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December 22, 2005

Bundesliga: Keine Pay-TV-Rechte für „Premiere“

Bundesliga: Keine Pay-TV-Rechte für „Premiere“

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Frankfurt am Main (Deutschland), 22.12.2005 – Die TV-Rechte der Fußball-Bundesliga für die nächsten drei Jahre sind vergeben. Die ARD erhält wieder die Free-TV-Rechte für die Zusammenfassung am Samstag, die in der „Sportschau“ gezeigt wird.

Der Bezahl-Sender „Premiere“ hingegen verlor das Rennen um die Pay-TV-Rechte. Diese gingen an die Arena Sport Rechte und Marketing GmbH. Als direkte Folge dieser Entscheidung verlor die „Premiere“-Aktie bis zu 44 Prozent an Wert. Bereits am Montag verlor das Papier an Wert, nachdem mehrfach übereinstimmend berichtet wurde, dass die Chancen des Konsortiums gut ständen, die Pay-TV Rechte zu bekommen.

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May 3, 2005

Privatsender tv.nrw stellt Betrieb ein und wird durch nrw.TV ersetzt

Privatsender tv.nrw stellt Betrieb ein und wird durch nrw.TV ersetzt

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Sendemast

Dortmund (Deutschland), 03.05.2005 – Der private Regionalsender tv.nrw wird zum 31. Mai seinen Sendebetrieb einstellen. Schon am 1. Juni soll dafür ein neuer Sender namens nrw.TV starten. Dies gab heute der Geschäftsführer des Senders, Jörg Schütte, bekannt. Die Mitarbeiter des alten Senders in Dortmund sollen nach Düsseldorf umziehen. Dort produzierte die Deutsche Fernsehnachrichten Agentur Produktionsgesellschaft bereits die Nachrichten „nrw aktuell“, die Polit-Talkshow „nrw direkt“ sowie die Morningshow „Guten Morgen NRW“ für tv.nrw.

Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien (LfM) hatte im Dezember 2004 angekündigt, tv.nrw das Privileg als „landesweites Programm“ zu entziehen, da die regionale Berichterstattung des Senders einen zu geringen Anteil hatte. Dies hätte den Verlust des Kabelplatzes im NRW-Kabelfernsehen bedeutet. Die LfM gab dem Sender jedoch eine Übergangsfrist bis Juni 2005, um die regionale Berichterstattung auszuweiten. Dies geschah am 11. April mit der Einführung eines vierstündigen Frühstückfernsehens.

Noch am 19. April hatte tv.nrw zusammen mit der NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft angekündigt, ein Hochschul- und Wissenschaftsmagazin zu starten, das von Studierenden gestaltet werden sollte. Das Projekt sollte von der Fachhochschule Gelsenkirchen geleitet werden.

Der neue Sender hat bereits seit Dezember 1999 eine Sendelizenz, strahlte aber bisher nur einen Probebetrieb aus. Er will nun mit einem achtstündigen Sendebetrieb starten und sich auf regionale Berichterstattung konzentrieren. Der neuen Eigentümer von tv.nrw ist auch Eigentümer der „DFA P“ und war Gründer des Nachrichtensenders „n-tv“.

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April 16, 2005

Schleswig-Holstein: Große Koalition steht

Schleswig-Holstein: Große Koalition steht

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Schleswig-Holstein

Kiel (Deutschland), 16.04.2005 – Die große Koalition zwischen CDU und SPD in Schleswig-Holstein steht. Ministerpräsident soll Peter Harry Carstensen (CDU) werden. Am nächsten Samstag sollen die Landesparteitage der Koalitionspartner dem Koalitionsvertrag zustimmen, am 27. April wird der Landtag zusammentreten und soll Peter Harry Carstensen zum Ministerpräsidenten wählen. Das Amt der geschäftsführenden Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD), die zunächst eine Minderheitsregierung, die selbst mit der Duldung des Südschleswigschen Wählerverbandes nur eine Stimme Mehrheit im Landtag gehabt hätte, aufstellen wollte, wird dann beendet sein. Ihre Wiederwahl war an einem Abweichler in den Regierungsfraktionen gescheitert. Nach vier Wahlgängen vertagte sich der Landtag.

Nun kommt es aller Voraussicht nach doch zu einer großen Koalition, die insbesondere von Seiten der SPD lange Zeit abgelehnt wurde. Auf die Frage, wieso dies abgelehnt wurde, antwortete Simonis am 21. Februar in der ARD-Sendung Beckmann mit einer Gegenfrage: „Wo bin ich dann?“ Da die CDU die stärkste Fraktion ist, hat sie auch den Anspruch, den Ministerpräsidenten zu stellen, was sie nun mit Peter Harry Carstensen auch tun wird.

