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October 9, 2008

Fußball-Bundesliga 2008/09: Hamburger SV gewinnt gegen Energie Cottbus mit 2:1

Fußball-Bundesliga 2008/09: Hamburger SV gewinnt gegen Energie Cottbus mit 2:1

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Veröffentlicht: 15:44, 9. Okt. 2008 (CEST)
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Stadion der Freundschaft (Archiv)

Cottbus (Deutschland), 09.10.2008 – Am Sonntag, dem 5. Oktober 2008 und zugleich 7. Spieltag der Fußball-Bundesligasaison 2008, trafen im Stadion der Freundschaft vor 17.007 Zuschauern der FC Energie Cottbus und der Hamburger SV (HSV) aufeinander. Die Cottbuser, die vorher immer zu Hause gegen den HSV gewonnen hatten, verloren diesmal mit 1:2.

Kurz nach dem Anpfiff der Partie verletzte sich der Kameruner Atouba ohne Fremdeinwirkung. Er wurde mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss gegen Jansen ausgewechselt, der Atoubas Position hinten in der Viererkette einnahm. Die Cottbuser standen meist sehr dicht in ihrer Hälfte und warteten ab. Die erste gute Aktion des HSVs gab es in der 22. Minute: Guerrero und Trochowski gelang es zwar die Cottbuser Abwehr aus zu spielen, sie konnten aber den Ball nicht im Tor unterbringen. Die Angriffsbemühungen von Energie Cottbus waren dürftig. In der 28. Spielminute gab der Cottbuser Kapitän Timo Rost einen Fernschuss ab, der allerdings das Tor verfehlte. Weder durch schnelles und direktes Spiel noch durch Standardsituationen gelang es den Hamburgern die Abwehr von Energie Cottbus zu überlisten. In der 38. Minute gab es dann für die Gastgeber doch noch eine gefährliche Situation, als Guerreros Volleyschuss nur knapp über das Tor ging.

Zur Halbzeit stand es 0:0. In der 48. Minute musste auch Jansen mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden. Für ihn kam Boateng auf den Platz. Nach Vorarbeit von Guerrero schoss Olic in der 54. Minute das 0:1 für die Gäste. Nach diesem Treffer wurde Hamburg die Spiel bestimmende Mannschaft, sie verpasste es jedoch in der 58. und 62. Minute ihren Vorsprung auszubauen. Nach einem Wechsel in der 68. Minute, wurden die Lausitzer stärker und setzten den HSV zunehmend unter Druck. Angelov schoss in der 71. und Jula eine Minute später auf das Tor von Frank Rost. In der 74. Minute verwandelte Branko Jelić schließlich einen Schuss zum 1:1 Ausgleich. In der Schlussphase wurde es nochmal spannend. Zwar hatten die Cottbuser den Sieg vor Augen, doch nach einer Ecke von Trochowski köpfte der Kroate Mladen Petrić den Ball in der 90. Minute zum 1:2 Endstand für den HSV ins Tor.

Spieldaten

Energie Cottbus 1 : 2 Hamburger SV

Tore: 0:1 Olic (54. Minute), 1:1 B. Jelić (74. Minute), 1:2 Petrić (90. Minute)
Gelbe Karten: T. Rost, Cagdas (Energie Cottbus), Jarolim, Olic, Demel (Hamburger SV)

Aufstellungen:

Energie Cottbus: Tremmel – Pavicevic, Kukielka, Cvitanovic, Cagdas – S. Angelov, T. Rost – D. Sörensen, Vasiljevic, Iliev – Jelić

Hamburger SV: F. Rost – Demel, B. Reinhardt, Mathijsen, Atouba – Jarolim, de Jong – Trochowski, Guerrero, Olic – Petrić

Schiedsrichter: Markus Schmidt

Zuschauer: 17.007

Quellen

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May 24, 2008

Cottbus: Linkspartei trifft sich zu ihrem ersten Parteitag nach der Gründung

Cottbus: Linkspartei trifft sich zu ihrem ersten Parteitag nach der Gründung

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Veröffentlicht: 23:19, 24. Mai 2008 (CEST)
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Lothar Bisky

