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April 2, 2008

Flughafen London-Heathrow: Tausende liegengebliebene Koffer werden nun in Mailand sortiert

Flughafen London-Heathrow: Tausende liegengebliebene Koffer werden nun in Mailand sortiert

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Veröffentlicht: 21:04, 2. Apr. 2008 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich) / Mailand (Italien), 02.04.2008 – Die Situation am neuen Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow entspannt sich nach Tagen mit hunderten Flugstreichungen nur langsam. Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) kündigte gestern an, ab Donnerstag dieser Woche würden wieder 92 Prozent der Flüge plangemäß starten und landen. Für den heutigen Mittwoch wurden 50 von 392 Flügen gestrichen, am Donnerstag sollen 32 und Freitag erneut 34 Flüge entfallen. Insgesamt musste die BA als einzige Fluggesellschaft, die in dem neuen Terminal 5 bisher untergebracht ist, seit der Inbetriebnahme des Terminals am vergangenen Donnerstag 430 Flüge absagen. Langstreckenflüge sind von den Änderungen der Flugpläne nicht betroffen, erklärte die Fluggesellschaft. Ursache des Desasters ist in erster Linie das Versagen der Gepäcksortieranlage in dem 5,6 Milliarden Euro teuren hochmodernen Terminal.

Durch das Versagen des Gepäcksortierungssystems blieben tausende Koffer auf dem Flughafen liegen und konnten den Besitzern bisher noch nicht vollständig zurück gegeben werden, obwohl bereits 400 freiwillige Helfer im Einsatz sind. Über die Höhe des Kofferberges im Flughafen Heathrow gab die Fluggesellschaft sich widersprechende Zahlen heraus; diese schwanken zwischen 15.000 und 28.000 Gepäckstücken. Wie BA am Mittwochmorgen mitteilte, beschloss die Fluggesellschaft nun, sich Hilfe von außen zu holen. Die Koffer sollen von Koffersortierern einer italienischen Spezialfirma sortiert und den Eigentümern zugestellt werden. Die italienischen Helfer werden dazu aber nicht nach London kommen, sondern die Koffer werden nach Mailand gebracht, und zwar per LKW, um möglichst wenig Zeit durch die besonders intensiven für den Lufttransport von allein reisenden Gepäckstücken geltenden zeitraubenden Sicherheitsprüfungen zu verlieren. Von Mailand aus soll eine Zustellung an Adressen auf dem Festland schneller zu bewerkstelligen sein als von der britischen Insel. Verzögerungen können jedoch dann eintreten, wenn die Koffer, die dann von Mailand aus auf die Reise gehen, möglicherweise trotzdem ihre Besitzer verfehlen, weil diese beispielsweise aus gebuchten Hotels bereits wieder abgereist sind. In diesem Fall sollen die Koffer erneut nach Mailand zurückgeschickt werden, um sie erneut der Sortierprozedur zu unterwerfen.

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March 30, 2008

Heathrow-Debakel: „eine fürchterliche Peinlichkeit für die ganze Nation“

Heathrow-Debakel: „eine fürchterliche Peinlichkeit für die ganze Nation“

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Veröffentlicht: 19:35, 30. Mär. 2008 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 30.03.2008 – Ein Sprecher von British Airways (BA) sagte heute, man arbeite sehr hart an der Lösung der logistischen Probleme auf dem neu eröffneten Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow, das seit Tagen wegen chaotischer Zustände für Schlagzeilen sorgt.

Auf dem Flughafen türmen sich nach BA-Angaben 15.000 Gepäckstücke, die bisher nicht an ihre Eigentümer übergeben werden konnten. Andere Angaben sprechen sogar von 20.000 Koffern und Taschen, die in den Reservoirs des Flughafens auf ihre Besitzer warten. Die Tücken der Technik schlugen offenbar auch in anderen Bereichen des neuen Terminals zu. Viele Münztelefone seien außer Funktion, beklagten Passagiere, die sich zudem über lange Wartezeiten ärgerten. Von den insgesamt 16 Aufzügen sollen 15 nicht funktionieren.

