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June 13, 2008

Fußball-Europameisterschaft 2008: Kroatien nach 2:1-Sieg gegen Deutschland im Viertelfinale

Fußball-Europameisterschaft 2008: Kroatien nach 2:1-Sieg gegen Deutschland im Viertelfinale

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Veröffentlicht: 21:26, 13. Jun. 2008 (CEST)
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Fehlerhinweis nach Veröffentlichung: Zum Einzug in das Viertelfinale genügt der deutschen Nationalmannschaft ein Unentschieden im Spiel gegen Österreich. Dies ergibt sich aus dem Spielmodus der UEFA Euro 2008 bei der nach den Punkten in der Gruppenphase zunächst der direkte Vergleich zweier Mannschaften vor der Tordifferenz herangezogen wird. Deutschland muss daher nicht wie fälschlich im Artikel angegeben im letzten Spiel gewinnen. (17:12, 14. Jun. 2008 (CEST))


CRO-GER 2008-06-12.svg

Klagenfurt (Österreich), 13.06.2008 – Kroatien hat sich gestern nach einem 2:1-Sieg gegen Deutschland für das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft 2008 qualifiziert. Nach zwei Siegen ist die Mannschaft mit sechs Punkten Tabellenführer der Gruppe B.

Deutschland befindet nach der Niederlage in seinem zweiten Gruppenspiel nun mit drei Punkten an zweiter Position. Um sicher ins Viertelfinale einzuziehen, muss die Elf des Trainers Jürgen Löw das nächste Spiel gegen den Gastgeber Österreich gewinnen. Auch Österreich und Polen können noch hoffen. Die beiden trennten sich ebenfalls am Donnerstag mit einem 1:1-Unentschieden.

Die Deutschen spielten nach Einschätzung von Experten nicht gut, machten viele Fehlpässe und zeigten eine desolate Abwehrleistung. In der Nachspielzeit erhielt Bastian Schweinsteiger nach einer Tätlichkeit den ersten Platzverweis des Turniers.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Europameisterschaft 2008

Quellen

Quelle für Fehlerkorrektur

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June 9, 2008

Fußball-EM 2008: Deutschland gewinnt gegen Polen 2:0

Fußball-EM 2008: Deutschland gewinnt gegen Polen 2:0

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Veröffentlicht: 16:14, 9. Jun. 2008 (CEST)
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Austellung der Mannschaften

Klagenfurt (Österreich), 09.06.2008 – Am Sonntag, den 8. Juni, siegte Deutschland gegen Polen mit 2:0 vor rund 30.000 Zuschauern im Wörthersee-Stadion. Damit erspielte sich die deutsche Fußballnationalmannschaft in ihrem ersten EM-Spiel drei Punkte und führt nun in der Gruppe B. In der 20. und 72. Minute schoss Lukas Podolski zum 1:0 und 2:0 für die Deutschen. In der 40. Minute erhielt Euzebiusz Smolarek eine gelbe Karte wegen der Grätsche gegen Mertesacker. Die zweite gelbe Karte gab es in der 60. Minute für Lewandowski wegen eines Fouls gegen Podolski. Die nächsten Spiele in der Gruppe B finden am Donnerstag, den 12. Juni, statt. Dann spielen Kroatien gegen Deutschland und Österreich gegen Polen.

Stimmen zum Spiel

Michael Ballack: „Wir waren hoch konzentriert und haben wenig Fehler gemacht. Wir hätten auch das ein oder andere Tor mehr machen können. Dann haben wir Polen zu viel Ballbesitz gestattet, aber im richtigen Moment nachgelegt. Insgesamt haben wir verdient gewonnen. Gegen Kroatien kann es jetzt schon vorentscheidend werden. Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen.“

Lukas Podolski: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir dürfen uns aber darauf nicht ausruhen. Das war nur ein erster Schritt. Wir haben jetzt ein paar ruhige Tage. Wir werden jetzt regenerieren und wieder angreifen.“

Christoph Metzelder: „Wir haben sehr, sehr gut angefangen, sind dann in Führung gegangen, das war wichtig für unser Spiel, das hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir freuen uns über den guten Auftakt, aber jetzt müssen wir weiter Gas geben.“

