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July 10, 2007

Gebührenboykott an der TU Ilmenau: Quorum bleibt weiterhin erreicht

Gebührenboykott an der TU Ilmenau: Quorum bleibt weiterhin erreicht

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Veröffentlicht: 22:17, 10. Jul. 2007 (CEST)
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Ilmenau (Deutschland), 10.07.2007 – Bis Montag, den 9. Juli haben nach Aussage des Studentenrates (StuRa) der Technischen Universität Ilmenau 22,3 Prozent der zurückgemeldeten Studenten den Verwaltungsbeitrag boykottiert.

Wie Wikinews bereits berichtete, hat der Thüringer Landtag ein neues Hochschulgesetz erlassen, wonach ab dem Wintersemester 2007/08 an allen Hochschulen des Freistaates von den Studenten ein Verwaltungsbeitrag zu entrichten ist. Dieser wurde heftig kritisiert. Der StuRa hatte in Ilmenau zum Boykott des Beitrages aufgerufen, wobei für den Boykott ein Quorum von 20 Prozent galt. In der letzten Woche, der ersten nach dem Rückmeldezeitraum, haben 24 Prozent der zurückgemeldeten Studenten den Verwaltungsbeitrag nicht an die Universität, sondern auf ein Treuhandkonto des StuRa überwiesen.

Die Zählung an diesem Montag ergab, dass 3.526 Studenten die vollen 111,50 Euro an die Universität überwiesen haben und 1.012 Studenten nur 61,50 Euro, die 50 Euro Verwaltungsbeitrag aber an den StuRa. Absolut ist die Zahl der Boykotteure zwar um 69 gewachsen, relativ zu den regulär Zurückgemeldeten aber um 1,7 Prozent gefallen.

Der StuRa hat nun Verhandlungen mit der Hochschulleitung aufgenommen, damit die Boykotteure nicht wie angedroht exmatrikuliert werden. Die Hochschule weist aber darauf hin, dass der Verwaltungsbeitrag Teil eines Landesgesetzes ist und sie nur die ausführende Behörde ist. Dennoch möchte sie nicht, dass 1.000 Studenten in Ilmenau exmatrikuliert werden.

Ob das Quorum in der nächsten Woche bestehen bleibt, wird eine erneute Zählung der zurückgemeldeten Studenten am kommenden Montag, den 16. Juli zeigen. Außerdem kündigte der StuRa an, dass die Verhandlungen mit der Hochschulleitung fortgesetzt würden. Darüber hinaus würden Verhandlungen mit dem Kultusministerium des Landes angestrebt.

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  • Quorum für Gebührenboykott in Ilmenau erreicht (04.07.2007)

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July 4, 2007

Quorum für Gebührenboykott in Ilmenau erreicht

Quorum für Gebührenboykott in Ilmenau erreicht

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Veröffentlicht: 21:57, 4. Jul. 2007 (CEST)
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Ilmenau (Deutschland), 04.07.2007 – Mit Stand vom Montag, dem 2. Juli, haben 24 Prozent der bisher zurückgemeldeten Studenten der Technischen Universität den neu eingeführten Verwaltungsbeitrag boykottiert. Der Rückmelde-Zeitraum endete vergangene Woche.

Zum kommenden Semester wurde vom Land Thüringen für alle Studenten an den Hochschulen im Freistaat im Rahmen des neuen Thüringer Hochschulgesetzes eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro erhoben. Die Hälfte der Gebühr kommt dabei dem Land zugute, und die andere Hälfte fällt der Universität zu. Die Verwaltungsgebühr wurde dabei auf den bisher bestehenden Semesterbeitrag an jeder Hochschule aufgeschlagen. In Ilmenau müsste der Student daher 111,50 Euro an die Universität für seine weitere Immatrikulation bezahlen. Der Studentenrat rief nach vorheriger Abstimmung mit der Studentenschaft einen Boykott der Verwaltungsgebühr aus. Hierzu sollten die Studenten die Verwaltungsgebühr nicht an die Universität bezahlen, sondern nach vorheriger Anmeldung auf ein Treuhandkonto des Studentenrates.

