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February 8, 2008

Deutsche Bank mit Rekordergebnis 2007

Deutsche Bank mit Rekordergebnis 2007 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Deutsche Bank mit Rekordergebnis 2007

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Veröffentlicht: 13:44, 8. Feb. 2008 (CET)
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Deutsche Bank Zentrale in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main (Deutschland), 08.02.2008 – Die Deutsche Bank AG hat im Krisenjahr 2007 einen Rekordgewinn von 6,5 Milliarden Euro eingefahren.

Das gab Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann auf einer Presse- und Analystenkonferenz an seinem 60.Geburtstag am Donnerstag, den 7. Februar 2008, in Frankfurt am Main bekannt. Die Deutsche Bank habe zwar erhebliche Einbußen im Investmentbanking, aber nur geringe Einbußen in der US-Immobilienkrise erlitten.

Nachdem die Deutsche Bank im Rahmen der US-Immobilienkrise im dritten Quartal 2007 noch Sonderabschreibungen von 2,3 Milliarden Euro vornehmen mußte, waren es im vierten Quartal 2007 weniger als 50 Millionen Euro. Weitere geringe Abschreibungen wegen der US-Immobilienkrise schloss Ackermann nicht aus. Durch Beteiligungsverkäufe (Verkauf der Linde-Aktien) und Sondereffekte brach der Gewinn im vierten Quartal 2007 um 47 Prozent auf nur noch 1,0 Milliarden Euro ein.

Im Bereich Corporate an Investment Banking (CIB) sank der Gewinn um 15 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Demgegenüber konnten im Bereich Private and Business Clients (PBC) weltweit über eine Millionen neue Kunden gewonnen werden. Im Privatkundengeschäft wuchsen die Erträge um acht Prozent auf 30,7 Milliarden Euro. Die Rückstellungen für faule Kredite (NPL) wurden auf 612 Millionen Euro erhöht.

Die Deutsche Bank AG baute die Anzahl ihrer Mitarbeiter im vierten Quartal 2007 weiter leicht aus: Die Vollzeitstellen stiegen von 68.849 Stellen Ende 2006 um 9.442 Stellen auf 78.291 Stellen Ende 2007. In Deutschland stiegen die Vollzeitstellen von 26.401 Stellen Ende 2006 um 1.378 Stellen auf 27.779 Stellen Ende 2007. Trotz des Stellenaufbaus stiegen die Lohnkosten um fünf Prozent auf 13,1 Milliarden Euro, vor allem wegen der deutlich geringeren Bonuszahlungen.

Die Deutsche Bank AG konnte ihre Eigenkapitalrendite vor Steuern von 31 Prozent im Jahre 2006 zwar nicht halten, aber mit 26 Prozent im Jahre 2007 immer noch ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Die Bank will die Dividende um 12 Prozent erhöhen und ihren Aktionären für das Jahr 2007 eine Dividende von 4,50 Euro je Aktie ausschütten.

Vorstandschef Josef Ackermann bekräftigte seine Vision 2008, nach der die Deutsche Bank auch in schwierigen Zeiten einen Gewinn von 8,4 Milliarden Euro vor Steuern erzielen wolle. Die Deutsche Bank Aktie legte zunächst deutlich zu, verlor aber aufgrund eines schwachen Aktienmarktes wieder auf 75,20 Euro.

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February 15, 2007

Gute Situation im deutschen Maschinenbau

Gute Situation im deutschen Maschinenbau

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Artikelstatus: Fertig 19:05, 15. Feb. 2007 (CET)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 15.02.2007 – Die deutsche Maschinenbaubranche befindet sich in einer äußerst günstigen Lage, so die Vereinigung der Branche, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Als Gründe dafür gab der Vorsitzende des Verbandes, Dieter Brucklacher, unter anderem die hohe Nachfrage nach Maschinen in Märkten wie Indien oder China an, die einen leichten Rückgang in den Stammmärkten der deutschen Unternehmen ausgleichen können. Doch auch in diesen Märkten ist die Lage für Maschinenbauer dank der Konjunktur wieder sehr gut, so dass laut dem VDMA rund 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, sofern man in den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft einen günstigen Abschluss erziele, in dessen Nichtzustandekommen der Verband auch eine große Gefahr für die Branche sieht.

