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October 25, 2005

Symbolfigur der US-Bürgerrechtsbewegung, Rosa Parks, gestorben

Symbolfigur der US-Bürgerrechtsbewegung, Rosa Parks, gestorben

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Parks mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton

Detroit (Vereinigte Staaten), 25.10.2005 – Rosa Parks, die afroamerikanische Frau, die als eine der Symbolfiguren der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung gilt, starb Montagnacht im Alter von 92 Jahren in ihrem Haus in Detroit.

Parks war in den 1950er Jahren bekannt geworden, weil sie es abgelehnt hatte, ihren Sitzplatz in einem Stadtbus für einen Weißen zu räumen, der sie dazu aufgefordert hatte. Ihre Weigerung führte zu dem legendären „Montgomery Bus Boycott“ im US-Bundesstaat Alabama im Jahre 1955. Wegen ihrer Haltung wurde sie am 1. Dezember 1955 in Montgomery verhaftet.

Später arbeitete sie im Mitarbeiterstab des Demokratischen Abgeordneten John Conyers (Michigan) des Repräsentantenhauses der USA, der sie in einem CNN-Interview einen „wirklichen Apostel der gewaltfreien Bewegung“ nannte.

Rosa Parks gründete das „Rosa und Raymond Parks Institute for Self Development“ (Institut zur Stärkung der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit) und war bis weit in die 1980er Jahre hinein politisch aktiv. So arbeitete sie in der NAACP mit, einer Bürgerrechtsorganisation der Afroamerikaner.

Sie wurde wegen ihrer Zivilcourage mit den beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der USA bedacht: 1996 mit der Freiheitsmedaille des Präsidenten und mit der „Goldenen Ehrenmedaille des Kongresses“ im Jahre 1999.

Ihr gesundheitlicher Zustand hatte sich im letzten Jahrzehnt zunehmend verschlechtert. Sie hatte sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Parks war auf einen Rollstuhl angewiesen und litt an geistiger Verwirrung.

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Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung des Artikels „Rosa Parks dies at 92“ aus den englischen Wikinews


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April 21, 2005

Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verstorben

Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verstorben

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Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Karlsruhe / Stuttgart (Deutschland), 21.04.2005 – Der ehemalige deutsche Generalbundesanwalt Kurt Rebmann ist in der vergangenen Nacht im Alter von 80 Jahren in Stuttgart gestorben. Dies gab heute Morgen um 10:44 Uhr der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bekannt.

Rebmann studierte Jura und war in mehreren öffentlichen Führungspositionen tätig, unter anderem war er Amtschef des baden-württembergischen Justizminsteriums. 1977 übernahm er die Leitung des Bundesgerichtshofes. Er folgte damals Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Amt, der von Mitgliedern der „Rote Armee Fraktion“ (RAF) ermordet wurde.

Der promovierte Heilbronner hat die ersten Jahre in seinem Amt mit der Verfolgung der RAF-Terroristen verbracht, was ihm die Bezeichnung „Chefankläger“ einbrachte. Kurz nach seinem Amtsantritt folgten die Ermordungen des Dresdner-Bank-Chefs Jürgen Ponto und des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Er selbst wurde in dieser Zeit beinahe Opfer eines Raketenanschlags auf die Bundesanwaltschaft.

Seine harte Linie in der Terrorismusbekämpfung hat ihm großen Respekt eingebracht. Allerdings erfuhr er wegen seinem autoritären Führungsstil auch viel Kritik. Sein Image als Law-and-order-Mann blieb stets an ihm haften.

In seine Amtszeit fielen große Erfolge in der Terrorismusbekämpfung. 1982 konnte seine Behörde die Verhaftungen von Brigitte Mohnhaupt, Adelheid Schulz und Christian Klar bekannt geben. Dadurch wurde die RAF zwar stark geschwächt, ganz zerschlagen hat er die Terrororganisation jedoch nicht.

Mit 13 Amtsjahren stand Rebmann so lange wie kein anderer an der Spitze der Bundesanwaltschaft, 1990 ging er in den Ruhestand. Für seine Verdienste erhielt er damals das „Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband“ verliehen. Sein Nachfolger wurde Alexander von Stahl.

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March 8, 2005

Brigitte Mira ist tot

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Berlin (Deutschland), 08.03.2005 – Die Schauspielerin, Kabarettistin und Chanson-Sängerin Brigitte Mira ist tot.

