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July 12, 2012

Bulgarien: Frühchristliches Familiengrab entdeckt

Bulgarien: Frühchristliches Familiengrab entdeckt

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Veröffentlicht: 17:36, 12. Jul. 2012 (CEST)
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Die Auferweckung des Lazarus

Sofia (Bulgarien), 12.07.2012 – In Plowdiw, Bulgariens zweitgrößter Stadt, wurde eine frühchristliche Familiengrabstätte mit Wandmalereien zu Bibelszenen entdeckt. Wie bulgarische Zeitungen am Mittwoch berichteten, wurde das Grab beim Bau einer Rohrleitung in der Innenstadt freigelegt. Nach ersten Angaben soll das Familiengrab aus dem Beginn des 4. Jahrhunderts stammen. Sie hat eine Länge von zwei Metern und eine Breite von einem Meter. In dem Grab wurden die Überreste eines Mannes, einer Frau und eines Kindes gefunden.

Die Leiterin des Archäologen-Teams, Maja Martinowa sagte: „Wir können den Fund ruhig die größte archäologische Entdeckung in Bulgarien für 2012 nennen“. Die Wandmalereien sollen offensichtlich die biblische Szene der Heilung des Lazarus durch Jesus darstellen. Die Malerei besteht aus fünf Farben und zwar aus Rot, Weiß, Schwarz, Ocker und Grün. Die Farben sind auch heute noch gut erhalten. Maja Martinowa sagte, dass es in den Katakomben in Rom ähnliche Wandmalereien gibt.

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Quellen[Bearbeiten]

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June 25, 2006

Bulgarien: Polizei verhaftete Kreditkartenfälscher

Bulgarien: Polizei verhaftete Kreditkartenfälscher

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Artikelstatus: Fertig 16:45, 25. Jun. 2006 (CEST)
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Silistra / Sofia / Plowdiw (Bulgarien), 25.06.2006 – Die bulgarischen Polizeibehörden konnten einen Erfolg im Kampf gegen Kreditkartenfälscher verbuchen. Anfang Juni 2006 fand in Bulgarien eine Groß-Razzia statt. Betroffen waren die Städte Sofia, Plowdiw und Silistra. Bei der Aktion wurde eine Bande von 15 mutmaßlichen Straftätern verhaftet. Zwei der verhafteten Personen haben prominente Eltern. Ein 28-Jähriger ist der Sohn einer bulgarischen Richterin, ein anderer ist der Sohn einer Staatsanwältin. Beide stammen aus der Stadt Silistra.

Zuvor hatte die bulgarische Polizei zehn Monate lang die Verbrecher beobachtet, dann schlug sie zu. Die Bande war seit dem Jahr 2003 tätig. Nach der Herstellung der Kreditkartenduplikate leerten sie die dazugehörigen Bankkonten, die allesamt im europäischen Ausland lagen. Bei der Razzia wurde auch Diebesgut wie Fotos, Laptops und andere Geräte sichergestellt.

Quellen

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January 25, 2006

Kaltes Winterwetter bringt Einschränkungen und Tote

Kaltes Winterwetter bringt Einschränkungen und Tote

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Artikelstatus: Fertig 16:51, 25. Jan. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 25.01.2006 – Die eiskalte Winterluft, die mit Hoch „Claus“ von Russland nach Mitteleuropa gezogen ist, brachte Erfrierungen, Kältetote und wirtschaftliche Einschränkungen mit sich. Meteorologen erwarten jedoch nicht, dass der Kälterekord vom 21.07.1983 eingestellt wird. Damals wurden minus 89,2 Grad Celsius an der russischen Antarkis-Station Wostok gemessen.

In Deutschland ist die Kälte vor allem im Osten und Südosten stark. So liegen die kältesten Orte Deutschlands mit weniger als minus 30 Grad Celsius in Bayern. In Westdeutschland hingegen sind die Temperaturen nicht so tief.

