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April 26, 2010

Raumfahrt auf russisch: Amerika zahlt, Russland fliegt

Raumfahrt auf russisch: Amerika zahlt, Russland fliegt

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Veröffentlicht: 12:31, 26. Apr. 2010 (CEST)
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Moskau (Russland), 26.04.2010 – Glaubt man einem Bericht der Internetplattform Welt Online von Anfang April 2010, ist es um die russische Raumfahrt nicht zum Besten bestellt. Demnach hat der Beruf des Kosmonauten stark an Attraktivität eingebüßt. 40 Kosmonauten seien zurzeit unter Vertrag, allerdings klagt Sergej Krikalew, der Chef des russischen Kosmonauten-Trainingszentrums, über eine zu geringe Auswahl zwischen den Bewerbern. Außerdem sei das russische Sternenstädtchen, das russische „Silicon Valley“ der Raumfahrt, mehr als heruntergekommen. Doch trotz aller Sorgen hat die Raumfahrt in Russland immer noch einen großen Stellenwert. So wurde vor zirka zwei Wochen am 12. April wieder der „Tag der Raumfahrt“ gefeiert. Es ist der Tag im Jahr 1961, an dem Juri Gagarin mit einer Wostok-Rakete als erster Astronaut überhaupt ins Weltall aufbrach. Der große Konkurrent USA war nach dem Sputnik-Schock 1957 ein zweites Mal geschlagen.

Nachdem die US-Amerikaner das Raumfahrtgeschehen ab der Mondlandung 1969 und später mit ihrem Spaceshuttle über Jahrzehnte dominieren konnten, ergibt sich für Russland im Jahr 2010 unverhofft eine neue Situation. So haben die US-Amerikaner beschlossen, die Raumfähren einzumotten. Ende 2010 wird voraussichtlich zum letzten Mal ein Shuttle von Cape Canaveral aus starten. Doch wer fliegt in Zukunft zur Internationalen Raumstation ISS? Die Antwort: Russland mit ihren bewährten Sojus-Kapseln. Und was noch viel wichtiger ist: Nur Russland fliegt zur ISS, und das über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. 2015 hätten die USA dann, so schreiben die Agenturen, ein Nachfolgesystem am Start. Doch die Agenturen irren. Das Constallation-Programm wurde jüngst von Barack Obama eingestellt, ein neuer Träger ist noch nicht in Sicht. Privatanbieter sollen es nun richten und die Transporte durchführen, doch die sind noch lange nicht soweit. Den US-Amerikanern blieb also nichts anderes übrig, als einen Vertrag, der noch bis zum Jahr 2012 lief und der den Mitflug der US-amerikanischen Astronauten in der Sojus-Kapsel garantierte, zu verlängern. Und da in Russland längst schon der Kapitalismus eingekehrt ist, hielten die Genossen die Hand auf. 250 Millionen US-Dollar müssen die Amerikaner zahlen – für den Hin- und Rückflug von sechs Astronauten.

Anfang April 2010 erfolgte mit Sojus TMA-18 die jüngste Mission der Russen. An Bord befanden sich zwei russische Kosmonauten und eine US-Amerikanerin. Alleine im Jahr 2010 werden viermal Flüge der Russen zur ISS stattfinden. Und auch danach ist Sojus der Schlüssel für den Weg ins Weltall.

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April 2, 2010

Sojus TMA-18: Neue Langzeitbesatzung zur Internationalen Raumstation gestartet

Sojus TMA-18: Neue Langzeitbesatzung zur Internationalen Raumstation gestartet

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Veröffentlicht: 16:46, 2. Apr. 2010 (CEST)
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Die neuen Crew-Mitglieder auf der ISS, v.l.n.r.: Caldwell-Dyson (Missionsspezialistin), Skworzow (Commander), Kornijenko (Flugingenieur),
Bild: NASA

Missionsemblem von Sojus TMA-18

Baikonur (Kasachstan), 02.04.2010 – Am Freitagmorgen, um 08:04 Uhr Moskauer Zeit (06:04 Uhr MESZ), startete eine neue Langzeitbesatzung an Bord einer Sojus-Kapsel (Missionsbezeichnung: Sojus TMA-18) an der Spitze der russischen Trägerrakete Sojus-FG vom Kosmodrom Baiqongyr im südlichen Kasachstan zur Internationalen Raumstation (ISS). Zehn Minuten später wurde der erfolgreiche Eintritt in eine Erdumlaufbahn gemeldet. Das Andockmanöver an der ISS ist für 7:26 Uhr MESZ am Sonntag, den 4. April geplant.

