WikiNews de

March 23, 2012

Mitt Romney gewinnt Vorwahl in Illinois

Mitt Romney gewinnt Vorwahl in Illinois – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Mitt Romney gewinnt Vorwahl in Illinois

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:49, 24. Mär. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Wikinews Election 2012.svg

Chicago (Vereinigte Staaten), 23.03.2012 – Mit 46,7 Prozent der Stimmen hat Ex-Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney die Vorwahl der Republikanischen Partei in Illinois für sich entschieden. Ein „außerordentlicher Sieg“, so urteilte Romney selbst über seinen Erfolg in dem Bundesstaat im Mittleren Westen. Zwar konnte Rick Santorum mit einem Stimmenanteil von 35,0 Prozent zehn Delegiertenstimmen gewinnen, doch dem stehen die 41 Stimmen gegenüber, um die Mitt Romney sein Lager verstärken konnte. Ron Paul und Newt Gingrich kamen mit deutlichem Rückstand auf die Plätze drei und vier und erhielten 9,3 bzw. 8,0 Prozent der abgegebenen Stimmen. Allerdings hatte Rick Santorum sich aus formalen Gründen in vier der 18 Kongresswahlbezirke in Illinois nicht zur Wahl stellen können.

Mitt Romneys Vorsprung ist in Illinois deutlich gewachsen.

Foto: Jessica Rinaldi

Doch auch der Sieg in Illinois erlaubt es Romney noch nicht, Santorum abzuschütteln. Der erzkonservative Ex-Gouverneur von Massachusetts hat gute Chancen, am 24. März (Samstag) die Vorwahlen in Louisiana zu gewinnen. Der Staat ist ländlich geprägt und hat eine tiefgläubige, konservativen Werten zugeneigte Bevölkerung. „Ich trete an als ein konservativer Republikaner“, strich Romney in Arbutus heraus. „Ich war ein konservativer republikanischer Gouverneuer. Ich werde antreten als ein konservativer republikanischer Kandidat… Politik und Positionen sind dieselben geblieben.“ Die Arithmetik und der Kalender sprechen für Romney. Die 46 Delegiertenstimmen des Südstaates Louisiana werden nicht nach dem Prinzip verteilt, dass dem Gewinner alle Delegiertenstimmen zufallen, sodass auch Romney in Louisiana Delegiertenstimmen hinzugewinnen kann.

Rick Santorum setzt auf erzkonservative Werte

Foto: Gage Skidmore

Bereits am 18. März hatte Romney die Vorwahl in Puerto Rico mit einem Stimmenanteil von 88 Prozent deutlich für sich entscheiden können. Santorum hatte hier 8,5 Prozent erhalten, Newt Gingrich und Ron Paul erreichten 2,2 bzw. 1,3 Prozent. Demnach waren Romney 22 der 23 Delegiertenstimmen dieses Außengebietes zugesprochen worden, ein Delegierter wird Newt Gingrich zugerechnet. Noch unbekannt ist das Ergebnis des Caucus vom 17. März in Missouri, bei dem die Delegierten ausgewählt wurden, die in zwei Stufen im April und Juni über die Zusammensetzung der Delegation zum nationalen Parteitag befinden werden. Die dortige Vorwahl vom 7. Februar, bei der Rick Santorum 55,2 Prozent der Stimmen erhielt – Mitt Romney erhielt 25,2 Prozent und Ron Paul 12,2 Prozent –, ist dabei nicht bindend. Diese Situation entstand, weil die Republikanische Partei dieses Bundesstaates im März die Regeln für die Ermittlung der Delegiertenstimmen änderte, nachdem die Partei auf nationaler Ebene entschieden hatte, die Delegationen aus jenen Bundesstaaten zu bestrafen, die vor März festgelegt wurden.

Jeb Bush ist einer der Superdelegierten, die sich bereits auf Romney festgelegt haben.

Foto: Agência Brasil

Nun kommen Signale von führenden Parteimitgliedern, die auf ein baldiges Ende des parteiinternen Wahlkampfes drängen. Jim DeMint, ein prominentes, dem konservativen Flügel der Republikaner zugehöriges Mitglied des US-Repräsentantenhauses aus South Carolina, wollte sich nach einem Treffen mit Romney noch nicht auf eine Unterstützung festlegen, sagte aber, die Republikaner müssten „alle auf diese Präsidentschaftsvorwahlen schauen und die Kandidaten zu einem bisschen Selbstreflexion ermuntern – darüber, was gut ist für unser Land. Je eher wir eine Entscheidung treffen, denke ich, desto eher können wir uns auf das wirkliche Problem fokussieren, auf Obama“.