Am vergangenen Montag hat der Studentenrat die Zahlen der Überweisenden mit dem Akademischen Service Center (ASC) abgeglichen, und es stellte sich heraus, dass 2.937 Studenten den vollen Beitrag an die Universität überwiesen haben und 943 Studenten nur den Semesterbeitrag an die TU, die Verwaltungsgebühr jedoch an den Studentenrat überwiesen haben. Damit wurde das vorher gesetzte Quorum von 20 Prozent erreicht, um den Boykott weiter laufen zu lassen.

Der Studentenrat kündigt nun Verhandlungen mit dem Rektorat an, damit auch die boykottierenden Studenten ordnungsgemäß immatrikuliert werden. Außerdem hofft man in Ilmenau, dass sich auch die Studenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena für einen Boykott entscheiden und auch dort mehr als 20 Prozent den Verwaltungsbeitrag nicht an die Universität überweisen. Damit würden die Studenten der beiden größten Hochschulen in Thüringen diese Gebühr boykottieren, was einen größeren Verhandlungsdruck auf das Land Thüringen ausüben würde. Der Rückmelde-Zeitraum der Universität Jena beginnt erst am 15. Juli und endet am 15. August.

Die Linke im Thüringer Landtag hat auf Grund der hohen Beteiligung eine Streichung der Verwaltungsgebühr gefordert. Jedoch war nur in Ilmenau bisher die Beteiligung so hoch. An der Fachhochschule Schmalkalden wurde auf Druck der Hochschulleitung der Boykott nicht durchgeführt. Auch an der Fachhochschule Nordhausen (vier Prozent), Fachhochschule Jena (9,2 Prozent), Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (elf Prozent) und der Universität Erfurt (12,9 Prozent) scheiterte das Erreichen der 20-Prozent-Marke.

Ob der Boykott in Ilmenau bestehen bleibt, hängt auch von den Nachzüglern unter den Studenten ab. Bisher haben sich nur 3.880 ordnungsgemäß zurückgemeldet. Der Grund liegt zum einen daran, dass falsche Beträge überwiesen wurden oder nur der Semesterbeitrag an die Uni beziehungsweise nur die Verwaltungsgebühr an den Studentenrat überwiesen wurde. Außerdem fehlen noch die Gelder der neuen Studenten des nächsten Semesters. Ein weiterer Grund für einige Nachzügler ist, dass in diesem Semester keine Säumnisgebühr für zu spätes Bezahlen erhoben wird.

Nun prüft der Studentenrat jeden Montag, ob das Quorum erreicht bleibt. Das ASC hat unterdessen an alle Boykottierer eine E-Mail gesandt, die darauf hinweist, dass bei nicht vollständiger Zahlung der 111,50 Euro keine Immatrikulation für das Wintersemester erfolgt. Dennoch weist der Studentenrat darauf hin, dass es ausreicht, die Verwaltungsgebühr bis zum 29. September zu zahlen. Man hofft jedoch, vorher durch Verhandlungen um die Gebührenzahlung herum zu kommen. Außerdem sagen mehrere Rechtsanwälte, dass man bei Nichtzahlung der Verwaltungsgebühr nicht exmatrikuliert werden darf. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam ein Gutachten der Universität Erfurt.

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November 12, 2006

Kritiken am neuen Thüringer Hochschulgesetz

Kritiken am neuen Thüringer Hochschulgesetz

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Artikelstatus: Fertig 22:21, 12. Nov. 2006 (CET)
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Erfurt / Ilmenau / Jena (Deutschland), 12.11.2006 – Am vergangenen Donnerstag kam es zu studentischen Protestaktionen gegen das neue Thüringer Hochschulgesetz (kurz ThüHG) (Wikinews berichtete[1]). Die größte Aktion fand in Erfurt in Form eines Protestmarsches vom Domplatz über den Anger, an der Staatskanzlei vorbei zum Landtag statt. Dabei sammelten sich zwischen 3.000 und 6.000 – laut Polizeiangaben 3.500 – Studenten und wollten ihren Unmut über die Novellierung des neuen Gesetzes aussprechen.

