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September 8, 2012

Landkreis Wunsiedel: Tragischer Jagdunfall – Verwechslung mit Wildschwein kostet 26-Jährigen das Leben

Landkreis Wunsiedel: Tragischer Jagdunfall – Verwechslung mit Wildschwein kostet 26-Jährigen das Leben

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Veröffentlicht: 19:57, 8. Sep. 2012 (CEST)
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Maisfeld

Schönwald (Deutschland), 08.09.2012 – Am frühen Morgen erschoss ein 51-jähriger Jäger in Schönwald in Oberfranken einen 26 Jahre alten Mann in einem Maisfeld mit einem Gewehr, er hatte ihn für ein Wildschwein gehalten. Als er seinen Irrtum erkannte, alarmierte er den Notarzt, der dem 26-Jährigen aus dem Landkreis Hof nicht mehr helfen konnte. Der Schuss hatte ihn in die Brust getroffen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

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April 25, 2011

Neuseeland: Jäger erlegen 23.000 Kaninchen und 1.000 Feldhasen

Neuseeland: Jäger erlegen 23.000 Kaninchen und 1.000 Feldhasen

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Veröffentlicht: 11:21, 25. Apr. 2011 (CEST)
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Sloughi hunt Sahara Festival.jpg

Neuseeland, 25.04.2011 – Wie jedes Jahr zu Ostern fand dieses Wochenende in Neuseeland die „Große Osterhasenjagd“ statt. Mehr als 500 Jäger stellten den Langohren nach. 23.000 Kaninchen und 1.000 Feldhasen hauchten dabei ihr Leben aus.

Der Veranstalter Dave Ramsay: „Das Ziel von 25.000 Tieren wurde nicht erreicht; der Regen hat die Jagd behindert.“

Kaninchen und Feldhasen haben keine natürlichen Feinde in Neuseeland. Sie wurden von Siedlern auf die Insel gebracht. Vor allem von Landwirten werden sie als Schädlinge betrachtet. Seit 20 Jahren findet diese Jagd an Ostern statt. Tierschützer kritisieren die Veranstaltung: „Es wird eine Party-Atmosphäre geschaffen, in der den Kaninchen Leid zugefügt wird.“

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  • Portal:Tiere

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March 12, 2008

Kanada gibt 275.000 Robben zur Jagd frei

Kanada gibt 275.000 Robben zur Jagd frei

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Veröffentlicht: 23:04, 12. Mär. 2008 (CET)
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Junge Sattelrobbe

Ottawa (Kanada), 12.03.2008 – Die kanadische Regierung hat kurz vor dem Beginn der diesjährigen Jagdsaison 275.000 Sattelrobben zur Jagd freigegeben. Fischereiminister Loyola Hearn sagte zur Begründung: „Die Robbenjagd ist eine wirtschaftliche Stütze für unzählige ländliche Gemeinden in den atlantischen Provinzen, Quèbec und dem Norden.“ Das Fischereiministerium teilte außerdem mit, die Robbenjagd werde durch die Anwendung neuer Regeln weniger brutal. Die neuen von Tierärzten empfohlenen Regeln sollen gewährleisten, dass die erlegten Tiere wirklich tot sind, bevor ihnen das Fell abgezogen wird. Dazu sollen die Pupillen der Tiere auf Reflexe geprüft werden.

Die kanadische Regierung gibt den Bestand an Sattelrobben in Kanada mit gegenwärtig 5,5 Millionen Tieren an. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Abschussquote damit um zwei Prozent an. Im Vorjahr durften bei der Robbenjagd 270.000 Tiere getötet werden, im Jahr 2006 lag die Quote bei 335.000 Tieren. Tierschützer kritisieren die Erhöhung der Abschussquote. Ralf Sonntag von der deutschen Sektion des Internationalen Tierschutzfonds (IFAW) nannte die Entscheidung verantwortungslos. Er wies darauf hin, dass 2007 im Sankt-Lorenz-Golf über 200.000 neugeborene Robben schon wegen des fehlenden Packeises starben, bevor die Jagd überhaupt begonnen hatte. Nach Angaben des IFAW waren von den 224.000 im Jahr 2007 getöteten Robben nahezu alle Jungtiere unter drei Monaten.

Die Jagdsaison in Kanada beginnt Ende März. Neben der Nachfrage nach Produkten aus Robbenfell steigt auch die Nachfrage nach Robbenöl, welches reich an Omega-3-Fetten ist.

In mehreren europäischen Ländern gibt es bereits Einfuhrverbote für Produkte aus Robbenfell, auch in Deutschland gibt es bereits einen entsprechenden Plan.