Nach den Berechnungen der Associated Press führt im Nominierungsprozess Mitt Romney mit 563 Delegiertenstimmen vor Rick Santorum mit 263 und Newt Gingrich mit 135 Delegierten. Ron Paul verfügt über 50 Delegiertenstimmen. 1.144 Stimmen sind notwendig, um beim republikanischen Parteitag Ende August als Kandidat der „Grand Old Party“ für das Weiße Haus nominiert zu werden. Über 1.273 Delegiertenstimmen ist noch nicht entschieden. Wenn sich Romney knapp die Hälfte der noch zu vergebenden Delegiertenstimmen sichert, hat er die notwendige Stimmenzahl. Santorums Chancen sind wesentlich schlechter; er müsste bei den verbleibenden Vorwahlen 70 Prozent der verbleibenden Delegiertenstimmen gewinnen. Inzwischen hat sich Jeb Bush, der frühere Gouverneur Floridas und Bruder des ehemaligen US-Präsidenten Georg W. Bush, für Romney als republikanischen Kandidaten um die Präsidentschaft ausgesprochen. Nach absolvierten 34 Vorwahlen sei es notwendig, die Republikaner hinter dem im Nominierungsmarathon deutlich führenden Romney zu einen.

Über die Rolle von Jeb Bush war bereits spekuliert worden. Manche Analysten halten es für möglich, dass er sich beim Parteitag in Tampa, Florida, als Außenseiter um die republikanische Kandidatur für das Weiße Haus bemühen könnte, nämlich dann, wenn es keinem der bisherigen Kandidaten gelänge, die notwendige Zahl an Delegiertenstimmen zu erreichen. Dieses Szenario ist nach der Vorwahl in Illinois weniger wahrscheinlich als noch nach dem „Super Tuesday“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Staaten
  • US-Vorwahlen: Santorum gewinnt in zwei Südstaaten, Romney in Hawaii (16.03.2012)
  • US-Vorwahlen: Santorum gewinnt Kansas, Romney drei Außengebiete (13.03.2012)
  • US-Vorwahlen: Super Tuesday bringt keine Vorentscheidung (08.03.2012)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 17, 2011

Mexiko: US-Fahnder entdecken 360 Meter langen Drogentunnel in die USA

Mexiko: US-Fahnder entdecken 360 Meter langen Drogentunnel in die USA

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:39, 17. Nov. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Blick über Tijuana

Tijuana (Mexiko), 17.11.2011 – US-Behörden berichteten am Mittwoch über die Entdeckung eines 360 Meter langen großen Tunnels. Das gut ausgebaute unterirdische Bauwerk beginnt im mexikanischen Tijuana und endet in Kalifornien in einer Scheune.

Der Gang ist mit elektrischem Licht und einem Belüftungssystem ausgestattet. Zwei Schmuggler konnten festgenommen werden, 14 Tonnen Marihuana wurden beschlagnahmt. Die Festnahme erfolgte, als ein verdächtiger Lastwagen das Lagerhaus verlassen wollte.

In der Vergangenheit wurden bereits 75 Tunnel, die von Mexiko meist nach Kalifornien oder Arizona führten, entdeckt und geschlossen. Der neuste Tunnel ist der sechstgrösste seiner Art. 15 weitere Drogenhändler vom mexikanischen Kartell Los Zetas wurden nahe Chicago festgenommen. Hier wurden 13 Millionen Dollar und 250 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Der US-Zoll spricht von einem großen Schlag gegen die Drogenkartelle.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Mexiko

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 16, 2010

Blizzard legt Mittleren Westen der Vereinigten Staaten lahm

Blizzard legt Mittleren Westen der Vereinigten Staaten lahm

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:36, 16. Dez. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Downtown Minneapolis (Minnesota) am 12.12.2010
Quelle: Flickr

Minneapolis / Chicago (Vereinigte Staaten), 16.12.2010 – Ein Blizzard ist am dritten Adventwochenende (10. bis 12. Dezember) über die Staaten im amerikanischen Mittleren Westen hinweggefegt und hat zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Mindestens 15 Menschen sind durch den Schneesturm gestorben.

