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December 27, 2011

Hauptzollamt Frankfurt: Warnung vor illegalen Böllern

Hauptzollamt Frankfurt: Warnung vor illegalen Böllern

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Veröffentlicht: 17:02, 27. Dez. 2011 (CET)
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Röntgenaufnahme einer durch selbsthergestelltes Feuerwerk verletzten Hand

Frankfurt (Oder) (Deutschland), 27.12.2011 – Andreas Behnisch vom Hauptzollamt Frankfurt (Oder) warnt eindringlich vor der Einfuhr von illegalen Feuerwerkskörpern aus Polen. Er spricht von „unkalkulierbaren Gefahren“, wie Verbrennungen, abgerissene Finger und Hörschäden, beim Abbrennen.

Böller aus dem Ausland entsprechen oft nicht deutschen Sicherheitsstandards. Hier erhältliche Feuerwerkskörper haben eine Prüfung durch die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) hinter sich und sind mit einem BAM-Zeichen versehen. Diese Kennzeichnung ist bei den eingeführten Silvesterknallern meist nicht vorhanden oder gefälscht. Eine Einfuhr ist damit verboten und ein Verstoß stellt eine Straftat dar. Wie jedes Jahr führt der Zoll verstärkt Kontrollen durch und ist in vielen Fällen auch fündig geworden.

Durch die oft stärkere Ladung und die Verwendung von Industriesprengstoff kommt es bei der Verwendung immer wieder zu schweren Verletzungen. Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde in Potsdam einem 21-Jährigen die Hand abgerissen. Auch ohne Verletzung anderer stellt das Zünden der illegalen Böller eine Straftat nach dem Sprengstoffgesetz dar.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verbraucherschutz

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September 12, 2011

Grüne aus ganz Europa beraten Europas Zukunft

Grüne aus ganz Europa beraten Europas Zukunft

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Veröffentlicht: 01:33, 13. Sep. 2011 (CEST)
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Rebecca Harms MdEP begrüßt die Teilnehmenden beim Empfang am 09.09.2011

Frankfurt (Oder) (Deutschland), 12.09.2011 – Auf Einladung der Europaparlaments-Fraktion der Grünen/EFA und der Europäischen Grünen Partei, EGP, trafen sich Grüne und grüngesinnte Menschen aus ganz Europa, um unter dem Titel „Europe – Make it or break it“ über die Zukunft der Europäischen Union zu beraten.

Zahlreiche Workshops in Frankfurt und Slubice[Bearbeiten]

In einer Vielzahl von Workshops wurden Kampagnenwerkzeuge wie das kreative, politische Schreiben, die Kommunikation per Video oder die Nutzung sozialer Netzwerke behandelt. Auch inhaltliche Themen, vom Zugang zum Internet als Menschenrecht, die EU-Missionen in Somalia (Video) oder die Konsequenzen aus dem arabischen Frühling für die EU-Flüchtlings- und Migrationspolitik wurden zum Thema gemacht. Neben der Finanzmarktregulierung und der Zukunft des Euro waren generell Themen der europäischen Wirtschafts- und Industriepolitik einer der Schwerpunkte der nach 2008 bereits zum zweiten Mal im brandenburgischen Frankfurt an der Oder und der polnischen Nachbarstadt Słubice stattfindenden Grünen-Europäischen-Sommer-Universität.

Zugang zu Bildung und Wissen[Bearbeiten]

Das Panel zu Access to Knowledge mit (von rechts nach links) Prof. Dr. Claudia Lux (BID), Helga Trüpel (MdEP GRÜNE, Deutschland), Sandrine Bélier (MEP EELV, France), Jane Lindgaard (Journalist Mediapart).