Viele Mitarbeiter der Fluggesellschaft erklärten sich inzwischen bereit, beim Sortieren und bei der Zustellung des Gepäcks zu helfen. Insgesamt seien 400 zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, sagte die Fluggesellschaft. British Airways betonte, das ganze Problem sei eine Folge von Fehlern in der hochmodernen Gepäckabfertigungsanlage. Die BA sorgte jedoch auch für die positive Nachricht des Tages: Man müsse alles in der richtigen Perspektive sehen, so eine Sprecherin, schließlich seien ja auch 75.000 Gepäckstücke ordnungsgemäß an ihre Besitzer ausgehändigt worden. Am Sonntag sollen erneut 37 Flüge ausfallen, nachdem bereits seit der Eröffnung am Donnerstag 250 Flüge abgesagt werden mussten.

Experten schätzen, dass das Debakel der Terminaleröffnung für Verluste in Höhe von umgerechnet rund 25 Millionen Euro gesorgt hat. Finanz- und Börsenexperten weisen außerdem auf den Imageschaden für die britische Fluggesellschaft hin.

Inzwischen wurde das Problem auch von der politischen Opposition in Großbritannien aufgegriffen: „Dies ist eine fürchterliche Peinlichkeit für die ganze Nation“, sagte David Davis, der Innenminister im Schattenkabinett der Konservativen Partei. Er forderte die Labour-Regierung zum Handeln auf.

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March 29, 2008

Weiter Chaos am neuen Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow

Weiter Chaos am neuen Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow

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Veröffentlicht: 21:11, 29. Mär. 2008 (CET)
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London (Vereinigtes Königreich), 29.03.2008 – „Eine Reihe von BA Flügen, die vom Terminal 5 abgewickelt werden, sind verspätet oder müssen gestrichen werden“, heißt es heute lapidar auf der Homepage des Flughafens Heathrow. Der Satz lässt allerdings nur erahnen, wie sich die Situation heute auf dem Londoner Flughafen darstellte. Drei Tage nach der Inbetriebnahme des mit großen Erwartungen eröffneten neuen Terminals 5 des Londoner Flughafens Heathrow herrscht weiterhin Chaos. Nachdem bereits am Donnerstag und Freitag 140 Flüge der britischen Fluggesellschaft British Airways gestrichen werden mussten, blieben heute erneut 54 der für Terminal 5 geplanten 347 Abflüge am Boden. Betroffen waren nach Angaben der Fluggesellschaft vorwiegend Inlands- sowie innereuropäische Flüge, die Langstreckenflüge würden planmäßig stattfinden, hieß es. Als Hauptursache gelten technische Probleme mit der Inbetriebnahme des neuen Gepäckabfertigungssystems. Ein Teil des Problems könnte auch im Personalbereich liegen. Die Gewerkschaften wiesen vor zwei Wochen bereits darauf hin, dass die 2000 Mitarbeiter im Gepäckabfertigungsbereich mangelhaft geschult worden seien. British Airways ist bislang die einzige Fluggesellschaft, die das neue Terminal nutzt.

Das neue Terminal, dessen Baukosten auf 5,4 Milliarden Euro beziffert werden, war vor zwei Wochen im Beisein von Königin Elizabeth II. feierlich eröffnet worden. Künftig sollen hier jährlich 30 Millionen Passagiere abgefertigt werden. In einer Pressemitteilung des Flughafens hieß es dazu, das neue Terminal werde „den Passagieren eine einfache und stressfreie Erfahrung mit Online-Check-in-Geräten und schnellen Gepäckbeförderungseinrichtungen bieten, mit den Vorzügen von Sicherheits- und Gepäckabfertigungssystemen nach dem neuesten Stand der Technik.“ Die Situation war heute jedoch so, dass viele Passagiere angesichts der logistischen Probleme mit der Gepäckanlage von der Fluggesellschaft vor die Alternative gestellt wurden, entweder auf die Flugreise selbst oder auf die Mitnahme des Gepäcks zu verzichten. Das Prestigeprojekt des Flughafens droht nun zu einem gewaltigen Imageproblem für die britische Fluggesellschaft zu werden. Dies wirkte sich bereits auf den Aktienkurs der Fluggesellschaft aus, die Aktien des Unternehmens gaben um drei Prozent nach. Auf die Fluggesellschaft kommen außerdem Schadenersatzansprüche von hunderten Passagieren wegen mangelhafter Informationspolitik zu.