In Minneapolis fielen während des Blizzards rund 45 Zentimeter Schnee, andernorts in Minnesota waren es bis zu 70 Zentimeter Neuschnee. Der Flughafen der Hauptstadt des Bundesstaates musste geschlossen werden. Außer Minnesota waren besonders die Bundesstaaten Illinois, Michigan und Wisconsin betroffen. Zahlreiche Interstate-Autobahnen und andere Fernstraßen mussten gesperrt werden. Auf den beiden internationalen Flughäfen von Chicago, O’Hare und Midway, kam es zur Streichung von mehr als 1.400 Flügen. In Chicago wurde zwar geringerer Schneefall als in Minneapolis verzeichnet, doch erreichte der Sturm hier Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometer pro Stunde.

Die New York Giants hätten am Sonntag ein Spiel in der NFL gegen die Minnesota Vikings im Metrodome austragen sollen, doch die Schließung des Flughafens von Minneapolis führte dazu, dass die New Yorker Mannschaft in Kansas City strandete. Das Spiel musste schließlich nach Detroit verlegt werden, weil das Dach des Stadions unter der Schneelast teilweise eingebrochen war. Justin Tuck, ein Defensive Lineman der Giants, kommentierte die Situation mit den Worten: „Es ist, als ob man einen schlechten Weihnachtsfilm nachstellt.“

Der Nationale Wetterdienst gab bekannt, dass die 43,5 Zentimeter Neuschnee in der Zeit von Freitagnacht bis Samstagnacht in Minneapolis die fünftgrößte Schneefallmenge innerhalb von 24 Stunden seit 1891 darstellten. Seit einem dreitägigen Blizzard an Halloween 1991, an dem 72 Zentimeter Schnee gefallen waren, ist in Minneapolis nicht mehr so viel Schnee gefallen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vereinigte Staaten
  • Portal:Naturkatastrophen

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 7, 2010

Stanley Cup Finale: Chicago mit Matchball

Filed under: Chicago,NHL,Philadelphia,Themenportal Sport,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Stanley Cup Finale: Chicago mit Matchball

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:23, 7. Jun. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chicago (Vereinigte Staaten), 07.06.2010 – Die Chicago Blackhawks stehen vor dem vierten Gewinn des Stanley Cups in ihrer Vereinsgeschichte. Das Team aus Illinois besiegte in der Nacht zu Montag im Finale der National Hockey League die Philadelphia Flyers im fünften Spiel mit 7:4 (3:1, 2:2, 2:2) und führt die Best-of-seven Serie mit 3:2 Siegen an. Dustin Byfuglien setzte kurz vor Ende der Spielzeit den Schlusspunkt unter eine rasante Partie, in der die Blackhawks bereits nach dem ersten Drittel mit 3:0 klar führten. In den folgenden zwei Dritteln trafen Philadelphia und Chicago jeweils immer abwechselnd, so dass die Flyers nie näher als zwei Tore an die führenden Blackhawks heran kam.

Zurück zu alter Stärke

Chris Pronger mit dem Stanley Cup (2007)

Nicht nur durch seinen Treffer ins leere Tor kurz vor Schluss war Byfuglien der Matchwinner des Abends. Ein weiteres Tor sowie zwei Vorlagen erzielte der kräftige Flügelstürmer und dürfte somit sämtliche Kritiker verstummen lassen, die ihn auf Grund schlechter Leistungen – eine Vorlage in den letzten vier Spielen – ins Visier nahmen. Entscheidend für seine gute Leistung war auch die Tatsache, dass sein persönlicher Bewacher Chris Pronger einen rabenschwarzen Tag erwischte und Byfuglien nie in den Griff bekam. Als der 2 Meter hohe Verteidiger der Flyers Ende des zweiten Drittels wegen Hakens auf die Strafbank musste, war es ausgerechten Byfuglien, der den so entstandenen Freiraum schnell nutzen konnte und nach 30 Sekunden in der Überzahl-Situation zum zwischenzeitlichem 5:2 traf und Goalie Brian Boucher keine Chance ließ. Boucher wurde zu Beginn des zweiten Drittels in das Spiel gebracht, nachdem Michael Leighton im ersten Drittel drei Tore nach nur 13 Schüssen erlaubte.

