WikiNews de

October 4, 2009

Bundesverdienstkreuz für Dominik Brunner

Bundesverdienstkreuz für Dominik Brunner

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:51, 4. Okt. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Berlin / München (Deutschland), 04.10.2009 – Der am 12. September beim Münchner S-Bahnhof Solln von zwei Jugendlichen getötete Unternehmer Dominik Brunner hat posthum das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Die Ehrung wurde den Eltern Brunners durch Bundespräsident Horst Köhler persönlich überreicht.

Mit der Auszeichnung würdigt die Bundesrepublik den Mut und die Zivilcourage des 50-Jährigen, der mehrere Kinder vor den beiden Jugendlichen beschützte. Im September hatte Brunner bereits posthum den Bayerischen Verdienstorden sowie den XY-Ehrenpreis erhalten. Der XY-Preis wird vom Team der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ zusammen mit dem Bundesinnenministerium und dem ZDF an Menschen verliehen, die wegen ihrer Zivilcourage hervorgetan haben.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 18, 2009

Posthume Ehrungen für am S-Bahnhof Solln getöteten Unternehmer

Posthume Ehrungen für am S-Bahnhof Solln getöteten Unternehmer

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:15, 18. Sep. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

München / Berlin (Deutschland), 18.09.2009 – Der von zwei 17 und 18 Jahre alten Jugendlichen getötete Unternehmer Dominik Brunner erhält posthum Auszeichnungen für seine Zivilcourage.

Brunner hatte am 12. September am Münchener S-Bahnhof Solln zunächst vier 13 bis 15 Jahre alte Jugendliche beschützt, die von den Tätern bedroht wurden, wobei er auch die Polizei verständigte. Der Unternehmer bemühte sich um die Deeskalation der Situation und bot den vier Bedrohten an, mit ihnen auszusteigen. Dabei wurde er von den 17 und 18 Jahre alten Tätern verfolgt, die ihn mit äußerster Brutalität zusammenschlugen und auf ihn eintraten. Wenige Stunden später erlag Brunner den Verletzungen. Die Täter wurden später unter Mordverdacht festgenommen.

Nach Angaben des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer soll dem 50-jährigen Geschäftsmann posthum der Bayerische Verdienstorden verliehen werden.

Brunner wurde wegen seines vorbildlichen Verhaltens am Mittwoch mit dem XY-Ehrenpreis der Fahndungssendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ ausgezeichnet. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble würdigte dabei das vorbildliche Verhalten Brunners. Dabei stellte er auch die Frage, „ob die Passanten, die es offenbar auf dem S-Bahnhof gegeben hat, nicht vielleicht in sich gehen und denken; hätten sie sich so verhalten wie er, könnte Dominik Brunner noch leben“.

Bundespräsident Horst Köhler überprüft nach Angaben der Bildzeitung derzeit, Dominik Brunner posthum den Bundesverdienstorden für Bürgersinn und Zivilcourage zu verleihen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 8, 2006

Bundesverdienstkreuz für FIFA-Präsident Joseph Blatter

Bundesverdienstkreuz für FIFA-Präsident Joseph Blatter

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 20:56, 8. Jul. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 08.07.2006 – Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat FIFA-Präsident Joseph Blatter das Bundesverdienstkreuz überreicht. Die Ehrung fand gestern im Berliner Bundeskanzleramt statt.

Der 70-jährige Schweizer Blatter war sichtlich gerührt und bedankte sich bei Deutschland als dem Gastgeberland der Fußball-WM 2006. Umgekehrt bedankte sich Merkel bei der FIFA und dem Nationalen Organisationskomitee (NOK) mit den Worten: „Die FIFA hat durch die Vergabe der WM ein großes Vertrauen in uns Deutsche gesetzt. Dafür möchte ich mich bedanken. Deshalb habe ich im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler Herrn Blatter das Bundesverdienstkreuz verliehen.“

Gleichzeitig begann die FIFA heute Abend um 18 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin mit der Werbung für die nächste Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2010 in Südafrika. Erstmals wurde offiziell das Emblem der südafrikanischen WM präsentiert. Teilnehmer der abendlichen Veranstaltung sind neben Blatter der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki. Auch der ehemalige Fußballstar und jetzige Politiker in Liberia, George Weah, ist dabei. Musikalisch wird das Fest von der Berliner Musikband „Wir sind Helden“ begleitet.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 2, 2006

Deutscher Kurienbischof erhält Großes Verdienstkreuz mit Stern

Deutscher Kurienbischof erhält Großes Verdienstkreuz mit Stern

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:55, 2. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Vatikanstadt, 02.02.2006 – Erzbischof Paul Josef Cordes wurde gestern vom deutschen Botschafter Gerd Westdickenberg im Vatikan das Große Verdienstkreuz mit Stern überreicht. Bundespräsident Horst Köhler würdigte den dienstältesten deutschen Kurienbischof für sein Engagement in der interreligiösen Kooperation und der internationalen Verständigung. Außerdem würdigte er Cordes’ internationalen humanitären Einsatz mit dieser hohen zivilen deutschen Auszeichnung.