Der größte Kritikpunkt an dem Gesetzesentwurf ist die Einführung von Verwaltungsgebühren. Diese sollen unter anderem auf den Semesterbeitrag in Höhe von 50 Euro und für Beratungen und Prüfungsanmeldungen erhoben werden. Daneben kritisierte die Konferenz Thüringer Studentenschaften (kurz: KTS) auch eine „Scheinautonomie“ der Universitäten, die verringerte Mitsprachemöglichkeit von Studenten und den hohen Einfluss von außen, besonders vom Ministerium. Dieses kann nämlich für Studiengänge Studenten- wie auch Absolventenzahlen vorgeben. Werden diese nicht eingehalten, können die Mittel gekürzt werden. Außerdem sollen die Hochschulen nicht mehr durch die selbstgewählten Rektoren, sondern durch Politik und Wirtschaft eingesetzte Präsidenten geführt werden.

Eine weitere Protestaktion wurde durch den Ilmenauer Verein „FeM e.V.“ durchgeführt. Dieser stellte mehrere seiner Dienste am Protesttag von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein. Davon waren das Ilmenauer Studentenportal „spi“, das Rechennetz in den Wohnheimen, das den dort wohnenden 1.700 Studenten einen Zugang zum Universitätsnetz und dem Internet gewährt, und das Studentenfernsehen „iSTUFF“ betroffen. Der Verein versuchte dabei, darauf aufmerksam zu machen, dass höhere Belastungen der Studenten zu weniger ehrenamtlichem Engagement führe, von dem aber die Studentenvereine lebten.

Während vor der Tür die Studenten lautstark protestierten, kam im Landtag der Wissenschaftsausschuss zusammen und beriet über das neue Gesetz. Dazu wurden neben den Stimmen der Landtagsfraktionen auch die studentischen Vertreter und die Thüringer Hochschulrektoren angehört. Die Rektoren hatten anfangs keine gemeinsame Meinung zum Gesetzesentwurf. Während der Rektor der Universität Erfurt ihn für gut hieß, war Rektor Peter Scharff (TU Ilmenau) gegen ihn. Die Rechtsfakultät der Friedrich-Schiller Universität in Jena nannte ihn sogar verfassungswidrig. Am Ende brachte Professor Scharff als Vorsitzender der Thüringer Hochschulkonferenz die Meinung aller zum Ausdruck mit dem Argument, dass durch das neue Gesetz die Autonomie der Hochschulen nicht richtig umgesetzt werde. Laut der Thüringer Allgemeinen stören sich die Hochschulen nicht so sehr an den Verwaltungsgebühren, die zusätzliche Gelder in die leeren Kassen spülen. Dennoch werden durch das neue Gesetz mehr Bürokratien aufgebaut, die zusätzliche Stellen in Anspruch nehmen, welche die Hochschulen selber finanzieren müssten.

Die Parteien in Thüringen reagierten ähnlich unterschiedlich auf das Gesetz. Während die Linke geschlossen gegen das Gesetz ist, rumort es in der regierenden CDU. So vertritt Jörg Schwäblein (CDU, Ausschussbeisitzer) die Meinung, dass die Verwaltungsgebühren nicht erhoben werden sollen. Kultusminister Jens Goebel, der durch einen Freizeitunfall gesundheitlich angeschlagen ist und weder an der Sitzung teilnahm noch sich den protestierenden Studenten stellte, versucht nun, in der Partei Werbung für den Gesetzesentwurf einschließlich der Gebührenerhebung zu machen.

Der Protestzug in Erfurt verlief größtenteils friedlich. Es wurden Sicherheitsbeamte mit Socken beworfen, die die Streikenden in den Wochen vorher gesammelt hatten. (Es waren 2.500, davon allein 1.000 aus Ilmenau.) Die Socken sollten leere Sparstrümpfe symbolisieren. Außerdem stürmten 200 Studenten den Landtag, nachdem ein Abgeordneter der Linkspartei ihnen heimlich zutritt zum Gebäude verschafft hatte. Außerdem legte der Protestzug den öffentlichen Verkehr in Erfurt längere Zeit lahm, da er auf wichtigen Routen der Straßenbahnen im Zentrum marschierte. Diese hatten im nachhinein noch lange Verspätungen von bis zu 30 Minuten, wodurch viele Pendler ihre Anschlüsse an Überlandlinien nicht erreichten. Ein Mitarbeiter der EVAG meinte: „Es war nicht unbedingt nett, was uns aufgebrachte Fahrgäste deswegen am Telefon sagten.“