Im Ostseeraum stehen die Robben bereits auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Wegen des warmen Winters fehlt die zur Fortpflanzung der Robben wichtige Eisdecke. Im Ostseeraum wird der Bestand auf 7.000 bis 10.000 Tiere geschätzt.

Themenverwandte Artikel

  • Robbenjagd in Kanada geht in die zweite Etappe (05.04.2006)
  • Robbenjagd: Kanadische Regierung wehrt sich gegen angebliche „Mythen“ (06.04.2006)
  • Portal:Tiere

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December 17, 2007

Landkreis Lüchow-Dannenberg: Wolf von Jägern erschossen

Landkreis Lüchow-Dannenberg: Wolf von Jägern erschossen

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Veröffentlicht: 22:07, 17. Dez. 2007 (CET)
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Trebel (Deutschland), 17.12.2007 – Ein freilebender Wolf wurde am Sonnabend in der Nähe der Ortschaft Gedelitz im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg von zwei Jägern erschossen. In Deutschland gelten Wölfe seit 1904 als ausgerottet. Die scheuen Tiere gelten nach Expertenansicht als ungefährlich für Menschen. Im benachbarten Polen (Region Lausitz) sollen seit einigen Jahren wieder ein paar Rudel Wölfe in den Wäldern leben. Wölfe haben es in Deutschland jedoch schwer. Im April wurde zuletzt ein Wolf in Schleswig-Holstein gesichtet. Er wurde auf einer Landstraße überfahren.

Das am Wochenende von Jägern getötete Tier soll möglicherweise aus der Lausitz stammen und nach Ansicht des Naturschutzbundes (NABU) Niedersachsen auf der Suche nach einer Gefährtin gewesen sein. Während ihrer Paarungszeit legen Wölfe große Entfernungen zurück. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV), die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), der NABU und die „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe“ kündigten eine Strafanzeige gegen die beiden niedersächsischen Jäger an, die auf das Tier geschossen hatten. Die Jagd auf Wölfe ist laut dem Naturschutzgesetz untersagt. Seit Anfang der 1990-er Jahre stehen die Beutegreifer auch europaweit unter Schutz. Die Jäger verteidigten ihre tödlichen Schüsse auf den Wolf nach Polizeiangaben damit, dass das Tier bereits verwundet gewesen sei. Der getötete Rüde befindet sich zurzeit für weitere Untersuchungen zur Klärung der näheren Umstände seines Todes in der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

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  • Portal:Tiere

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June 27, 2006

Braunbär „Bruno“ ist tot

Braunbär „Bruno“ ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Braunbär „Bruno“ ist tot

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Artikelstatus: Fertig 00:22, 27. Jun. 2006 (CEST)
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Archivbild eines Bären

Bayrischzell / Miesbach (Deutschland), 27.06.2006 – Braunbär „JJ1“ alias „Bruno“ ist tot. Nach Angaben von Manfred Wölfl, des Bärenbeauftragten des bayerischen Umweltministeriums, erschossen Jäger den „Problembären“ am Montagmorgen um 4.50 Uhr in der Nähe des Spitzingseegebiets und der Rotwand bei Bayrischzell (Landkreis Miesbach).

Zuletzt war mit Hilfe von aus Finnland eingeflogenen Elchhunden versucht worden, den Bären zu finden und lebend zu fangen. Nach zwei Wochen mit mehreren vergeblichen Versuchen wurden in Bayern und Tirol wieder Abschussgenehmigungen erteilt, wobei diese in Bayern erst am heutigen Dienstag in Kraft treten sollte. Der Bär ist also rechtlich gesehen einen Tag zu früh abgeschossen worden.

Der tote Bär soll jetzt ausgestopft werden und dann im Münchner Museum „Mensch und Natur“ im Schloss Nymphenburg ausgestellt werden. Damit bleibt es weiterhin der Ort, an dem man den letzten in Deutschland abgeschossenen Bären besichtigen kann, denn dort ist auch der letzte vor 170 Jahren abgeschossene Bär ausgestellt.

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June 23, 2006

Verfolgung des Braunbären Bruno bleibt schwierig

Verfolgung des Braunbären Bruno bleibt schwierig

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Artikelstatus: Fertig 19:04, 23. Jun. 2006 (CEST)
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Kufstein (Österreich), 23.06.2006 – Die mit Mobilfunk und GPS ausgestatteten Suchhunde können auf Grund von Funklöchern in dem bergigen Gebiet, das der Braunbär im Moment bevorzugt, von den Suchtrupps nicht oder nur schwer verfolgt werden. Somit lässt sich auch der Bär nur schwer in dem unwegsamen Gelände stellen.