Unterdessen wurden Gerüchte laut, dass Papst Benedikt XVI. bei seiner ersten Ernennung neuer Kardinäle dem Erzbischof das purpurfarbene Gewand überreichen werde.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 14, 2006

Zwei Thüringer Katholiken erhielten das Verdienstkreuz am Bande

Zwei Thüringer Katholiken erhielten das Verdienstkreuz am Bande

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Erfurt (Deutschland), 14.01.2006 – Der Heiligenstädter Propst Heinz Josef Durstewitz und der ehrenamtlich sehr engagierte Erfurter Kurt Neumann, bekamen auf Vorschlag des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus von Bundespräsident Horst Köhler das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Übergeben wurde das Bundesverdienstkreuz am Dienstag in der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt von Dieter Althaus. Bei der Übergabe waren das gesamte Domkapitel, der Erfurter Bischof Joachim Wanke und die beiden Erfurter Weihbischöfe Hans-Reinhard Koch und Reinhard Hauke anwesend.

Althaus würdigte Probst Durstewitz als einen engagierten und glaubwürdigen Seelsorger, der „beispielgebend theologischen Sachverstand und gesellschaftliches Engagement“ vereine. Durstewitz war als Kaplan, als Studentenpfarrer in Jena, Sekretär der Berliner Pastoralkonferenz, Oberpfarrer beim Bundesgrenzschutz und zuletzt als Propst und Bischöflicher Kommissarius im Eichsfeld tätig. In Heiligenstadt hatte er die Krankenhauslandschaft maßgeblich mitgestaltet und sich stark für die Villa Lampe, einem Kinder- und Jugendhaus, eingesetzt. Während der DDR-Zeit hatte er Menschen dazu ermutigt, sich auch weiter an einem christlichen Menschenbild zu orientieren und sich politisch zu engagieren.

Kurt Neumann, Geschäftsführer des Katholikenrates, ist Mitglied in der Schottengemeinde in Erfurt und Vertreter der Laien im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken. Hier führt er die „Schottenspatzen“, eine stadtbekannte Flötenschola aus Fünf- bis 18-Jährigen. Diese tritt unentgeltlich in Kirchen und sozialen Einrichtungen auf. Der Ministerpräsident betonte: „Dabei gelingt es Kurt Neumann, auch Kinder aus sozial schwachen Familien zu integrieren.“ Kurt Neumann ist nicht nur in der Gemeinde und im Förderverein Schottenkirche e.V. tätig, sondern engagiert sich auch im Katholikenrat und für die Schwangerenkonfliktberatung in Thüringen.

Außerdem wurde das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an die Jenaer Professoren Prof. Dr. Dietrich Simon und Prof. Dr. jur. habil. Karl Matthias Meesen und je eine Bundesverdienstmedaille an Christine Jahn und Bernd Jahn aus Sondershausen überreicht

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 7, 2006

Heinrich Harrer, der Lehrer des Dalai-Lama, ist tot

Heinrich Harrer, der Lehrer des Dalai-Lama, ist tot

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:11, 8. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Friesach (Österreich), 07.01.2006 – Der Lehrer des Dalai Lama ist tot. Heinrich Harrer, ein berühmter Bergsteiger und Forscher, starb im Alter von 93 Jahren am Samstag, den 7. Januar im Deutschordensspital Friesach in Kärnten.

Sein Geburtsort ist Hüttenberg in Kärnten, dort kam er am 6. Juli 1912 zur Welt. Er wurde Gymnasiallehrer, doch in diesem Beruf arbeitete er nicht lange. Seine Hauptbetätigung war die eines Skilehrers. Bei den Olympischen Spielen 1936 war er Mitglied des österreichischen Nationalteams, ein Jahr später errang er einen Weltmeistertitel im Abfahrtslauf.