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  1. Studentenstreik in Thüringen (09.11.2006) als Quelle genutzt

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November 9, 2006

Studentenstreik in Thüringen

Studentenstreik in Thüringen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Studentenstreik in Thüringen

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Artikelstatus: Fertig 19:03, 9. Nov. 2006 (CET)
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Plakat am Ehrenberg-Campus in Ilmenau

Erfurt / Ilmenau (Deutschland), 09.11.2006 – Heute rief die „Konferenz Thüringer Studentenschaften“ (kurz: KTS) zu einem Streik der Studenten vor dem Landtag in Erfurt auf. Der Streik war gegen das neue Hochschulgesetz in Thüringen (ThüHG) gerichtet, welches unter anderem neue Verwaltungsgebühren einführen soll. Die Studentenräte fürchten weniger Selbstständigkeit der Universitäten und einen Ausgleich von Haushaltslöchern auf Kosten der Studenten, denn 50 Prozent der neu einzuführenden Verwaltungsgebühren behält das Land. Bereits im Sommer übergaben Studenten der TU Ilmenau ein Positionspapier an das Kultusministerium. Dieses Positionspapier ist zuvor einer Studentenvollversammlung entsprungen, an der 20 Prozent der Ilmenauer Studentenschaft teilnahm und 98,6 Prozent für diese Stellungnahme und dabei gegen das ThüHG stimmten.

Die Regierung in Thüringen sieht indes das neue Hochschulgesetz anders. Ihrer Meinung nach wird dadurch eine bessere Wettbewerbsfähigkeit der Thüringer Hochschulen gesichert. Durch Umstrukturierungen soll den Hochschulen mehr Autonomie und Flexibilität gegeben werden und die Verwaltungsgebühren, die zu 50 Prozent an die Universität fließen, werden diese auch finanzieren.

Vereine sehen durch die neuen Gebühren eine höhere Belastung der Studenten und haben Angst, dass das ehrenamtliche Engagement zurückgehen wird. Um dies zu zeigen, schaltete der Ilmenauer Studentenverein FeM e.V. daher heute zwischen 14 und 20 Uhr mehrere seiner Dienste ab.


Hinweis: Die KTS selbst ist ein Zusammenschluss aller neun Studentenschaften der Thüringer Hochschulen und vertritt diese gegenüber der Landesregierung.


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August 9, 2006

Neues von der Technischen Universität Ilmenau

Neues von der Technischen Universität Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 00:12, 9. Aug. 2006 (CEST)
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Schild vor dem Röntgenbau

Röntgenbau der TU Ilmenau mit Experimentierhörsaal

Ilmenau (Deutschland), 09.08.2006 – Derzeit werden in Ilmenau ein Sommerkurs für deutsche Sprache sowie ein Kinder-Medien-Camp an der Technischen Universität (TU) Ilmenau veranstaltet. Am Montag eröffnete außerdem die neue Cafeteria des Studentenwerkes im Röntgenbau ihre Pforten.

Seit Samstag lernen 31 Jugendliche aus Thüringen und Bayern im Kinder-Medien-Camp, wie verschiedene Medien funktionieren und vor allem erstellt werden. Ziel ist es, den Kindern nicht nur technisches Wissen, sondern auch den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln. Der praktische Teil kommt bei dem Camp nicht zu kurz. In verschiedenen Workshops erstellen kleine Gruppen von Kindern mit ihren Betreuern zum Beispiel Hörspiele oder Trickfilme erstellen. Das Projekt, das dieses Jahr bereits das zweite Mal an der TU angeboten wird, wird vom Kreisjugendring Ilm-Kreis e.V. und dem Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V. getragen. Unterstützung erhalten sie unter anderem vom KI.KA, der TU Ilmenau, dem Studentenfernsehen iSTUFF.

