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February 18, 2013

Moskau: Leiche eines Lokalpolitikers im Zementfass entdeckt

Moskau: Leiche eines Lokalpolitikers im Zementfass entdeckt

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Veröffentlicht: 19:56, 18. Feb. 2013 (CET)
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Fabrik am Kljasmafluss in Noginsk

Moskau (Russland), 18.02.2013 – Seit einer Woche war der 36-jährige Lokalpolitiker Michail Pachomow vermisst. Jetzt wurde seine Leiche einbetoniert in einem Fass aufgefunden.

Das Fass stand in einer Garage in Noginsk, etwa 50 Kilometer von Moskau entfernt. Vermutlich hatte der Lokalpolitiker bei seinem Verschwinden 10.000 Euro bei sich. Medien berichteten, dass er in zwielichtige Geschäfte im Zusammenhang mit der Ausstattung von Neubauwohnungen verwickelt war. Der frühere Vize-Wohnungsbauminister des Gebiets Moskau und zehn weitere Verdächtige sind festgenommen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität

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August 21, 2012

Mexiko-Stadt: 348 Polizisten am internationalen Flughafen ausgetauscht

Mexiko-Stadt: 348 Polizisten am internationalen Flughafen ausgetauscht

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Veröffentlicht: 06:26, 21. Aug. 2012 (CEST)
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Mexiko-Stadt (Mexiko), 21.08.2012 – Ende Juni wurden beim Versuch der Festnahme von zwei mutmaßlichen Rauschgifthändlern am Flughafen von Mexiko-Stadt (AICM) drei Polizisten getötet. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den Tätern ebenfalls um Polizisten. Der regionale Sicherheitschef Luis Cardenas Palomino gab am Sonntag bekannt, dass alle 348 Polizeibeamte des Flughafens durch Bundesbeamte ersetzt sind, die besonders überprüft wurden.

Von den drei Beamten, die des Mordes verdächtigt sind, befindet sich einer in Haft; die beiden anderen sind auf der Flucht. Die Polizisten, die am Flughafen bisher ihren Dienst verrichteten, sind in verschiedene Teile des Landes versetzt worden. Der Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México (AICM) wird von den Drogenbanden zunehmend als Drehscheibe für den Schmuggel von Kokain in andere Länder genutzt; beteiligt sind dabei auch Polizisten und Angestellte. Der Drogenkrieg in Mexiko hat bereits 55.000 Menschen das Leben gekostet. Immer wieder werden Verwicklungen von Polizei und Militär festgestellt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Organisierte Kriminalität
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Drogenkrieg in Mexiko“.

Quellen

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May 13, 2012

Albanien: Parlament ermöglicht internationale Untersuchung in Sachen Organhandel

Albanien: Parlament ermöglicht internationale Untersuchung in Sachen Organhandel

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Veröffentlicht: 10:48, 13. Mai 2012 (CEST)
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Straße in der nordalbanischen Stadt Shkodra

Tirana (Albanien) / Priština (Kosovo), 13.05.2012 – Das albanische Parlament hat am Donnerstag einstimmig ein Gesetz verabschiedet, das internationalen Ermittlern die Untersuchungen im Land zum Vorwurf des illegalen Organhandels während des Kosovokrieges (1998-1999) erlaubt.

Der Europarat hatte 2008 den ehemaligen Schweizer Staatsanwalt Dick Marty mit der Erstellung eines Berichts beauftragt. Anlass hierfür war das Buch „Die Jagd – Ich und die Kriegsverbrecher“ von Carla del Ponte, der Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) für die Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien (1999–2007) und für den Völkermord in Ruanda (1999–2003) in Den Haag. In dem Buch waren erste Vorwürfe wegen des Organhandels laut geworden, ohne dass diese mit Fakten hinterlegt waren. Sie schrieb von hunderten Entführungen von Serben im Kosovo, von Kosovaren, die als Verräter galten sowie von Roma denen Organe entnommen und verkauft wurden. Nach dem Bericht von Martys wurden die Opfer nach Albanien gebracht, wo die Entnahmen durchgeführt wurden. Auch enthält er Angaben zu geheimen Gefängnissen in Nordalbanien und hunderten Vermissten, dies soll in direkten Zusammenhang mit dem Organhandel stehen. Der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaçi soll Ende der 1990er Jahre Boss einer albanischen Mafia-Gruppe gewesen sein. Sie handelte mit Organen, Menschen und Waffen, auch Auftragsmorde sollen durch die Organisation begangen worden sein. Marty soll über seine Ermittlungen im Juni 2012 vor einem Gericht in Priština aussagen. Thaçi soll ein maßgeblicher Hintermann der Straftaten gewesen sein.

