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October 14, 2005

Deutschlandpremiere von Jodie Fosters neuem Film „Flight Plan – Ohne jede Spur“

Deutschlandpremiere von Jodie Fosters neuem Film „Flight Plan – Ohne jede Spur“

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Berlin (Deutschland), 14.10.2005 – Im Berliner Delphi-Kino fand am Mittwochabend die Deutschlandpremiere von Jodie Fosters neuem Film Flight Plan – Ohne jede Spur statt. Foster spielt die Hauptrolle in dem Film über einen Horror-Flug. Etwa 100 Fans hatten vor dem Kino am roten Teppich stundenlang auf die zierliche US-Schauspielerin gewartet.

Das Premierenpublikum war begeistert. Die Hauptdarstellerin wurde mit Bravo-Rufen überschüttet. Foster (42) erwiderte das Kompliment, sie bedankte sich bei den Gästen der Premierenfeier. Sie ließ verlauten, sie liebe diese Stadt sehr. Die Dreharbeiten in dieser wundervollen deutschen Hauptstadt seien sehr schön gewesen. In Berlin wurde der Filmbeginn dieses Psychothrillers gedreht.

Foster, die bereits zwei Mal den Oscar erhalten hatte, spielt in dem Film eine Witwe. Ihre kleine Tochter verschwindet auf einem Flug über den Atlantik spurlos. Foster wird dadurch in ein Komplott von Terroristen verwickelt.

Ebenfalls bei der Premiere anwesend war der Stuttgarter Regisseur des Films, Robert Schwentke. Foster zeigte sich begeistert von ihm, nannte ihn sehr selbstbewusst und „einen wahnsinnig netten Mann“.

In den USA läuft der Film seit drei Wochen und ist ein Riesenerfolg. Bisher hat er rund 60 Millionen US-Dollar eingespielt. Der Filmstart für Europa ist am 20. Oktober 2005 geplant.

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  • Kinofilm bringt US-Flugbegleiter auf die Barrikaden (29.09.2005)

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September 29, 2005

Kinofilm bringt US-Flugbegleiter auf die Barrikaden

Kinofilm bringt US-Flugbegleiter auf die Barrikaden

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Artikelstatus: Fertig 10:36, 14. Okt. 2005 (CEST)
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Los Angeles (USA), 29.09.2005 – Ein deutscher Filmregisseur, Robert Schwentke, hat in den USA einen Kinofilm gedreht, der kurz nach Erscheinen in den US-amerikanischen Kinos die dortigen Flugbegleiter auf die Barrikaden gebracht hat. Der Film heißt Flight Plan – Ohne jede Spur, die Hauptrolle spielt die Schauspielerin Jodie Foster.

80.000 Flugbegleiter haben über drei Verbände, in denen sie organisiert sind, zum Boykott des Films aufrufen lassen. Der Film lief letzte Woche in den USA an und landete sofort auf Platz eins der dortigen Kino-Charts. Am ersten Wochenende betrug das Einspielergebnis über 24 Millionen US-Dollar, das sind über 20 Millionen Euro.

Als Begründung gaben die Flugbegleiter an, der Film würde ihren Berufsstand „falsch darstellen“. In dem Film spielt ein Flugbegleiter einen Terroristen, was in den Augen der Flugbegleiter zu Sicherheitsbedenken ihrer Passagiere führen könnte. Das Verhalten der Flugbegleiter im Film entspräche auch nicht dem tatsächlichen Verhalten der echten Flugbegleiter. Im Film werden sie als unhöflich, gleichgültig und nicht hilfsbereit dargestellt.

Die Kritiken über den Film fallen sehr unterschiedlich aus. Einige Filmkritiker sehen in dem Film einen „spannenden Thriller mit einer hieb- und stichfesten Story“, andere wiederum vergleichen ihn mit „Rambo-Filmen“. Jodie Foster sieht in dem Film keinen Horrorstreifen, sondern sie bezeichnet ihn als „psychologisches Drama“. Der Filmstart für Europa ist am 20. Oktober 2005 geplant.

