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March 2, 2007

Bundesnetzagentur will Lohn-Dumping-Vorwürfen gegen Post-Konkurrenten nachgehen

Bundesnetzagentur will Lohn-Dumping-Vorwürfen gegen Post-Konkurrenten nachgehen

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Artikelstatus: Fertig 23:51, 2. Mär. 2007 (CET)
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Berlin (Deutschland), 02.03.2007 – Die Lohnpolitik und die Arbeitsbedingungen bei den privaten Briefzustellern in Deutschland sollen überprüft werden.

Diese Untersuchung soll flächendeckend erfolgen und sich insbesondere auf Aspekte wie Urlaubsansprüche, Arbeitszeiten und Bezahlung konzentrieren. Anlass für diese Untersuchung sind Vorwürfe der Deutschen Post gegen ihre Mitbewerber, dass sich diese durch eine schlechte Behandlung ihrer Angestellten einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen versuchten.

Matthias Kurth, der Präsident der Bundesnetzagentur, legte jedoch Wert auf die Feststellung, dass auch die Post selber als Marktführer auf dem deutschen Markt unter die Lupe genommen werde, denn auch dort gebe es einen Trend zur Umwandlung von Vollzeit- in Teilzeitstellen und zur Beauftragung von Subunternehmern. Dort werden derzeit neue Methoden zur Mitarbeitereinsparung eingesetzt, zum Beispiel die Beauftragung von Taxifahrern zur Briefkastenleerung.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Arbeit und Soziales

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February 16, 2007

Leiter der DRK-Rettungswache Saarburg wegen Mordversuches verhaftet

Leiter der DRK-Rettungswache Saarburg wegen Mordversuches verhaftet

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Artikelstatus: Fertig 21:23, 16. Feb 2007 (CET)
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Saarburg (Deutschland), 16.02.2007 – Am Dienstag wurde der ehemalige Leiter der DRK-Rettungswache in Saarburg unter dem Verdacht eines Mordversuchs verhaftet, weil er den Funkverkehr eines Rettungshubschraubers sabotiert haben soll. Der 47-Jährige habe den Funkverkehr des Hubschraubers abgehört und so von den Erkrankungen der Patienten gewusst, danach habe er durch einen minutenlangen Dauerton den Funkverkehr gestört. Dabei sei ihm in allen vier Fällen – unter anderem Herzinfarkt und Schlaganfall – bewusst gewesen, dass die Patienten sterben können. Drei der Patienten überlebten, die Schlaganfallpatientin starb im nachhinein, vermutlich jedoch nicht aufgrund verspäteter ärztlicher Behandlung.

Der Beschuldigte bestreitet zwar die Vorwürfe, jedoch ortete die Bundesnetzagentur die DRK-Rettungswache in Saarburg als Quelle des Dauertons. Laut Staatsanwaltschaft komme nur der damalige Leiter der Wache als Verursacher in Frage – er wurde daraufhin vom Dienst suspendiert. Laut Staatsanwaltschaft wollte er mit diesen Störungen den konkurrierenden Luftrettungsdienst in Misskredit bringen. Er befürchtete – so die Anklage – rückläufige Zahlen an Einsätzen und somit finanzielle Einbußen für seine Rettungswache.

Der DRK-Rettungswachenleiter war ehemals bei dem luxemburgischen Unternehmen als Rettungsassistent eingestellt und ist dort im Streit ausgeschieden.

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November 15, 2006

Stromausfall am 4. November: Ursache war menschliches Versagen

Stromausfall am 4. November: Ursache war menschliches Versagen

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Artikelstatus: Fertig 21:55, 15. Nov. 2006 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 15.11.2006 – Der Energiekonzern E.ON hat jetzt den angekündigten Bericht an die Bundesnetzagentur in Bonn zu dem europaweiten Stromausfall am 4. November dieses Jahres vorgelegt. Demnach waren nicht technische Mängel, sondern Fehlentscheidungen von Mitarbeitern in der E.ON-Zentrale Ursache für den Stromausfall.