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March 13, 2012

Europäische Union will kriminelle Gewinne konsequenter abschöpfen

Europäische Union will kriminelle Gewinne konsequenter abschöpfen

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Veröffentlicht: 17:17, 13. Mär. 2012 (CET)
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Euro coins and banknotes.jpg

Brüssel (Belgien), 13.03.2012 – Die Europäische Kommission hat am Montag eine Gesetzesinitiative vorgelegt, in der vorgesehen ist, die Beschlagnahme krimineller Gewinne europaweit zu erleichtern.

EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström in Brüssel: „Wir müssen Kriminelle an der Stelle treffen, wo es ihnen am meisten weh tut, nämlich beim Geld.“ Im Jahr 2009 wurden in Deutschland 113 Millionen Euro aus kriminellen Machenschaften gesichert, dem stehen nach Angaben der Europäischen Union (EU) 900 Millionen gegenüber, mit denen sich Mafia & Co bereichert haben. Kriminelle Banden und das Organisierte Verbrechen machen es den Behörden immer schwerer, auf ihre Gewinne zuzugreifen. Geld, Immobilienvermögen und andere Werte werden auf andere Personen übertragen, ins Ausland geschafft oder in legale Geschäfte investiert. Die Erscheinungsformen der Geldwäsche sind vielfältig.

Mit dem Vorstoß sollen die Verfolgungsbehörden auf das Vermögen eines Verurteilten zugreifen können, auch wenn es nicht direkt aus der Straftat stammt. Staatsanwälte sollen Vermögen vorbeugend einfrieren können, damit es nicht vor einer Verurteilung in schwer nachvollziehbaren Kanälen verschwindet. Sollte ein Täter nicht verurteilt werden können, weil er gestorben oder geflohen ist, soll sein Vermögen trotzdem zu Gunsten des Staates verfallen können. Die Kommission betonte, dass die Unschuldsvermutung und die Eigentumsrechte dabei im Auge behalten werden müssten. Die Vorschriften zum Verfall von kriminellen Gewinnen sind in den Mitgliedstaaten der EU sehr unterschiedlich. Italien hat wegen seiner langjährigen Erfahrung mit der Bekämpfung der verschiedenen Mafiaorganisationen gute Instrumente, um es den Geldwäschern der Camorra, der ’Ndrangheta und der Cosa Nostra schwer zu machen. In Griechenland hinkt man weit hinterher; auch in Deutschland sieht die Kommission noch Handlungsbedarf.

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  • Portal:Gesetzgebung
  • Portal:Organisierte Kriminalität

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February 17, 2012

Schweiz: Sicherstellung von gefälschten US Bonds der Mafia im Wert von sechs Billionen Dollar

Schweiz: Sicherstellung von gefälschten US Bonds der Mafia im Wert von sechs Billionen Dollar

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Veröffentlicht: 22:18, 17. Feb. 2012 (CET)
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Potenza (Italien) / Schweiz, 17.02.2012 – In einer Anti-Mafia-Operation von italienischen Staatsanwälten aus Potenza wurden in Zusammenarbeit mit der Schweizer Justiz und den dortigen Ermittlungsbehörden gefälschte US-Bonds in Wert von sechs Billionen US-Dollar in der Schweiz sichergestellt.

Im Jahr 2007 waren die Papiere in drei Kisten von Hongkong nach Zürich geschmuggelt worden, wo sie von einer Schweizer Gesellschaft übernommen wurden. Bei Ermittlungen gegen einen Mafia-Clan aus der süditalienischen Region Basilikata war insbesondere durch Telefonüberwachungen bekannt geworden, dass die gefälschten Bonds an ein Entwicklungsland verkauft werden sollten. Acht Personen wurden wegen Betrugs verhaftet.

