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December 14, 2007

Buback-Mord soll mit Beugehaft aufgeklärt werden

Buback-Mord soll mit Beugehaft aufgeklärt werden

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Veröffentlicht: 22:58, 14. Dez. 2007 (CET)
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Karlsruhe (Deutschland), 14.12.2007 – Im Mordfall Buback wird gegen Stefan Wisniewski ermittelt. Dieser war wegen der Entführung und Ermordung von Hanns-Martin Schleyer zu lebenslanger Haft verurteilt worden, die er bis 1999 verbüßte. Eine Beteiligung an der Ermordung Bubacks war damals nicht mitangeklagt, so dass dies nun drohen könnte.

Der ehemalige RAF-Terrorist Peter-Jürgen Boock hatte Wisniewski gegenüber Michael Buback, dem Sohn des Getöteten, belastet. Auch Verena Becker hielt Wisniewski bereits 1980 für den Täter. Nun wurde Beugehaft gegen Christian Klar, Brigitte Mohnhaupt, Günter Sonnenberg und Knut Volkerts beantragt. Die ehemaligen Terroristen sollen so gezwungen werden, Angaben zu machen.

Die Bundesanwaltschaft will bei Innenminister Wolfgang Schäuble die Freigabe der Akten beantragen, wenn nötig. DNA-Spuren ergaben, dass Wisniewski zu den Tätern gehören könnte. Die Ermittlungsrichter ordneten eine Blutprobe an, durch die mehr Erkenntnisse gewonnen werden sollen.

Auch eine Frau könnte an der Tat beteiligt gewesen sein. Gegen Verena Becker liegt jedoch kein hinreichender Verdacht vor.

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July 1, 2007

Bundesanwaltschaft gibt RAF-Urteile frei

Bundesanwaltschaft gibt RAF-Urteile frei

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Veröffentlicht: 20:42, 1. Jul. 2007 (CEST)
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Karlsruhe (Deutschland), 01.07.2007 – Die Bundesanwaltschaft will die Urteile zum Mord an dem ehemaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback frei geben. Journalisten dürfen ab dem 15. August 2007 anonymisierte Kopien der Urteile gegen die einstigen RAF-Terroristen Knut Folkerts sowie gegen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt einsehen. Dies teilte Bundesanwalt Rainer Griesbaum in Karlsruhe mit.

Vor wenigen Wochen hatte die Bundesanwaltschaft die Herausgabe der Urteile aufgrund erneuter Ermittlungen im Fall Buback gegen den früheren RAF-Terroristen Stefan Wisniewski abgelehnt, wie es zahlreiche Medien beantragten. Mehrere Verlage hatten daraufhin Klagen gegen die Behörde vorbereitet. Die Vernehmungen sind bis Mitte August so weit abgeschlossen, dass keine Bedenken mehr gegen eine Veröffentlichung der schriftlichen Urteilsbegründungen bestünden, erklärte Griesbaum.

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March 26, 2007

Frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt ist frei

Frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt ist frei

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Artikelstatus: Fertig 05:49, 26. Mär. 2007 (CEST)
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RAF-Logo

Aichach (Deutschland), 26.03.2007 – Die ehemalige RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt ist nach 24 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie hat am Sonntagmorgen zwischen 2:00 und 3:00 Uhr die Justizvollzugsanstalt Aichach verlassen. Wohin die 57-Jährige gebracht wurde, ist nicht bekannt. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Focus“ wird sie voraussichtlich in Karlsruhe wohnen und arbeiten.

Mohnhaupt gilt als Rädelsführerin der Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer im Herbst 1977. Sie war auch an den Morden an Generalbundesanwalt Siegfried Buback und Bankier Jürgen Ponto beteiligt. Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte sie 1985 zu fünf Mal lebenslänglich und 15 Jahren Freiheitsstrafe. Am 12. Februar 2007 entschied das Gericht, dass Mohnhaupt auf Bewährung aus der Haft entlassen werden soll.

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February 12, 2007

Gerichtsentscheid: Frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt wird bald freigelassen

Gerichtsentscheid: Frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt wird bald freigelassen

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Artikelstatus: Fertig 14:01, 12. Feb 2007 (CET)
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Stuttgart (Deutschland), 12.02.2007 – Das Oberlandesgericht Stuttgart hat heute entschieden, die frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt nach einer bislang verbüßten Haftzeit von fast 24 Jahren in wenigen Wochen aus der Haft zu entlassen. Die verbleibende Freiheitsstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt; die Bewährungszeit beträgt fünf Jahre. Die heute 57 Jahre alte Mohnhaupt gilt als maßgebliches Mitglied der „zweiten Generation“ der RAF. Sie war im so genannten „Deutschen Herbst“ an den Morden an Bankier Jürgen Ponto, Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer und Generalbundesanwalt Siegfried Buback beteiligt.