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February 14, 2005

Hoyzer muss im Gefängnis bleiben

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Berlin (Deutschland), 14.02.2005 – Der ehemalige DFB-Schiedsrichter Robert Hoyzer, der am vergangenen Samstag verhaftet worden ist, muss aufgrund von Fluchtgefahr in Untersuchungshaft bleiben. Der Vorwurf lautet „mittäterschaftlich begangener gewerbs- und bandenmäßiger Betrug in acht Fällen“. Der heutige Haftprüfungstermin im Berliner Amtsgericht Tiergarten fiel für den 25-Jährigen negativ aus. Noch vergangene Woche sagte er in der ZDF-Talkshow von Johannes B. Kerner, er habe „große Angst vor dieser Thematik Gefängnis“.

Neben Robert Hoyzer müssen auch die Hintermänner des Schiedsrichterskandals, die Brüder S., weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Einer ihrer Verteidiger sagte anwesenden Journalisten: „Mein Mandant ist unschuldig.“ Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass Robert Hoyzer bereits 2004 ähnliche Straftaten begangen hat. Generalstaatsanwalt Hansjürgen Karge rechnet mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe.

Hoyzers Rechtsanwalt Stephan Holthoff-Pförtner bezeichnete die Anordnung der Untersuchungshaft im Tagesspiegel als „eine sehr populistische Entscheidung der Staatsanwaltschaft“. Er räumte allerdings ein, dass Hoyzer, indem er ein weiteres mutmaßlich manipuliertes Spiel verschwiegen hat, einen Vorwand lieferte.

Derzeit ist eine Sonderkommission mit 40 Polizisten und vier Staatsanwälten für die Ermittlungen zuständig. „Jede Person, die in den Vernehmungen oder in den Medien genannt wird, muss durch die Mühle gedreht werden. Alle können sicher sein: Wir werden jeden Stein umdrehen, bis alles aufgeklärt ist“, sagte der Generalstaatsanwalt.

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February 1, 2005

Rezeptbetrug im Saarland

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Rezeptbetrug im Saarland

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Saarbrücken (Deutschland), 01.02.2005 – In Völklingen, Saarbrücken, Kirkel und St. Wendel wurden fünf Arztpraxen, drei Apotheken, ein Reformhaus, ein medizinisches Institut sowie elf Privatanwesen von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Die Ermittlungen wurden ausgelöst von Hinweisen, dass Ärzte in größerem Stil Krankenversicherungskarten zum Abrechnen nicht erbrachter ärztlicher Leistungen sowie zum Ausstellen von Rezepten einsetzen, ohne dass Apotheken die verordneten Medikamente abgeben: Den Ärzten wurden über 1.000 von Privatpersonen „gesammelte“ Karten gegen Bargeld oder Sachleistungen überlassen und Apotheken honorierten das Aushändigen der Rezepte.

Den verursachten Schadens bezifferte Oberstaatsanwalt Raimund Weyand in wahrscheinlich mindestens sechsstelliger Höhe. Staatsanwaltschaft und Polizei werfen der Kassenärztlichen Vereinigung Versagen bei der Kontrolle der Abrechnungen mit den gesetzlichen Krankenkassen vor, dem Selbstverwaltungsorgan der Kassenärzte hätten Unregelmäßigkeiten und überhöhte Beträge auffallen müssen, die jetzt die Ermittlungen ausgelöst haben. Ermittelt werde gegen fünf Ärzte im Alter zwischen 45 und 65 Jahren, drei Apotheker und drei „Kartenbringer“.

Das ARD-Fernsehmagazin Monitor berichtet am 3. Februar unter dem Titel „Betrug auf Rezept: Wie Ärzte und Apotheker abkassieren“.

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January 28, 2005

CNN Gründer Ted Turner kritisiert Fox TV als Propagandamaschine von US-Präsident Bush

CNN Gründer Ted Turner kritisiert Fox TV als Propagandamaschine von US-Präsident Bush

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CNN

Las Vegas (Vereinigte Staaten), 28.01.2005 – Ted Turner, der Gründer von CNN, beschuldigte am Dienstag die Nachrichtensendung Fox News des rivalisierenden US-Fernsehsenders Fox TV, Sprachrohr der Bush-Regierung zu sein. Er verglich den gegenwärtigen Erfolg des Senders bei den Zuschauern mit der Zunahme von Adolf Hitlers Popularität in Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg und kritisierte das niedrige Niveau der gesendeten Nachrichten, die der Öffentlichkeit entscheidende Themen vorenthielten.

Fox News reagierte mit der Vermutung, Turner hingen offenbar die Trauben zu hoch. Nachdem CNN an Popularität verloren habe, habe Turner jetzt auch den Verstand verloren.

Während CNN mit seiner Berichterstattung vom ersten Krieg gegen den Irak 1991 journalistisch und kommerziell erfolgreich war, konnte der Sender dies beim zweiten Irak-Krieg 2003 nicht wiederholen und verlor den ersten Platz in der Gunst der Zuschauer an Fox TV, dessen Berichterstattung als „patriotischer“ bezeichnet wird.

1996 hatte Turner sich öffentlich entschuldigen müssen, weil er Rupert Murdoch, den Eigentümer von Fox TV, mit Hitler verglichen hatte. Damals meinte er, sein Vergleich habe sich darauf bezogen, wie Nationalsozialisten Nachrichten manipuliert hätten.

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