In Zahlen drückt sich die Entwicklung der Branche unter anderem dadurch aus, dass die Kapazitäten der Hersteller zu 92 Prozent ausgelastet sind und die Produktion im letzten Jahr um 7,4 Prozent anstieg. Dies entspricht einer Summe von 158 Millionen Euro.

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November 30, 2006

Die Volkswagen AG baut in Indien eine neue Produktionsstätte

Die Volkswagen AG baut in Indien eine neue Produktionsstätte

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Artikelstatus: Fertig 01:41, 30. Nov. 2006 (CET)
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Lage von Pune in Indien

Wolfsburg (Deutschland) / Pune (Indien), 30.11.2006 – Volkswagen will in Pune, im indischen Bundesstaat Maharashtra, ein neues Werk bauen. Ein entsprechendes Investitionsabkommen wurde am Mittwoch in Neu-Delhi unterzeichnet. Beteiligt waren neben dem VW-Mutterkonzern die Volkswagentochter Škoda Auto sowie von indischer Seite Industrieminister V.K. Jairath.

Am Standort Chakan, in der Nähe von Pune, will VW nach den bisherigen Planungen ab dem Jahr 2009 bis zu 110.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen lassen. Auf dem 230 Hektar großen Gelände sollen 410 Millionen Euro in den Bau eines Presswerks, den Karosseriebau, eine Lackiererei und eine Montagehalle investiert werden. 2.500 Arbeitsplätze sollen hier neu entstehen. Außerdem ist die Gründung einer eigenständigen indischen Vertriebsgesellschaft geplant. In Indien soll unter anderem der „Passat“ gebaut werden. Außerdem ist geplant, importierte Modelle auf dem indischen Markt anzubieten. Als Beispiele nennt VW die Modelle „Touareg“ und „Phaeton“. „In absehbarer Zeit“, so VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch, wird VW „auch ein Fahrzeug entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse des indischen Marktes maßgeschneidert sein wird“.

Pötsch beschrieb die Bedeutung des indischen Marktes für den Konzern mit den Worten: „Die Wachstumsperspektiven sind aus unserer Sicht sehr positiv. Als größter Automobilhersteller Europas werden wir dieses dynamische Wachstum entscheidend mitgestalten.“

Mit seinem Werk in Aurangabad konnte Skoda bereits Erfahrungen auf dem indischen Markt sammeln. Von der Zusammenarbeit beider Standorte, dem neuen geplanten Standort in Pune und dem Skodastandort Aurangabad, verspricht sich der Konzern Synergieeffekte.

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November 2, 2006

Deutsche Bank: Plus von 1,2 Milliarden Euro im dritten Quartal

Deutsche Bank: Plus von 1,2 Milliarden Euro im dritten Quartal

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Artikelstatus: Fertig 10:04, 2. Nov. 2006(CET)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 02.11.2006 – Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann konnte gestern ein Rekordquartalsergebnis für das größte deutsche Kreditinstitut präsentieren. Im Zeitraum von Juli bis September konnte das Bankhaus mit 1,8 Milliarden Euro vor Steuern (1,2 Milliarden netto) den höchsten Gewinn ausweisen, der je in einem Quartal erreicht wurde, so Ackermann. Die Eigenkapitalrendite liegt jetzt bei 26 Prozent.

Das Rekordergebnis ist jedoch wesentlich den Verkäufen von Firmenanteilen zu verdanken. So verkaufte die Bank ihre Anteile an dem Automobilbauer DaimlerChrysler und der Firma Linde. Hinzu kamen Erträge durch den Eingang von Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Beides zusammen brachte 554 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte die Bank einen Gewinn von 3,8 Milliarden Euro ausgewiesen.

