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November 28, 2015

Free Pascal 3.0 \”Pestering Peacock\” veröffentlicht: Viele neue Funktionen im größten Update seit 10 Jahren

Free Pascal 3.0 “Pestering Peacock” veröffentlicht: Viele neue Funktionen im größten Update seit 10 Jahren

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Veröffentlicht: 19:34, 28. Nov. 2015 (CET)
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Fairfax (USA), 28.11.2015 – Am 25. November 2015 wurde der verbreitete Free Pascal – Compiler (FPC) in der aktualisierten Version 3.0 (Pestering Peacock) veröffentlicht. Die Vielzahl der Neuerungen hat die Entwickler zum ersten großen Versionssprung seit 10 Jahren bewogen. Version 2.0 war 2005 eingeführt worden, die letzte Hauptversion war 2.6 aus dem Jahre 2012.

Version 3.0 führt eine Vielzahl neuer Funktionen, unter anderem 16-, 32- und 64-bit-Kompatibilität, Type Helper, Namensraumhierarchie für Units, sowie Konstruktoren für Klassen, dynamische Arrays und Records ein. Darüber hinaus wurde die Unterstützung für Generics verbessert. Zeichenketten sind nun Codepage-sensitiv, und die Verwaltung von Erweiterungen wurde mit dem Paketmanager fppkg wesentlich verbessert. Zu der bereits bisher großen Zahl an unterstützten Plattformen sind MS-DOS (16 bit real), AIX, Android, AROS sowie zwei virtuelle Java-Maschinen (JVM und Dalvik) hinzugekommen. Die Java-Kompatibilität wurde auch in der Gegenrichtung durch eine Bridge für JNI (Java Native Interface) verbessert. Außerdem wurde die Anbindung an Datenbankmanagementsysteme verbessert.

Free Pascal ist ein quelloffener Compiler für Object Pascal, der auf einer Vielzahl von Prozessorarchitekturen und Betriebssystemen, u. a. Windows, OS/2, Mac OS X (Intel und PPC), BSD, Linux, Solaris und AIX lauffähig ist. Via Cross-Compiling kann Software für eine noch größere Gruppe an Plattformen vom Smartphone bis zum Großrechner entwickelt werden. Sowohl RISC- (wie ARM, MIPS, PowerPC, PowerPC64 und SPARC) als auch CISC-Prozessoren (z. B. AMD64/x86_64, Intel/i386 und m68k) werden unterstützt. Durch bestimmte Compiler-Modi kann weitgehende Quelltextkompatibilität mit bekannten Pascal-Compilern wie MacPascal, Apple Pascal, Turbo Pascal und Delphi erreicht werden. Mit Lazarus steht eine graphische Entwicklungsumgebung für die schnelle Entwicklung komplexer Anwendungen zur Verfügung.

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November 27, 2015

Free Pascal 3.0 veröffentlicht

Free Pascal 3.0 veröffentlicht – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Free Pascal 3.0 veröffentlicht

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Fairfax (USA), 27.11.2015 – Am 25. November 2015 wurde der verbreitete Free Pascal – Compiler (FPC) in der aktualisierten Version 3.0 (Pestering Peacock) veröffentlicht. Die Vielzahl der Neuerungen hat die Entwickler zum ersten großen Versionssprung seit 10 Jahren bewogen. Version 2.0 war 2005 eingeführt worden, die letzte Hauptversion war 2.6 aus dem Jahre 2012.

Version 3.0 führt eine Vielzahl neuer Funktionen, u. a. 16-, 22- und 64-bit-Kompatibilität, Type Helper, Namensraumhierarchie für Units sowie Konstruktoren für Klassen, dynamische Arrays und Records ein. Darüber hinaus wurde die Unterstützung für Generics verbessert.