Wegen seiner Vergangenheit im Nationalsozialismus geriet Harrer im Jahr 1996 in die Schlagzeilen. Nachdem sein Wirken in der Buchverfilmung „Sieben Jahre in Tibet“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, kam seine Mitgliedschaft in der SA, der SS und der NSDAP ans Tageslicht. In der Diskussion wies er nach Angaben eines Berichts angeblich nach, dass er in diesen Organisationen jedoch passiv geblieben wäre. Sein Beitritt sei aus opportunistischen Gründen erfolgt.

Eiger

Diese opportunistischen Gründe führte er laut einem Artikel des Tagesspiegels vom 13. November 1997 in einem Spiegel-Interview genauer aus. Er habe das Parteibuch der NSDAP als Sport- und Geographielehrer gebraucht, und die SS-Mitgliedschaft sei der „größte Irrtum seines Lebens“ gewesen. Im Mai 1997 veröffentlichte der Stern dann ein Dokument seiner Mitgliedschaft aus dem Jahr 1933 in der SA (damals in Österreich noch illegal). Auch dafür hatte Harrer wieder eine Erklärung parat. Dieses Dokument sei „rückdatiert“ gewesen, damit er im Dezember 1938 den Beginn der Ehe mit Lotte, der Tochter eines Grönlandforschers, „beschleunigen“ konnte. Nähere Einzelheiten gehen aus dem Bericht des Tagesspiegels nicht hervor. Bei Lotte Wegeners Vater handelte es sich um keinen Geringeren als den Entdecker der Kontinentalverschiebung, Alfred Wegener. 1938 war auch das Jahr, in dem Harrer als erster Mensch die Eiger Nordwand bestieg. Er wurde damit zu einer Art Nationalheld für Österreich und Deutschland. Die Propagandaabteilung der Nationalsozialisten „bat“ Harrer, als so genannter Sportinstrukteur der SS beizutreten, was dieser dann auch tat. 1938 war übrigens das Jahr, in dem der „Anschluss“ Österreichs nach Deutschland erfolgte.

Harrer war von 1946 bis 1951 bei der tibetanischen Regierung angestellt. Er entzog sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Gerichtsbarkeit der Briten, in dem er zusammen mit einem Expeditionsleiter einer zuvor durchgeführten Expedition nach Indien aus einem Internierungslager floh. Sie marschieren zusammen 2.000 Kilometer in 21 Monaten zu Fuß und erreichten die heilige Stadt Lhasa, die für Ausländer eigentlich gesperrt war. Seine technischen Kenntnisse wurden dort sofort geschätzt, so dass er zum Berater und Lehrer des damals elfjährigen Dalai Lama aufstieg. Auch vor der anrückenden chinesischen Besatzungsarmee im Tibet konnte er wieder rechtzeitig fliehen.

Heinrich Harrer wurde später vielfach ausgezeichnet. Er ist seit 1982 Träger des Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse, ebenfalls seit 1982 Träger des Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und seit 1992 Träger der Goldenen Humboldt-Medaille.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 31, 2005

Jazz-Posaunist Peter Herbolzheimer feiert 70. Geburtstag

Jazz-Posaunist Peter Herbolzheimer feiert 70. Geburtstag

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Köln (Deutschland), 31.12.2005 – Einer der ganz Großen in der Jazz-Musik feiert heute seinen 70. Geburtstag: Peter Herbolzheimer, Musiker, Bandleader, Komponist und vieles mehr.

Geboren wurde Herbolzheimer 1935 in Bukarest, siedelte aber schon im Alter von 16 Jahren nach Deutschland um. Anschließend war er vier Jahre in den USA, lebte dort in Detroit und machte Bekanntschaft mit dem Jazz.

Zurück in Deutschland studierte er ab 1958 in Nürnberg Musik. Herbolzheimer wurde in den 1970er Jahren in Deutschland bekannt als er die Einzugsmusik für die Olympischen Spiele 1972 in München komponierte. Damals trat er auch im TV in Alfred Bioleks „Bios Bahnhof“ auf.

Von sich selbst sagt der Jazz-Musiker: „Ich habe die Neigung zur Melodie, zur Verständlichkeit der Musik.“

Weggefährten Herbolzheimers im Jazz waren so bekannte Musiker wie Gerry Mulligan, Dizzy Gillespie, Stan Getz oder Albert Mangelsdorff, der im Juli dieses Jahres starb. Seine erste Musikband, die Rhythm Combination & Brass, gründete er 1969, noch heute ist er deren Chef, einer der besten Bigbands in ganz Europa. 1987 wurde er musikalischer Leiter des Bundesjugend-Jazzorchesters (BuJazzO). Der bekannte Jazz-Trompeter Till Brönner stammt aus seiner Talentschmiede.