Letzte Chance Heimvorteil

Am Mittwoch treffen die beiden Teams zum sechsten und vielleicht letzten Spiel der Serie erneut aufeinander. Spielstätte ist das Wachovia Center in Philadelphia. Bei einem Sieg Philadelphias würde das siebte und entscheidende Spiel auf Grund des alternierenden Systems am Freitag wieder im Chicagoer United Center stattfinden. Beide Partien beginnen 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Sport

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 26, 2009

Ohne Relevanzkriterien: WikiBay beginnt Beta-Phase

Filed under: Chicago,Vermischtes,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Ohne Relevanzkriterien: WikiBay beginnt Beta-Phase

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:52, 26. Nov. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chicago (Vereinigte Staaten), 26.11.2009 – Mitte November 2009 ist ein neues Wiki-Projekt an den Start gegangen: WikiBay. Als Impressum-Geber ist die Firma „Attack2net Inc. – Development & Websolutions“ aus Chicago, Vereinigte Staaten, angegeben. Mit Stand vom 25. November 2009 gab es dort 196 Artikel bei 37 registrierten Benutzern.

Auf der Hauptseite üben die Macher der Seite scharfe Kritik an der Wikipedia. So heißt es dort wörtlich: „Man muss bei Wikipedia nämlich leider immer mehr beobachten, dass dort eingesetzte Moderatoren willkürlich und ohne entsprechende Sachkenntnis Einträge löschen, man mag gar sagen, zensieren. Insbesondere dann, wenn es um Einträge von Personen geht, entsteht immer mehr der Eindruck, dass bei Wikipedia nach persönlichem Ermessen entschieden wird, ob der Eintrag eine Relevanz für Wikipedia hat.“

Auch der Wikipedia-Kurier berichtet über das Alternativprojekt. Auf der Diskussionsseite des Wikipedia-Nachrichtenblatts wird von Seiten der Wikipedia-Benutzer das Projekt mit beißendem Spott übergossen. So schreibt der Benutzer Nyabot: „Da der dortige Admin offensichtlich vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat, bleibt mir nur ein letzter Akt der Gnade. Hiermit überreiche ich dem Admin von Wikibay symbolisch den Grabstein für das erfolgreiche Zugrabetragen des Kindes in den Windeln.“

Das Hauptmerkmal von WikiBay sind die fehlenden Relevanzkriterien, die Möglichkeit eine eigene Webseite einzutragen sowie die Verlinkung auf Fremdseiten und Quellen ohne das „nofollow“-Attribut.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 1, 2009

Amerikanische Bibliothekenverbindung feiert „Woche des verbotenen Buches“

Amerikanische Bibliothekenverbindung feiert „Woche des verbotenen Buches“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:53, 1. Okt. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Chicago (Vereinigte Staaten), 01.10.2009 – Die American Library Association (ALA) feiert vom 26. September bis zum 3. Oktober mit zahlreichen Veranstaltungen in verschiedenen US-Bundesstaaten die „Woche des verbotenen Buches“ (Banned Books Week). Mit der jährlich stattfindenden Aktionswoche soll laut einer Pressemitteilung der ALA die Freiheit des Lesens gefeiert werden und auf die Bedeutung des 1. Zusatzartikels zur Verfassung der Vereinigten Staaten aufmerksam gemacht werden.

Khaled Hosseini, dessen Buch „Drachenläufer“ häufig beanstandet wurde

Die Initiatoren der Aktionswoche, unter ihnen neben der ALA auch Journalisten- und Autorenvereinigungen sowie Buchhändlervereinigungen, betonen, wie wichtig es sei, den Zugang zu „unorthodoxen oder unpopulären Sichtweisen“ für alle, die sich damit befassen wollten, sicherzustellen. Auch für das Jahr 2008 wurde eine Liste mit Büchern veröffentlicht, gegen die es häufig Verbotsversuche, zum Beispiel an Schulen und in Bibliotheken, gegeben hat. In manchen Institutionen wurde die Lektüre einzelner Werke tatsächlich verboten und eingeschränkt. Die ALA teilte aber mit, dass die meisten Verbotsversuche durch das Engagement von Bibliothekaren, Lehrern, Buchhändlern und Bürgern erfolglos geblieben seien und die Bücher nicht hätten aus Bibliothekskatalogen entfernt werden müssen.