Auf Einladung der Europaabgeordneten Sandrine Bélier (EELV Frankreich) und Helga Trüpel (Bündnis 90/Die Grünen Deutschland) befasste sich ein Panel mit der Frage des Zugangs zu Bildung und Wissen und all den Dingen, die für eine Wissensgesellschaft in Europa erforderlich sind. Einen radikalen Vorstoß zum Urheberrecht brachte Professor Dr. Claudia Lux von der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V. (BID) ein: Das Copyright für Bücher sollte auf ein Jahr begrenzt werden, da die meisten Titel nach einem Jahr bereits aus dem Buchhandel verschwinden, oder zumindest auf fünf Jahre, nach denen die meisten Verwertungszyklen für die Urheber und die Verlage abgeschlossen seien. Zu Google Books, einer Quelle für alte und neuere Bücher, erklärte sie: „Wer das nicht kennt, ist kein Student – zumindest nicht in den Geisteswissenschaften.“ Problematisiert wurde die Monopolisierung von Wissen in der Hand eines einzigen Konzern dennoch und die Frage nach Europas Antwort auf Google gestellt. Helga Trüpel erklärte, dass dies eine Aufgabe sei, um deren Aufnahme in den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union noch gerungen werde. Ihrer Überzeugung nach muss die ‚Europeana‘, die Europäische Digitale Bibliothek, in die EU 2020 Strategie aufgenommen werden, um den dauerhaften freien Zugang zu Wissen und Bildung nicht von einem einzigen Konzern abhängig zu machen.

Jade Lindgaard, eine Journalistin des Abonnement-finanzierten Online-Nachrichtenmagazins Mediapart, erklärte den Kampf um Bezahlinhalte im Internet für gewonnen: „Die Menschen erkennen, dass es Dienste im Internet gibt, die es wert sind, bezahlt zu werden.“ Der Kampf um den Qualitätsjournalismus aber werde weiter geführt, weil zum einen Zeitungen wie in Frankreich seit vielen Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten leben, aber durch öffentliche Zuwendung überleben, die sie weniger unabhängig und zum Teil immer weniger kritisch machen, während zum anderen Dienste wie WikiLeaks völlig neue Möglichkeiten für den investigativen Journalismus bieten. Zu den aus dem Publikum aufgeworfenen Lösungsansätzen für den Zugang zu Bildung und Wissen für alle gehörten das Wissenschaftsmagazin PLoS One, der Mikro-Bezahldienst Flattr, der über eine monatliche Flatrate und deren Verteilung auf Inhaltsanbieter eine Zuverdienstmöglichkeit für Internet-Journalismus, Blogger und die tageszeitung aus Berlin bietet, sowie die Frage nach einer echten Kulturflatrate die Künstlern als Teil ihrer Lebensgrundlage zugute kommen könnte.

Grüne Jobs – Angemessene Arbeit[Bearbeiten]

Podium zu angemessener Arbeit in Grünen Branchen. Von rechts nach links: Lutz Hohlbein, Rob McCulloch, Elisabeth Schroedter, Peter Ernsdorf, Rainer Hinrich-Rahlwes (BEE)

Die Arbeitsbedingungen in den neuen grünen Branchen waren am Samstag dem 10. September das Thema einer Podiumsdiskussion auf Einladung von Elisabeth Schroedter, Europaabgeordnete der deutschen Grünen seit 1994. Am Vortag hatte sie für die internationalen Gäste Unternehmensbesuche im Solarcluster Frankfurt (Oder) organisiert. Bei den sehr unterschiedlichen Firmen First Solar und OderSun wurden die Entwicklungen der Firmen und die Arbeitsbedingungen diskutiert.

Peter Ernsdorf von der IG Metall begrüßte jeden Betrieb der Branche, kritisierte jedoch den Mangel an Tarifverträgen und die Tatsache, dass die Region als Unternehmensstandort mit billigen Fachkräften, langen Arbeitszeiten und „kaum Gewerkschaftsmitgliedern in den Betrieben“ beworben wurde. Zur aktuellen Situation bei Conergy erklärte er: „Wir wollen nicht in die Schützengräben, aber möglichst viele Arbeitsplätze erhalten. Vielleicht kann man Stunden entlassen statt Menschen.“ Der Lohn mache schließlich hier nur fünf bis sieben Prozent der Kosten aus. Lutz Hohlbein stellte anschließend dar, wie es dem Betriebsrat von Ersol gelang, unter Schwierigkeiten einen ersten Tarifvertrag für Bosch Solar Energy auszuhandeln.