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September 15, 2005

Regisseur und vierfacher Oscar-Preisträger Robert Wise gestorben

Regisseur und vierfacher Oscar-Preisträger Robert Wise gestorben

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Artikelstatus: Fertig 15:53, 15. Sep. 2005 (CEST)
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Los Angeles (Verenigte Staaten), 15.09.2005 – Der Regisseur und vierfache Oscar-Preisträger Robert Wise ist am Mittwoch im Alter von 91 Jahren in einem Krankenhaus von Los Angeles an Herzversagen gestorben. Unter anderem führte er bei der „West Side Story“ und „Star Trek – Der Film“ Regie.

Die wichtigste Auszeichnung war 1967 der Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. 1992 erhielt er die Nationalmedaille der USA für die Künste. Am Samstag, den 10. September, feierte er noch mit Freuden seinen 91. Geburtstag. Der Regisseur Martin Scorsese, der sich für Robert Wise als Kandidat für den Ehren-Oscar für das Lebenswerk eingesetzt hatte, sagte damals, dass Wise die amerikanische Tradition von Exzellenz, Ehrlichkeit und Integrität vertrete. In gewisser Hinsicht, so Scorsese, sei er der Steven Spielberg seiner Zeit gewesen.

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September 11, 2005

Filmfestspiele von Venedig: „Goldener Löwe“ für Hayao Miyazaki

Filmfestspiele von Venedig: „Goldener Löwe“ für Hayao Miyazaki

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Artikelstatus: Fertig 13:10, 12. Sep. 2005 (CEST)
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Venedig (Italien), 11.09.2005 – Bereits am Freitag hat der japanische Regisseur Hayao Miyazaki auf den Filmfestspielen von Venedig für sein Lebenswerk einen „Goldenen Löwen“ ehrenhalber erhalten. Der 64-jährige war an unzähligen japanischen Zeichentrickfilmen (Anime) beteiligt.

Marco Müller, der Direktor der Filmfestspiele, nannte Miyazaki einen „Riesen“, der die Mauern, die zwischen japanischen Animationsfilmen und westlichen Filmen ständen, abgerissen habe. Er habe visionäre Fantasie geschaffen, die einem die Sprache verschlage.

Miyazakis Karriere begann in den 60er Jahren als Zeichner. Heute gilt er als erfolgreichster Anime-Regisseur. „Prinzessin Mononoke“ (1997) war in Japan äußerst erfolgreich und wurde auch international bekannt. Wirklichen Erfolg auch im Westen brachte ihm „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001). Der Film wurde 2002 mit dem „Goldenen Bären“ und 2003 mit einem Oscar ausgezeichnet.

Seine neueste Produktion „Das wandelnde Schloss“ läuft derzeit in den Kinos und begeistert Alt und Jung.

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July 26, 2005

Lebenslängliche Strafe für den Mörder von Theo van Gogh

Lebenslängliche Strafe für den Mörder von Theo van Gogh

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Amsterdam (Niederlande), 26.07.2005 – Der Mörder des islamkritischen niederländischen Regisseurs und Filmemachers Theo van Gogh hat heute die Höchststrafe erhalten: Lebenslänglich.

Ein Gericht in Amsterdam verurteilte den 27-jährigen Mohammed Bouyeri und sprach ihn schuldig, van Gogh am 2. November 2004 getötet zu haben. Als Motiv erkannten die Richter, die Tat sei aus religiöser Überzeugung geschehen. Sie begründeten ihr Urteil mit der ausdrücklichen Erklärung des Angeklagten, er würde jederzeit wieder so handeln. Das Gericht vertrat die Auffassung, die Gesellschaft müsse dauerhaft vor ihm geschützt werden.

Nach niederländischem Recht ist bei der Höchststrafe keine vorzeitige Haftentlassung möglich.

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March 8, 2005

Brigitte Mira ist tot

Brigitte Mira ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Berlin (Deutschland), 08.03.2005 – Die Schauspielerin, Kabarettistin und Chanson-Sängerin Brigitte Mira ist tot.