Spieldaten

  • Spieldauer (mit Nachspielzeiten): 94:30 Minuten (Erste Halbzeit: 46:18 Minuten, Zweite Halbzeit 48:12 Minuten)
  • Tore für Deutschland: Podolski 20. Minute und 72. Minute
  • Tore für Polen: keine
  • Einwechselungen Deutschland: 56. Minute Schweinsteiger für Fritz, 75. Minute Hitzlsberger für Gomez, 91. Minute Kuranyi für Klose
  • Einwechselungen Polen: 46. Minute Guerreiro für Zurawski, 65. Minute Piszczek für Lobodzinski, 75. Minute Saganowski für Golanski
  • Gelbe Karten Deutschland: 64. Minute Schweinsteiger
  • Gelbe Karten Polen: 40. Minute Smolarek, 60. Minute Lewandoswki
  • Schiedsrichter: Tom Henning Øvrebø (Norwegen), Geir Åge Holen (Norwegen), Jan Petter Randen (Norwegen), Craig Thomson (Schottland)
  • Spieler des Spiels: Podolski (Deutschland)

Themenverwandte Portale

  • Portal:Fußball-Europameisterschaft 2008

Quellen

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July 1, 2006

Ingeborg-Bachmann-Preis 2006 ging an Kathrin Passig

Ingeborg-Bachmann-Preis 2006 ging an Kathrin Passig

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Artikelstatus: Fertig 10:15, 1. Jul. 2006 (CEST)
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Klagenfurt (Österreich), 01.07.2006 – Am vergangenen Samstag ging in Klagenfurt der dreitägige Lesewettbewerb für den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis zu Ende. Am Sonntag findet die Preisverleihung im Kärntner ORF-Theater statt.

Gewinnerin der 30. Preisverleihung ist die Schriftstellerin Kathrin Passig. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Lange musste die Bachmann-Jury nicht beraten, gleich in der ersten Debatte stand der Sieger fest, sie wusste zu überzeugen.

Die 36-Jährige wurde in Deggendorf geboren, lebt jedoch seit 1991 in Berlin. Passig ist Web-Designerin und Sachbuch-Autorin. Auch als Buchhändlerin war sie bereits tätig. Das Buch, das sie in Klagenfurt vorstellte, ist ihr literarisches Erstwerk: „Sie befinden sich hier“. Das Buch ist laut einem Jury-Mitglied eine „kluge und komische Geschichte über das Nicht-Überleben im Nah-Erholungsgebiet“. Der Gewinn des Preises überraschte die Autorin. Sie sieht darin aber auch eine Verpflichtung, weiter zu schreiben. Sie sagte: „Wenn ich gewusst hätte, wie viel Arbeit es ist, so einen Text zu machen, hätte ich es vielleicht sein lassen, ich habe seither großen Respekt vor all jenen, die mit Literatur ihr Brot verdienen. Ich würde das literarische Können schon gerne vertiefen.“

Der Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Preises im Jahr 2005 war der Münchener Schriftsteller Thomas Lang.

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June 22, 2006

Filmstar Cathérine Deneuve distanzierte sich von Jörg Haider

Filmstar Cathérine Deneuve distanzierte sich von Jörg Haider

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Artikelstatus: Fertig 21:33, 22. Jun. 2006 (CEST)
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Cathérine Deneuve

Klagenfurt (Österreich), 22.06.2006 – Am Mittwochabend gab es auf der Pressekonferenz zur Auftaktveranstaltung zu den diesjährigen Wörtherseefestspielen einen Eklat. Die anwesende französische Filmschauspielerin Cathérine Deneuve verließ den Raum in einem Klagenfurter Hotel, als Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider eintrat. Haider (BZÖ) war zu der Veranstaltung nicht eingeladen worden.

Der französische Filmstar begründete seinen Schritt nach dem überraschenden Erscheinen des Politikers mit den Worten: „Ich möchte mit dieser Person nichts zu tun haben. Ich will nicht mit Herrn Haider gemeinsam öffentlich auftreten und schon gar nicht will ich, dass es ein gemeinsames Foto gibt.“ Die Schauspielerin fügte hinzu, sie hätte ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt, falls das Erscheinen Haiders bekannt gewesen wäre.

Am Donnerstag steht der nächste Termin für die Deneuve bevor. Ob sie erscheinen wird, ist bisher unklar.

