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August 30, 2016

Sensationsfund in Bulgarien stützt These der Donauschrift

Sensationsfund in Bulgarien stützt These der Donauschrift

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Das Wassereinzugsgebiet der Donau und die heutige Staatengliederung

Sofia (Bulgarien), 30.08.2016 – Die Donauschrift ist ein Oberbegriff für Symbole und Schriftzeichen aus der alteuropäischen Zeit im Donauraum um 5300–3200 v. Chr. Bisher war der Status dieses Zeichensystems als Schrift noch umstritten. Ein neuer Funde scheint die Theorie zu bestätigen, dass es sich bei dem Zeichensystem um eine der ältesten Schriften der Welt handelt. Auf dem Teil eines Tongefäßes, welches in der bulgarischen Stadt Plewen gefunden wurde, befinden sich Schriftzeichen, die wahrscheinlich 5000 Jahre alt sind. Der Direktor des dortigen Museums, Wolodja Popow, bezeichnete es als „Entdeckung des Jahrhunderts“.

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January 26, 2013

Bulgariens Regierung will jetzt doch kein neues Atomkraftwerk

Bulgariens Regierung will jetzt doch kein neues Atomkraftwerk

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Veröffentlicht: 18:57, 26. Jan. 2013 (CET)
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Die Donau bei Belene

Blick auf die vier stillgelegten Blöcke im Atomkraftwerk Kosloduj

Die Europa-Abgeordnete Harms wird die Volksabstimmung beobachten

Sofia (Bulgarien), 26.01.2013 – Am morgigen Sonntag, den 27. Januar, sollen rund 6,5 Millionen Bulgaren über die Zukunft der Atomenergie im Land abstimmen. Die Sozialistische Partei will das von ihr verfolgte Atomkraftwerksprojekt im Donaustädtchen Belene gegen den Willen der Regierung durchsetzen. Im Zusammenhang mit dem EU-Beitritt 2007 musste Bulgarien sich dazu verpflichten, die vier alten Blöcke im Atomkraftwerk Kosloduj stillzulegen.

Im Jahre 1987 war mit dem Bau von zwei Reaktorblöcken in Belene an der Donau begonnen worden. Bis 1990 wurden etwa 40 % des Reaktorblocks 1 fertiggestellt und 80 % der Ausrüstung geliefert. Ursprünglich war die Errichtung von vier bis sechs 1000-MW-Blöcken geplant, jedoch wurden die Bauarbeiten 1990 aufgrund von Geldmangel und nach Bürgerprotesten eingestellt. Bei Belene verläuft die Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien in der Flussmitte der Donau. 1977 ereignete sich das letzte große Erdbeben mit katastrophalen Folgen im Nachbarland Rumänien. Die Deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover rechnet in der Region weiterhin mit starken Erdbeben von 7,5 bis 8,5 auf der Richterskala.

Nach den Wahlen 2006 sollte der russische Konzern Atomstroiexport (ASE) den Bau vollenden. Beteiligt war auch Siemens mit der betrieblichen Leittechnik, sowie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die HypoVereinsbank bei der Finanzierung. Nach internationalen Protestveranstaltungen von Umweltgruppen Abstand wurde das Projekt erneut gestoppt. Auf eine Ausschreibung im Jahre 2007 hin erhielt RWE den Zuschlag. Im Oktober 2009 gab RWE nach weiteren Protesten von Umweltgruppen und internen Auseinandersetzungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat den Ausstieg aus dem Projekt bekannt. Am 28. März 2012 teilte der bulgarische Vize-Finanzminister mit, das Land wolle aus dem Vertrag mit Russland aussteigen und stattdessen am gleichen Standort ein Gaskraftwerk errichten.

Nach Angaben des deutschen Konzerns RWE, der bis 2009 als Investor beteiligt war, betragen die Kosten für das AKW Belene umgerechnet 11,5 Milliarden Euro. Die Linksregierung habe damals einen viel zu niedrigen Preis von 3,5 Milliarden Euro genannt, sagte der bulgarische Ministerpräsident Bojko Borissow. In einem Fernsehinterview rief er dazu auf, beim Referendum am 27. Januar mit „Nein“ zu stimmen. Die Abstimmung wird auch international beobachtet. Zu den Beobachtern vor Ort gehört Rebecca Harms, Vorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament.