Free Pascal ist ein quelloffener Compiler für Object Pascal, der auf einer Vielzahl von Prozessorarchitekturen und Betriebssystemen, u. a. Windows, OS/2, Mac OS X (Intel und PPC), BSD, Linux, Solaris und AIX lauffähig ist. Via Cross-Compiling kann Software für eine noch größere Gruppe an Plattformen vom Smartphone bis zum Großrechner entwickelt werden. Sowohl RISC- (wie ARM, MIPS, PowerPC, PowerPC64 und SPARC) als auch CISC-Prozessoren (z. B. AMD64/x86_64, Intel/i386 und m68k) werden unterstützt. Durch bestimmte Compiler-Modi kann weitgehende Quelltextkompatibilität mit bekannten Pascal-Compilern wie MacPascal, Apple Pascal, Turbo Pascal und Delphi erreicht werden. Mit Lazarus steht eine graphische Entwicklungsumgebung für die schnelle Entwicklung komplexer Anwendungen zur Verfügung.

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March 8, 2013

Lazarus 1.2 veröffentlicht

Lazarus 1.2 veröffentlicht – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Lazarus 1.2 veröffentlicht

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Veröffentlicht: 08. März 2014, 16:07 (CET)
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Fairfax (USA), 08.03.2013 – Anfang März 2014, weniger als zwei Jahre nach Veröffentlichung von Lazarus 1.0, wurde Version 1.2 der Entwicklungsumgebung freigegeben. Die neue Version führt außer Fehlerkorrekturen etliche neue Funktionen, u.a. einen Makro-Rekorder und Unterstützung für Layered Graphs, ein. Der Debugger unterstützt nun auch Remote-Debugging via Gdbserver. Außerdem wurde eine Komponente zur Integration von Pascal Script implementiert.

Der Editor bietet erstmals die Möglichkeit, selbst gewählte Wörter automatisch mit bestimmten Farben unterlegen zu lassen. Die Build-Optionen wurden wesentlich erweitert und unterstützen nun die Funktion, bestimmte Einstellungen und Compiler-Optionen für Debug- und Release-Versionen unterschiedlich festzulegen.

Lazarus ist eine freie Entwicklungsumgebung (IDE) für Free Pascal. Software, die mit Lazarus entwickelt wurde, kann meist durch einfaches Neu-Kompilieren für andere Plattformen verfügbar gemacht werden. Derzeit können mit Lazarus Programme für Linux, Mac OS X und Windows entwickelt werden. Android und iOS werden teilweise unterstützt. Lazarus / Free Pascal erzeugt schnellen, nativen Bytecode.

Lazarus selbst ist auf den Betriebssystemen Windows, Linux (RPM- und DEB-basiert), Mac OS X (PPC und Intel), BSD und Solaris lauffähig. Mit der IDE kann auch für andere Systeme cross-kompiliert werden, z.B. Linux-Software auf einem Windows-Rechner oder umgekehrt. Darüber hinaus unterstützt Lazarus die Target-Compilierung für Android.

Ähnlich wie bei Free Pascal werden bei Lazarus die stabilen Versionen in Zweierschritten aktualisiert. Ungerade Versionsnummern bezeichnen instabile Entwickler-Versionen. Version 1.2 kennzeichnet daher das erste stabile größere Update seit Veröffentlichung von Lazarus 1.0 im Jahre 2012.

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December 7, 2012

Freiburg entscheidet sich gegen OpenOffice

Freiburg entscheidet sich gegen OpenOffice

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Veröffentlicht: 09:10, 7. Dez. 2012 (CET)
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LibreOffice, eine Variante von OpenOffice

Freiburg im Breisgau / Berlin (Deutschland), 07.12.2012 – Die Stadt Freiburg hat beschlossen, den Einsatz von OpenOffice in der Verwaltung zu beenden. Statt OpenOffice soll in Zukunft wieder das proprietäre Microsoft Office verwendet werden, das auch parallel weiter genutzt wurde. In zwei offenen Briefen haben sich die Document Foundation und die Gruppen Open Source Business Alliance, Free Software Foundation Europe, Bundesverband Informations- und Kommunikationstechnologie und Verein Freies Office Deutschland e.V. an die Stadt Freiburg gewandt.