Was bedeutet der Gewinn für die bei der Deutschen Bank beschäftigten Arbeitnehmer? 2.000 neue Arbeitsplätze entstanden – vor allem in Asien und Polen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 67.474 Angestellte. Ackermann kündigte für die Zukunft jedoch eine „Politik des Wachstums und Personalaufbaus“ an.

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May 30, 2006

Chiphersteller AMD will den Standort Dresden weiter ausbauen

Chiphersteller AMD will den Standort Dresden weiter ausbauen

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Artikelstatus: Fertig 09:22, 30. Mai 2006 (CEST)
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AMD-Chip

Dresden (Deutschland), 30.05.2006 – Der US-Chiphersteller will in den nächsten zwei Jahren weitere 2,5 Milliarden US-Dollar in seinen sächsischen Standort investieren. Der größte Intel-Konkurrent erwartet durch die Investitionen eine Verdoppelung der Produktivität. Dies gab Hans Deppe, Geschäftsführer des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) Dresden (AMD Saxony), heute bekannt.

Technisch geht es dabei um die Umrüstung von der Herstellung von 200-Millimeter- auf 300-Millimeter-Scheiben, so genannten Wafern. Die Umstellung erlaubt eine Steigerung der Produktivität um das 2,25-fache. Außerdem sollen die 300 Millimeter großen, scherzhaft „Pizza-Wafer“ genannten, Siliziumscheiben im Vergleich zu den 200-Millimeter-Scheiben um 30 Prozent billiger sein. Beide Faktoren zusammen genommen ergeben einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrent Intel, der noch Marktführer auf dem Gebiet der Chipherstellung ist.

Von politischer Seite wurde die Ankündigung des Konzerns freudig begrüßt. „Der groß angelegte Ausbau des AMD-Standorts Sachsen ist ein weiterer Meilenstein für Sachsen“, sagte der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU), der in Begleitung weiterer hochrangiger Politprominenz der Pressekonferenz und der anschließenden Grundsteinlegung für ein neues Fabrikgebäude des Konzerns beiwohnte.

Die Region Dresden entwickelte sich nach dem Mauerfall zu einem der bedeutendsten Zentren für Mikroelektronik in Europa. Rund 10.000 Menschen der Region sind direkt in diesem Sektor beschäftigt. Außer den Werken von AMD gibt es auch Niederlassungen von Infineon und das Zentrum für Mikroelektronik in Dresden. Die Investitionen von AMD werden auch direkt staatlich durch Zuschüsse aus Steuergeldern in Höhe von 500 Millionen Euro gefördert. Weitere finanzielle Zuschüsse sollen aus EU-Fördermitteln zufließen. Im Zeitraum belaufen sich die direkten Investitionen von AMD in seinen Dresdner Standort auf acht Milliarden Euro, verteilt über den Zeitraum von zwölf Jahren (1996 bis 2008).

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October 30, 2005

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. fordert 50.000 neue Arbeitsplätze

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. fordert 50.000 neue Arbeitsplätze

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Artikelstatus: Fertig 23:16, 30. Okt. 2005 (CET)
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Bremen / Münster (Deutschland), 30.10.2005 – Der Vorstand des Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) e.V. mit Sitz in Bremen bereitet derzeit seine Bundeshauptversammlung für das Jahr 2005 vor. Im Vorfeld dazu sind die Verantwortlichen des ADFC an die Vertreter der deutschen Bundesregierung herangetreten. Nach Meinung des ADFC könnte es in Deutschland etwa 50.000 neue Arbeitsplätze geben.

Voraussetzung dafür wäre eine stärkere Förderung der Fahrradindustrie. Ferner sollte der Fahrradtourismus in Deutschland angekurbelt werden. Gerade in innerdeutschen Regionen sieht der Bundesvorsitzende des ADFC, Karsten Hübener, großes Wachstumspotential. Seine Meinung dazu gab er bereits bekannt: „Soll die Zahl der Radreisenden weiterhin jedes Jahr um neun Prozent steigen, müssen sich Politik und Touristiker um diese Kundengruppe intensiver kümmern.“

Hübener bot der Politik an, eine Koordinierungsstelle zu schaffen, durch die das gesamtdeutsche Radfernwegenetz sinnvoll ausgebaut werden könnte. Er schlägt zwölf Hauptrouten quer durch Deutschland vor. Auf denen könnten sich die Radfahrer überwiegend auf Wegen abseits des Autoverkehrs durch die verschiedenen Regionen bewegen. Dafür seien jedoch finanzielle Zuschüsse zum Straßenbau durch Bund und Länder erforderlich.