Die Liste der Bücher, gegen die sich Verbotsversuche gerichtet haben, wird von „And Tango Makes Three“ der Autoren Justin Richardson and Peter Parnell angeführt. „And Tango Makes Three“ ist ein Kinderbuch, das auf einer wahren Begebenheit beruht und von einem homosexuellen Pinguinpaar im New Yorker Central Park Zoo handelt. Gegen das Buch wurde eingewandt, es verletze religiöse Überzeugungen, sei der Altersgruppe unangemessen und propagiere Ideen, die sich gegen die Familie richteten. Explizite sexuelle Inhalte und eine anstößige Sprache sind die am häufigsten genannten Argumente, mit denen versucht wurde, Bücher zu verbieten. Auch der inzwischen verfilmte Beststeller-Roman „Drachenläufer“ des afghanisch-amerikanischen Schriftstellers Khaled Hosseini steht aus diesen Gründen auf der Liste der ALA. Insgesamt sind im vergangen Jahr 513 Berichte über Verbotsversuche beim Büro für geistige Freiheit der ALA eingegangen. Eine ähnliche Initiative hat derartige Versuche in über 250 Fällen und über 28 Bundesstaaten dokumentiert. Die umfangreiche Liste des „Kids’ Right to Read Project“ enthält moderne Klassiker wie „Der Fänger im Roggen“ von J.D. Salinger, „Die Früchte des Zorns“ von John Steinbeck und F. Scott Fitzgeralds „The Great Gatsby“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Kultur

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 10, 2008

USA: Spekulationen um Obamas Regierungsmannschaft sind in vollem Gange

USA: Spekulationen um Obamas Regierungsmannschaft sind in vollem Gange

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 08:43, 10. Nov. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Wikinewslog US-Wahl 2008

Washington D.C. / Chicago (Vereinigte Staaten), 10.11.2008 – Der Sieger der US-Präsidentschaftswahl, Barack Obama, zögert nur wenige Tage nach der Wahl nicht mit Personalentscheidungen. Er ernannte Rahm Emanuel zu seinem Stabschef. Spekuliert wird hingegen über die weiteren Positionen in seinem Kabinett. Dabei greift Obama offenbar auch auf Personen aus der Clinton-Ära zurück.

Designierter Stabschef im Weißen Haus: Rahm Emanuel.

Reportern gegenüber erklärte der aus Illinois stammende achtundvierzigjährige Emanuel, der der viertwichtigste Demokrat im Repräsentantenhaus ist, dass er die Entscheidung, das Amt anzunehmen genau überlegte. Die Ernennung Emanuels traf bei den Republikanern auf gemischte Reaktionen. Er gilt vor allem als zu kämpferisch für den Job, meinen manche Republikaner. Emanuel wurde 2003 in den Kongress gewählt ist aus Chicago und hat drei Kinder. In der Regierung Clinton war er Berater des Präsidenten. In der Phase der Vorwahlen bezog er keine Stellung zugunsten Obama oder Hillary Clinton

Als möglicher Außenminister wurde Senator John Kerry genannt, der bei der Wahl 2004 dem derzeitigen Amtsinhaber George W. Bush unterlegen war. Die Sprecherin von Kerry, der von den Wählern Massachusetts als Senator für weitere sechs Jahre bestätigt wurde, dementierte dies deutlich. Weitere Namen, die für die Position genannt wurden, sind der Gouverneur New Mexicos Bill Richardson, unter Clinton Botschafter bei den Vereinten Nationen sowie der republikanische Senator Richard Lugar aus Indiana. Ein möglicher Kandidat ist auch der ehemalige UN-Botschafter Richard Holbrooke.

Für das Amt des Verteidigungsministeriums werden die Namen verschiedener Personen genannt, am wahrscheinlichsten wird hier die Möglichkeit gehandelt, dass der derzeitige republikanische Amtsinhaber Robert Gates vorläufig im Amt bleibt. Der ehemalige Außenminister Colin Powell, der in CNN erklärte, er wolle nicht aus dem Ruhestund zurückkehren, ist als möglicher Bildungsminister ins Gespräch geraten, könnte aber auch das Verteidigungsministerium übernehmen.

Aussichtsreiche Kandidaten für das Finanzministerium sind Presseberichten zufolge der Präsident der New York Federal Reserve Timothy Geithner, der frühere Finanzminister Lawrence Summers und Paul Volcker, der zu Zeiten der ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter (Demokraten) und Ronald Reagan (Republikaner) Notenbankchef war. Der frühere Finanzminister Robert Rubin hat es Obama gegenüber abgelehnt, in die Regierung zurückzukehren.