Rainer Hinrichs-Rahlwes vom Bundesverband Erneuerbare Energie, der in den zwanzig Jahren seines Bestehens 24 Mitgliedsorganisationen gewonnen hat, erklärte, Deutschland sei zwar noch immer ein Paradies für Erneuerbare Energien, jedoch eines mit deutlichen Wolken am Horizont, vor allem im Bereich Fotovoltaik. Rob McCulloch von der BlueGreen Alliance, einer Vereinigung von Industriegewerkschaften und Naturschutzverbänden, stellte die Situation in den Vereinigten Staaten dar, wo man nun vor allem bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen verteidigen müsse, da die Erfolge der Tea-Party Bewegung jede weitere Bewegung zu fortschrittlichen Politiken blockiere. Zusammenfassend wurde festgestellt, dass faire Arbeitsbedingungen eine wesentliche Voraussetzung für eine fortgesetzte Akzeptanz der Erneuerbaren Energien in Europa darstellen, damit nicht nur grüne Billigjobs sondern ordentliche Arbeitsplätze entstehen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
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May 26, 2010

Oderhochwasser erreicht Brandenburg

Oderhochwasser erreicht Brandenburg – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Oderhochwasser erreicht Brandenburg

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Veröffentlicht: 22:49, 26. Mai 2010 (CEST)
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Die Karte zeigt das Einzugsgebiet der Oder.

Kartographie: NordNordWest

Frankfurt (Oder) (Deutschland) / Warschau (Polen), 26.05.2010 – Schneller als die Hydrologen vorausgesagt hatten, kommt die Hochwasserwelle auf der Oder voran. Bereits in der Nacht zum Mittwoch, dem 26. Mai, wurde in Brandenburg die Hochwasseralarmstufe 2 ausgelöst, etwa „acht bis zehn Stunden früher“ als erwartet, im Landkreis Oder-Spree steht die Ausrufung der Stufe 3 bevor. Im Tagesverlauf wird eine allgemeine Anhebung der Warnstufe erwartet. Irgendwann in den nächsten Tagen soll der steigende Wasserstand dann die Ausrufung der Alarmstufe 4, der höchsten Stufe, notwendig machen. Diese bedeutet, dass der Wasserstand dann so hoch ist, dass ein Überspülen der Deichkrone möglich ist.

In Ratzdorf erreichte der Pegel der Oder bereits 5,54 Meter. Hier rechnet man für den Vormittag des 27. Mais mit 5,90 Meter. Die Behörden haben die Dämme bereits gemäht, damit die ab der Warnstufe 3 vorgeschriebene Überwachung sorgfältiger erfolgen kann und undichte Stellen besser zu erkennen sind.

Die meisten Deiche Brandenburgs waren nach dem Jahrhunderthochwasser 1997 erneuert worden, sodass sich die Behörden gut gewappnet sehen, zumal sich das Hochwasser den Prognosen und den beobachteten Wasserständen am Oberlauf des Flusses zufolge in diesem Jahr nicht so lange auf hohem Niveau halten wird wie 1997. „Wir haben 1997 sechs Wochen Höchstwasserstände gehabt. So lange wird es dieses Mal bestimmt nicht dauern“, so Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamtes.

Allerdings bereiten zwei Deichabschnitte mit jeweils etwa fünf Kilometern Länge Sorgen: Diese stammen noch aus den 1950er Jahren und wurden bislang noch nicht saniert. Sollte sich das Hochwasser mehr als zehn Tage auf hohem Niveau halten, könnte es zwischen zwischen Gartz und Friedrichsthal und in der Neuzeller Niederung Probleme geben. Die Katastrophenschützer beabsichtigen für diese Bereiche die Verstärkung mit Sandsäcken.

Hochwasser 1997 an der Oder

Archivbild: Ralf Roletschek

In Polen ist vor allem der Ort Dobrzejewice zwischen Głogów (Glogau) und Nowa Sól (Neusalz an der Oder) gefährdet. Dennoch entspannt sich die Lage vor allem im Süden des Landes allmählich. An der Weichsel hat der Scheitel des Hochwassers bereits die Mündung in die Ostsee erreicht.