Die Document Foundation kritisiert in ihrem Brief, dass Open-Source-Fachleute nicht konsultiert worden seien und dass die Stadt Freiburg mit den Kosten für die Migration ebenfalls die Probleme des ursprünglichen Beschlusses für OpenOffice hätte lösen können. Gutachter hatten Verluste durch die geringere Effizienz der Verwaltung während der Migration mit 2,5 Millionen Euro geschätzt.

Der offene Brief der Gruppe um die Open Source Business Alliance verweist auf einen Leitfaden der Europäischen Kommission, der ebenfalls vor proprietären Standards warnt, und wirft dem Gutachten, das den Wechsel zu Microsoft Office empfiehlt, Realitätsferne vor. Die Migration sei im Vergleich zu anderen Städten unzureichend organisiert gewesen, außerdem sei die Prozedur der Aufhebung des Migrationsbeschlusses nicht vergabekonform und eröffne Auftragnehmern und Bewerbern Möglichkeiten, rechtliche Schritte einzuleiten.

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  • Portal:Computer

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November 25, 2012

Idee für ein freies Computerbetriebssystem entstand vor 30 Jahren

Idee für ein freies Computerbetriebssystem entstand vor 30 Jahren

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Veröffentlicht: 22:44, 25. Nov. 2012 (CET)
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Symbol des GNU-Projektes

Richard Stallman setzt sich für freie Software ein

Cambridge (Massachusetts) (Vereinigte Staaten), 25.11.2012 – Genau von 20 Jahren – am 25. November 1992 – wurde die erste kommerzielle Version eines Linux/GNU/X-Unix Clones unter der Bezeichnung Yggdrasil Linux zum Komplettpreis von 99 US-Dollar angekündigt, konnte sich aber damals gegen die Microsoft-Konkurrenz nicht durchsetzen, die mit Windows NT ein ähnliches System für 69 US-Dollar anbot. Die Idee eines freien Computerbetriebssystems (Open source) entstand bereits 1982 und wurde im darauffolgenden Jahr von Richard Stallman als GNU-Projekt vorgestellt. Ein Grund für das Projekt war, dass seit 1980 immer mehr Computerhersteller ihre Quellcodes nicht mehr zur Verfügung stellten, so dass von den Nutzern keine Änderungen vorgenommen werden konnten. Es entstanden – hauptsächlich an den Universitäten – im Laufe der Jahre mehrere UNIX-Varianten, von denen das nach Linus Thorvalds benannte Linux aus dem Jahre 1991 das bekannteste ist.

Die Hauptverbreitung und die Weiterentwicklung erfolgte als kostenloses System meist im Rahmen von studentischen und wissenschaftlichen Projekten, während bei den käuflich angebotenen Versionen nicht für die Lizenz, sondern nur für das Material in Form von CDs und Handbüchern bezahlt wurde. Die GNU-Lizenz ist kostenlos und verlangt nur, dass der Quelltext darauf basierender Software wiederum unter derselben veröffentlicht werden muss. Auch in der öffentlichen Verwaltung fanden sich Anwendungen. Im Wasserwirtschaftsamt Bremen wurde die Datenbank zur Überwachung von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen im Jahre 1992 auf Linux umgestellt; das System war bis zu 15mal schneller als die damals handelsüblichen Arbeitsplatzrechner mit dem Microsoft-Betriebssystem DOS oder Windows und gehörte in Deutschland zu den ersten Anwendungen im nichtwissenschaftlichen Bereich. Die Server von T-Online nutzten mehrere Jahre lang Linux in der Version 0.99 – viele Internetanbieter stellten in der Folgezeit ihre System auf Linux oder ähnliche Systeme um. Im Jahre 2005 stellte die Verwaltung des Deutschen Bundestages ihre über 100 Server umfassende IT-Infrastruktur auf das Open-Source-Betriebssystem Linux um. Anfang 2012 kündigte Island an, seine öffentlichen Verwaltung auf Open-Source-Software umzustellen.