Für den Streuner läuft damit wohl bald die letzte Frist ab, in der er lebend gefangen werden kann. Wie ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums sagte, sei der nächste Stellversuch entscheidend. Entweder wird der Bär dann erschossen oder betäubt.

Am 22. Juni 2006 wurde der Bär um 8:10 Uhr in einer Entfernung von nur 30 Metern im Raum des Berges Pendling gesichtet. Die Bärenjäger sind auf seiner Fährte.

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June 20, 2006

Zeit für Bärenfänger wird knapp

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Zeit für Bärenfänger wird knapp

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Artikelstatus: Fertig 18:27, 20. Jun. 2006 (CEST)
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Kreuth (Deutschland), 20.06.2006 – Vom Bären Bruno, der seit gut einem Monat durch die deutsch-österreichischen Grenzgebiete streift und letzte Woche beinahe eingefangen worden wäre, fehlt im Moment wieder jede Spur. Am Wochenende und am Montag war er in Kochel und dann in Kreuth in Bayern aufgetaucht, jedoch ohne dass die Jäger eine Chance hatten, den Bären zu betäuben. Damit wird die Zeit jetzt knapp: Die Frist, den Bären lebend einzufangen, läuft Ende dieser Woche ab. Dann wird der Bär möglicherweise wieder zum Abschuss freigegeben.

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June 16, 2006

Bär auf der Flucht

Filed under: Artikelstatus: Fertig,Bad Tölz,Bär,Hund,Jagd,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

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Bär auf der Flucht

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Artikelstatus: Fertig 21:01, 16. Jun. 2006 (CEST)
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Sylvenstein-Stausee

Bad Tölz (Deutschland), 16.06.2006 – Die ruhigen Zeiten sind für den Bären JJ1 nun endgültig vorbei. Nachdem er am Mittwoch von einem Auto angefahren wurde, konnten sich die finnischen Hunde dicht an seine Fersen heften, und die Verfolger näherten sich dem Bären in der Nacht auf Freitag bis auf 600 Meter.

Der Zusammenstoß mit dem Auto ereignete sich am Mittwoch gegen 22:45 Uhr am Sylvenstein-Stausee. Der Bär wurde dabei anscheinend vom rechten Seitenspiegel am Kopf getroffen, wodurch der Spiegel umklappte. Es konnten keine Blut- oder Fellspuren entdeckt werden, was darauf hindeutet, dass der Bär noch einmal mit dem Schrecken davongekommen ist, genauso wie ein hinter dem Auto fahrender Motorradfahrer, der im letzten Moment noch ausweichen konnte.

Nach dem Schock ergriff der Bär die Flucht, und eine Spur führte direkt in den Stausee. Vermutlich hat der Bär den See durchschwommen. Das Absuchen des Ufers durch die finnischen Jagdhunde brachte zunächst jedoch keine Spur.

Die Verfolger konnten die Spur dann aber am Donnerstag in der Nähe von Bad Tölz wieder aufnehmen. Nach mehreren Sichtungen im Gebiet des hohen Brauneck wurde das Gebiet für Wanderer gesperrt und die Hunde zu einer Hütte gebracht, bei der sich der Bär aufgehalten hatte. Von dort aus folgten sie dann seiner Spur. Kurz nach Mitternacht entdeckte ihn der Hund „Peni“ dann, was er durch Bellen signalisierte.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Tierazt mit Narkosegewehr, der den Bären betäuben soll, nur um die 600 Meter entfernt. Wegen der Dunkelheit und eines einsetzenden Gewitters entschloss sich das Verfolgerteam jedoch, in einer Hütte abzuwarten, und ließ nur den Hund alleine bei dem Bären zurück.

Als sie am Freitag Morgen gegen 04:30 Uhr wieder aufbrachen, fanden sie dann den wartenden Hund sowie die Reste eines vom Bären verzehrten Schafes vor. Vom Bären selbst fehlt seitdem wieder jede Spur.

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Quellen

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June 14, 2006

Finnische Hunde jagen Bären

Finnische Hunde jagen Bären – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Finnische Hunde jagen Bären

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Artikelstatus: Fertig 15:48, 14. Jun. 2006 (CEST)
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Archivbild norwegischer Elchhund

Innsbruck (Österreich), 14.06.2006 – Die Bärenhunde aus Finnland, die den zur Zeit bekanntesten Braunbären JJ1 alias Bruno aufspüren sollen, sind am Samstag eingetroffen. Der Bär streift nunmehr seit Wochen durch das deutsch-österreichische Grenzgebiet, doch alle Versuche ihn einzufangen oder abzuschießen, sind bisher gescheitert. Von den finnischen Hunden verspricht man sich nun Erfolg.