Hübener forderte auch die Deutsche Bundesbahn dazu auf, mehr für den Radtourismus in Deutschland zu tun. Er sagte: „Außerdem muss die DB endlich Ihre Blockade der Fahrradmitnahme im ICE beenden – sonst sind ganze Regionen für Fahrradreisende bald nur noch per Auto erreichbar.“

Anfang November werden bei der ADFC-Bundeshauptversammlung etwa 150 Abgeordnete aus den regionalen ADFC-Stationen zusammenkommen, um dort die politische Ausrichtung des Radwesens in Deutschland festzulegen. Neben so wichtigen Themen wie dem Ausbau des Radfernwegenetzes soll auch die Gesundheitsvorsorge durch sportliche Betätigung auf dem Fahrrad besprochen werden.

Vertreter des ADFC-Bundesvorstandes, des Bundesverkehrsministeriums Berlin, des Landesvorstandes Nordrhein-Westfalens sowie Politiker der Stadt Münster stehen der Presse vor der Bundeshauptversammlung Anfang November in Münster zur Verfügung.

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October 20, 2005

IKEA eröffnet in Erfurt

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IKEA eröffnet in Erfurt

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Werbung für IKEA-Eröffnung auf Erfurter Bahnhofsvorplatz

Erfurt (Deutschland), 20.10.2005 – Mit der neuen IKEA-Filiale in Erfurt entstanden direkt 240 Arbeitsplätze. Zusätzlich wurden Arbeitsplätze bei Zulieferern geschaffen.

Für die 18.000 Quadratmeter große Verkaufsfläche wurden 1.800 Parkplätze und ein eigenes Verkehrskreuz geschaffen. Für die 240 neu zu besetzenden Jobs kamen 10.000 Bewerbungen bei IKEA an. 40 weitere Mitarbeiter wurden aus anderen Filialen übernommen.

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October 7, 2005

Deutsche Bank verdoppelt ihr Filialnetz in Polen

Deutsche Bank verdoppelt ihr Filialnetz in Polen

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Frankfurt am Main (Deutschland) / Warschau (Polen), 07.10.2005 – Rainer Neske, Chef des Privatkundengeschäftes der Deutschen Bank, äußerte sich am Mittwoch in Frankfurt zu den Expansionsplänen der Deutschen Bank. Er glaubt, das Bankwesen in Deutschland könne sich nicht mehr erweitern. Dafür bestünden aber durchaus Möglichkeiten in Osteuropa, Indien und China.

Die Deutsche Bank möchte sich laut Neske auf Osteuropa konzentrieren. Bis zum Jahr 2008 wird das Geldinstitut sein Filialnetz in Polen verdoppeln. Bisher existieren in Polen 32 Filialen mit 85.000 Kunden. Bis 2008 sollen es über 60 Filialen werden. Für dieses Vorhaben benötigt die Bank 300 neue Kundenberater. Sie schafft dafür 300 neue Arbeitsplätze. In den polnischen Filialen sollen alle Kundengruppen mit allen Produkten der Bank betreut werden.

Gründe für den Ausbau sieht Neske in der osteuropäischen Wirtschaft, die deutlich schneller wachse als die deutsche Wirtschaft. Auch seien im Osten längst nicht alle Kunden mit genügend Produkten versorgt worden.

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August 14, 2005

Porsche bringt 2009 den „Panamera“ heraus

Porsche bringt 2009 den „Panamera“ heraus

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Stuttgart / Leipzig (Deutschland), 14.08.2005 – Porsche bringt voraussichtlich 2009 ein neues Sportcoupé, den „Panamera“, heraus. Angaben der Betriebsleitung zufolge soll die Serie in Leipzig gebaut werden.

