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July 2, 2006

Brasiliens singender Kulturminister trat in Stuttgart auf

Brasiliens singender Kulturminister trat in Stuttgart auf

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Artikelstatus: Fertig 15:03, 2. Jul. 2006 (CEST)
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Stuttgart (Deutschland), 02.07.2006 – Brasiliens singender Kulturminister, Gilberto Gil, trat am Freitagabend auf dem Stuttgarter Killesberg in einem Konzert auf. Gil gehört der Grünen Partei Brasliens an, seit dem 1. Januar 2003 ist er Kulturminister Brasiliens. Im Jahr 2005 war Gil Preisträger des bekannten Polar Music Prize.

Der Künstler Gil fühlt sich wohl in Stuttgart. Er sagte: „Welch ein wundervoller Ort.“ Dabei störte es ihn gar nicht, dass nur rund 1.000 Zuhörer zu seinem Konzert auf der Freilichtbühne erschienen sind. Doppelt so viele Menschen hätten Platz gefunden, um seinen sanften Klängen zu lauschen. Ohne Künstlerallüren spielt er seinen Samba und Reggae, darunter auch Lieder von John Lennon, dem Ex-Beatle. Zwischen den einzelnen Songs erzählte er den Zuschauern lange Geschichten aus seinem Leben. Auch seiner Begleitband und den Tänzern ließ er Zeit, ohne ihn aufzutreten. Er zog sich für eine Weile unauffällig zurück. Die Zuhörer genossen es sichtlich.

Vor wenigen Tagen, am 26. Juni, feierte Gilberto Gil seinen 64. Geburtstag. Dass sich Gil gerade jetzt in Deutschland aufhält, hat mit der Fußball-WM zu tun. Er besuchte in Köln das Spiel der brasilianischen Nationalmannschaft. Sie hatte 3:0 gegen Ghanas Kicker gewonnen.

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Quellen

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January 26, 2005

Weltsozialforum 2005 in Porto Alegre

Weltsozialforum 2005 in Porto Alegre – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Weltsozialforum 2005 in Porto Alegre

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Artikelstatus: Fertig 26. Jan. 2005 (CET)
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Hier stand einmal ein Bild, das von den Commons aus eingebunden wurde, dort aber gelöscht wurde.

Aktivisten auf der Eröffnungsdemonstration, Brasilien

Porto Alegre (Brasilien), 26.01.2005 – Mit einer Großdemonstration wurde am heutigen Nachmittag das fünfte Weltsozialforum eröffnet. Das Motto des Weltsozialforums lautet „Eine andere Welt ist möglich.“

Nachdem das Sozialforum im letzten Jahr im indischen Mumbai stattfand, treffen sich die rund 120.000 Teilnehmer des Forums nun wieder an dessen Ursprungsort, in der brasilianischen Hafenstadt Porto Alegre. Es wurde 2001 als Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum im Schweizer Wintersportort Davos initiiert, das ebenfalls heute beginnt.

Bis Montag, den 31.01.2005, werden die Teilnehmer des Forums auf rund 2.400 Veranstaltungen über die Folgen der ökonomischen Globalisierung, sowie über alternative Konzepte und Gestaltungsmöglichkeiten gegenüber der als neoliberal kritisierten Wirtschaftspolitik, wie sie vom Internationaler Währungsfonds und vielen nationalen Regierungen vertreten werde, diskutieren.

Die Teilnehmer aus allen Teilen der Welt lassen sich unterschiedlichen Gruppierungen zuordnen. Das Spektrum reicht von NGO-Vertretern, unabhängigen Globalisierungskritikern und Gewerkschaftsmitgliedern, Mitglieder kirchlicher Organisationen bis zu Vertretern unterschiedlicher politischer Parteien und Bewegungen, wie zum Beispiel der brasilianischen Landlosenbewegung (MST). Venezuelas Präsident Hugo Chávez gehört gemeinsam mit Brasiliens Staatschef Lula da Silva zu den prominentesten Rednern auf dem Forum, wobei es auch kritische Stimmen zu den geplanten Auftritten der beiden Politiker gibt.

Auch über die Zukunft des Weltsozialforums wird diskutiert. Es gibt Konzepte, die sich dafür aussprechen, dass künftig jährlich mehrere dezentrale Sozialforen stattfinden. Außerdem wird angeregt, als Veranstaltungsort des nächsten Sozialforums den afrikanischen Kontinent zu wählen.

Neben den unzähligen Diskussionen gehört auch ein umfassendes Kulturprogramm, unter anderen mit Auftritten von Gilberto Gil und Manu Chao, zum diesjährigen Weltsozialforum.

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