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March 27, 2008

Chaos bei Neueröffnung eines neuen Terminals im Flughafen Heathrow

Chaos bei Neueröffnung eines neuen Terminals im Flughafen Heathrow

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Veröffentlicht: 19:23, 27. Mär. 2008 (CET)
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Außenansicht des neuen Terminals 5 (vom 1.7.2006)

London (Vereinigtes Königreich), 27.03.2008 – Es sollte eine feierliche Neueröffnung von Terminal 5 am Londoner Flughafen Heathrow werden. Doch es kam anders. British Airways musste am Nachmittag 34 Flüge wegen „Anlaufschwierigkeiten“ streichen, die am Morgen aufgetreten waren. Betroffen waren Flüge nach München, Frankfurt, Paris und Brüssel sowie Inlandsflüge nach Glasgow und Aberdeen. Nach Angaben der Fluggesellschaft sind die Probleme darauf zurückzuführen, dass das Personal nicht ausreichend mit den neuen Gegebenheiten des etwa 5,5 Milliarden Euro teuren Terminals 5 vertraut gemacht worden sei.

Schon am Morgen mussten aus Frankfurt ankommende Passagiere über zwei Stunden auf ihr Gepäck warten. Durch einen Systemfehler starteten drei Flugzeuge ganz ohne Gepäck.

Das neue Terminal soll es künftig ermöglichen, 30 Millionen Passagiere mehr zu befördern. Ein geplantes neues Identifikationssystem wurde vorerst nicht benutzt. Mit ihm sollten Fingerabdrücke der Passagiere genommen werden, bevor sie an Bord gehen. Durch den Protest von Datenschützern wurde das Vorhaben vorerst aufgegeben. Jetzt sollen Fotografien der Passagiere genügen.

Außer den entnervten Passagieren, die unter den Anlaufschwierigkeiten des ersten Tages zu leiden hatten, hielten sich auch Demonstranten von „Stop Heathrow Expansion“ im neuen Terminal auf, die den ersten Tag des fünften Terminals auf ihre Weise begingen: Sie forderten einen Stopp des weiteren Flughafenausbaus.

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December 1, 2006

British Airways warnt Kunden vor möglicher Kontaminierung mit radioaktivem Material

British Airways warnt Kunden vor möglicher Kontaminierung mit radioaktivem Material

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Artikelstatus: Fertig 21:56, 1. Dez. 2006 (CET)
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London (Vereinigtes Königreich), 01.12.2006 – Auf Grund von Funden radioaktiver Spuren an Bord mehrerer Flugzeuge hat British Airways drei Maschinen aus dem Flugbetrieb genommen, damit forensische Untersuchungen durchgeführt werden können.

Dienstag Nacht informierte die britischen Regierung die Fluggesellschaft, dass die Maschinen des Typs Boeing 767 in die Untersuchung bezüglich des Todes von Alexander Litwinenko aufgenommen wurden. An Bord zweier Boeings, die in den vergangenen Wochen nach Moskau geflogen waren, waren am Londoner Flughafen Heathrow geringe Spuren der radioaktiven Substanz Polonium 220 gefunden worden. Eine dritte Maschine soll in der russischen Hauptstadt von Experten untersucht werden.

British Airways stuft das Gesundheitsrisiko als gering ein. Derzeit kontaktiert die Airline alle Kunden, die im betroffenen Zeitraum mit diesen Flugzeugen geflogen sind. Ein Sprecher der Fluggesellschaft schätzt die Anzahl der betroffenen Passagiere auf bis zu 33.000, die zwischen dem 25. Oktober und 5. November auf 221 Flügen nach Athen, Barcelona, Düsseldorf, Frankfurt, Istanbul, Larnaca auf Zypern, Madrid, Stockholm und Wien unterwegs waren.

Themenverwandte Artikel

  • Radioaktive Substanz im Urin von Ex-Spion Litwinenko gefunden (25.11.2006)
  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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August 10, 2006

Terroranschlag in Großbritannien vereitelt

Terroranschlag in Großbritannien vereitelt

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Artikelstatus: Fertig 23:34, 10. Aug. 2006 (CEST)
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Scotland Yard in London

London (Vereinigtes Königreich), 10.08.2006 – Einer Stellungnahme des britischen Innenministers John Reids zufolge, die vom Newsservice des Metropolitan Police Service verbreitet wurde, hat die britische Polizei in Zusammenarbeit mit dem britischen Inlandsgeheimdienst MI5 mehrere Terroranschläge auf Flugzeuge vereitelt, die, wie verlautet, vermutlich von Großbritannien in Richtung der Vereinigten Staaten starten und dann in der Luft zur Explosion gebracht werden sollten.