Für ihre Taten war sie zu fünfmal „lebenslänglich“ verurteilt worden. Ein bereits im Februar 2006 gestellter Antrag auf Entlassung zur Bewährung war abgelehnt worden. Damals hatte das Gericht entschieden, dass Mohnhaupt mindestens 24 Jahre ihrer Strafe – diese Zeit wird im März dieses Jahres erreicht – verbüßen müsse. In der heutigen Entscheidung erklärte das Gericht, dass die Freilassung auf Grund der Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen erfolge und es sich nicht um eine Gnadenentscheidung handele. Auch die Bundesanwaltschaft hatte im Januar die Entlassung Mohnhaupts befürwortet, da sie nach einem Gutachten nicht mehr als rückfallgefährdet gilt. Nach ihrer Entlassung wird Mohnhaupt unter die Aufsicht eines Bewährungshelfers gestellt. Sie muss zudem Auflagen über die Meldung des Wohnsitzes und der Arbeitsstelle erfüllen.

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January 23, 2007

Brigitte Mohnhaupt kommt eventuell frei

Brigitte Mohnhaupt kommt eventuell frei – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Brigitte Mohnhaupt kommt eventuell frei

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Artikelstatus: Fertig 01:11, 23. Jan. 2007 (CET)
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Stuttgart (Deutschland), 23.01.2007 – Die ehemalige Terroristin der Rote-Armee-Fraktion (RAF) Brigitte Mohnhaupt saß bisher mehr als 24 Jahre im Gefängnis. Mohnhaupt war inhaftiert, weil sie am Mord des Generalbundesanwalts Siegfried Buback sowie des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer beteiligt war. Gestern gab das Oberlandesgericht in Stuttgart bekannt, dass die Chancen für die Frau gut stehen freizukommen. Die Bundesanwaltschaft hat eine Aussetzung der Strafe zur Bewährung beantragt.

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April 21, 2005

Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verstorben

Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verstorben

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Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Karlsruhe / Stuttgart (Deutschland), 21.04.2005 – Der ehemalige deutsche Generalbundesanwalt Kurt Rebmann ist in der vergangenen Nacht im Alter von 80 Jahren in Stuttgart gestorben. Dies gab heute Morgen um 10:44 Uhr der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bekannt.

Rebmann studierte Jura und war in mehreren öffentlichen Führungspositionen tätig, unter anderem war er Amtschef des baden-württembergischen Justizminsteriums. 1977 übernahm er die Leitung des Bundesgerichtshofes. Er folgte damals Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Amt, der von Mitgliedern der „Rote Armee Fraktion“ (RAF) ermordet wurde.

Der promovierte Heilbronner hat die ersten Jahre in seinem Amt mit der Verfolgung der RAF-Terroristen verbracht, was ihm die Bezeichnung „Chefankläger“ einbrachte. Kurz nach seinem Amtsantritt folgten die Ermordungen des Dresdner-Bank-Chefs Jürgen Ponto und des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Er selbst wurde in dieser Zeit beinahe Opfer eines Raketenanschlags auf die Bundesanwaltschaft.

Seine harte Linie in der Terrorismusbekämpfung hat ihm großen Respekt eingebracht. Allerdings erfuhr er wegen seinem autoritären Führungsstil auch viel Kritik. Sein Image als Law-and-order-Mann blieb stets an ihm haften.

In seine Amtszeit fielen große Erfolge in der Terrorismusbekämpfung. 1982 konnte seine Behörde die Verhaftungen von Brigitte Mohnhaupt, Adelheid Schulz und Christian Klar bekannt geben. Dadurch wurde die RAF zwar stark geschwächt, ganz zerschlagen hat er die Terrororganisation jedoch nicht.

Mit 13 Amtsjahren stand Rebmann so lange wie kein anderer an der Spitze der Bundesanwaltschaft, 1990 ging er in den Ruhestand. Für seine Verdienste erhielt er damals das „Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband“ verliehen. Sein Nachfolger wurde Alexander von Stahl.

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