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July 12, 2012

Bulgarien: Frühchristliches Familiengrab entdeckt

Bulgarien: Frühchristliches Familiengrab entdeckt

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Veröffentlicht: 17:36, 12. Jul. 2012 (CEST)
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Die Auferweckung des Lazarus

Sofia (Bulgarien), 12.07.2012 – In Plowdiw, Bulgariens zweitgrößter Stadt, wurde eine frühchristliche Familiengrabstätte mit Wandmalereien zu Bibelszenen entdeckt. Wie bulgarische Zeitungen am Mittwoch berichteten, wurde das Grab beim Bau einer Rohrleitung in der Innenstadt freigelegt. Nach ersten Angaben soll das Familiengrab aus dem Beginn des 4. Jahrhunderts stammen. Sie hat eine Länge von zwei Metern und eine Breite von einem Meter. In dem Grab wurden die Überreste eines Mannes, einer Frau und eines Kindes gefunden.

Die Leiterin des Archäologen-Teams, Maja Martinowa sagte: „Wir können den Fund ruhig die größte archäologische Entdeckung in Bulgarien für 2012 nennen“. Die Wandmalereien sollen offensichtlich die biblische Szene der Heilung des Lazarus durch Jesus darstellen. Die Malerei besteht aus fünf Farben und zwar aus Rot, Weiß, Schwarz, Ocker und Grün. Die Farben sind auch heute noch gut erhalten. Maja Martinowa sagte, dass es in den Katakomben in Rom ähnliche Wandmalereien gibt.

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February 17, 2012

Bulgarien: Gesetz zur Konfiszierung von Mafiaeigentum verabschiedet

Bulgarien: Gesetz zur Konfiszierung von Mafiaeigentum verabschiedet

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Veröffentlicht: 06:12, 17. Feb. 2012 (CET)
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Sofia (Bulgarien), 17.02.2012 – In erster Lesung stimmten die Parlamentarier des bulgarischen Parlaments für ein Gesetz, das es erleichtert, das Vermögen, welches von kriminellen Banden die der Organisierten Kriminalität angehäuft wurde, abzuschöpfen.

Todor Kolarow, dessen Behörde für die Konfiszierung des Vermögens zuständig ist, sagte, dass im Jahr 2011 fünf Millionen Euro der Mafia beschlagnahmt wurden. Bei der Abstimmung waren 121 Parlamentarier für das Gesetz, 70 dagegen, bei 10 Enthaltungen. Die ablehnenden Stimmen kamen aus der Opposition; diese befürchtet den Missbrauch der Befugnis, die zur Unterdrückung der politischen Gegner genutzt werden kann. Die EU fordert seit Jahren eine bessere Bekämpfung das Organisierten Verbrechens und der Korruption in Bulgarien.

Ein Beamter der Nationalpolizei: „Hier weiß man wer die Kriminellen sind, man geht nur nicht gegen sie vor.“

Parlamentsgebäude in Sofia

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  • Portal:Bulgarien
  • Portal:Organisierte Kriminalität

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Originäre Berichterstattung
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February 3, 2012

Sofia: Scharfschütze feuert auf Mafia-Boss

Sofia: Scharfschütze feuert auf Mafia-Boss

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Veröffentlicht: 18:56, 3. Feb. 2013 (CET)
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Gerichtsgebäude in Sofia

Sofia (Bulgarien), 03.02.2012 – Der 44-jährige Zlatomir Ivanov ist eine Größe, wenn es um den Drogenhandel in Bulgarien geht. Als er in Begleitung seiner Bodyguards das Gerichtsgebäude in Sofia betreten wollte, wurde er von einem Scharfschützen angeschossen. Er wurde in Beine, Arme und Bauch getroffen, auch seine Beschützer wurden verletzt. Der Attentäter entkam.

Ivanov, der mit Spitznamen „Das Barett“ genannt wird, wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Der Prozess, bei dem ihm bis zu acht Jahren Haft drohen, wurde vertagt. Unmittelbar nach den Schüssen zeigte er noch in die Richtung, aus der die Schüsse gekommen waren.

Der 44-Jährige ist einer der Bosse der organisierten Kriminalität in Bulgarien. Korruption und gut organisierte Banden stellen seit Jahren ein Problem in Bulgarien dar. Sotir Zazarow, der kürzlich seinen Amtseid als Generalstaatsanwalt ablegte, kündigte Anfang Januar ein härteres Vorgehen gegen die Organisierte Kriminalität an.

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  • Portal:Organisierte Kriminalität

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November 4, 2011

Sofia: Drogen im Wert von 22 Millionen Euro landen im Ofen

Sofia: Drogen im Wert von 22 Millionen Euro landen im Ofen

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Veröffentlicht: 20:41, 4. Nov. 2011 (CET)
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Sofia (Bulgarien), 04.11.2011 – Marihuana, Heroin und Ecstasy-Tabletten mit einem Gesamtgewicht von 526 Kilogramm wurden vom bulgarischen Zoll verbrannt. Die Drogen wurden bei Schmugglern sichergestellt und haben einen Schwarzmarktpreis von mehr als 22 Millionen Euro.