An Bord sind die US-amerikanische Astronautin Tracy Caldwell-Dyson sowie die beiden russischen Kosmonauten Alexander Skworzow und Michail Kornijenko. Die drei Raumfahrer sollen die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) verstärken, wo sie das dreiköpfige Team, das zurzeit auf der Station Dienst versieht, komplettieren werden. Ihre Rückkehr zur Erde ist für den 16. September geplant. Während ihres 167-tägigen Aufenthaltes auf der Station sind neben vielfältigen wissenschaftlichen Experimenten in den Bereichen Biologie, Medizin, Physik, Erderkundung und Technologieerprobung auch die Reparatur der defekten Wasseraufbereitung der Raumstation geplant.

In der Zeit ihres sechsmonatigen Aufenthaltes hat die ISS-Besatzung außerdem die Aufgabe, drei Shuttles und drei unbemannte Raumfrachter Progress M in Empfang zu nehmen. Zwei Ausstiege in den Weltraum sind im Juli vorgesehen. Ende Juli könnte dann die Raumfähre Endeavour weitere Ausrüstungsgegenstände zur ISS bringen. Der genaue Termin für diese Mission steht jedoch noch nicht fest.

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  • Portal:Internationale Raumstation

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December 24, 2009

Neue Besatzung auf der Internationalen Raumstation

Neue Besatzung auf der Internationalen Raumstation

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Veröffentlicht: 14:13, 24. Dez. 2009 (CET)
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Das Missionsemblem der Sojus-TMA-17-Mission

ISS, 24.12.2009 – Das russische Raumschiff Sojus TMA-17 der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos dockte gestern an die Internationale Raumstation an und brachte drei neue ständige Besatzungsmitglieder mit in den Orbit. Es handelt sich um den russischen Kosmonauten Oleg Kotow, den US-Amerikaner Timothy Creamer und den Japaner Sōichi Noguchi. Sie bilden mit den beiden bereits an Bord arbeitenden Raumfahrern, dem Russen Maxim Surajew und dem US-Astronauten Jeffrey Williams, die schon seit Oktober an Bord arbeiten, die neue Mannschaft der Station. Die Sojus-Mission war am Sonntag zum ersten Mal während der Nacht vom Raumfahrtzentrum Baiqongyr in Kasachstan gestartet.

Die neue Besatzung hat auch im neuen Jahr ein volles Arbeitsprogramm. So stehen die Andockmanöver von drei US-amerikanischen Spaceshuttles bevor. Der Aufbau der US-Sektion der ISS soll dann beendet werden. Der Einsatz der von der NASA gebauten Shuttles geht im kommenden Jahr zu Ende. Die Serie läuft aus. Außerdem werden zwei russische Progress-Transporter im nächsten Jahr bei der ISS erwartet. Weiterhin sind 50 wissenschaftliche Experimente geplant.

Das neue ISS-Team Sojus TMA-17

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April 19, 2008

Sojus TMA-11 etwa 420 Kilometer vom anvisierten Landepunkt niedergegangen

Sojus TMA-11 etwa 420 Kilometer vom anvisierten Landepunkt niedergegangen

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Veröffentlicht: 23:17, 19. Apr. 2008 (CEST)
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Koroljow (Russland), 19.04.2008 – Um 10:51 Uhr Uhr (MESZ) ist heute das russische Raumschiff Sojus TMA-11 in der Steppe von Kasachstan etwa 420 Kilometer entfernt vom anvisierten Landepunkt niedergegangen. Es war am 10. Oktober 2007 am russischen Weltraumbahnhof Baiqongyr gestartet und blieb 191 Tage an der Internationalen Raumstation angekoppelt. An Bord waren Peggy Annette Whitson, die Kommandantin der 16. Langzeitbesatzung, Juri Iwanowitsch Malentschenko sowie die erste koreanische Raumfahrerin, Yi So-yeon.

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August 2, 2007

Russischer Raumfahrtkonzern „Energija“ am Rande des Bankrotts

Russischer Raumfahrtkonzern „Energija“ am Rande des Bankrotts

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Veröffentlicht: 18:31, 2. Aug. 2007 (CEST)
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Moskau (Russland), 02.08.2007 – Der russische Technologie- und Weltraumkonzern „RKK Energija“ hat einen neuen Präsidenten. Vitali Lopota wurde gestern von der Hauptversammlung als Nachfolger des im Juni abgesetzten Nikolai Sewastjanow bestimmt. Ursache der Schwierigkeiten waren unter anderem Konflikte um die Entwicklung des von dem Konzern entwickelten Raumshuttles „Kliper“. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hatte eine Ausschreibung zum Bau einer Raumfähre, für die die bemannte Raketenoberstufe Kliper gute Chancen hatte, kurzfristig gestoppt.