Cottbus (Deutschland), 24.05.2008 – Zu einem zweitägigen Parteitag trifft sich die Linkspartei heute und morgen in Cottbus. Neben der Neuwahl des Vorstandes und der Parteivorsitzenden stehen eine Reihe von Anträgen auf der Tagesordnung, mit denen die Partei auf ihrem ersten ordentlichen Parteitag nach der Gründung ihren Kurs für die nächsten Jahre abstecken will. In seiner Eröffnungsrede mahnte der eine der beiden Parteivorsitzenden, Lothar Bisky, die Mitglieder dazu, eine „offene politische Debatte in der Partei“ zu führen. Was nicht gebraucht werde, sei der „Machtkampf zwischen ideologischen ‚Strömungen‘“. Die Identität der Partei verortete Bisky zwischen den beiden zentralen Orientierungen der Partei als „Antikriegspartei“ und dem Kampf für eine „Erneuerung des Sozialstaats und seiner finanziellen Grundlagen“.

Bisky ging in seiner Rede auch auf die aktuelle Diskussion um die Steuerpolitik ein. Den Steuersenkungsplänen aus der CSU erteilte er eine Absage. Entsprechende Forderungen nach Steuersenkungen bezeichnete er als „wirtschaftsliberalen Populismus“. Der Ruf nach Steuersenkungen bedeute in der Praxis „Kürzungen bei Rente, Gesundheit, Pflege und aktiver Arbeitsmarktpolitik“. Die Einkommen stiegen nicht durch Steuersenkungen, sondern durch Lohnerhöhungen. Diese seien auch der beste Weg zur Sanierung der öffentlichen Haushalte.

Oskar Lafontaine

Der zweite Parteivorsitzende Oskar Lafontaine nutzte seine Eingangsrede zu einer Abrechnung mit der Sozialpolitik der schwarz-roten Bundesregierung. Er kritisierte die staatliche Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben, die einen jährlichen Umfang von 22 Milliarden Euro habe. Was den Konsumenten durch Steuererhöhungen abgenommen werde, werde durch Nachlässe bei den Unternehmenssteuern nach oben verteilt. Den vor wenigen Tagen vorgelegten Armutsbericht nannte Lafontaine „das Armutszeugnis dieser Bundesregierung und der Vorgängerregierung“.

Beide Parteivorsitzenden wurden mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Oskar Lafontaine erhielt 78,5 Prozent der Delegiertenstimmen, für Lothar Bisky stimmten 81,3 Prozent.

Zu seinen persönlichen Plänen hatte sich Lafontaine im Vorfeld des Parteitages geäußert. Bis zum Jahr 2010 soll die Doppelspitze (Lafontaine und Bisky) bestehen bleiben. Bisky will danach als Parteivorsitzender nicht wieder kandidieren. Dann wäre Lafontaine alleiniger Parteivorsitzender. Lafontaine erntet in der Partei allerdings nicht nur Zustimmung. Viele kritisieren seinen autoritären Führungsstil. Eine der vier stellvertretenden Parteivorsitzenden, Katina Schubert, will sich aus Protest gegen den Führungsstil Lafontaines aus der Parteispitze zurückziehen.

Anlässlich des Parteitages veröffentlichte die Partei aktuelle Zahlen zur Mitgliederentwicklung. Danach gehören der Partei per 30. April 2008 bundesweit 73.455 Mitglieder an. Stärkster Landesverband ist Sachsen mit 12.982 Mitgliedern, gefolgt von der Bundeshauptstadt Berlin mit 9.177 Mitgliedern. Der stärkste Landesverband in den „alten“ Bundesländern ist Nordrhein-Westfalen mit 6.388 Mitgliedern. Der Frauenanteil ist leicht rückläufig und liegt jetzt bei 38,6 Prozent. Seit dem Zusammenschluss der beiden Vorgängerparteien gewann die Linke nach Angaben von Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch rund 10.000 neue Mitglieder hinzu.