Erst vor wenigen Tagen waren 75 Kilogramm Heroin verteilt auf zwei Fahrzeuge aufgefunden worden. Elf Mitglieder des für den Transport verantwortlichen Drogenrings gingen der bulgarischen Polizei dabei ins Netz. Das Rauschgift war von der Türkei aus auf dem Weg nach Westeuropa.

Bulgarien liegt auf der Balkanroute über die regelmäßig große Mengen Drogen nach Westeuropa kommen. Seit dem Jahr 2007 wurden in Bulgarien 28 Tonnen sichergestelltes Rauschgift verbrannt. Seit diesem Jahr ist Bulgarien in der Europäischen Union.

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  • Portal:Bulgarien

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September 28, 2011

Bulgarien: Berüchtigter Roma-Boss festgenommen – Proteste gegen die Minderheit überschatten Wahlkampf

Bulgarien: Berüchtigter Roma-Boss festgenommen – Proteste gegen die Minderheit überschatten Wahlkampf

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Veröffentlicht: 20:51, 28. Sep. 2011 (CEST)
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Gypsies.JPG

Sofia (Bulgarien), 28.09.2011 – Am vergangenen Freitag wurde im bulgarischen Dorf Katunits ein 19-Jähriger von einem Kleinbus überfahren. Der Fahrer ist aus dem Umfeld von „Zar Kiro“ und soll vorsätzlich gehandelt haben. Die Straftat löste Proteste der Nationalisten gegen die Großfamilie aus, die sich ausweiteten und sich schließlich gegen alle Roma richteten. Der als Roma-König bekannte Kiril Raschkow soll die Angehörigen des getöteten 19-jährigen Slawen mit dem Tod bedroht haben, was zu seiner Festnahme führte. Die Proteste überschatten den Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl am 23. Oktober 2011.

Kiril Raschkow, der unter dem Namen „Zar Kiro“ bekannt ist, lebt im Dorf Katuniza in Südbulgarien. Nach Berichten der bulgarischen Presse ist er der Anführer einer Gruppierung, die der Organisierten Kriminalität zugerechnet wird. Noch in der Zeit des Kommunismus soll er durch den illegalen Handel mit Devisen und Gold reich geworden sein. Später verkaufte er gepanschten Alkohol und verdiente Geld mit Taschendiebstahl und Prostitution. Durch seine erkauften Verbindungen war er nahezu unantastbar geworden. Beträchtliche Reichtümer soll er angesammelt haben. Angst und Schrecken soll er unter denjenigen verbreitet haben, die sich seinen Zielen in den Weg stellten.

Nach dem möglicherweise vorsätzlich begangenen Tötungsdelikt mit dem Kleinbus richteten sich die Proteste zunächst gegen den Clan von Raschkow. Schnell wurde die Minderheit allgemein durch Nationalisten an den Pranger gestellt. Teilweise kam es zu Gewalttätigkeiten. Über 140 Personen wurden von der Polizei festgenommen. Bei einer Schlägerei starb ein 16-jähriger nach einem Herzversagen. Immobilien von Raschkow wurden angezündet.

Nachdem Kiril Raschkow die Familie des Slawen mit dem Tod bedroht haben soll, wurde er festgenommen, andere Quellen berichten, dass er an einen sicheren Ort in Sofia verbracht wurde. Ein Hauptkommissar nach der Festnahme: „Raschkow ist dort, wo er seit langem hätte sein sollen. Der Clan-Chef und seine Familie haben 20 Jahre lang straffrei das gemacht, was sie wollten“.

Staatspräsident Georgi Parwanow ist besorgt. Der Konflikt in Katuniza sei nicht ethnisch, sondern persönlich motiviert. Keinesfalls dürfe das Thema den Wahlkampf dominieren. Die nationalistische Ataka-Partei hat trotz der Mahnung das Thema aufgegriffen und fordert harte Maßnahmen gegen die Kriminalität der Minderheit. So befürwortet sie die Wiedereinführung der Todesstrafe.

Unter den Roma in Bulgarien gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit. Dies hängt auch mit fehlenden Bildungschancen zusammen. Nach einem Plan der Europäischen Union (EU) vom Sommer 2011 müssen alle 27 EU-Staaten Konzepte zur Förderung der Minderheit vorlegen. Ziel ist es mittelfristig die Situation der Roma wesentlich zu verbessern. Nach einem EU-Dokument leben sie in Armut, leiden unter sozialer Ausgrenzung und werden diskriminiert. Eine Chance auf hochwertige Ausbildung und damit einen guten Arbeitsplatz haben sie nicht. Selbst ihre Lebenserwartung ist geringer.