Neben den Mediencamp veranstaltet die Universität ihren 28. Internationalen Sommerkurs für deutsche Sprache. Hierfür sind 100 Teilnehmer aus 30 Ländern nach Ilmenau angereist. Das sind 16 Personen mehr als im letzten Jahr. Der Kurs zeichnet sich vor allem durch die verschiedenen Sprachkurse am Vormittag und die freiwillig belegbaren Kurse am Nachmittag aus. Besonders beliebt ist der Sprachkurs Technik. Ein Großteil der Teilnehmer stammt aus den Partneruniversitäten der TU Ilmenau und den Partnerstädten von Ilmenau. So sind Teilnehmer von der russischen TU Novotscherkassk und aus der amerikanischen Stadt Blue Ash vertreten. Im Gegenzug werden Studenten aus Ilmenau diese später in Form eines Sprachkurses besuchen fahren. Die Teilnehmer werden aber nicht nur in Ilmenau lernen, sondern auch das Ilmenauer Kulturleben näher kennenlernen und Exkursionen in deutsche Städte, wie Erfurt, Dresden oder Berlin, unternehmen.

Am Wochenende zog die Cafetaria des Studentenwerkes Erfurt-Ilmenau aus ihrem alten Raum im Farradaybau in ihr neues Domizil im Keller des Röntgenbaus um. Die ersten Gäste wurden in den Räumen unterhalb des neues Experimentierhörsaals mit Sekt empfangen. Der Hörsaal selbst ist noch nicht fertiggestellt. Es sind bereits die Stühle und Bänke für die Zuhörer und die sechs Tafeln installiert. Außerdem sind bereits Einrichtungsgegenstände im Vorbereitungsraum hinter dem Hörsaal aufgebaut. Das Gebäude selbst ist größtenteils mit einer Glasfassade versehen, so dass ein freier Einblick in die Cafeteria wie auch in den Vorbereitungsraum gewährt wird.

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April 24, 2006

Tag der Offenen Hochschultür in Ilmenau

Tag der Offenen Hochschultür in Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 15:50, 24. Apr. 2006 (CEST)
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Logo der TU Ilmenau

Ilmenau (Deutschland), 24.04.2006 – In Ilmenau fand am vergangenen Samstag der Tag der offenen Tür statt. Dabei präsentierten sich die Universität sowie Vereine und Gemeinschaften interessierten Schülern und Studenten. Die Gäste konnten sich über die Studiengänge der Universität, welche ab dem Wintersemester 2006/2007 nur noch nach dem Bachelor/Master-System angeboten werden, wie auch über die Ausstattung, einzelne Projekte oder das Freizeitleben informieren. Zusätzlich bot die Universität auch Einblicke für Interessierte in das „Ilmenauer Fass“. Diese Forschungsstation im Schortetal auf dem Gelände des Erlebnisbergwerkes „Volle Rose“ ist zur Erforschung von Turbulenzen errichtet worden.

Neben dem Tag der offenen Tür feierten 247 Absolventen und fünf Promovenden ihre feierliche Exmatrikulation.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Technische Universität Ilmenau

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April 18, 2006

Ilmenau: UniCopy ist umgezogen

Ilmenau: UniCopy ist umgezogen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Ilmenau (Deutschland), 18.04.2006 – Im Februar schloss das Kopiergeschäft UniCopy in Ilmenau seine Filiale im CampusCenter der Technischen Universität Ilmenau. Diese wurde nach dem Umzug des Kopiergeschäfts in seine neuen Räume an dem alten Standort mit verminderten Angebot eingerichtet. Am 29. März eröffnete dafür eine neue Filiale am Wetzlarer Platz unter dem Namen „CityCopy“. Die neue Filiale soll vor allem eine neue Kundengruppe, die Schüler, ansprechen. Diesbezüglich wurde der CityCopy auch als „Copy-Shop und Schul-Shop“ tituliert.

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April 4, 2006

Neues Akademisches Service Center in Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 21:49, 4. Apr. 2006 (CEST)
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Ilmenau (Deutschland), 04.04.2006 – An der Technischen Universität Ilmenau wird am kommenden Freitag das neue Akademische Service Center (ASC) in der Mensa eröffnet. Bereits seit dieser Woche, dem Beginn des neuen Sommersemesters, ist es schon in Betrieb. Es verbindet in seinen Büroräumen die wichtigsten Anlaufstellen der Universität für Studenten. So sind hier dauerhaft die Zentrale Studienberatung sowie das nationale und internationale Studentensekretariat angesiedelt. Zusätzlich wurde der „Mensatower“ des Studentenwerkes Erfurt-Ilmenau aus dem Foyer in die neuen Räume verlagert. Der alte Raum wird jetzt zu einem Café umgebaut.

