei handelte es sich um einen Zehn-Millionen-Dollar Preisgeld, das für den ersten privaten Weltraumflug ausgesetzt wurde. Ansari wird nach den bisherigen Planungen am 14. September zur ISS starten und zehn Tage später wieder landen.

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August 11, 2006

Der Nächste bitte: Word-Programmierer bucht Reise zur Internationalen Raumstation

Der Nächste bitte: Word-Programmierer bucht Reise zur Internationalen Raumstation

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Artikelstatus: Fertig 21:36, 11. Aug. 2006 (CEST)
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Arlington (USA), 11.08.2006 – Der Strom an Kunden, die zu Preisen von ungefähr 20 Millionen US-Dollar pro Ticket zur Internationalen Raumstation ISS fliegen wollen, reißt nicht ab. Laut dem Unternehmen Space Adventures hat der 57-jährige Unternehmer Charles Simonyi alle medizinischen Tests bestanden, um einen Flug mit der Sojus-Kapsel absolvieren zu können. Sominyi war bei Microsoft an der Entwicklung der Software-Programme „Word“ und „Excel“ beteiligt und hat so ein Vermögen verdient.

Allerdings steht noch nicht genau fest, wann die Reise stattfinden kann. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos spricht vom Frühjahr oder Herbst 2008. Zunächst wird der japanische Geschäftsmann Daisuke Enomoto zur ISS fliegen. Der Start ist für den 14. September dieses Jahres geplant.

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July 28, 2006

Widersprüchliche Angaben zum Absturz der Dnepr-Rakete

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Artikelstatus: Fertig 19:10, 28. Jul. 2006 (CEST)
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Baikonur (Kasachstan), 28.07.2006 – Über den Absturz der russischen Trägerrakete vom Typ „Dnepr“ liegen unterschiedliche Angaben zu Unglücksumständen vor.

Gemäß der Nachrichtenagentur RIA Novosti kam es zu einer Störung kurz nach dem Zünden der zweiten Stufe. Gemäß dem Online-Dienst „spaceflightnow.com“ setzte die erste Stufe der Rakete 86 Sekunden nach dem Start aus, zehn Sekunden vor dem Abtrennen von der zweiten Stufe.

Auch der Absturzort wurde in den ersten Meldungen wahrscheinlich falsch angegeben. So hieß es bei der Nachrichtenagentur Interfax zuerst, die Rakete sei 25 Kilometer südlich der Startrampe abgestürzt. Nun teilte der Pressesprecher von Roskosmos, Igor Panarin, mit, das Wrack sei heute Morgen um 08:05 Uhr Moskauer Zeit 150 Kilometer vom Weltraumzentrum entfernt in der Steppe gefunden worden.

Bei dem Start, der am 26. Juli um 19:43 Uhr GMT vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonyr erfolgte, gingen insgesamt 18 Satelliten verloren. Mit an Bord war auch ein Satellit aus Weißrussland mit Namen „BelKA“. Außerdem sollten ein von russischen Studenten gebauter Satellit, zwei Mikrosatelliten einer italienischen Universität und 14 weitere kleine Satelliten in einer Höhe zwischen 300 und 900 Kilometern im Weltraum ausgesetzt werden.

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March 14, 2006

Raumfahrtzentrum Kourou expandiert

Raumfahrtzentrum Kourou expandiert – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Raumfahrtzentrum Kourou expandiert

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Artikelstatus: Fertig 18:10, 14. Mär. 2006 (CET)
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Kourou (Frankreich), 14.03.2006 – Während am 12. März 2006 in Kourou, Französisch Guayana die europäische Trägerrakete Ariane 5 um 22:32 Uhr GMT in den Himmel stieg, laufen im Hintergrund die Expansionspläne für das Raumfahrtzentrum weiter. Arianespace will eine neue Startplattform bauen, von der aus die 46 Meter hohen russischen Sojus 2-Raketen abheben sollen. Der erste Start ist für November 2008 geplant. Finanziert wird das Vorhaben von Arianespace und der europäischen Raumfahrtagentur ESA, die französische Raumfahrtagentur CNES ist federführend. Der Bau soll insgesamt 344 Millionen Euro kosten.

Am 14. Februar 2006 unterzeichneten Vertreter der Firma Arianespace und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos einen Vertrag, der den Start der operativen Phase des Vorhabens darstellt. Die Zeremonie fand in Moskau statt und wurde von französischen und russischen Ministern begleitet. Ein Jahr zuvor, genau am 21. Februar 2005 wurde in Paris der Grundsatzvertrag unterzeichnet, der in vier Protokollen das Vorhaben besiegelte.

Die Anlagen selber werden zehn Kilometer nördlich der bisherigen Ariane-5-Startplattformen errichtet. In den ersten sechs Monaten der Bauphase wird Russland 200 Experten schicken.

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