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September 1, 2012

Rabbiner von antisemitischen Jugendlichen krankenhausreif geschlagen

Rabbiner von antisemitischen Jugendlichen krankenhausreif geschlagen

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Veröffentlicht: 13:56, 1. Sep. 2012 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 01.09.2012 – In Berlin sind nach Angaben der Polizei ein Rabbiner und seine sechsjährige Tochter auf offener Straße beleidigt und mißhandelt worden. Die Täter konnten unerkannt entfliehen.

Drei Jugendlichen verstellten dem Opfer den Weg, ein weiterer wollte wissen, ob er ein Jude sei. Möglicherweise hat ihn die Tatsache, dass der Mann eine Kippa trug, zu dieser Frage veranlasst. Einer der jungen Männer schlug auf den Mann ein. Der Rabbiner wurden dabei verletzt, er musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die 6-jährige Tochter des Geistlichen wurde von den Tätern mit dem Tod bedroht. Nach Angaben der Polizei haben die Täter den Anschein erweckt, dem islamischen Kulturkreis zuzugehören („vermutlich arabischer Herkunft“).

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, das Jüdische Forum und der European Jewish Congress (EJC) verurteilten die Straftat. Der Präsident des EJC stellte einen Vergleich her mit einem Vorfall im vergangenen März in Toulouse, wo ein Mitbürger mit Migrationshintergrund, der dem islamischen Kulturkreis angehörte, einen Rabbiner und drei jüdische Kinder ermordete.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

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April 12, 2007

Erfurt: Archäologen entdecken mittelalterliche Mikwe

Erfurt: Archäologen entdecken mittelalterliche Mikwe

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Artikelstatus: Fertig 15:18, 12. Apr. 2007 (CEST)
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Gera-Ufer bei der Krämerbrücke

Erfurt (Deutschland), 12.04.2007 – Bei Bauarbeiten in der Nähe der Erfurter Krämerbrücke am Ufer der Gera haben Archäologen eine sensationelle Entdeckung gemacht. Sie fanden die außerordentlich gut erhaltenen Überreste eines mittelalterlichen jüdischen Bades, einer so genannten Mikwe. Alte Dokumente belegen, dass es in Erfurt spätestens ab 1250 eine Mikwe gab. Dieses Bad diente rituellen Reinigungen. So mussten sich unter anderem die Frauen dort nach ihrer Menstruation oder nach einer Geburt reinigen, bevor sie wieder in die Synagoge gehen durften.

Modell der Mikwe in Speyer

In Deutschland gibt es nur an wenigen anderen Orten Überreste traditioneller jüdischer Bäder, die früher neben Synagoge und Friedhof in jeder jüdischen Gemeinde vorhanden sein mussten. Bekannt sind lediglich die mittelalterlichen Badehäuser in Köln, Speyer, Worms und im thüringischen Sondershausen.

Bei der in Erfurt gefundenen Mikwe handelt es sich um einen zweitstöckigen Kellerbau aus sorgsam behauenen Natursteinen mit einem Tonnengewölbe. Er gehörte zu einem Haus am Ufer des Flusses Gera, dessen Wasser das Bad speiste. Wie groß der Raum war, wo der Eingang lag und ob die Mikwe auch nach dem Pogrom von 1349 durch die später neu angesiedelten Juden weiter genutzt wurde, ist bisher nicht bekannt. „Wir sind am Anfang“, sagt Archäologin Karin Sczech. Der vermutete Zugang könnte unter der Mauerkante liegen, die erst noch abgetragen werden soll.