In Polen fielen dem durch Dauerregen im Zusammenhang mit Tiefdruckgebiet Yolanthe ausgelöste Hochwasser bereits 16 Menschen zum Opfer. Besonders verheerend wirkte sich das Hochwasser an der Weichsel bei Płock etwa hundert Kilometer nordwestlich von Warschau aus. Ein Dammbruch am 23. Mai hatte dort 23 Ortschaften überflutet. Rund 8.000 Hektar Land stehen dort unter Wasser; rund 2.400 Bewohner der Gegend mussten evakuiert werden. Die polnische Regierung plane für die Hochwassergeschädigten ein Unterstützungsprogramm von zwei Milliarden Złoty (etwa 500 Millionen Euro), sagte Ministerpräsident Donald Tusk.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Hochwasser

Quellen

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June 27, 2007

Obduktionsergebnis: Klausjürgen Wussow starb eines natürlichen Todes

Obduktionsergebnis: Klausjürgen Wussow starb eines natürlichen Todes

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Veröffentlicht: 22:14, 27. Jun. 2007 (CEST)
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Frankfurt (Oder) (Deutschland), 27.06.2007 – Nach dem Tod des Schauspielers Klausjürgen Wussow ermittelte laut Angaben der „Märkischen Oderzeitung“ die Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder). Der in der Donnerstagsausgabe erschienene Bericht beruft sich dabei auf Behördensprecher Michael Neff. Ein Mann, der mit Wussows Testament zu tun haben soll, habe angeblich eine Strafanzeige wegen eines unnatürlichen Todes gestellt. Die Staatsanwaltschaft veranlasste eine Obduktion, deren erste Ergebnisse jedoch auf einen natürlichen Tod hinweisen. Gewalteinwirkungen waren nicht feststellbar. Dem Verdacht musste von Amts wegen nachgegangen werden, da der Vorwurf des Mordes im Raum stand.

Fachleute fordern nach Angaben des zuständigen leitenden Oberstaatsanwalts Carlo Weber bereits seit langem eine höhere Rate an Obduktionen, da die Dunkelziffer bei Tötungsdelikten hoch sei. Falls eine Anzeige jedoch als „Schabernack“ erstattet wird, muss der Erstatter mit einem Verfahren wegen falscher Verdächtigung rechnen. Im betreffenden Fall soll der Mann bereits aufgefallen sein, indem er eine ähnliche Anzeige nach dem Krebstod von Wussows Ex-Frau Yvonne erstattet habe. Auch damals lag ein natürlicher Tod vor.

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June 6, 2006

Mutter der neun toten Säuglinge zu 15 Jahren Haft verurteilt

Mutter der neun toten Säuglinge zu 15 Jahren Haft verurteilt

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Artikelstatus: Fertig 17:16, 6. Jun. 2006 (CEST)
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Brieskow-Finkenheerd / Frankfurt (Oder) (Deutschland), 06.06.2006 – Eine Frau aus dem brandenburgischen Brieskow-Finkenheerd wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt. Für den Tod von acht Babys wurde sie am vom Landgericht Frankfurt (Oder) zur Rechenschaft gezogen. Das Urteil lautete auf Totschlag in acht Fällen, die Beweise reichten dem Gericht zur Verurteilung aus. Der neunte Fall wurde nicht herangezogen, da er verjährt war.

Der Anwalt der Frau hatte dreieinhalb Jahre Haft gefordert mit der Begründung, es habe sich um Totschlag im minderschweren Fall gehandelt. Eine lebenslange Haftstrafe forderte der zuständige Staatsanwalt.

Die Kinder kamen zwischen den Jahren 1988 und 1998 zur Welt. Die Frau hatte die Babys entbunden, anschließend aber nicht versorgt, so dass sie nicht überlebt hatten. Im Sommer 2005 wurden die Skelette der neun Leichen gefunden.

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March 9, 2006

Mutter der neun toten Säuglinge kommt nicht wegen Mordes vor Gericht

Mutter der neun toten Säuglinge kommt nicht wegen Mordes vor Gericht

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Artikelstatus: Fertig 16:49, 9. Mrz. 2006 (CET)
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Brieskow-Finkenheerd / Frankfurt (Oder) (Deutschland), 09.03.2006 – Am 27. April beginnt der Prozess gegen die Frau, die zwischen 1988 und 1999 ihre neun neugeborenen Kinder getötet haben soll. Gefunden wurden alle Leichen Ende Juli 2005 in Brieskow-Finkenheerd bei Frankfurt an der Oder.

Heute gab ein Sprecher des zuständigen Landgerichts in Frankfurt (Oder) die Anklage bekannt. Sie wird nicht auf Mord, wie es die Staatsanwaltschaft gefordert hatte, lauten, sondern auf achtfachen Totschlag. Im Fall des neunten toten Babys wird nicht verhandelt. Das Kind starb im September 1988. Da Totschlag nach 10 Jahren verjährt, kann der Fall nicht mehr verhandelt werden.