Die Hunde, die schon letzte Woche erwartet wurden, trafen mit leichter Verzögerung ein, da nach Angaben der Fluggesellschaft die Genehmigung für den Transport zu spät beantragt worden war. Nach ihrer Ankunft in München wurde ihnen dann zunächst eine Ruhepause gegönnt, da sie durch den Flug sehr aufgeregt waren. Es handelt sich um fünf Hunde, die zur Rasse der norwegischen beziehungsweise schwedischen Elchhunde gehören, wie sie in Finnland meist zur Elchjagd eingesetzt werden. Mit den Hunden kommen auch vier Begleiter. Sie sind für zwei Wochen engagiert, die Kosten von 25.000 Euro teilen sich dabei die Länder Bayern und Tirol.

Die Hunde nahmen zum ersten Mal am Sonntag die Spur des Bären auf, doch sie mussten die Verfolgung abbrechen, als Jagdpächter in Tirol es untersagten, ihr Gelände ohne entsprechende Genehmigung zu betreten. Ein entsprechender Bescheid des zuständigen Landesrates, der den Bärenjägern uneingeschränkte Betretungsrechte einräumt, soll ein solches Missgeschick in Zukunft verhindern.

Ein weiterer Einsatz der Hunde erfolgte Montagabend, als der Bär im Ahornboden im Karwendelgebirge in Tirol gesichtet wurde. Der Einsatz musste jedoch abgebrochen werden, da die Suche mit den Hunden in dem gebirgigen Gelände nachts zu gefährlich ist.

Die Verfolgung wurde am Dienstagmorgen wieder aufgenommen, doch diesmal machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die finnischen Hunde sind keine große Hitze gewöhnt und so musste die Suche erneut abgebrochen werden, als es ihnen zu heiß wurde.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • n24.de: „Trügerische Ruhe für ‚JJ1‘“ (12.06.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • kurier.at: „‚JJ1‘ ist nicht zu fassen“ (09.06.2006, 16:33 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • suedwest-aktiv.de: „Karelische Bärenhunde jagen ‚Bruno‘“ (10.6.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • fr-aktuell.de: „Finnische Hunde jagen den Bären“ (12.06.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • badische-zeitung.de: „Ein Bär auf der Flucht“ (14.06.2006)

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May 22, 2006

Braunbär in Deutschland: Freigabe zum Abschuss

Braunbär in Deutschland: Freigabe zum Abschuss

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Artikelstatus: Fertig 22:17, 22. Mai 2006 (CEST)
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Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 22.05.2006 – Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) hat heute in München dem Abschuss des ersten Braunbären, der seit 170 Jahren in Deutschland in freier Wildbahn gesichtet wurde, zugestimmt.

„Der Bär ist zu einem Problembären geworden“, so Schnappauf. „Der Bär ist ganz offensichtlich außer Rand und Band.“ Der Abschuss soll laut Schnappauf aus Sicherheitsgründen erfolgen. Ursprüngliche Pläne, den Bären zu betäuben und einzufangen, wurden daher verworfen. Der Bär hatte gestern in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen vier Schafe gerissen. Am Sonntagabend hatte der bayerische Umweltminister die Erlaubnis gegeben, den Bären einzufangen, wonach er später wieder freigelassen werden sollte.

Die Umweltschutzorganisation WWF gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie den Beschluss des Umweltministers akzeptiere. Der Beschluss ist laut WWF in Absprache mit Wildbiologen und Bärenexperten getroffen worden. Die Umweltschutzorganisation hofft jedoch, dass es noch gelingt, den Bären lebendig einzufangen. Der Abschuss des Bären rechtfertige sich nach Meinung der Umweltschutzorganisation durch die Gefährdung für Menschen, die von dem „verhaltensauffälligen Bären“ ausgehe. In der Pressemitteilung des WWF heißt es weiter, dass ein konfliktfreies Nebeneinander von Mensch und Bär bei diesem Tier sehr unwahrscheinlich sei. Die Umweltschutzorganisation fordert von der Staatsregierung einen „Management Plan“, mit dem die Bevölkerung auf einwandernde wilde Tiere vorbereitet werden soll. Der Plan solle sich besonders an Schäfer, Landwirte, Imker, Wanderer und Förster richten.

Themenverwandte Artikel

  • Nach 170 Jahren: Braunbär wieder in Deutschland (22.05.2006)

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