Gregor Gysi

Die 562 Delegierten haben an den beiden Tagen rund 100 Anträge zu beraten. Dabei geht es vor allem um sozialpolitische Fragen wie die Renten- und Familienpolitik. Zu dem letztgenannten Punkt werden lebhafte Diskussionen erwartet. Lafontaines Ehefrau Christa Müller war mit Äußerungen hervorgetreten, die als konservativ angesehen werden. Gegen die Positionen Müllers richten sich einige Anträge direkt, die sich ausnehmend kritisch dazu äußern. In einem Antrag heißt es wörtlich: „Wir sind entsetzt über die familienpolitischen Äußerungen der saarländischen Links-Politikerin Christa Müller.“ Ein anderer Antrag fordert gar ihren Rücktritt als familienpolitische Sprecherin des saarländischen Landesverbandes. In dem heute beschlossenen Leitantrag des Parteivorstandes wird ein 50 Milliarden Euro schweres Zukunftsinvestitionsprogramm gefordert. Dieses soll vor allem durch höhere Steuerbelastungen für Reiche und Unternehmen finanziert werden. Dazu soll die Vermögensteuer wieder eingeführt und außerdem als neue Steuer eine Börsenumsatzsteuer eingeführt werden. Schwerpunkte des Programms sind Investitionen in Bildung, Gesundheit, Umwelt und öffentliche Beschäftigung.

Mit der Generationengerechtigkeit setzte sich der stellvertretende Parteivorsitzende Klaus Ernst in seinem Beitrag auseinander. „Es geht nicht um einen Konflikt zwischen Jung und Alt, sondern es geht um einen Konflikt zwischen Arm und Reich.“ Die Linkspartei fordert die Einführung der Rente ab 60.

Weiteren Zündstoff beinhalten Anträge zur Nahostpolitik. Strittig sind das Verhältnis zu Israel und dem Iran. Viele Mitglieder der Partei diskutieren seit längerem über ein Grundsatzreferat zu diesem Thema, das der Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi, gehalten hatte und in dem er sich gegen den traditionellen Antiimperialismus und Antizionismus der Partei wandte und stattdessen eine prinzipielle Solidarität mit Israel einforderte.

Eine Polarisierung in Personalfragen wird dem Parteitag weitgehend erspart bleiben, vermuten Beobachter, weil die der kommunistischen Plattform innerhalb der Linkspartei zugeordnete Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht auf eine Kandidatur als stellvertretende Parteivorsitzende verzichtet hat.

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  • Portal:Die Linke

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March 1, 2008

Bundesligaspiel Cottbus gegen Stuttgart wegen Orkan abgesagt

Bundesligaspiel Cottbus gegen Stuttgart wegen Orkan abgesagt

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Veröffentlicht: 00:53, 1. Mär. 2008 (CET)
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Cottbus (Deutschland), 01.03.2008 – In der ersten Fußballbundesliga ist die für heute angesetzte Begegnung Energie Cottbus gegen den VfB Stuttgart abgesagt worden. Hintergrund ist eine Unwetterwarnung für die Stadt Cottbus. So wird ein Orkan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern erwartet, dies entspricht der maximalen Windstärkestufe 12 auf der Beaufortskala. Lothar Nicht, Ordnungsdezernent der Stadt Cottbus, sprach von einer „Gefahr für Leib und Leben“. Beide Mannschaften zeigten Verständnis für die Entscheidung. Stuttgarts Manager Heldt hatte bereits zuvor Zweifel an einer Durchführbarkeit des Spiels geäußert. Lars Schauer, Manager von Energie Cottbus, bezeichnete die Entscheidung als verantwortungsbewusst. Über einen neuen Termin für das Spiel wird der Deutsche Fußballbund am Montag entscheiden.

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November 10, 2006

Einspruch gegen Cottbuser Oberbürgermeisterwahl

Einspruch gegen Cottbuser Oberbürgermeisterwahl

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Artikelstatus: Fertig 20:52, 10. Nov. 2006 (CET)
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Cottbus (Deutschland), 10.11.2006 – Der Cottbuser Diplom-Ingenieur Thomas Langen hat Einspruch gegen das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl vom 22. Oktober eingelegt. Auslöser ist die Verwendung von Wahlcomputern des niederländischen Herstellers Nedap. Ein anderes Gerät des gleichen Herstellers war in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten, nachdem die niederländische Bürgerinitiative „Wij vertrouwen stemcomputers niet“ („Wir vertrauen Wahlcomputern nicht“) und der Chaos Computer Club (CCC) mögliche Sicherheitsprobleme aufgezeigt hatten.

„Durch die Verwendung von Wahlautomaten sind […] grundlegende Prinzipien einer fairen demokratischen Wahl nicht gewährleistet worden“, schreibt Langen in seinem Einspruch. Er selbst habe Verfahrensfehler beobachtet. Unter anderem berichtet er, das Gerät sei in einem Wahllokal nicht wie vorgesehen vor der Wahl überprüft worden und das Auslesen der Stimmzahlen sei nicht öffentlich gewesen. Er bezieht sich auch auf ähnliche Berichte von Beobachtern des CCC. Es sei unmöglich zu bestätigen oder zu widerlegen, ob eine Manipulation stattgefunden habe.