Nach statistischen Untersuchungen laufen gegenwärtig weltweit 64% aller Internetsysteme unter Unix, davon 51% unter Linux. Wahrscheinlich liegen diese Zahlen höher, da sich nicht immer der Name des Betriebssystems ermitteln lässt. Nach Aussagen des Online-Anbieters Amazon kann seine Linux-Anwendung in der Cloud die Daten 20mal schneller ins Rechensystem übertragen als bei einer Speicherung auf Festplatten.

Im privaten Bereich und an Arbeitsplätzen hat sich das System nur allmählich durchsetzen können, da insbesonders in der Anfangszeit einige technische Vorkenntnisse erforderlich waren, um ein System zu konfigurieren, das mit anderen am Markt vergleichbar war. Viele Menschen scheuten auch die Zeit, um sich in die komplexen Anwendungsmöglichkeiten einer offenen und freien Software einzuarbeiten. Inzwischen werden allerdings zu den meisten kommerziellen Software-Paketen, so auch bei Office-Anwendungen, als Alternative freie und kostenlose Programme angeboten, die für den privaten Gebrauch meistens ausreichen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Japanische Regierung setzt auf Linux und andere Open-Source-Software (17.10.2005)

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September 7, 2012

Ein Jahr lang „OpenSource“ leben oder „Der schwere Weg zu einem guten Bier“

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Berlin (Deutschland), 07.09.2012 – Sam Muirhead, ein neuseeländischer Filmemacher in Berlin, will für ein Jahr open source leben und auf urheberrechtlich geschützte Produkte verzichten.

Seine Bemühungen sollen sich nicht auf quelloffene Software beschränken, sondern das gesamte Leben umfassen. Er möchte daher auch Nahrungsmittel und alle Gegenstände des täglichen Bedarfs selbst herstellen.

Er beschreibt welche Schwierigkeiten bereits im Vorfeld auftreten und welche Lösungsansätze er wählt. „Mehr als Do-it-yourself“ umschreibt die TAZ in ihrer Ausgabe vom 6. September die Motivation Muirheads.

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September 6, 2012

Entwicklungsumgebung Lazarus 1.0 veröffentlicht

Entwicklungsumgebung Lazarus 1.0 veröffentlicht

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Veröffentlicht: 20:41, 6. Sep. 2012 (CEST)
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Lazarus unter Mac OS X (Carbon)

Fairfax (Virginia) (USA) / Utrecht (Niederlande), 06.09.2012 – Am 28. August 2012 ist nach mehr als zehn Jahren Entwicklungszeit die erste „offizielle“ Version der freien Entwicklungsumgebung (IDE) Lazarus für Free Pascal auf dem Software-Depot Sourceforge veröffentlicht worden.

Lazarus ermöglicht die visuelle Entwicklung komplexer Programme auf unterschiedlichen Betriebssystemen und Rechnerarchitekturen. Im Gegensatz zu anderen integrierten Entwicklungsumgebungen für Pascal, die eine an Turbo Pascal angelehnte Oberfläche besitzen, ähnelt das Lazarus-System der IDE Delphi. Die Lazarus Component Library (LCL) ist sowohl strukturell als auch von den Klassenbezeichnungen und Funktionen her sehr ähnlich zu Borland Delphis VCL. Auch für Entwickler proprietärer Software ist Lazarus geeignet, da die LCL-Komponentenbibliothek unter den Bedingungen einer modifizierten LGPL lizenziert wird.