Neue Sicherheitsbestimmungen für Flüge in Großbritannien
Was ist erlaubt?
  • Reiseunterlagen
  • Geldbörsen
  • Brieftaschen für persönliche Dokumente,
  • verschriebene Medikamente
  • Brillen und Sonnenbrillen
  • Kontaktlinsen
  • Babynahrung, Milch und Reinigungsutensilien.
  • Schlüssel
Was ist nicht erlaubt?
  • Handtaschen und sonstiges nicht oben aufgeführtes Handgepäck
  • nicht sicher identifizierbare Medikamente
  • Brillenetuis
  • Reinigungslösung für Kontaktlinsen
  • Schlüsselanhänger
  • Schlüssel mit elektronischen Türöffner
  • Mobiltelefone, Laptops sowie andere elektronische Geräte

Der Sprengstoff sollte in flüssiger Form per Handgepäck ins Flugzeug geschmuggelt werden. Die Scotland Yard sprach von einem geplanten „Massenmord unvorstellbaren Ausmaßes“. Diese Anschläge konnten laut CNN in einer großen, „monatelang“ vorbereiteten Anti-Terror-Aktion von Polizei und Geheimdiensten vereitelt werden. 25 Tatverdächtige wurden vergangene Nacht festgenommen, inzwischen sind aber vier wieder freigelassen. Die restlichen 21 Personen wurden laut Polizeiangaben hauptsächlich in London, aber auch in Thames Valley und Birmingham festgenommen. Der amerikanische Geheimdienst erklärte, bei dem versuchten Anschlag seien bis zu 50 Personen beteiligt gewesen. Laut Sky News sollten sechs Flugzeuge gesprengt werden, darunter laut CNN Flüge von United, American und Continental Airlines nach New York, Washington und Kalifornien.

Die britische Polizei sprach bei der Festnahme der Verdächtigen von einer Kooperation zwischen britischen und ausländischen Polizeiorganisationen und Geheimdiensten.

Um zwei Uhr heute früh verfügte die Arbeitsgruppe der Polizei für die Analyse terroristischer Gefahren (Joint Terrorism Analysis Centre), die Terrorwarnstufe auf die höchste Stufe zu setzen: „Critical“, was bedeutet, dass die Gefahr von Terroranschlägen akut gegeben ist. Auch wurden die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen verstärkt: Handgepäck ist bis auf weiteres – auf Anweisung der britischen Regierung – in Flügen von und nach Großbritannien nicht mehr erlaubt; auch Laptops, Handys, Brillenetuis und MP3-Player dürfen nicht mehr mit an Bord genommen werden. Selbst Babymilch und -nahrung muss vor den Augen der Sicherheitsbeamten von den Passagieren probiert werden. Grund dafür ist die Vermutung, dass die Terroristen versucht haben, Flüssigkeiten an Bord zu schmuggeln, die gemischt einen hochexplosiven Sprengstoff ergeben. Der Flughafen Heathrow wurde teilweise geschlossen. Gleichzeitig verkaufte binnen kürzester Zeit der Eurostar 2.300 Tickets. Die britische Polizei warnte vor schweren Störungen im Flugverkehr, bat aber die Bevölkerung, ihren normalen Tagesgeschäften nachzugehen.

Das FBI hat sich ebenfalls eingeschaltet und will demnächst ein Statement abgeben.

Die Deutsche Lufthansa hatte am Morgen alle Flüge nach Großbritannien bis 14:00 Uhr ausgesetzt. Ryanair setzte rund 100 Flüge aus, darunter auch den Flug Altenburg-London-Stansted. Später gab die Lufthansa bekannt, alle Flüge aus Deutschland zum Londoner Flughafen Heathrow würden bis 20 Uhr gestrichen. 33 Flüge der Airline mit 5.000 Passagieren waren nach laut Auskunft einer Lufthansa-Sprecherin vom Nachmittag davon in Deutschland betroffen. Auch weitere europäische Flugesellschaften strichen Flüge in das Vereinigte Königreich.