Im ASC befinden sich zusätzlich einige temporäre Arbeitsplätze. Hier stehen Mitarbeiter der einzelnen Prüfungsämter zu festen Sprechzeiten zur Verfügung. Außerdem sollen hier zukünftig Mitarbeiter und Berater für tagesaktuelle Probleme wie Prüfungsanmeldungen oder der Immatrikulation zu finden sein.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Technische Universität Ilmenau

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February 11, 2006

Professor für Computerspiele gesucht

Professor für Computerspiele gesucht – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Professor für Computerspiele gesucht

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Artikelstatus: Fertig 18:52, 11. Feb. 2006 (CET)
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Ilmenau (Deutschland), 11.02.2006 – Erstmals in Deutschland hat die Technische Universität Ilmenau eine Professur für Computer- und Videospiele ausgeschrieben. Die Professur am Lehrstuhl „Multimediale Anwendungen“ soll soziale, technische und wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen verknüpfen.

Die Idee dazu entstand vor allem wegen der Beliebtheit von Computerspielen in Deutschland. Ein Viertel der deutschen Bevölkerung aller Alterschichten spielen in ihrer Freizeit an der Konsole oder dem Computer. Der Lehrstuhl soll nicht nur die oft in der Kritik stehenden Ballerspiele untersuchen, sondern auch Strategie- oder Geschicklichkeitsspiele. Bereits vor einem Jahr wurde eine ähnliche Professorenstelle in Amerika geschaffen.

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February 10, 2006

Karikaturstreit auch an der TU Ilmenau

Karikaturstreit auch an der TU Ilmenau – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Karikaturstreit auch an der TU Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 14:33, 10. Feb. 2006 (CET)
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Ilmenau (Deutschland), 10.02.2006 – Im Ilmenauer Studentenportal „spi“, wo fast alle Studenten der technischen Universität registriert sind, tauchten auf Benutzerseiten die umstrittenen Mohammed-Karikaturen auf. Moslems beschwerten sich beim Betreiber des Portals, der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e. V. (FeM), welcher jedoch das administrative Entfernen der Karikaturen ablehnte. Begründet wurde dies mit der Eigenverantwortlichkeit der Benutzer für ihre persönlichen Seiten. Solange diese gegen kein geltendes Gesetz verstießen, werde der Verein auch nicht in die Benutzerseiten eingreifen. Dennoch wurde auf einer internen Sitzung der FeM geäußert, dass bei einer Änderung der Rechtsgrundlage sofort entsprechende Schritte eingeleitet würden.

Um das Konfliktpotential zu senken und mehr Verständnis zwischen beiden Parteien aufzubauen, organisierten einige Studenten am Mittwochabend eine Diskussionsrunde zwischen muslimischen und europäischen Studenten. Dieses Angebot wurde von zirka 200 Studenten angenommen. Die islamischen Teilnehmer hatten nichts gegen die Pressefreiheit, fanden aber, dass Witze und Satire eine Grenze hätten. Dennoch konnte die Frage „Warum verletzt das euch?“ befriedigend beantwortet werden. Der eingeladene Referent Mark Bodenstein, ein deutscher Islamwissenschaftler der Universität Erfurt und bekennender Moslem, sagte, dass die Empörung zu den Karikaturen nicht allein über das Bildverbot erklärbar sei. Hier spielten auch die Gefühle der Moslems mit hinein. Der Student, der die Karikaturen erstmals ins „spi“ eingestellt hatte, begründete dies damit, dass viel darum diskutiert würde, aber keiner die Karikaturen wirklich kennen würde. Auch der Leiter des Vereins syrischer Studenten an der technischen Universität, Maher Al-Ibrahim, war zu der Diskussionsrunde anwesend. Er schilderte seine Gefühle zu den Karikaturen, auch wenn er sie noch nicht gesehen hatte.

Am Ende der Veranstaltung gab es ein kleines Happy End. Der Student, der die Karikaturen eingestellt hatte, entschuldigte sich bei Maher Al-Ibrahim und beide reichten sich die Hände. Ob damit der Konflikt an der Universität beigelegt worden ist, ist jedoch noch fraglich. Die Universitätsverwaltung sagte außerdem, dass es bisher keine Hinweise auf Fanatismus an der Hochschule gebe.

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