Langen bemängelt den Einsatz der Wahlcomputer besonders nach den jüngsten Bedenken, aber auch allgemein: „Ohne Not ist der transparente und ohne besondere Hilfsmittel leicht zu kontrollierende Vorgang einer Wahl mit Wahl­zettel und -urne durch die Nutzung eines komplexen computergestützten und selbst von Ex­perten nicht überprüfbares System ersetzt worden.“

Die für den 20. November vorgesehene Amtseinführung des Wahlsiegers Frank Szymanski (SPD) wurde bis auf Weiteres auf den 28. November verschoben. Zunächst muss eine öffentliche Sitzung stattfinden, in der über den Einspruch entschieden wird. Der Einsprechende hat in dieser Sitzung das Recht angehört zu werden. Die Kreiswahlleiterin bestätigte gegenüber „heise online“, sie werde bis zu dieser Sitzung ein Gutachten erstellen. Weitere Angaben zum Einspruch machte sie nicht.

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  • Portal:Wahlen in Deutschland

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October 16, 2006

Oberbürgermeisterwahl in Cottbus mit unsicheren Wahlcomputern

Oberbürgermeisterwahl in Cottbus mit unsicheren Wahlcomputern

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Artikelstatus: Fertig 22:18, 16. Okt. 2006 (CEST)
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Cottbus (Deutschland), 16.10.2006 – Am 22. Oktober 2006 findet in Cottbus eine Oberbürgermeisterwahl statt, bei der 70 niederländische Wahlmaschinen eingesetzt werden, die als unsicher gelten.

Hacker in den Niederlanden haben mehrere Wahlcomputer erworben und diese so manipuliert, dass diese das Ergebnis einer Wahl verfälschen können. Um der Aussage des Herstellers zu widersprechen, die Computer wären nur als Wahlgeräte zu gebrauchen, wurde ein Schachprogramm auf einem der Rechner installiert.

Die Sicherheitsanalyse der Hacker hat ergeben, dass die Wahlcomputer die abgegebenen Stimmen per Funk senden und auf Hackeranalysegeräten sichtbar gemacht werden können.

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May 25, 2006

Danilo Hondo erneut gesperrt

Danilo Hondo erneut gesperrt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Danilo Hondo erneut gesperrt

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Artikelstatus: Fertig 08:21, 25. Mai 2006 (CEST)
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Ascona / Lausanne (Schweiz), 25.05.2006 – Der Cottbuser Radprofi Danilo Hondo wurde erneut wegen Dopings gesperrt. Hondo fährt mit Lizenz für die Schweiz. Im März 2006 hatte erstmals in der Geschichte des Sports ein Zivilgericht ein Urteil eines Sportgerichts aufgehoben und die Sperre gegen den 32-jährigen Hondo mit Wohnsitz in Ascona wegen Dopings außer Kraft gesetzt.

Wie am 24. Mai bekannt wurde, hat der Oberste Schiedsgerichtshof des Kantons Waadt am 16. Mai 2006 die Doping-Sperre erneut in Kraft gesetzt. Die Sperrfrist beträgt zwei Jahre und läuft noch bis zum 31. März 2007.

Die erneute Sperre wurde inzwischen von verschiedenen Seiten bestätigt. Zum einen vom Anwalt Hondos, Michael Lehner, und zum anderen von der World Anti-Doping Agency (WADA) mit Sitz in Lausanne. Lehner hat heute angekündigt, zusammen mit Hondo die Aufhebung der erneuten Sperre vor dem Schweizer Bundesgericht beantragen zu wollen.

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February 21, 2006

Mordprozess wegen Dennis in Cottbus zu Ende gegangen

Mordprozess wegen Dennis in Cottbus zu Ende gegangen

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Artikelstatus: Fertig 11:08, 21. Feb. 2006 (CET)
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Cottbus (Deutschland), 21.02.2006 – Der Mordprozess vor dem Landgericht Cottbus gegen die Eltern des kleinen Dennis ging gestern zu Ende. Das Urteil lautete lebenslange Haft für beide Elternteile. Die Mutter von Dennis ist 44 Jahre alt, ihr Ehemann und Vater des Kindes 38 Jahre alt.