Die Sicherheitsmaßnahmen an deutschen Flughäfen wurden durch das Bundesinnenministerium weiter erhöht. Was dies bedeute, wurde nicht erklärt, aber Reisende wurden dazu aufgefordert, frühzeitig bei den Sicherheitskontrollen zu erscheinen.

Die Börse reagierte auf die Nachricht von den geplanten Terroranschlägen mit Kurseinbrüchen. Vor allem British Airways und andere britische Touristikunternehmen waren davon betroffen.

Quellen

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June 27, 2006

Zwischenfall am Flughafen Johannesburg: Jumbo überfährt Mitglied der Bodencrew

Zwischenfall am Flughafen Johannesburg: Jumbo überfährt Mitglied der Bodencrew

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Artikelstatus: Fertig 18:13, 27. Jun. 2006 (CEST)
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Johannesburg (Südafrika), 27.06.2006 – Am Flughafen „Johannesburg International“ ist es am Sonntagmorgen, den 25. Juni nach Angaben des südafrikanischen Rundfunks zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Ein Jumbo-Jet des Typs Boeing 747 der British Airways, der von London nach Südafrika geflogen war, hat einen südafrikanischen Techniker vom Bodenpersonal auf dem Flughafengelände überrollt und dabei schwer verletzt. Bryan Thompson, der Sprecher einer Vereinigung südafrikanischer Flughäfen (Acsa), sagte, der Unfall habe sich um 07:00 Uhr früh ereignet.

Nach weiteren Augenzeugenberichten lässt sich der Unfallhergang folgendermaßen rekonstruieren: Der Techniker war offenbar ohnmächtig geworden, als er das Flugzeug in eine Parkposition einweisen und einen Bremskeil vor einen Reifen des Flugzeugs legen wollte. Spiegel Online berichtet auch, dass der Mann an einem Hindernis hängen geblieben war. Danach wurde er von der Maschine überrollt, so dass ihm später nach Angaben von „Pretoria News“ das rechte Bein amputiert werden musste. Anderen Quellen zufolge mussten beide Beine des Mannes amputiert werden.

Eine Stunde lang mussten die 283 Passagiere in der Maschine bleiben, bevor sie aussteigen konnten. In der Zeit gelang es, den Techniker zu befreien und ihn ins Krankenhaus „Milpark Hospital“ zu fliegen. Thompson sagte, der Mann befinde sich in kritischem Zustand.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt
  • Portal:Boeing

Quellen

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January 5, 2006

Freiheitsberaubung in Maschine der British Airways sorgt weiter für Ärger

Freiheitsberaubung in Maschine der British Airways sorgt weiter für Ärger

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Berlin (Deutschland), 05.01.2006 – Zwischen der Fluggesellschaft British Airways (BA) und einigen Flugpassagieren gibt es Ärger. Am 29. Dezember 2005 sorgte ein Fall für große Aufmerksamkeit, als ein Pilot der BA seine Passagiere sieben Stunden in einem Passagierflugzeug festhielt. Immer wieder wurde der Start der „BA 981“ wegen schlechter Witterungsbedinungen auf dem Zielflughafen in London verschoben. Es kam zum Streit mit dem Piloten, einige der Fluggäste haben vom Flugzeug aus per Handy die Notrufnummer der Berliner Polizei angerufen und geklagt, sie würden gegen ihren Willen in der Maschine festgehalten.

Eine Passagierin aus Berlin-Hellersdorf berichtete nun dem Berliner Kurier, dass Mitarbeiter der British Airways damit gedroht hätten, sie für die entstandenen Kosten der weiteren Verspäterung durch den Polizeieinsatz zu belangen. Da sie für ein Ticket 400 Euro gezahlt hatte, wollte sie nun das Geld zurück. Weiter sagte sie dem Blatt: „Ich wurde am Telefon eingeschüchert. Angeblich hätte ich der Fluggesellschaft sehr großen Schaden zugefügt.“ Ein Sprecher der BA hingegen betonte, man wolle gegen die Frau nicht juristisch vorgehen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • Berliner Kurier Online: „Gefangen in einem Flugzeug – jetzt gibt’s richtig Ärger“ (04.01.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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December 31, 2005

Flugpassagiere erstatten Anzeige gegen British-Airways-Piloten

Flugpassagiere erstatten Anzeige gegen British-Airways-Piloten

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Berlin (Deutschland), 31.12.2005 – Ein Pilot der britischen Fluggesellschaft „British Airways“ wurde vorgestern Morgen in Berlin von wütenden Flugpassagieren wegen Freiheitsberaubung angezeigt.