Wegen der Durchfahrt des Kreuzfahrtschiffes „Norwegian Pearl“ hatte der Kraftwerksbetreiber um 21:38 Uhr eine Höchstspannungsleitung über die Ems abgeschaltet. Die Abschaltung führte zunächst zur Überlastung einer benachbarten Höchstspannungsleitung, die das Netz von E.ON mit dem von RWE verbindet. Eine 25-prozentige Überlastung einer solchen Stromleitung liegt jedoch innerhalb der Toleranzgrenze. Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb in einer solchen Überlastungssituation ist jedoch die Aktivierung entsprechender Schutzvorrichtungen auf beiden Seiten. Den verantwortlichen Ingenieuren war jedoch nicht bekannt, dass die entsprechenden Schutzvorrichtungen auf der RWE-Seite des Netzübergangs nicht aktiviert waren. Danach trafen bestimmte Warnmeldungen in der E.ON-Leitzentrale ein, die jedoch ignoriert wurden. Man ging davon aus, dass eine gewisse Netzüberlastung normal sei. In dem Bericht heißt es dann, die Mitarbeiter hätten in dieser Situation bestimmte Simulationsrechnungen durchführen müssen, was sie jedoch nicht taten. Nachdem sich die Situation kritisch entwickelte, griffen die Ingenieure schließlich ein. In der Hektik unterließen sie jedoch wieder eine vorherige Simulation ihrer geplanten Umschaltungen. Daher bewirkten ihre getroffenen Maßnahmen das Gegenteil der angestrebten Netzentlastung. Statt einer Entlastung des Netzes, führten die getroffenen Maßnahmen zu einem drastischen Anstieg der Netzleistung. Wie der Bericht ausweist, hätten entsprechende Simulationsrechnungen ergeben, dass die getroffenen Maßnahmen falsch waren. Die Folge waren Netzausfälle durch automatische Notabschaltungen in mehreren europäischen Ländern. Zehn Millionen Menschen waren betroffen.

Den Vorwurf führender Politiker, die Stromerzeuger investierten nicht genug in Wartung und Ausbau ihrer Netze, wies E.ON zurück. Nach dem Bericht können unzureichende Wartung und zu geringe Investitionen als Ursache des Blackouts ausgeschlossen werden.

Auch nach der Vorlage des Berichts bleiben noch Unklarheiten bestehen. Darauf wies Klaus-Dieter Maubach von „E.ON Energie“ hin. Welche Ursachen zu einer „unerwarteten Veränderung der Stromflüsse im Netz“ geführt hatten, könne nur im europäischen Kontext geklärt werden. Es habe sich an diesem Abend „ein starker Stromfluss aus nordöstlicher in südwestlicher Richtung“ aufgebaut.

Themenverwandte Artikel

  • Stromausfälle in weiten Teilen Europas (05.11.2006)
  • Portal:E.ON
  • Portal:Energiepolitik

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November 10, 2006

Mehdorn begrüßte Koalitionskonzept zum Börsengang der Deutschen Bahn

Mehdorn begrüßte Koalitionskonzept zum Börsengang der Deutschen Bahn

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Artikelstatus: Fertig 01:32, 10. Nov. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 10.11.2006 – Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG (DB), begrüßte gestern in Berlin die Einigung der Koalitionsspitzen der deutschen Bundesregierung auf ein Konzept zur Privatisierung der Deutschen Bahn.

Die Koalitionsvereinbarung vom Mittwoch sieht 2008 oder 2009, also noch in dieser Legislaturperiode, einen Börsengang des Unternehmens vor. Das Schienennetz soll beim Bund bleiben, von der Bahn aber vorerst weiterhin bewirtschaftet werden. Durch eine Stärkung der Bundesnetzagentur soll die Aufsicht des Staates über das 34.000 Kilometer umfassende Schienennetz gewährleistet werden. Die Modalitäten dieses Kompromisses sind im Einzelnen jedoch noch unklar. Die Opposition hat bereits Widerstand dagegen angekündigt. Die Einigung der Koalition war nach einem seit Monaten schwelenden Streit um die Frage des Börsengangs der DB zustande gekommen.

Die Einigung der Koalition war auch für die Gewerkschaften als wichtig eingeschätzt worden, weil sie sich davon eine Bestandssicherung der Arbeitsplätze bei der Bahn erhoffen. Wie verlautete, können die bei der Bahn bestehenden Arbeitsplätze bis 2010 garantiert werden. Das sagte Bundesverkehrsminister Tiefensee. Für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen über die Modalitäten des Börsengangs hatten die Gewerkschaften mit Streiks zur Sicherung der Arbeitsplätze bei der Bahn gedroht.

Für die Zukunft der Bahn hat Mehdorn bereits große Investitionen im Ausland, schwerpunktmäßig in Osteuropa, angekündigt: „Wir leben in einem sehr lebendigen Markt. Der Markt für uns ist in Deutschland zu klein“, so Mehdorn.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutsche Bahn

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December 3, 2004

Verkauf von Telefonen mit voreingestellter Telekomvorwahl vorerst verboten

Verkauf von Telefonen mit voreingestellter Telekomvorwahl vorerst verboten

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Artikelstatus: Fertig 3. Dez. 2004 (CET)
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Bonn (Deutschland), 03.12.2004 – Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat heute vorerst den Vertrieb der beiden Telefone Sinus 711 Net und Sinus 722 Net untersagt. In diesen hatte die Deutsche Telekom bereits ihre eigene call-by-call-Vorwahl fest voreingestellt und die schnurlosen Geräte dafür verbilligt angeboten. Die Wahl eines anderen Netzanbieter ist bei diesen Geräten somit nicht möglich.

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