Deutschland beklagt bereits fünf Kältetote. Das erste Todesopfer war in Salzwedel zu beklagen. Der Mann befand sich nach Polizeiangaben in der Nacht zum Sonntag leicht bekleidet auf dem Weg von einer Feier, als er erfor. Ein weiteres Opfer wurde aus Hameln gemeldet. Hier erfor am Sonntagmorgen ein angetrunkener Mann zirka zehn Meter von seiner Haustür entfernt. Er hatte sich in einer Hecke und in Stacheldraht verfangen, stürzte und konnte sich nicht mehr befreien. Eine gehbehinderte Frau stürzte im Vorgarten ihres Hauses in Wolfen, als sie zum Briefkasten gehen wollte, sie erfor. Das vierte Opfer ist ein Obdachloser, den Spaziergänger am Montag in einer Schutzhütte im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim am Rheinufer fanden. Als fünftes Opfer wurde ein 63-jähriger Mann aus Brandenburg gemeldet. Er erfror in seiner Wohnung. Die Polizei sagte, in seiner Wohnung hätten minus 15 Grad Celsius geherrscht.

Neben den Todesopfern gab es mehrere kleine bis große Unfälle. So versuchte ein Mann, seine eingefrorene Heizung mit einem Haartrockener wieder in Gang zubringen. Als er für kurze Zeit den Raum verließ, geriet die Wohnung in Brand. Ein Schüler blieb mit seiner Zunge an einem Laternenmast kleben. Die Zunge musste von Einsatzkräften mit warmen Wasser wieder gelöst werden. Der Junge erlitt einen Schrecken und blutige Lippen.

Die zweistelligen Minustemperaturen brachten aber nicht nur den Ärzten mehr Arbeit. Der ADAC sagte: „Wir werden zu fast doppelt so vielen Pannen gerufen wie normalerweise.“ Der Schiffsverkehr musste auch teilweise eingestellt werden. So ist die Oder nicht mehr schiffbar, und der Main-Donau-Kanal wurde zwischen Nürnberg und Mühlhausen gesperrt. Trotz der Eisschichten auf den Flüssen warnten die Behörden in Hamburg dennoch vor dem Betreten des Eises. Die Eisschicht sei noch zu dünn.

Nicht nur Deutschland hat mit den Temperaturen zu kämpfen. In Paris erfor ein Obdachloser. In Polen forderte „Claus“ bereits 39 Tote. Die Ukraine meldete bisher 77 Opfer. Um Erfrierungen entgegenzuwirken, wurden in Polen für Obdachlose und Mitarbeitern der Stettiner Werft Kohlebecken zum Wärmen aufgestellt. In Masuren, in Nordpolen fiel die Gasheizung aus. In Teilen des Landes wurde der Schulbetrieb eingestellt.

In Bulgarien wurden neben unbeheizten Schulen auch der Flughafen von Plowdiw und der Donauhafen Russe geschlossen. Griechenland musste Inlandsflüge, den Fährbetrieb auf der Ägäis und den Tourismus auf der Akropolis einstellen.

In Polen wurde am Sonntag an der Pumpstation Drozdowicze ein Ausfall von 34 Prozent gemeldet. Die Pumpstation pumpt russisches Erdgas aus der Pipeline an der ukrainischen Grenze ab. Russland selbst hatte schon zuvor angekündigt, dass es auf Grund der starken Kälte, zu Problemen beim Gas-Export kommen könne. Polen hat nun die Gaslieferung für die Wirtschaft etwas eingeschränkt, damit es keine Probleme bei der Lieferung an die Haushalte gibt. Grund für den Druckabfall war eine Entnahme der Ukraine aus der Pipeline. Gasprom hatte schon die Einspeisung für die europäischen Abnehmer um 35 Millionen Kubikmeter pro Tag erhöht, jedoch soll die Ukraine in den letzten vier Tagen bis zu 226 Millionen Kubikmeter zusätzlich abgezapft haben.

Auch Georgien kämpft mit Gasproblemen. Durch die Kälte ist die Nachfrage gestiegen, jedoch wurden die Pipelines zwischen Russland und Georgien zerstört. Nun wird Gas über das Nachbarland Aserbeidschan importiert. Es deckt aber dennoch nicht die Nachfrage.

Quellen

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