Herbolzheimer erhielt für seine vielen Verdienste im Bereich Kultur das Bundesverdienstkreuz. An den Ruhestand denkt er noch lange nicht. Er ist laufend alleine als Solist und zusammen mit seiner Band weltweit unterwegs.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Geburtstage

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 19, 2005

Verdienstkreuz für Dr. Christa Maar

Verdienstkreuz für Dr. Christa Maar – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Verdienstkreuz für Dr. Christa Maar

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Neu-Isenburg (München), 19.11.2005 – Frau Dr. Christa Maar, die Präsidentin der „Felix Burda Stiftung“, erhielt vorgestern in München das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland von Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU).

Im Jahr 2001 starb Frau Maars Sohn Felix an Darmkrebs. Felix war damals 33 Jahre alt. Als Folge dessen gründete die Neu-Isenburgerin 2002 die „Felix Burda Stiftung“. Seitdem organisiert die Stiftung alljährlich im März den „Darmkrebsmonat März“.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 21, 2005

Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verstorben

Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann verstorben

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Karlsruhe / Stuttgart (Deutschland), 21.04.2005 – Der ehemalige deutsche Generalbundesanwalt Kurt Rebmann ist in der vergangenen Nacht im Alter von 80 Jahren in Stuttgart gestorben. Dies gab heute Morgen um 10:44 Uhr der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bekannt.

Rebmann studierte Jura und war in mehreren öffentlichen Führungspositionen tätig, unter anderem war er Amtschef des baden-württembergischen Justizminsteriums. 1977 übernahm er die Leitung des Bundesgerichtshofes. Er folgte damals Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Amt, der von Mitgliedern der „Rote Armee Fraktion“ (RAF) ermordet wurde.

Der promovierte Heilbronner hat die ersten Jahre in seinem Amt mit der Verfolgung der RAF-Terroristen verbracht, was ihm die Bezeichnung „Chefankläger“ einbrachte. Kurz nach seinem Amtsantritt folgten die Ermordungen des Dresdner-Bank-Chefs Jürgen Ponto und des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Er selbst wurde in dieser Zeit beinahe Opfer eines Raketenanschlags auf die Bundesanwaltschaft.

Seine harte Linie in der Terrorismusbekämpfung hat ihm großen Respekt eingebracht. Allerdings erfuhr er wegen seinem autoritären Führungsstil auch viel Kritik. Sein Image als Law-and-order-Mann blieb stets an ihm haften.

In seine Amtszeit fielen große Erfolge in der Terrorismusbekämpfung. 1982 konnte seine Behörde die Verhaftungen von Brigitte Mohnhaupt, Adelheid Schulz und Christian Klar bekannt geben. Dadurch wurde die RAF zwar stark geschwächt, ganz zerschlagen hat er die Terrororganisation jedoch nicht.

Mit 13 Amtsjahren stand Rebmann so lange wie kein anderer an der Spitze der Bundesanwaltschaft, 1990 ging er in den Ruhestand. Für seine Verdienste erhielt er damals das „Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband“ verliehen. Sein Nachfolger wurde Alexander von Stahl.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Verstorbene Persönlichkeiten

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 30, 2005

Ephraim Kishon ist tot

Ephraim Kishon ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ephraim Kishon ist tot

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Appenzell (Schweiz) / Tel Aviv (Israel), 30.01.2005 – Der israelische Schriftsteller, Satiriker, Drehbuchautor und Journalist Ephraim Kishon ist tot. Er starb am 29. Januar 2005 im Alter von 80 Jahren in seinem Haus im Schweizerischen Appenzell an einem Herzanfall. Seine Beisetzung soll am kommenden Dienstag in Tel Aviv stattfinden.

Israels Staatspräsident Mosche Katzaw bezeichnete den in Ungarn geborenen Schriftsteller Kishon in einem Rundfunkinterview als einen „der bedeutendsten Künstler der israelischen Kultur“.

Ephraim Kishon gewann zahlreiche Preise, darunter die höchste Auszeichnung des israelischen Staates für sein Lebenswerk, den Israel-Preis. 1993 wurde ihm in Bonn das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

Kishon schrieb mehr als 50 Bücher, die in 37 Sprachen übersetzt wurden. Er war vor allem im deutschsprachigen Raum beliebt, wo seine Bücher Millionenauflagen ereichten. Weltweit beziffert sich die Auflage seiner Werke auf 43 Millionen.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Verstorbene Persönlichkeiten

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.