Für die schnelle Erstellung grafischer Bedienoberflächen (GUI) bietet Lazarus derzeit Unterstützung für die Grafikbibliotheken GTK+ bzw. GTK2 (mit Gnome-Unterstützung), Qt, Carbon (Mac OS X), Windows CE und WinAPI (Win32 Forms) auf einem hohen Abstraktionsgrad, was den erzeugten Code in Verbindung mit Free Pascal in einem hohen Grad plattformunabhängig macht.

Einmal erstellter Quellcode kann meist problemlos auf unterstützten Betriebssystemen (derzeit vor allem Linux, Mac OS X und Windows) kompiliert und ausgeführt werden. Darüber hinaus unterstützt Lazarus die Cross-Compilation für andere Systems, z. B. die Entwicklung von Linux-Software auf einem Windows-Rechner oder umgekehrt, und die Target-Compilierung für Android. Die Entwicklungsumgebung erstellt schnellen, nativen Bytecode.

Hintergründe und Geschichte:

Niklaus Wirth

Lazarus unterstützt die Software-Entwicklung in Free Pascal, einer freien für viele Plattformen verfügbaren Implementation der Programmiersprache Pascal, die um 1970 von Niklaus Wirth entwickelt wurde. Die Sprache Pascal hat der strukturierten Programmierung den Weg geebnet, heute unterstützt sie auch das objektorientierte Paradigma (Object Pascal).

Der Projektname „Lazarus“ basiert auf dem Namen der biblischen Figur Lazarus (hebr. „Gott hat geholfen“). Nachdem das Projekt Megido 1999 scheiterte, starteten die Entwickler noch im selben Jahre ein neues Projekt Namens Lazarus, welches als visuelle Programmierumgebung für Free Pascal entwickelt wurde.

Lazarus wurde in Free Pascal geschrieben und kann mit sich selbst kompiliert werden.

Die Lazarus-Version 1.0 ist am 1. September 2012 offiziell auf der Dutch Pascal Conference 2012 (Dutch Pascon) in Utrecht vorgestellt worden.

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July 4, 2012

Schaltsekunde führt zu Problemen auf Linux-Systemen

Schaltsekunde führt zu Problemen auf Linux-Systemen

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Veröffentlicht: 19:42, 4. Jul. 2012 (CEST)
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Mountain View (USA), 04.07.2012 – Die in der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 2012 ausgeführte Schaltsekunde hat laut einem Blogbeitrag bei dem Mozilla-Projekt zu Problemen auf Linux-Systemen geführt. Auf den Servern sei es nach der Schaltsekunde zu seltsamen Prozessorauslastungen gekommen. Die Uhrzeit musste neu gesetzt oder das System neu gestartet werden. Die Korrektursekunde war von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und dem International Earth Rotation and Reference Systems Service (IERS) angeordnet worden.

Tux.svg

Das Problem liegt wahrscheinlich im Betriebssystemkern, dem Linux-Kernel, wo die Zeitsteuerung der Schaltsekunde zu einem Deadlock führen kann. Die Uhr bleibt dann stehen, sie „friert ein“. Von dem Problem sind offenbar die meisten Kernel-Versionen bis einschließlich 3.3 betroffen.

Um solchen Problemen vorzubeugen, fügte z.B. Google mit modifizierten NTP-Servern bis zur eigentlichen Schaltsekunde mit jedem NTP-Update wenige Millisekunden ein, damit die Systemuhr auch nach der Schaltsekunde weiterläuft. Mittlerweile wird bereits an Patches für den Linux-Kernel gearbeitet.

Der Bug hat in den Rechenzentren der Firma Hetzner Online in der Nacht unmittelbar nach der Schaltsekunde zu einem sprunghaften Anstieg des Stromverbrauchs um etwa ein Megawatt gesorgt.