Am 1. August wurde die Frau in Untersuchungshaft genommen, auf sie kann ein Strafmaß in Höhe von 15 Jahre Haft zukommen. Hätte die Anklage auf Mord gelautet, hätte es eine lebenslange Haft werden können. Die Frau musste sich im Dezember 2005 einer Krebsoperation unterziehen.

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December 26, 2005

Brieskow-Finkenheerd: Mutter der neun toten Säuglinge schwer krank

Brieskow-Finkenheerd: Mutter der neun toten Säuglinge schwer krank

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Artikelstatus: Fertig 21:59, 26. Dez. 2005 (CET)
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Brieskow-Finkenheerd / Frankfurt (Oder) (Deutschland), 26.12.2005 – Die Frau aus Brieskow-Finkenheerd, die sich in Untersuchungshaft befindet, weil sie zwischen 1988 und 1999 ihre neun neugeborenen Kinder getötet haben soll, ist schwer an Krebs erkrankt. Der Gefängnisfrauenarzt hat die Diagnose bei der 40-jährigen Sabine H. gestellt.

Bereits am 13. Dezember wurde Frau H. im Evangelischen Krankenhaus in Luckau operiert. Nach Angaben des Arztes hat der Tumor bereits Metastasen gebildet. Frau H. wiege nur noch 45 Kilogramm.

Am 31. Juli 2005 wurden die Leichen der Babys in Brieskow-Finkenheerd bei Frankfurt (Oder) auf dem Grundstück der Frau gefunden. Am 1. August wurde sie in Untersuchungshaft genommen.

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August 2, 2005

Nach dem Fund von neun toten Säuglingen: Mutter legt Teilgeständnis ab

Nach dem Fund von neun toten Säuglingen: Mutter legt Teilgeständnis ab

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Brieskow-Finkenheerd / Frankfurt (Oder) (Deutschland), 02.08.2005 – Die tatverdächtige Mutter der neun gefundenen Babyleichen hat heute ein Teilgeständnis abgelegt. Sie gestand, zwei der Säuglinge gleich nach der Geburt getötet zu haben. An die Geburten der anderen Kinder könne sie sich gar nicht mehr erinnern.

Staatsanwältin Bargenda erklärte gegenüber der Presse, die Frau habe erleichtert gewirkt, dass nun alles herausgekommen sei. Die 39-jährige Sabine H., arbeitslose Arzthelferin, war bis vor kurzem verheiratet. Die Ehe sei sehr konfliktvoll gewesen, oft habe sich der Mann über längere Zeit außerhalb aufgehalten. In solchen Zeiträumen geschahen dann wohl auch die Kindstötungen.

Sobald die Wehen einsetzten, betrank sich die Frau nach eigener Aussage bis zur Besinnungslosigkeit; im Alkoholrausch tötete sie dann ihre Neugeborenen. Die Tötung der beiden Ältesten gab sie zu, an die anderen Fälle könne sie sich nicht mehr erinnern, sie habe einen Filmriss gehabt.

Nach wie vor gibt es in dem Fall Rätsel. Ob der geschiedene Ehemann wirklich der Vater aller Kinder war, ist schwer festzustellen, da die Leichen aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung diesbezüglich nicht mehr untersucht werden können. Teilweise ist es nicht einmal mehr möglich, überhaupt das Geschlecht der Kinderleichen festzustellen.

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August 1, 2005

Frau soll neun Neugeborene ermordet haben

Frau soll neun Neugeborene ermordet haben

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Brieskow-Finkenheerd / Frankfurt (Oder) (Deutschland), 01.08.2005 – In dem kleinen brandenburgischen Ort Brieskow-Finkenheerd wurden auf einem Grundstück die menschlichen Überreste von neun Neugeborenen gefunden. Der Fund geschah zufällig, als eine Person auf dem Grundstück aufräumen sollte. Die Eigentümerin des Grundstücks steht im dringenden Tatverdacht der neunfachen Kindstötung. Sie hatte wahrscheinlich selbstausgetragene Neugeborene zwischen 1988 und 2004 getötet und dann in Blumentöpfen und -kästen auf dem Grundstück versteckt.

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