Die Ermittlungen dauerten länger als ein Jahr. Die italienische Staatsanwaltschaft fand lobende Worte für die gute Zusammenarbeit mit der Schweiz.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Organisierte Kriminalität
  • Portal:Schweiz
  • Portal:Italien

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Bulgarien: Gesetz zur Konfiszierung von Mafiaeigentum verabschiedet

Bulgarien: Gesetz zur Konfiszierung von Mafiaeigentum verabschiedet

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Veröffentlicht: 06:12, 17. Feb. 2012 (CET)
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Sofia (Bulgarien), 17.02.2012 – In erster Lesung stimmten die Parlamentarier des bulgarischen Parlaments für ein Gesetz, das es erleichtert, das Vermögen, welches von kriminellen Banden die der Organisierten Kriminalität angehäuft wurde, abzuschöpfen.

Todor Kolarow, dessen Behörde für die Konfiszierung des Vermögens zuständig ist, sagte, dass im Jahr 2011 fünf Millionen Euro der Mafia beschlagnahmt wurden. Bei der Abstimmung waren 121 Parlamentarier für das Gesetz, 70 dagegen, bei 10 Enthaltungen. Die ablehnenden Stimmen kamen aus der Opposition; diese befürchtet den Missbrauch der Befugnis, die zur Unterdrückung der politischen Gegner genutzt werden kann. Die EU fordert seit Jahren eine bessere Bekämpfung das Organisierten Verbrechens und der Korruption in Bulgarien.

Ein Beamter der Nationalpolizei: „Hier weiß man wer die Kriminellen sind, man geht nur nicht gegen sie vor.“

Parlamentsgebäude in Sofia

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Bulgarien
  • Portal:Organisierte Kriminalität

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Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

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February 5, 2012

Bremerhavener Dirigent in Mexiko entführt

Bremerhavener Dirigent in Mexiko entführt

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Veröffentlicht: 13:33, 5. Feb. 2012 (CET)
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Mitglieder des kolumbianischen Cali-Kartells

Stadttheater Bremerhaven

Bremerhaven (Deutschland) / Matamoros (Mexiko), 05.02.2012 – Am 9. Juli 2011 wurde der Dirigent und Pianist am Stadttheater Bremerhaven Rodolfo Càzares in der Stadt Matamoros in Mexiko mit weiteren 17 Personen aus einem Haus entführt. Viermal wurde bereits Lösegeld gezahlt, zu einer Freilassung kam es nicht. Die Ehefrau Ludivine Càzares wandte sich jetzt in ihrer Verzweiflung an die Öffentlichkeit.

Der Dirigent hatte im Sommer mit seiner Familie einen Urlaub in seiner Heimat Mexiko verbracht. Schwer bewaffnete Männer drangen in das von der Familie bewohnte Haus ein und verschleppten die anwesenden Männer, Frauen und Kinder. Nach drei Tagen wurden die Frauen und Kinder wieder freigelassen. Die Männer befinden sich weiter in der Hand der Entführer, von denen man annimmt, dass sie zu einem der dort mächtigen Drogenkartelle gehören. Seit sechs Monaten gibt es von Càzares, seinem Vater und dem Schwager kein Lebenszeichen mehr. Hoffnung schöpft die Familie, da andere freigelassene Geiseln davon berichten, die Entführten lebend gesehen zu haben. In Mexiko kommt es häufig vor, dass Geiseln von den Drogenkartellen lange festgehalten werden. Im allgegenwärtigen Drogenkrieg werden sie als Druckmittel gegen die Regierung eingesetzt.

Unterstützt wird die Familie der Entführten durch die Organisation „Weißer Ring“, durch die Politik sowie Geschäftsleute aus Frankreich und Deutschland. Der Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz und der Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken haben sich mit einem Hilfeersuchen an die Botschaft gewandt; von dort wurde Unterstützung zugesagt.

Rodolfo Càzares studierte in seiner Heimat Mexiko Klavier, Chor- und Ensembleleitung. Von 2002 bis 2007 war er am Konservatorium in Wien, um das „Handwerk“ der Orchesterleitung zu erlernen. Seit dem Jahr 2008 ist er am Stadttheater Bremerhaven beschäftigt.

Mexikanisches Militär kämpft im Bundesstaat Michoacán (2007)

Im mexikanischen Drogenkrieg kämpfen 50.000 Armeeangehörige und 35.000 Bundespolizisten gegen schätzungsweise 300.000 Angehörige der mexikanischen Drogenkartelle, wobei die verschiedenen Kartelle auch gegeneinander in den Kampf ziehen. Die Kartelle sind mit hochmodernen Schusswaffen, Granatwerfern und Handgranaten ausgerüstet. In manchen Grenzregionen zu den Vereinigten Staaten ist das Gewaltmonopol des Staats faktisch außer Kraft gesetzt. Die Macht haben dort die kriminellen Drogenbosse an sich gezogen.