Knapp 90 Fluggäste saßen auf dem Flughafen Berlin-Tegel in dem Flugzeug fest. Ihre Maschine vom Typ „Airbus A320-200“ mit der Flugnummer „BA 981“ sollte ursprünglich um 07:35 Uhr mit Ziel London-Heathrow starten. Der Start der Maschine verzögerte sich wegen des schlechten Wetters: Starker Schneefall hatte den Start verzögert. Anstatt die Passagiere wieder aussteigen zu lassen, hielt sie der Pilot in der Maschine fest. Es kam zum Streit mit dem Piloten. Einige der Fluggäste haben dann vom Flugzeug aus per Handy die Notrufnummer der Berliner Polizei angerufen und geklagt, sie würden gegen ihren Willen im Flugzeug festgehalten. Die Beamten leiteten die Anrufe an die Bundespolizei weiter. Die Passagiere saßen insgesamt sieben Stunden abflugbereit in der Maschine und warteten vergeblich auf den Abflug nach London.

Die Maschine befand sich zu dem Zeitpunkt bereits startklar auf dem Vorfeld zwischen Warteposition und Enteisungsanlagen. Wären sie ausgestiegen, hätten sie mitten auf dem Flughafengelände gestanden. Die Beamten der Bundespolizei erhielten den Notruf gegen 12:00 Uhr mittags. Sie kamen zum Flughafen Tegel und sprachen mit dem Kapitän. Erst nach dem Gespräch war der Pilot bereit, die Türen der Maschine zu öffnen. Vier Stunden nach dem ursprünglich geplanten Start verließen daraufhin acht Fluggäste die Maschine. Sie verzichteten auf den Flug nach London. Von diesen acht Personen erstatteten sechs noch auf der Flughafenwache eine Anzeige. Nicht bestätigt hat die Polizei die Aussage, dass der Kapitän seinerseits wiederum Anzeige gegen die Fluggäste erstattet habe. Aus seiner Sicht sei das Verhalten mit einer Gefährdung des Luftverkehrs gleichzusetzen gewesen.

Nach dem Zwischenfall meldete sich ein Londoner Sprecher der BA zu Wort. Er bedauerte die Unannehmlichkeiten für die Fluggäste, nahm jedoch seinen Piloten in Schutz. Schließlich habe er vorher nicht wissen können, wie lange die zwangsweise Verzögerung dauern werde. Der Sprecher sagte: „Er musste wegen der schwierigen Witterungsbedingungen die Maschine mehrfach enteisen lassen, denn die Sicherheit geht bekanntlich vor.“ Indirekt gab er der Flugüberwachung in Berlin die Schuld, die die geplanten „Startfenster“ laufend verschoben habe.

Der tatsächliche Start der Maschine erfolgte dann am Donnerstag um 14:38 Uhr.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt
  • Themenportal Airbus

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Notlandung einer Boeing 747 der British Airways in New York

Notlandung einer Boeing 747 der British Airways in New York

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Boeing 747 der British Airways (Archivbild)

New York (Vereinigte Staaten), 31.12.2005 – Eine Boeing 747 der British Airways (BA) musste am Donnerstagabend auf dem New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen notlanden. Eine der vier Turbinen hatte kurz nach dem Start in New York Feuer gefangen. Der „Jumbo-Jet“ war unter der Bezeichnung „Flug 116“ unterwegs von New York nach London.

An Bord befanden sich rund 300 Personen. Dies war der dritte Zwischenfall mit einer Boeing 747 in nur 36 Stunden. Am Tag vorher musste eine 747 in Cardiff notlanden. Einen Tag zuvor hatte diese Maschine ebenfalls einen Flugzwischenfall.

Die Notlandung in New York verlief ohne Probleme. Es gab keine Verletzten.

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