In den nächsten Wochen sind Verhandlungen des Porsche-Managements mit dem Betriebsrat über letzte Details für die Produktion in Leipzig geplant. Noch im August soll mit den Gesprächen begonnen werden.

Betriebsratschef Uwe Hück sieht darin eine Chance zur Standortsicherung für das Werk Leipzig und weist auf den notwendigen Personalausbau hin. Gemeinsam mit dem Leipziger Werk und der IG Metall macht sich Hück für den Oststandort stark. Die neue Panamera-Serie würde in Leipzig einen Aufbau von 600 Arbeitsplätzen bedeuten.

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March 18, 2005

Knappe Niederlage für Naturschützer

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Knappe Niederlage für Naturschützer

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Ölbohrung in Alaska

Juneau (USA), 18.03.2005 – Im Arctic NationalWildlife Refuge, dem nördlichsten Naturschutzgebiet der USA, finden eventuell in Zukunft Bohrungen nach Erdöl und Erdgas statt.

Der US-Senat hat in einer Abstimmung Bohrungen inmitten dieses arktischen Naturschutzgebiets genehmigt. Die Abstimmung ist äußerst knapp ausgefallen. Mit 51 zu 49 Stimmen siegten die Republikaner von US-Präsident George W. Bush am Mittwochabend.

Das positive Ergebnis dieser Abstimmung stellt für Bush einen wichtigen Sieg für seine Energiepolitik dar. Nun kann die Bohrerlaubnis dem Haushaltsentwurf für das kommende Jahr hinzugefügt werden. Die Regierung Bush rechtfertigte die Zustimmung zu den Bohrungen, einerseits damit, dass durch neue Industrien ein Wachstum der US-Wirtschaft erfolgen wird, Arbeitsplätze geschaffen werden und eine Expansion der Erdölproduktionsunternehmen bewirkt werden kann, andererseits sie die USA von erdölreichen Ländern unabhängiger macht.

Seit Jahrzehnten werden in dem Naturschutzgebiet Erdölreserven vermutet. Unter der dortigen Erde werden fünf bis 16 Milliarden Barrel Öl vermutet. Pläne zur Ausbeutung der Öl- und Gasvorkommen existieren seit den 70-er Jahren. Umweltschützer kämpfen seitdem mit einem enormen Aufwand gegen die Bohrungen.

Der Arctic National Wildlife Refuge, ist eine Küstenebene im Nordosten Alaskas mit etwa 80.000 Quadratkilometer Fläche und bietet Millionen von Zugvögeln, Karibus, Moschusochsen, Bären, Wale und anderen Tiere eine Heimat.

US-Umweltschützer haben nach dieser Niederlage im Senat angekündigt, weiterhin für die Erhaltung des Naturschutzgebietes zu kämpfen. Die Entscheidung ist rechtlich nämlich noch nicht endgültig abgesegnet. Abgeordnete der Republikaner erklärten nach der Abstimmung, es könne noch viel Zeit vergehen, bis eine endgültige Entscheidung vorläge. Auch fehle noch eine Einigung der Kongressmitglieder im diesjährigen Haushaltsentwurf. Vorher müssten noch etliche Unklarheiten beseitigt werden.

1960 wurde das Gebiet vom damaligen Präsidenten Dwight D. Eisenhower unter Schutz gestellt. Pläne, die Öl- und Gasvorkommen auszubeuten, scheiterten wiederholt. In den 70-er Jahren erweiterte der damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter das Naturschutzgebiet. In den 90-er Jahren wurde das Naturschutzgebiet nochmals durch US-Präsident Bill Clinton vergrößert. Erst mit dem Amtsantritt Bushs änderte sich diese Strategie zum Nachteil des Naturschutzes.

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  • US-Senat blockiert Alaska-Pläne von George W. Bush (26.12.2005)

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