Nach seiner Amtsübernahme legte der neue Präsident Lopota auch die finanziellen Schwierigkeiten des Konzerns offen. Er prangerte die Misswirtschaft seines Amtsvorgängers mit den Worten an: „Der Finanz-Idealismus der Vergangenheit hat uns nicht auf den Mond, sondern an den Rand des Bankrotts gebracht.“ Lopota teilte gestern mit, das Unternehmen habe seine Kreditaufnahme 2005 bis 2007 verdoppelt. Während sich die Verbindlichkeiten vor zwei Jahren noch auf vier Milliarden Rubel beliefen, liege die Verschuldung jetzt bei 7,75 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 222 Millionen Euro). Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zufolge fiel der Reingewinn des Konzerns im ersten Quartal dieses Jahres um 92,3 Prozent.

Der russische Raumfahrtkonzern produziert auch die Sojus-Kapseln, mit denen die Internationale Raumstation (ISS) versorgt wird. Energija ist auch verantwortlich für den Betrieb des russischen Segmentes der ISS. Europäische Experten gehen jedoch nicht davon aus, dass das Sojus-Programm und damit die Versorgung der ISS ernsthaft gefährdet ist.

Mit dem Austausch des Führungspersonals deutet sich offenbar auch ein Strategiewechsel des Unternehmens an. Lopota sieht nicht mehr den Mond als strategisches Ziel der russischen Raumfahrt. Nach Ansicht Juri Karaschs, eines russischen Raumfahrtexperten, wird Lopota ein Programm zur bemannten Raumfahrt forcieren. Dabei gerät der Mars in die weitere Zielplanung. Der erdnächste Planet ist nach Ansicht des Wissenschaftlers ein Schlüssel zur Weiterentwicklung der russischen Raumfahrt. So spannende Fragen wie die nach dem Ursprung des Lebens auf der Erde sowie die Perspektive einer künftigen Besiedlung seien mit der Erforschung des Mars verbunden.

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  • Portal:Raumfahrt

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April 24, 2007

Charles Simonyi kehrt zur Erde zurück

Charles Simonyi kehrt zur Erde zurück – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Charles Simonyi kehrt zur Erde zurück

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Artikelstatus: Fertig 13:42, 24. Apr. 2007 (CEST)
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Koroljow (Russland), 24.04.2007 – Am 21. April, 14:31 Uhr (MESZ) ist der Weltraumtourist Charles Simonyi nach einem 14-tägigen Aufenthalt auf der Raumstation ISS zur Erde zurückgekehrt. Er landete mit einer russischen Kapsel vom Typ Sojus in der Steppe von Kasachstan. Mit an Bord der Rückkehrkapsel waren die beiden Astronauten Michail Tjurin (Russland) und Michael Lopez-Alegria (Vereinigte Staaten).

Der US-Amerikaner Simonyi war nach Dennis Tito, Mark Shuttleworth, Gregory Olsen und Anousheh Ansari der fünfte Weltraumtourist auf der Internationalen Raumstation (ISS). Er zahlte umgerechnet ungefähr 19 Millionen Euro für den „Abstecher“. Der 58-jährige Programmierer entwickelt Programme für den US-Softwarekonzern Microsoft. Für Tjurin und Lopez-Alegria war es das Ende eines sehr langen Aufenthaltes im All. Sie taten seit September 2006 Dienst auf der Raumstation und waren mit insgesamt 215 Tagen länger auf der Station als alle ISS-Besatzungsmitglieder vor ihnen. Sie wurden von der 15. ISS-Crew mit den beiden russischen Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und Oleg Kotow abgelöst.

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  • Nächster Weltraumtourist soll im März zur ISS fliegen (27.10.2006)
  • Portal:Weltraumtourismus

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October 27, 2006

Nächster Weltraumtourist soll im März zur ISS fliegen

Nächster Weltraumtourist soll im März zur ISS fliegen

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Artikelstatus: Fertig 20:23, 27. Okt. 2006 (CEST)
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Die ISS, das Reiseziel des voraussichtlich nächsten Weltraumtouristen

Moskau (Russland), 27.10.2006 – Der Softwaremilliardär und ehemalige Microsoftmanager Charles Simonyi soll als nächster Weltraumtourist zur ISS fliegen. Der Ausflug wird ihn zwischen 20 und 25 Millionen US-Dollar kosten. Er wäre damit der fünfte Weltraumtourist – nach Dennis Tito, Mark Shuttleworth, Gregory Olsen und Anousheh Ansari, die erst Ende September von der ISS zurückgekehrt war.

Simonyi ist nach eigenen Angaben an der Raumfahrt interessiert, seit die Sowjetunion 1957 mit Sputnik den erste Satelliten in den Weltraum beförderte. Auf einer Pressekonferenz in Seattle gab er auch bekannt, dass er schon über 2.000 Stunden in der Luft verbracht habe und einen Pilotenschein für Hubschrauber und Düsenflugzeuge besitze.