In Erfurt gab es im Mittelalter eine der größten jüdischen Gemeinden in Deutschland. Einzigartig in Deutschland ist die aus der Zeit um 1100 bis zum Dach erhaltene Synagoge, die zur Zeit renoviert wird. Synagoge, Mikwe und Friedhof – etliche Bruchstücke und Grabsteine seien davon erhalten – machten nun die wesentlichen Bestandteile jüdischen Lebens im Mittelalter komplett, freut sich Sven Ostritz, Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie: „Mit der ältesten bis zum Dach erhaltenen Synagoge und der Mikwe kann nun ein einmaliges Ensemble jüdischer Baukultur belegt werden, das zudem von herausragender Qualität ist.“

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June 10, 2006

Möglicher Weg des Friedens: Abbas kündigt Referendum über Zwei-Staaten-Lösung an

Möglicher Weg des Friedens: Abbas kündigt Referendum über Zwei-Staaten-Lösung an

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Artikelstatus: Fertig 15:55, 10. Jun. 2006 (CEST)
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Mahmud Abbas sucht gegen den Willen der regierenden Hamas-Partei einen friedlichen Ausweg aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt

Ramallah (Palästinensische Autonomiegebiete), 10.06.2006 – Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat am Samstag, dem 10. Juni, angekündigt, per Dekret für den 31. Juli ein Referendum über die Gründung eines palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 anzusetzen. Er sei davon überzeugt, so Abbas, dass nur die Zwei-Staaten-Lösung den Konflikt im Nahen Osten friedlich beilegen könne. Unterdessen kam es zu heftigen Protesten gegen das Plebiszit und die damit einhergehende faktische Anerkennung Israels, zu denen die Hamas unter Ministerpräsident Ismail Hanija und die radikale Organisation Islamischer Dschihad aufgerufen hatten. „Bruder Präsident, im Namen des Islams appelliere ich an Dich, den Dialog zu suchen und kein Referendum abzuhalten“, schrieb Hanija an Mahmud Abbas, den Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde. Das von Abbas angesetzte Referendum ist nach Ansicht von Hanija illegal und verstoße gegen die Verfassung. „Der Präsident hat kein Recht, das Volk zu befragen.“ Chalil el Hanijeh, Fraktionschef der Hamas, befürchtet durch das Referendum außerdem eine Spaltung der palästinensischen Widerstandsbewegung. Abbas-Berater Saeb Erekat verteidigte das Vorgehen der Palästinensischen Autonomiebehörde: „Wenn immer es einen Streit gibt, fragen die Entscheidungsträger das Volk um dessen Meinung“, so Erekat.

Die radikal-islamistische Terrororganisation Al-Qaida hat unterdessen an das palästinensische Volk appelliert, die Volksabstimmung zu boykottieren. Ajman al-Sauahri, der sich in einer Videobotschaft an die Palästinenser gewandt hatte, sagte außerdem, „um Palästina darf nicht gefeilscht werden“.

Nach den Ergebnissen jüngster Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Palästinenser den Vorschlag des Palästinenserpräsidenten und damit auch die Anerkennung des Staates Israel. Für die frisch gewählte Hamas würde die Volksbefragung eine herbe Niederlage bedeuten.

Die Hamas fordert von Israel, das ab 1967 unter israelischer Besatzung stehende Westjordanland und Ostjerusalem Palästina zuzusprechen und das Rückkehrrecht der Flüchtlinge sicherzustellen. Im Gegenzug verspricht die Hamas einen „Waffenstillstand für die nächsten 50 Jahre“. Ferner ist die Hamas bereit, nach einem vollständigen Abzug aller israelischen Truppen aus dem Westjordanland das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Hanija sagte: „Solange die Besatzer auf unserem Boden verharren, ist der Widerstand ein legitimes Recht unseres Volkes.“

Unterdessen ist es in Israel und den palästinensischen Gebieten zu heftigen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Mitgliedern der Terrororganisation Hamas und der israelischen Armee gekommen. Der militärische Flügel der Hamas hatte die seit Februar 2005 geltende Waffenruhe aufgekündigt und sieben Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert, nachdem bei einem Angriff auf eine Familienfeier sieben Zivilisten, unter ihnen drei Kinder, von der israelischen Armee getötet worden waren. UN-Generalsekretär Kofi Annan forderte eine eingehende Untersuchung des Vorfalls. Indessen hat sich der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Mark Regev, für den Vorfall entschuldigt: „Der Tod Unschuldiger ist völlig inakzeptabel“, so Regev.