Wie ihr Sohn heute mitteilte, starb die 94-jährige im Emil-von-Behring-Krankenhaus in Berlin-Zehlendorf. Ende 2004 erlitt Mira einen Schwächeanfall, von dem sie sich nicht wieder erholte. Die Schauspielerin wäre am 20. April 95 Jahre alt geworden.

Brigitte Mira, Tochter eines aus Russland eingewanderten Pianisten, begann ihre Karriere in den 1930-er Jahren am Theater. Ab 1950 stand sie auch auf Kabarettbühnen. Sie wurde besonders durch Auftritte mit Günter Pfitzmann und Harald Juhnke bekannt.

Im Jahr 2000 begann sie eine Chanson-Tournee mit Evelyn Künneke und Helen Vita unter dem selbstironischen Titel „Die drei alten Schachteln“. Die Tournee endete abrupt im Februar 2001, als Helen Vita starb, kurz darauf starb auch Evelyn Künneke. Mira, über zehn Jahre älter als beide, verblieb und stellte ein Soloprogramm zusammen.

Mira war insgesamt fünf Mal verheiratet, lebte aber seit dem Tod ihres letzten Mannes im Jahr 1983, dem Regisseur Frank Guerente, alleine.

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January 3, 2005

Jazz-Legende Artie Shaw gestorben

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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 03.01.2005 – Der US-amerikanische Jazzmusiker, Klarinettist und Bandleader Artie Shaw ist am 30. Dezember 2004 im Alter von 94 Jahren nach mehrjähriger schwerer Krankheit gestorben.

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Artie Shaws Karriere begann Anfang der 1930er Jahre in New Haven, Connecticut. Bekannt wurde der gebürtige New Yorker 1936 durch Studioaufnahmen mit Billie Holiday und Bunny Berigan. 1937 gründete er seine eigene Big Band, die zu den erfolgreichsten Orchestern der Swing Ära wurde. Sein größter Hit der damaligen Zeit war „Begin the Beguine“. Während des Zweiten Weltkriegs leitete er eine Big Band der US Navy, mit der er 1943 und 1944 durch den Pazifik zum Zweck der Truppenbetreuung tourte.

Artie Shaw gehört zusammen mit Benny Goodman und Woody Herman zu den überragenden Klarinettisten der Swing-Zeit. Shaw, der achtmal verheiratet war, unter anderem mit Ava Gardner und Lana Turner, zog sich bereits 1954 aus dem Musikleben zurück.

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December 15, 2004

Gestalter der schönsten Briefmarke der Welt gestorben

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Österreichische Briefmarke 1874

Tulln (Österreich), 15.12.2004 – Prof. Adalbert Pilch, österreichischer Maler und Graphiker, ist am 10. Dezember im Alter von 87 Jahren in Tulln an der Donau verstorben. Das Werk Adalbert Pilchs umfasst Gemälde, Zeichnungen und Illustrationen.

Die Öffentlichkeit wurde 1953 als Mitglied des Wiener Künstlerhauses bei einer Sonderschau mit circa 50 Werken auf ihn aufmerksam. Bekannt wurde Pilch durch den Entwurf vieler Briefmarken, unter anderem schuf er die „Olympia-Serie 1963“. Seine 1966 geschaffene „Kunst der Donauschule“ wurde offiziell zur „schönsten Briefmarke der Welt“ gewählt.

Pilch erhielt im Laufe seines Lebens zahlreiche Auszeichnungen des Landes Österreich und Wiens.

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December 3, 2004

SS-Lagerkommandant Schwammberger gestorben

SS-Lagerkommandant Schwammberger gestorben

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Asperg (Deutschland), 03.12.2004 – Der ehemalige SS-Lagerkommandant Josef Schwammberger starb im Alter von 92 Jahren im Gefängniskrankenhaus Hohenasperg.

Der am 18. Mai 1992 vom Landgericht Stuttgart verurteilte ehemalige SS-Oberscharführer Schwammberger saß in Mannheim seine lebenslange Freiheitsstrafe ab, nachdem er 1987 von Argentinien ausgeliefert worden war. Die Anklage lautete auf zwölffachen Mord und Beihilfe zum Mord in 40 Fällen, bei denen mindestens 3.374 Menschen jüdischen Glaubens getötet wurden.

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