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June 1, 2011

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

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Veröffentlicht: 23:42, 1. Jun. 2011 (CEST)
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Zürich (Schweiz), 01.06.2011 – Joseph Blatter wurde heute erneut zum Chef des Fußballweltverbandes Fifa gewählt. Im Rahmen eines Fifa-Kongresses wurde er dabei in seinem Amt bestätigt. Trotz vieler Krisen und Korruptionsvorwürfen wurde Blatter heute mit großer Mehrheit, immerhin 91 Prozent, wiedergewählt. Die „Spitze der Fifa-Pyramide“ ist nunmehr seit 12 Jahren im Amt und wurde jetzt für weitere vier Jahre wiedergewählt.

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July 8, 2006

Bundesverdienstkreuz für FIFA-Präsident Joseph Blatter

Bundesverdienstkreuz für FIFA-Präsident Joseph Blatter

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Artikelstatus: Fertig 20:56, 8. Jul. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 08.07.2006 – Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat FIFA-Präsident Joseph Blatter das Bundesverdienstkreuz überreicht. Die Ehrung fand gestern im Berliner Bundeskanzleramt statt.

Der 70-jährige Schweizer Blatter war sichtlich gerührt und bedankte sich bei Deutschland als dem Gastgeberland der Fußball-WM 2006. Umgekehrt bedankte sich Merkel bei der FIFA und dem Nationalen Organisationskomitee (NOK) mit den Worten: „Die FIFA hat durch die Vergabe der WM ein großes Vertrauen in uns Deutsche gesetzt. Dafür möchte ich mich bedanken. Deshalb habe ich im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler Herrn Blatter das Bundesverdienstkreuz verliehen.“

Gleichzeitig begann die FIFA heute Abend um 18 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin mit der Werbung für die nächste Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2010 in Südafrika. Erstmals wurde offiziell das Emblem der südafrikanischen WM präsentiert. Teilnehmer der abendlichen Veranstaltung sind neben Blatter der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki. Auch der ehemalige Fußballstar und jetzige Politiker in Liberia, George Weah, ist dabei. Musikalisch wird das Fest von der Berliner Musikband „Wir sind Helden“ begleitet.

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June 1, 2006

Weltnichtrauchertag: Rauchverbot in Kneipen, Gaststätten und bei der WM

Weltnichtrauchertag: Rauchverbot in Kneipen, Gaststätten und bei der WM

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Artikelstatus: Fertig 08:35, 1. Jun. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 01.06.2006 – 84 Prozent der Europäer wünschen sich ein Rauchverbot in U-Bahnhöfen, Flughäfen, Geschäften und ähnlichen Orten. Das ergab pünktlich zum gestrigen Weltnichtrauchertag eine repräsentative Umfrage für die EU-Kommission.

Noch einen Schritt weiter geht die Deutsche Krebshilfe und fordert „eine rauchfreie Weltmeisterschaft“. Die Krebshilfe-Präsidentin Dagmar Schipanski sagte: „Deutschland hinkt bei der Tabakkontrolle hinterher“ und wies darauf hin, dass die Fußball-WM-2002 in Japan und Südkorea bereits offiziell rauchfrei gewesen sei und es 2010 in Südafrika ebenso sein werde. „Das Motto ‚Zu Gast bei Freunden‘ muss bedeuten, dass sich unsere Gäste auf den Gesundheitsschutz verlassen können”, so Schipanski weiter. Die Krebshilfe-Präsidentin unterzeichnete in Berlin einen offenen Brief an den deutschen Cheforganisator Franz Beckenbauer und an FIFA-Präsident Joseph Blatter.

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln sterben in Deutschland jährlich etwa 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, und rund 3.000 weitere Menschen verlieren durch Passivrauchen ihr Leben. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden spricht von knapp 40.000 jährlichen Todesfällen durch Lungenkrebs, die in Zusammenhang mit Tabakkonsum gebracht werden können.

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March 10, 2006

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter wird 70

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter wird 70

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Zürich (Schweiz), 10.03.2006 – Der Fifa-Präsident Joseph S. Blatter feiert heute seinen 70. Geburtstag. Geboren wurde Blatter am 10. März 1936 in der Schweiz. In seiner aktiven Laufbahn spielte er in der Schweiz in der höchsten Amateurklasse. Heute wohnt er in Zürich. Er spricht vier Fremdsprachen: Italienisch, Spanisch, Französich und Englisch. Blatter gehört der Fifa seit 1975 an, der Präsident der Fifa-Exekutive ist er seit 1998.

Das Wesen Blatters ist umstritten. Blatter bezeichnet sich selbst als Weltverbesserer und Träumer, andere wiederum halten ihn für einen Menschen, der nach Macht strebt und rein sachlich knallharte Entscheidungen trifft. Vergleiche mit dem französischen Kaiser Napoléon sind keine Seltenheit.

An ein Ende seines Präsidentenamtes denkt Blatter noch lange nicht. Er hat bereits angekündigt, sich für eine dritte Amtszeit zur Verfügung stellen zu wollen und begründete dies: „Der Fußball ist noch nicht da, wo ich ihn hinhaben will“. Seine ersten beiden Wahlen 1998 und 2002 gingen nicht einstimmig über die Bühne, im Gegenteil, Bestechungs- und Korruptionsvorwürfe, die nie bewiesen werden konnten, beeinträchtigten die Stimmabgabe der Wähler.

Vor Blatter liegt die Fußball-WM 2006 in Deutschland. Seit seiner Präsidentschaft wurde die Ausrichtung von Weltmeisterschaften mehr und mehr zur Geldeinnahmequelle. Alleine die WM 2006 kann Einnahmen in Höhe von 1,82 Milliarden Euro aufweisen, die zum Großteil aus der Vergabe von Exklusivrechten der Sponsoren erwirtschaftet werden. Für die WM 2010 in Südafrika werden nochmals um 40 Prozent höhere Einnahmen erwartet.

Trotz zunächst skeptischer Prognosen werden die WM-Einnahmen bei der WM 2010 in Südafrika noch einmal steigen, um mindestens 40 Prozent, wie Blatter vorgibt. Allein das von ihm erneut geänderte Marketingprogramm mit nur noch sechs Großsponsoren soll zwischen 2007 und 2014 etwa 1,9 Milliarden Euro in die FIFA-Kasse spülen.

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