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February 3, 2012

Sofia: Scharfschütze feuert auf Mafia-Boss

Sofia: Scharfschütze feuert auf Mafia-Boss

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Veröffentlicht: 18:56, 3. Feb. 2013 (CET)
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Gerichtsgebäude in Sofia

Sofia (Bulgarien), 03.02.2012 – Der 44-jährige Zlatomir Ivanov ist eine Größe, wenn es um den Drogenhandel in Bulgarien geht. Als er in Begleitung seiner Bodyguards das Gerichtsgebäude in Sofia betreten wollte, wurde er von einem Scharfschützen angeschossen. Er wurde in Beine, Arme und Bauch getroffen, auch seine Beschützer wurden verletzt. Der Attentäter entkam.

Ivanov, der mit Spitznamen „Das Barett“ genannt wird, wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Der Prozess, bei dem ihm bis zu acht Jahren Haft drohen, wurde vertagt. Unmittelbar nach den Schüssen zeigte er noch in die Richtung, aus der die Schüsse gekommen waren.

Der 44-Jährige ist einer der Bosse der organisierten Kriminalität in Bulgarien. Korruption und gut organisierte Banden stellen seit Jahren ein Problem in Bulgarien dar. Sotir Zazarow, der kürzlich seinen Amtseid als Generalstaatsanwalt ablegte, kündigte Anfang Januar ein härteres Vorgehen gegen die Organisierte Kriminalität an.

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  • Portal:Organisierte Kriminalität

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January 22, 2012

Mönchengladbach: Sechs Festnahmen nach Schlägerei verfeindeter Rockergruppen

Mönchengladbach: Sechs Festnahmen nach Schlägerei verfeindeter Rockergruppen

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Veröffentlicht: 09:15, 22. Jan. 2012 (CET)
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Gruppe von Angehörigen der Hells Angles (Archivaufnahme)

Mönchengladbach (Deutschland), 22.01.2012 – In der Nacht zum Sonntag trafen vor einer Diskothek in Mönchengladbach zwei Gruppen von Rockern aufeinander. Es kam zu einer Schlägerei, in deren Verlauf vier Personen verletzt wurden, eine davon lebensgefährlich durch einen Stich. Bei den Rockern handelt es sich um Angehörige der „Bandidos“ und der „Hells Angels“. Sechs der Personen wurden durch die Polizei festgenommen.

Die Hells Angles wurden 1948 gegründet und sind in 32 Ländern aktiv. Durch Behörden und Medien wird der Club immer wieder mit Gewalt- und Drogendelikten, Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Schutzgelderpressungen in Verbindung gebracht.

Die Bandidos wurden 1966 in Houston, Texas, gegründet. Sie sind in 17 Ländern vertreten. In einigen deutschen Bundesländern wird der Rockerclub wegen seiner Nähe zur Organisierten Kriminalität (OK) durch den Verfassungsschutz beobachtet.

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December 31, 2011

Italien: Wettmafia aus Singapur wollte Fußballvereine kaufen

Italien: Wettmafia aus Singapur wollte Fußballvereine kaufen

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Veröffentlicht: 12:04, 31. Dez. 2011 (CET)
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Fußballbegegnung (Symbolbild)

Rom (Italien), 31.12.2011 – Nach einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ plante die Wettmafia aus Singapur den Kauf von Fußballvereinen der zweiten und dritten italienischen Liga. Hintergrund ist die Einflussnahme auf Spielergebnisse, um bei Sportwetten kräftig abkassieren zu können.

Vor Weihnachten wurde der Zweitliga-Spieler Luigi Sartor verhaftet. In Vernehmungen gab er an, er hätte nach Übernahme bei einem der Vereine spielen sollen, um die Ergebnisse wie von den Auftraggebern gewünscht zu manipulieren. Konkret seien die Asiaten am Serie-B-Klub UC AlbinoLeffe interessiert gewesen.

Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 43 Profis wegen der Beteiligung an Spielmanipulationen. Bei 18 Begegnungen soll der Spielstand nicht durch Zufall oder Können entstanden sein. Auch Spiele der Serie A sollen betroffen sein.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Fußball-Wettskandal
  • Portal:Organisierte Kriminalität

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