Dennis starb 2001 im Alter von sechs Jahren. Er wurde im Juni 2004 tot in einer Kühltruhe in der Küche der elterlichen Wohnung gefunden. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautete Totschlag und Misshandlung eines Schutzbefohlenen. Die Richter sind dem Vorwurf des Staatsanwaltes gefolgt. Die Beweise hatten die Anklage bestätigt. Bewährungsstrafen, wie sie die Anwälte der Eltern vorgeschlagen hatten, wurden nicht in Betracht gezogen.

Die Richter des Landgerichts Cottbus nahmen auch Stellung zum Verhalten der Ämter, die für Dennis zuständig waren. Sie warfen den Verantwortlichen schlichtweg „Versagen“ vor. Der Junge war ab September 2001 schulpflichtig. Erst im Jahr 2004 war jemandem aufgefallen, dass Dennis keine Schule besuchte. Den Richtern war auch klar, dass der Mord damals bereits erfolgt war, jedoch mahnten sie mehr Aufmerksamkeit an.

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November 6, 2005

Mordprozess wegen Dennis: Erste Aussagen der Eltern

Mordprozess wegen Dennis: Erste Aussagen der Eltern

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Artikelstatus: Fertig 07:25, 7. Nov. 2005 (CET)
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Cottbus (Deutschland), 06.11.2005 – Im Mordprozess wegen des Todes des siebenjährigen Dennis vor dem Landgericht Cottbus haben erstmals die Eltern des Jungen ausgesagt. Die Mutter berichtete, dass sie ihren Sohn abends zitternd ins Bett gebracht hatte. Sie dachte, er würde frieren. Dass Dennis tot sei, habe sie erst später bemerkt.

Der Vater des Jungen gab an, vom Tod seines Kindes nichts gewusst zu haben.

Dennis starb 2001 im Alter von sechs Jahren. Er wurde im Juni 2004 tot in einer Kühltruhe in der Küche der elterlichen Wohnung gefunden.

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  • Mordprozess wegen Dennis in Cottbus begonnen (26.10.2005)
  • Mordprozess wegen Dennis in Cottbus vertagt (27.10.2005)
  • Mordprozess wegen Dennis in Cottbus zu Ende gegangen (21.02.2006)

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October 27, 2005

Mordprozess wegen Dennis in Cottbus vertagt

Mordprozess wegen Dennis in Cottbus vertagt

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Artikelstatus: Fertig 11:25, 7. Nov. 2005 (CET)
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Cottbus (Deutschland), 27.10.2005 – Der Mordprozess vor dem Landgericht Cottbus wurde gleich zu Beginn vertagt. Grund dafür war ein Antrag der Verteidigung. Sie gab an, Originalakten des Schulamtes seien ihr zur Einsichtnahme nicht vorgelegt worden.

Dennis starb 2001 im Alter von sechs Jahren. Er wurde im Juni 2004 tot in einer Kühltruhe in der Küche der elterlichen Wohnung gefunden. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet Totschlag und Misshandlung eines Schutzbefohlenen. Die Mutter von Dennis ist 44 Jahre alt, ihr Ehemann und Vater des Kindes 38 Jahre alt.

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October 26, 2005

Mordprozess wegen Dennis in Cottbus begonnen

Mordprozess wegen Dennis in Cottbus begonnen

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Artikelstatus: Fertig 09:08, 28. Okt. 2005 (CEST)
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Cottbus (Deutschland), 26.10.2005 – Morgen beginnt in Cottbus der Prozess vor dem Landgericht. Angeklagt sind die Eltern des Jungen. Er wurde am 21. Juni 2004 tot in einer Kühltruhe in der Küche gefunden.

Dennis wurde nur sechs Jahre alt und wog bei seinem Tod nur wenige Kilos. Die Leiche war stark verwest, sie lag drei Jahre in der Kühltruhe. Die Mutter von Dennis ist 44 Jahre alt, ihr Ehemann und Vater des Kindes 38 Jahre alt. Die Eltern sind nicht inhaftiert.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet Totschlag und Misshandlung eines Schutzbefohlenen.Der Prozess soll zehn Tage dauern. Er wird spätestens am 11. Januar 2006 mit der Urteilsverkündung enden. Eingeladen werden 30 Zeugen und drei Sachverständige.

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