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July 8, 2011

Bulgarien: Mutmaßlicher Mafia-Boss will Präsident werden

Bulgarien: Mutmaßlicher Mafia-Boss will Präsident werden

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Veröffentlicht: 19:19, 8. Jul. 2011 (CEST)
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Narodno Sabranie – das Parlamentsgebäude von Sofia

Sofia (Bulgarien), 08.07.2011 – Am Donnerstag berichtete der Staatsrundfunk von Bulgarien, der frühere Geheimdienst-Offizier Aleksej Petrow sei für die Wahl am 23. Oktober als Kandidat für das Präsidentenamt nominiert worden. Im Herbst entscheidet die zentrale Wahlkommission, über die Zulassung der Bewerbung zum Staatsoberhaupt.

Georgi Parwanow, der das Präsidentenamt seit 2002 hat, darf nach zwei Amtsperioden nicht noch einmal bei der Wahl antreten. Petrow, der in seinem Umfeld den Spitznamen „Traktor“ hat, wird vorgeworfen, der Chef einer kriminellen Vereinigung zu sein, die der Organisierten Kriminalität zugeordnet wird. Im Februar 2010 hatte die Polizei bei einer Razzia mehrere Mitglieder der Organisation festgenommen, darunter auch den „Traktor“. Der Gruppierung wird Erpressung, Geldwäsche und Zuhälterei vorgeworfen.

Die Parteien mit den meisten Sitzen im Parlament, die GERB und die Koalition für Bulgarien, haben noch keine Kandidaten für die Wahl benannt. Drei weitere Kandidaten sind bereits bekannt: Nationalisten-Chef Wolen Siderow (Ataka), Ex-EU-Kommissarin Meglena Kunewa (NDSW) und Rumen Hristow für die antikommunistische Blaue Koalition.

Themenverwandte Artikel

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  • Portal:Wahlen
  • Portal:Organisierte Kriminalität

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May 12, 2010

Schachweltmeisterschaft 2010: Anand verteidigt Weltmeistertitel

Schachweltmeisterschaft 2010: Anand verteidigt Weltmeistertitel

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Veröffentlicht: 17:32, 12. Mai 2010 (CEST)
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Anand bleibt Schachweltmeister (Foto: 2008 in Bonn)

Sofia (Bulgarien), 12.05.2010 – Mit einem Schwarzsieg in der 12. Partie hat der Inder Viswanathan Anand (40) bei der Schachweltmeisterschaft 2010 gegen den Bulgaren Wesselin Topalow (35) am 11. Mai seinen Titel verteidigt. Anand bezeichnete die Partie anschließend als die schwierigste seiner Karriere.

Topalow beging im 32. Zug einen Fehler, durch den Anand einen Königsangriff entwickelte, und musste sich im 56. Zug geschlagen geben. Bei einem unentschiedenen Ausgang der Partie hätten am 13. Mai Tiebreaks stattgefunden, ein Sieg Topalows hätte hingegen diesem den Titel beschert.

Das Duell zwischen Anand und Topalow war auf 12 Partien angelegt. Vor der 12. Partie stand es 5,5 zu 5,5. Für seinen Sieg kassiert Titelverteidiger Anand 1.200.000 Euro, Herausforderer Topalow muss sich mit 800.000 Euro zufrieden geben. Schachexperte Helmut Pfleger lobte das Niveau der im Zentralen Militärklub in Sofia gespielten Partien.

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July 17, 2008

Männer entführen Frau bei Lösegeldübergabe

Männer entführen Frau bei Lösegeldübergabe

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Veröffentlicht: 17:53, 17. Jul. 2008 (CEST)
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Sofia (Bulgarien), 17.07.2008 – Nachdem im Mai der Chef des bulgarischen Erstliga-Fußballklubs Litex Lowetsch entführt worden war, haben seine Kidnapper bei der Lösegeldübergabe auch dessen Frau in ihre Gewalt gebracht. Kurz darauf ließen sie ihren Ehemann frei. Das Schicksal der Frau ist ungewiss.

Bereits am Freitag, den 11. Juli 2008 war der bulgarische Fußballpräsident Angel Bontschew in einem Vorort der Hauptstadt Sofia in einem äußerst schlechten psychischen Zustand gefunden worden. Zuvor war er am 22. Mai 2008 entführt worden. Seine Entführer hatten ihm zuvor zwei Finger abgeschnitten. Für die Freilassung ihres Ehemannes hatte Bontschews Frau den Entführern 200.000 Euro als Teilbetrag der geforderten 1,5 Millionen Euro ausgehändigt. Aber bei der Übergabe wurde sie selbst gekidnappt. Für ihre Freilassung fordern die Täter jetzt eine Millionen Euro.

Bulgarische Medien berichteten, dass in Bulgarien in den vergangenen 18 Monaten sieben Prominente entführt worden seien. Bojko Borissow von der Oppositionspartei „GERB“ sprach in diesem Zusammenhang vom „Zusammenbruch des Innenministeriums“.

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