Zwei Mitglieder der Kennedy-Familie sind ebenfalls für Ämter in der neuen Regierung genannt worden: Caroline Kennedy als UN-Botschafterin und Robert Kennedy als Direktor der Environmental Protection Agency (EPA).

Knapp elf Wochen liegen zwischen dem Wahltag und der Amtsübernahme im Weißen Haus. Obama wurde mit seiner Frau für den Montag, 10. November von Präsident Bush zu einer Besichtigungstour im Weißen Haus eingeladen. Noch-Präsident Bush hat Obama eine reibungslose Amtsübergabe angekündigt. Er werde Obama „vollständig über alle wichtigen Entscheidungen zu informieren“. Obama wurde am vergangenen Donnerstag, dem 6. November, erstmals durch den Nationalen Geheimdienstdirektor McConnell gebrieft. Obama erhält täglich das „Presidential Daily Briefing“ im selben Wortlaut wie es auch Präsident Bush erhält. Das streng geheime Dokument enthält geheimdienstliche Informationen über die Lage in den Krisenherden der Welt.

In Washington wird darauf hingewiesen, dass der Amtswechsel von Bush zu Obama der „erste Regierungswechsel zu Kriegszeiten“ sei, weswegen Obamas führende Mitarbeiter auch die Reaktion auf simulierte Terrorakte und Naturkatastrophen üben sollen. Obamas Übergangsteam wird von Clintons Stabschef John Podesta und Obamas Vertrauten Valerie Jarrett und Pete Rouse geleitet.

Noch ist kein Nachfolger für den derzeitigen „First Dog“ Barney in Sicht.

Das Übergangsteam, in dem eine Reihe von Beratern schon in der Regierung Präsident Clintons tätig waren, verdeutlicht das Dilemma, in dem Obama steckt: Er hat eine neue, frische Politik versprochen, muss aber auf erfahrene Demokraten zurückgreifen. So sind aus der Clinton-Zeit in dem Beraterteam etwa die ehemalige Leiterin der EPA Carol Browner, der ehemalige Minister für Verkehr und Energie Federico Pena. Die frühere Staatssekretärin im Außenministerium Susan Rice ist ebenfalls Mitglied des Teams. Es wurde spekuliert, das sie Obamas Sicherheitsberaterin oder neue UN-Botschafterin werden könnte.

Eines der drängendsten Probleme, denen sich Obama gegenüber sieht, stellt die internationale Subprimekrise dar. Im Oktober ist die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. An der Konferenz der G-20 am 15. November in Washington will Obama offenbar teilnehmen. Frankreichs Außenminister Kouchner trifft in den nächsten Tagen mit Obama zusammen. Es heißt auch, dass Obama den Posten des Finanzministers bis Mitte November besetzt haben. Dasselbe gilt auch für das Ministerium der Homeland Security. Der Rest des Kabinetts soll nach Aussagen eines Obama-Helfers in der zweiten Dezemberhälfte feststehen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 16, 2008

Steve Fossett für tot erklärt

Steve Fossett für tot erklärt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Steve Fossett für tot erklärt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:04, 16. Feb. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Steve Fossett

Chicago (Vereinigte Staaten), 16.02.2008 – Flugpionier Steve Fossett ist für tot erklärt worden. Ein Richter in Chicago hielt nach mehreren Zeugenvernehmungen seinen Tod für nachgewiesen.

Der Richter hatte einen Freund der Familie, Fossetts kinderlose Ehefrau Peggy und einen Mitarbeiter der Suchmannschaft vernommen. Fossett war am 3. September 2007 bei einem Flug über die Wüste von Nevada verschollen. Er war damals 63 Jahre alt.

Steve Fossett wurde der Öffentlichkeit vor allem durch seine Weltrekorde und Pionierleistungen bekannt. Als erster Mensch umrundete er 2002 die Erde in einem Heißluftballon, wobei er 20.626 Meilen in 14 Tagen zurücklegte. 2005 war er der erste, der in einem Flugzeug die Welt umrundete, ohne zwischendurch aufzutanken. Insgesamt war er für 115 Weltrekorde und Pionierleistungen verantwortlich und hielt im September 2007 in fünf Sportarten den Weltrekord. Er war Millionär, Segler, Ballonfahrer und Pilot. In einem Interview erwähnte er 2006, dass er bis zu seinem Lebensende Weltrekorde brechen wolle. Dies hat sich möglicherweise erfüllt: Bei seinem letzten Flug wollte er einen weiteren Weltrekord vorbereiten.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 19, 2007