Wie ihr Sohn heute mitteilte, starb die 94-jährige im Emil-von-Behring-Krankenhaus in Berlin-Zehlendorf. Ende 2004 erlitt Mira einen Schwächeanfall, von dem sie sich nicht wieder erholte. Die Schauspielerin wäre am 20. April 95 Jahre alt geworden.

Brigitte Mira, Tochter eines aus Russland eingewanderten Pianisten, begann ihre Karriere in den 1930-er Jahren am Theater. Ab 1950 stand sie auch auf Kabarettbühnen. Sie wurde besonders durch Auftritte mit Günter Pfitzmann und Harald Juhnke bekannt.

Im Jahr 2000 begann sie eine Chanson-Tournee mit Evelyn Künneke und Helen Vita unter dem selbstironischen Titel „Die drei alten Schachteln“. Die Tournee endete abrupt im Februar 2001, als Helen Vita starb, kurz darauf starb auch Evelyn Künneke. Mira, über zehn Jahre älter als beide, verblieb und stellte ein Soloprogramm zusammen.

Mira war insgesamt fünf Mal verheiratet, lebte aber seit dem Tod ihres letzten Mannes im Jahr 1983, dem Regisseur Frank Guerente, alleine.

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January 29, 2005

Oscar-Verleihung 2005 – Ein deutscher Film wurde als bester ausländischer Film nominiert

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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 29.01.2005 – Gestern wurden die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben.

Der deutsche Film Der Untergang (GB: Downfall) / (USA: The Downfall: Hitler and the End of the Third Reich) hat es zu den Academy-Awards geschafft. In der Kategorie Bester Fremdsprachiger Film muss dieser gegen die vier Konkurrenten Wie im Himmel (SW: Så som i himmelen), Die Kinder des Monsieur Mathieu (FR: Les Choristes), Das Meer in mir (SP: Mar adentro) und „Yesterday“ antreten.

Zudem wurde der Film The Aviator elf Mal nominiert, darunter die Kategorien „Bester Film“, „Bester Regisseur“ und „Bester Hauptdarsteller“.

Zu sehen ist die Oscar-Verleihung am 27.02.2005 Live auf ProSieben ab 01:00 Uhr MEZ.

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December 12, 2004

Europäischer Filmpreis für Fatih Akin

Europäischer Filmpreis für Fatih Akin – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Fatih Akin

Barcelona (Spanien), 12.12.2004 – Als bester europäischer Film des Jahres wurde „Gegen die Wand“ ausgezeichnet. Regisseur des Films und gleichzeitig Autor des Drehbuches ist der aus Hamburg stammende Deutschtürke Fatih Akin. Der Film hat dieses Jahr bereits den Goldenen Bären der Berlinale und den Deutschen Filmpreis erhalten.

Damit hat zum zweiten Mal hintereinander ein deutscher Film den Europäischen Filmpreis erhalten. Im Vorjahr wurde dafür der Film Good bye, Lenin! ausgezeichnet.

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December 9, 2004

„Frau Christiansen erschießen“ – Dresdner Theateraufführung sorgt für Wirbel

„Frau Christiansen erschießen“ – Dresdner Theateraufführung sorgt für Wirbel

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Artikelstatus: Fertig 9. Dez. 2004 (CET)
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Dresden

Dresden (Deutschland), 09.12.2004 – In einer Theateraufführung des Dramas „Die Weber“ kommt es zu einem umstrittenen Dialog. Der Regisseur Volker Lösch lässt seinen Schauspieler in einer Spielszene unter satirischen Bedingungen sagen: „Wen ich sehr schnell erschießen würde, das wäre Frau Christiansen, weil sie so oft die Chance gehabt hätte, eben diese Leute auch wirklich zu schlagen, diese ganzen alten blöden Männer.“

Sabine Christiansen reichte daraufhin eine Unterlassungsklage beim Dresdner Landgericht ein, die aber am 9. Dezember 2004 abgelehnt wurde. Die 3. Zivilkammer sagte in der Begründung, der Satz führe zu keiner allgemeinen Persönlichkeitsrechtsverletzung.

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