Trotzdem muss sich der 58-Jährige im Moment in der Nähe von Moskau einem umfangreichen Training unterziehen. Voraussichtlich am 9. März 2007 soll er dann an Bord einer Sojus-Kapsel zur ISS fliegen und dort acht Tage verbringen.

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Russische Versorgungssonde dockt an ISS an

Russische Versorgungssonde dockt an ISS an

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Artikelstatus: Fertig 23:37, 27. Okt. 2006 (CEST)
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Bild einer Progress-Sonde

Moskau (Russland), 27.10.2006 – Eine unbemannte russische Raumsonde vom Typ „Progress“ hat erfolgreich an die ISS angedockt. Es handelt sich um das 23. Frachtschiff dieser Art, das bisher an die ISS andockte, und hat die offizielle Bezeichnung „Progress M-58“. Gestartet war es am Montag vom Baiqongyr Kosmodrom in Kasachstan, und es erreichte die ISS bereits gestern. Aufgrund von Problemen mit einer nicht eingefahrenen Antenne verzögerte sich das Andockmanöver jedoch um mehrere Stunden.

An die ISS angedockt sind im Moment auch noch eine Sojus-Kapsel und die 22. Progress-Sonde. Ein Andockplatz für das neue Schiff war bereits am 10. Oktober freigemacht worden – die Sojus-Kapsel wurde dazu auf einen anderen Port verschoben. Das Andocken selbst erfolgte automatisch mittels des „Kurs“-Systems, aber für den Fall, dass es zu Problemen gekommen wäre, stand auch eine manuelle Steuerung von der ISS aus bereit, die aber nicht zum Einsatz kam.

Die beinahe 2,5 Tonnen mitgebrachte Ladung besteht aus Treibstoff, Sauerstoff und anderen Versorgungs- und Ausrüstungsgegenständen, darunter auch frisches Obst und Geschenke für die dreiköpfige Besatzung, bestehend aus Thomas Reiter sowie dem Russen Michail Tjurin und dem Amerikaner Michael Lopez-Alegria.

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September 19, 2006

Erste Touristin im Weltraum: Anousheh Ansari auf dem Weg zur ISS

Erste Touristin im Weltraum: Anousheh Ansari auf dem Weg zur ISS

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Artikelstatus: Fertig 15:48, 19. Sep. 2006 (CEST)
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Anousheh Ansari

Baikonur (Kasachstan), 19.09.2006 – Gestern um 06:09 Uhr Uhr MESZ startete vom kasachischen Weltraumbahnhof Baiqongyr eine Raumkapsel vom Typ Sojus TMA-9 – an Bord der russische Kosmonaut Michail Wladislawowitsch Tjurin, der US-Astronaut Michael Eladio Lopez-Alegria und die erste Touristin im Weltall, Anousheh Ansari.

Die beiden Männer werden zwei Besatzungsmitglieder auf der Internationalen Raumstation ISS ersetzen, die am 27. September mit Ansari zur Erde zurückfliegen werden. Eigentlich sollte es schon vor fünf Tagen losgehen, allerdings wurde der Start verschoben, weil es beim Start der Raumfähre Atlantis zu Verzögerungen gekommen war.

Die 40-jährige Ansari erfüllt sich mit dem Flug einen Kindheitstraum. Allerdings ist sie nicht nur zum Vergnügen im Weltall unterwegs. Sie führt auch vier medizinische und biologische Experimente zu Blutanalysen und Muskelschwund an Bord der Sojus-Kapsel und in der ISS durch.

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August 24, 2006

Flug zur Raumstation: Weltraumtourist ausgewechselt

Flug zur Raumstation: Weltraumtourist ausgewechselt

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Artikelstatus: Fertig 18:35, 24. Aug. 2006 (CEST)
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Moskau (Russland), 24.08.2006 – Wenige Tage vor dem Start wurde ein Besatzungsmitglied des Flugs Sojus TMA-9 ausgewechselt. Ursprünglich sollte der Japaner Daisuke Enomoto am 14. September als vierter Weltraumtourist zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Doch als dieser durch einen Gesundheitscheck fiel, wurde er kurzfristig von der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos durch die iranisch-stämmige US-Amerikanerin Anousheh Ansari ersetzt. Dies gab die russischen Raumfahrtbehörde am Montag bekannt. Weltraum-Fachleuten ist der Name dahingehend bekannt, da ihre Familie den so genannten Ansari-X-Prize gestiftet hat. Dabei handelte es sich um einen Zehn-Millionen-Dollar Preisgeld, das für den ersten privaten Weltraumflug ausgesetzt wurde. Ansari wird nach den bisherigen Planungen am 14. September zur ISS starten und zehn Tage später wieder landen.

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