NBA Playoffs 2007: Zwei Halbfinalisten stehen fest

NBA Playoffs 2007: Zwei Halbfinalisten stehen fest

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 02:55, 19. Mai 2007 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Chicago (Illinois), 19.05.2007 – Zum fünften Mal gelang es den Detroit Pistons nach einem 85:95 Sieg in die NBA Eastern Conference Finals einzuziehen. Sie gewannen die Serie gegen die Chicago Bulls mit 2-4, nachdem Chicago zwei Spiele in Folge gewonnen hatte und in diesem Spiel die Möglichkeit zum Ausgleich der Serie gehabt hat. Grund für die Niederlage war vor allem die Defensivarbeit der Pistons, welche dem Gegner nur eine Wurfquote von 37,3% (FG) erlaubte. Während die erste Halbzeit, in welcher P.J. Brown unerwartet 20 der 48 Chicagoer Punkte erzielte, noch ausgeglichen war, konnten sich die Pistons nach einem 12:1-Lauf im dritten Viertel absetzen und ihre Führung bis zum Ende des Spiels verteidigen. Die wichtigsten Spieler der Pistons waren Richard Hamilton (23 Punkte) und Rasheed Wallace (13 Rebounds), auf der Gegenseite konnten vor allem Kirk Hinrich mit 11 Assists und P.J. Brown auffallen.

Detroit trifft in den Eastern Conference Finals entweder auf die Cleveland Cavaliers oder die News Jersey Nets, welche sich zur Zeit in den Eastern Conference Semi-Finals gegenüberstehen. Hier steht es zur Zeit 3-2 für Cleveland, welche zuletzt das Spiel am 16.05. gegen die Nets verloren hatten.

Bereits am 16.05. hatten sich die Utah Jazz gegen die Dallas-Bezwinger Golden State Warriors für die Western Conference Finals qualifiziert. Entscheidend war hier im letzten Spiel (100:89) vor allem die Reboundüberlegenheit (allein 20 Offensivrebounds) der Jazz. Führend war hier Andrei Kirilenko, welcher 15 Bälle sichern konnte. Die Warriors hatten so wenig Möglichkeiten, ihren schnellen Fastbreak-Basketball zu spielen.

Utah wird in den Conference Finals entweder auf die San Antonio Spurs oder die Phoenix Suns treffen. Hier führt zur Zeit San Antonio mit 2-3. Die jeweils sechsten Spiele der Conference Semi-Finals finden heute Nacht (MESZ) statt.

Um die Playoffs in Deutschland verfolgen zu können, ist ein Premiereabo erforderlich. Alternativ bietet ESPN auf seiner NBA-Seite einen Liveticker an. Ausgewählte Zusammenfassungen der Spiele gibt es in der DSF-Sendung NBA Action oder in Textform bei Crossover-Online.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „NBA 2006/07“.

Themenverwandte Artikel

  • NBA Playoffs 2007: Erste Runde beendet

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 3, 2006

Schneesturm im Mittleren Westen der USA

Schneesturm im Mittleren Westen der USA – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schneesturm im Mittleren Westen der USA

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 01:07, 3. Dez. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

St. Louis / Dallas / Chicago (Vereinigte Staaten), 03.12.2006 – Ein heftiger Schneesturm mit Eisregen hat am 1. Dezember 2006 im Norden des Staates Missouri zu Stromausfällen für 498.000 Haushalten geführt. Die Stromausfälle können bis zu fünf Tage andauern. Betroffen ist die Stadt St. Louis und ein Gebiet 320 Kilometer nördlich und 128 Kilometer südlich von St. Louis. Die im Südosten von Missouri gelegene Stadt Poplar Bluff blieb von dem Schneesturm verschont. In St. Louis sind 95.000 Haushalte ohne Elektrizität. Es wird alles Menschenmögliche getan, um die Stromverhältnisse wiederherzustellen. Der Gouverneur von Missouri forderte die Nationalgarde an und rief den Notstand für Missouri aus. Die Behörden und das Rote Kreuz haben in St. Louis und anderen Orten so genannte Aufwärmstellen eingerichtet.

Der Schneesturm hat dazu geführt, dass auf den Flughäfen von Dallas-Fort Worth, St. Louis-Lambert und Chicago-O’Hare jeweils hunderte von Flügen abgesagt werden mussten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Naturkatastrophen

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »