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April 30, 2006

Geheimcode im Sakrileg-Urteil wurde entschlüsselt

Geheimcode im Sakrileg-Urteil wurde entschlüsselt

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Artikelstatus: Fertig 15:16, 30. Apr. 2006 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 30.04.2006 – Der britische Richter des obersten Zivilgerichts Englands in London, Peter Smith, hatte in seinem Urteil in dem Plagiatsprozess gegen den US-amerikanischen Schriftsteller Dan Brown einen Geheimcode, den sogenannten „Smithy Code“ eingebaut. Das Urteil erschien vor drei Wochen. Jetzt hat diesen Code der Londoner Anwalt Dan Tench entschlüsselt. Smith hat gegenüber Tench per E-Mail bereits die Richtigkeit der Entschlüsselung bestätigt. Die Verschlüsselungsmethode, die Smith verwendet hatte, stammt von Leonardo da Vinci.

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April 28, 2006

Britischer Richter versteckte Geheimcode im Sakrileg-Urteil

Britischer Richter versteckte Geheimcode im Sakrileg-Urteil

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Artikelstatus: Fertig 20:15, 28. Apr. 2006 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 28.04.2006 – Von Februar 2006 bis zum 7. April lief in London vor dem obersten Zivilgericht Englands ein Plagiatsprozess gegen den US-amerikanischen Schriftsteller Dan Brown, bei dem der Angeklagte freigesprochen wurde.

Das Urteil zu diesem Prozess hatte ein Richter des Hohen Gerichts verfasst: Peter Smith. Bei der schriftlichen Ausarbeitung hatte Smith in das Schriftstück kursiv gesetzte Botschaften integriert. Ebensolche Schriftarten sind in den Büchern „Sakrileg“ und „Der heilige Gral und seine Erben“ zu finden. Die Verschlüsselungsmethode, die Smith verwendet hat, stammt von Leonardo da Vinci. Die Anwälte, die in New York und London derzeit das 71-seitige Urteil durcharbeiten, müssen sich nun durch diese Botschaften, die mittlerweile „Smithy Code“ genannt werden, kämpfen. Das Urteil besteht aus 360 Absätzen. Smith hat einzelne Buchstaben durch Kursivschrift ersetzt. Die ersten sieben Absätze sind relativ leicht zu entschlüsseln, dann wird es schon schwieriger. Auf jeden Fall ist Smith nicht der einzige Richter, der sich einen Spaß erlaubt hatte. Vor längerer Zeit schon hatte ein anderer Richter ein Urteil verfasst, das aus Versen bestanden hatte.

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March 27, 2005

London: Streit in Tony Blairs Kabinett wegen Wolfowitz-Nominierung

London: Streit in Tony Blairs Kabinett wegen Wolfowitz-Nominierung

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London (Vereinigtes Königreich), 27.03.2005 – Einem Bericht des Londoner „Observer“ vom Sonntag zufolge kam es in der britischen Regierung zu einer „bitteren Auseinandersetzung“ wegen der Nominierung des bisherigen stellvertretenden Verteidigungsministers der Vereinigten Staaten, Paul Wolfowitz, zum künftigen Chef der Weltbank.

Hilary Benn, Blairs Minister für Internationale Entwicklung, ist demnach stocksauer, weil Tony Blair ihn hinsichtlich der Nominierung des gemeinhin als Falken und „Architekten des Irak-Kriegs“ eingeschätzten Wolfowitz im Unklaren gelassen habe, die Präsident George W. Bush vor vierzehn Tagen offiziell verkündete. Benn hat Blair dem Blatt zufolge einen geharnischten Brief geschrieben. – Auch Schatzkanzler Gordon Brown soll sich ihm nahestehenden Kreisen zufolge „bis zur Weißglut“ über die Nominierung empört haben. Blair sei der Plan Bushs schon vor Monaten bekannt gewesen, habe diesen den beiden Kabinettmitgliedern – beide sind auch hochrangige Weltbank-Funktionäre – jedoch vorenthalten.

Ein Mitarbeiter Blairs sagte laut „Observer“, der Premier sei mit der Nominierung Wolfowitz’ „zufrieden“ gewesen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Europäer Wolfowitz verhindern werden, falls Großbritannien ihn unterstützt, so das Blatt. Wolfowitz soll demnach beim Frühjahrstreffen der Weltbank im April ernannt werden. Allerdings sei abzusehen, dass die Europäer auf einem europäischen Wolfowitz-Stellvertreter bestehen werden. Zudem hätten die US-Amerikaner für den Fall eines europäischen Placet zugunsten von Wolfowitz bereits zugestimmt, den ehemaligen EU-Kommissar Pascal Lamy zum neuen Generaldirektor der Welthandelsorganisation WTO zu machen.

Es gebe Pläne, Wolfowitz schon am Mittwoch durch europäische Entwicklungsminister befragen zu lassen. Am Freitag soll er offiziell durch Mitglieder des Weltbankvorstands – darunter auch Hilary Benn – angehört werden.

Nach Einschätzung der britischen Zeitung könnte sich Wolfowitz’ Engagement für den ehemaligen indonesischen Diktator Suharto als Stolperstein auf dem Weg an die Weltbankspitze erweisen. Der Hardliner war von 1987 bis 1989 Botschafter der USA in Indonesien unter Präsident Ronald Reagan. Damals habe Wolfowitz – der sich heute vehement als Erlöser von “Schurkenstaaten” geriert – wenig getan, die extrem blutig verlaufene Okkupation (200.000 Tote) von Ost-Timor durch Suhartos Truppen zu verhindern.

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December 16, 2004

Oberstes Gericht Großbritanniens erklärt Teile der Anti-Terror-Gesetze für unrechtmäßig

Oberstes Gericht Großbritanniens erklärt Teile der Anti-Terror-Gesetze für unrechtmäßig

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Britisches Parlament

London (Groß Britannien), 16.12.2004 – Die Lordrichter des britischen Oberhauses erklärten zentrale Teile der Antiterrorgesetze für unrechtmäßig. Die Gesetze verstoßen nach dem Urteil des Gerichts gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.

Neun Moslems, die als Terroristen verdächtigt werden und seit über drei Jahren ohne Prozess in britischen Gefängnissen inhaftiert werden, hatten gegen die Gesetze geklagt. Unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September wurden die Antiterrorgesetze im Eilverfahren verabschiedet. Sie erlauben es, Terrorverdächtige ohne Anklage und Prozess auf unbestimmte Zeit festzuhalten.

Der Vorsitzende Lordrichter Thomas Bingham sagte zur Begründung des Urteils: „Diese Maßnahmen sind unverantwortlich diskriminierend gegenüber ausländischen Staatsbürgern.“ Obwohl das Urteil nicht bindend ist, wird die britische Regierung unter Druck gesetzt, die Gesetze zur Überprüfung und Überarbeitung in das Parlament einzubringen, vor allem, weil das Urteil mit acht von neun Richterstimmen sehr deutlich ausfiel.

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