Quellen

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February 10, 2006

Zweiter Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

Zweiter Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

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Artikelstatus: Fertig 00:12, 10. Feb. 2006 (CET)
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Mannheim (Deutschland), 10.02.2006 – Nachdem der erste Prozess gegen den Holocaustleugner und Rechtsextremisten Ernst Zündel im November 2005 geplatzt war, hat gestern der zweite Prozess begonnen. Das zweite Verfahren gegen den 66-jährigen Zündel läuft ebenso wie das erste vor dem Landgericht Mannheim.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.

Das schnelle Aus des ersten Prozesses kam, weil für Zündel neue Pflichtverteidiger gesucht werden mussten. Das Mannheimer Gericht hatte die erste Anwältin Zündels ihres Amtes enthoben. Sie bestand darauf, den Anwalt Horst Mahler als ihren Assistenten vor Gericht mitbringen zu dürfen. Mahler ist als rechtsradikal bekannt. Das Gericht hatte Mahler abgelehnt, da über ihn ein vorläufiges Berufsverbot verhängt ist. Somit war eine Mitwirkung am Prozess gegen Zündel nicht möglich.

Das Urteil gegen Zündel wird am 16. März 2006 erwartet.

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December 17, 2005

NS-Opfer am Stuttgarter Flughafen bestattet

NS-Opfer am Stuttgarter Flughafen bestattet

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Artikelstatus: Fertig 21:28, 19. Dez. 2005 (CET)
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Filderstadt (Deutschland), 17.12.2005 – In Filderstadt wurden 34 NS-Opfer auf dem Grabfeld eines US-Luftwaffenstützpunkt im baden-württembergischen Filderstadt (Landkreis Esslingen) bestattet. Dabei handelt es sich um die sterblichen Überreste von KZ-Insassen, die bei Bauarbeiten am Flughafen zufällig gefunden wurden. Auf dem Gelände des Flughafens befand sich früher ein Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Die Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg Barbara Traub berichtete, das in diesem KZ in nur wenigen Monaten eine Vielzahl jüdischer Opfer ermordet wurden.

Unter den 300 Trauergästen befanden sich auch Überlebende des Holocaust. Am Grab sprachen sie Gebete, die Toten wurden in einfachen Kiefernholzsärgen bestattet. Diese wurden mit der gleichen Erde zugedeckt, in der sie auch gefunden wurde. Günther Oettinger, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, versprach, die Geschichte des KZ historisch aufarbeiten zu lassen und einen Gedenkstein für die 119 Opfer zu errichten.

Quellen

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November 8, 2005

Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

Prozessbeginn gegen Ernst Zündel – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

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Mannheim (Deutschland), 08.11.2005 – In Mannheim hat der Prozess gegen den Holocaust-Leugner und Rechtsextremisten Ernst Zündel begonnen. Das Verfahren läuft vor dem Landgericht Mannheim.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet systematische Leugnung und Verharmlosung von Völkermord an Juden. Der 66-Jährige Zündel streitet diese Taten der Nationalsozialisten ab. Zündel wanderte 1958 nach Kanada aus. Anfang März 2005 schoben ihn die Kanadischen Behörden nach Deutschland ab. Sie warfen Zündel vor, eine verfassungswidrigen Homepage ins Internet gestellt zu haben.

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July 30, 2005

Meinungsfreiheit – kein Freibrief für antisemitische Beschimpfungen

Meinungsfreiheit – kein Freibrief für antisemitische Beschimpfungen

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Karlsruhe (Deutschland), 30.07.2005 – Die Beschwerde eines früheren Kreisvorsitzenden der Republikaner in Kempten/Landkreis Oberallgäu, der wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, wurde vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) nicht zur Entscheidung angenommen.

Der Republikaner hatte den ehemaligen Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland (Michel Friedman) als „Zigeunerjude“ bezeichnet und war nach einem Freispruch und daraufhin erfolgter Zurückverweisung des ersten Urteils durch das Bayerische Oberste Landesgericht vom Landgericht Kempten/Allgäu zu einer Geldstrafe zu 100 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt worden. Gegen dieses Urteil richtete sich die Revision beim Bayerischen Obersten Landesgericht, bei der sich der Beschwerdeführer auf die Meinungsfreiheit gemäß Artikel 3 und 5 des Grundgesetzes berief. Nach der Zurückweisung der Revision durch das Landgericht zog der Republikaner vor das Bundesverfassungsgericht.