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July 3, 2012

Neues Smartphone-Betriebssystem Firefox OS angekündigt

Neues Smartphone-Betriebssystem Firefox OS angekündigt

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Veröffentlicht: 22:27, 3. Jul. 2012 (CEST)
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Die vollständig in HTML, CSS und JS geschriebene Oberfläche Gaia

Mountain View (Vereinigte Staaten), 03.07.2012 – Mozilla hat sein ehemals „Boot to Gecko“ genanntes Betriebssystem in „Firefox OS“ umbenannt.

Gleichzeitig bringt der Hersteller des Webbrowsers Firefox demnächst Smartphones auf den Markt, die mit diesem neuen Betriebssystem ausgestattet sein werden. Die ersten dieser Geräte werden wahrscheinlich von den beiden chinesischen Unternehmen TCL und ZTE hergestellt und in Brasilien von Vivo, einer Tochtergesellschaft des Telekommunikationskonzerns Telefonicá, vertrieben. Andere Märkte sollen später folgen. In den Geräten kommt ein Qualcomm-Prozessor zum Einsatz.

Firefox OS ist ein minimalistisch gehaltenes Smartphone-Betriebssystem und basiert nur auf dem Linux-Kernel, einigen Treibern und der auch für den Firefox-Webbrowser entwickelten Rendering-Engine „Gecko“. Die Benutzeroberfläche Gaia sowie die Apps werden vollständig in HTML, CSS und JavaScript geschrieben. Das System kommt dadurch mit nur 120 MB Arbeitsspeicher aus.

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November 23, 2010

Software-Unternehmen Novell wird verkauft

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Veröffentlicht: 17:56, 23. Nov. 2010 (CET)
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Waltham (Vereinigte Staaten), 23.11.2010 – Das amerikanische Software-Großunternehmen Novell soll für 2,2 Milliarden Dollar an das Unternehmen Attachmate verkauft werden. Damit bestätigen sich Gerüchte über einen bevorstehenden Verkauf, die sich in den letzten Monaten verstärkt hatten.

Novell ist ein Urgestein der Computerindustrie. Das Unternehmen wurde 1979 gegründet und dominierte bis in die 1990er-Jahre mit seinem Server-Betriebssystem NetWare den Markt für lokale Firmennetze. Mit Aufkommen des Internets und des offenen Standards TCP/IP verlor es die Vormachtstellung an seinen Gegenspieler Microsoft und dessen Betriebssystem Windows NT.

Novell präsentiert SUSE Linux auf dem Linuxtag 2004.

2003 überraschte das Unternehmen, das vorher auf eine proprietäre Software-Strategie setzte, durch die Übernahme des deutschen Unternehmens SUSE, das mit SUSE Linux eine der ältesten und damals in Europa am weitest verbreiteten Linux-Distributionen entwickelte. Ein Abkommen mit Microsoft im Jahr 2007, das Kunden von Novell Schutz vor Patentklagen von Microsoft gewährte, andere Benutzer der Software aber davon ausschloss, wurde in weiten Teilen der Freie-Software-Gemeinschaft als Verstoß gegen den Geist, wenn auch nicht unbedingt den Wortlaut, der Freie-Software-Lizenz GPL kritisiert und führte zu Änderungen in der Version 3 der GPL, die solche Patentabkommen explizit ausschließen.

Novell leidet unter sinkenden Umsätzen, wurde aber unter anderem aufgrund seines Standbeins im Linux-Markt als attraktiver Übernahmekandidat angesehen. Im dritten Quartal 2010 betrug der Umsatz 199 Millionen Dollar, 7,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.

Der Käufer Attachmate ist ein Anbieter von Firmenlösungen zur Integration von Legacy-Systemen. Vom Kauf ausgeschlossen sind bestimmte Rechte von Novell, die für 450 Millionen Dollar an ein von Microsoft geführtes Konsortium verkauft werden. Nähere Details zu diesen Rechten, die mit dem Oberbegriff „Geistiges Eigentum“ bezeichnet wurden, wurden nicht bekannt gegeben. Es handelt sich vermutlich um Patente. Der Verkauf von Novell soll Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden.

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