Eine Verletzung der Grundrechte des ehemaligen Kreisvorsitzenden der Republikaner sah das BVerfG nicht. Aus verfassungsrechtlicher Sicht sei das Urteil des Bayerischen Obersten Landesgerichts nicht zu beanstanden. Zu Recht habe das Gericht entschieden, dass der Gebrauch des Begriffs „Zigeunerjude“ an den nationalsozialistischen Sprachgebrauch erinnere und darauf abziele, Juden, Sinti und Roma zu schmähen.

Wikisource-logo.svg Wikisource: Texte im Original zu „den Grundrechten“.

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April 22, 2005

Palästinensische Autonomiegebiete geschlossen

Palästinensische Autonomiegebiete geschlossen

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Shaul Mofaz

Jerusalem (Israel), 22.04.2005 – Der israelische Verteidigungsminister Schaul Mofaz hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass die Grenzen zu den palästinensischen Autonomiegebieten zum Schutz vor palästinensischen Terroranschlägen während der Dauer des jüdischen Pessach-Festes geschlossen bleiben müssen. Die Maßnahme erfolgt, nachdem bei der Polizei seit Tagen ungewöhnlich viele entsprechende Warnungen eingehen.

Das Pessach-Fest wird zwischen dem 23. April und dem 1. Mai gefeiert. Für diese Zeitspanne wurde die Polizei auf Alarmstufe drei, die zweithöchste Sicherheitsstufe, versetzt.

Quellen

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March 25, 2005

Christen feiern Ostern – Juden feiern Pessach

Christen feiern Ostern – Juden feiern Pessach

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Rom (Vatikan) / Jerusalem (Israel), 25.03.2005 – An diesem Wochenende feiern Christen in Rom das Osterfest.

Das Pessach-Fest ist das Fest, an dem die Juden den einstigen Auszug ihres Volkes aus der Sklaverei der Ägypter feiern.

Quellen

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March 21, 2005

In Würzburg Demonstration gegen Rechts

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Würzburg

Würzburg

Würzburg (Deutschland), 21.03.2005 – Rund 8.000 Menschen demonstrierten am vergangenen Samstag in Würzburg unter dem Motto „Bunt statt Braun“ gegen Gewalt von Rechts.

Grund dafür war eine Veranstaltung der NPD. Die Partei hatte zum 60. Jahrestag der Zerstörung Würzburgs zu Demonstrationen aufgerufen und zirka. 300 Personen erwartet. Gekommen waren rund 200 Anhänger der rechten Szene. Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot präsent, ein Staatsanwalt stand im Bereitschaftsdienst um bei möglicher Rechter Propaganda schnell Verhaftungen durchführen zu können.

Die Veranstaltungen verliefen jedoch im Großen und Ganzen friedlich. 23 Personen wurden während der Veranstaltungen festgenommen, und zwei Polizisten leicht verletzt. Alle Festgenommenen wurden angezeigt und durften die Polizeiwache gegen Abend wieder verlassen.

Um 17:10 Uhr wurde eine Rede eines NPD-Redners am Neunerplatz von der Polizei beendet. „Diese Rede wurde von Menschen verfasst, die die entsprechenden Paragrafen sehr gut kennen“, so Oberstaatsanwalt Ernst Wich-Knoten. Die antisemitischen, beleidigenden und volksverhetzenden Aussagen lägen „im Grenzbereich der Strafbarkeit“.

Lediglich gegen Nachmittag spitzte sich die Situation kurzfristig zu als sich einige linke Gegendemonstranten in Bahnhofsnähe versammelten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:NPD

Quellen

  • Würzburg demonstriert (BR online)
  • Tausende demonstrieren gegen NPD-Aufmarsch (N24)
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