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Der 30. Ingeborg-Bachmann-Preis wird vergeben

Der 30. Ingeborg-Bachmann-Preis wird vergeben

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Artikelstatus: Fertig 19:23, 22. Jun. 2006 (CEST)
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Klagenfurt (Österreich), 22.06.2006 – In Klagenfurt begann das große Ringen um den 30. Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Wettbewerb läuft vom Donnerstag bis Samstag. Der Preis ist nach der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann benannt. Die Österreicherin lebte von 1926 bis 1973.

Das dreitägige Wettlesen soll talentierte Autoren im deutschsprachigen Kulturraum hervorbringen. Junge wie ältere Schriftsteller sind eingeladen. Spektakuläre Auftritte, wie sie bei früheren Wettlesungen stattfanden, sind heute kaum noch vorzufinden. Kritiker des Ingeborg-Bachmann-Preises bemängeln die aus ihrer Sicht fehlende Kreativität der heutigen Autoren. Dennoch hat manch ein Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Preises später noch anerkannte Literaturpreise erhalten.

Der gesamte Wettbewerb wie auch die Diskussionen der Juryteilnehmer werden von 3sat live im Fersehen übertragen. Für die Teilnahme am Wettbewerb gibt es festliegende Kriterien. Die Autoren können sich nicht selbst anmelden, sondern müssen vorgeschlagen werden. Die Berechtigung, Vorschläge einzureichen, haben nur Literaturzeitschriften und Verlage. Die Texte, die vorgelesen werden, müssen neu sein. Sie dürfen vorher nicht an die Öffentlichkeit gelangt sein. So dürfen zum Beispiel Textauszüge aus Romanen verwandt werden, die im Entstehen sind.

Finanziert wird die Preisvergabe durch den Hauptsponsor Telekom. Die Firma hat sich für die nächsten zehn Jahre an den Wettbewerb vertraglich gebunden. Das Ende der Veranstaltung ist am Sonntag um 11 Uhr mit der Preisverleihung.

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May 18, 2006

Iris Radisch übernimmt den Literaturclub

Iris Radisch übernimmt den Literaturclub

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Artikelstatus: Fertig 09:24, 18. Mai 2006 (CEST)
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Klagenfurt (Österreich), 18.05.2006 – Iris Radisch übernimmt die Moderation des Literaturclubs. Ab September 2006 wird sie mit der Sendung im TV-Programm „3sat“ und im deutschsprachigen Teil des Schweizer Fernsehens „SF“ zu sehen sein. Die 1959 in Berlin geborene Radisch ist Literaturchefin der „Zeit“ und die Vorsitzende der Jury „Tage der Deutschsprachigen Literatur“, die alljährlich in Klagenfurt den Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises kürt.

Nach ihrem Studium in Tübingen und Frankfurt/Main arbeitete Radisch als Journalistin bei mehreren politischen Tageszeitungen. An der Göttinger Georg-August-Universität hat sie eine Gastprofessur inne. Bei mehreren deutschen Fernsehsendern arbeitet sie als Moderatorin, unter anderem bei ARD, ZDF, WDR, HR und Vox.

Dem breiten Fernsehpublikum wurde Radisch bekannt, als sie im August 2000 in Marcel Reich-Ranickis „Das Literarische Quartett“ einstieg. Die verheiratete Mutter von drei Töchtern arbeitet auch selbst als Schriftstellerin und hat bereits einige politische Bücher auf den Markt gebracht.

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October 15, 2005

Einbrecherwerkzeug im Maisfeld gefunden

Einbrecherwerkzeug im Maisfeld gefunden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Einbrecherwerkzeug im Maisfeld gefunden

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Artikelstatus: Fertig 21:57, 8. Nov. 2005 (CET)
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Klagenfurt (Österreich), 15.10.2005 – Die Kärntner Polizei konnte zwei Erfolge vermelden. Betroffen sind der Einbruch in Klagenfurt und der Tresordiebstahl in Feistritz/Drau.

Im Fall des Einbruchs in das Klagenfurter Elektronikgeschäft Majdic konnten die Ermittler inzwischen das Fluchtauto und die Einbruchswerkzeuge finden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich wahrscheinlich um Täter, die im Auftrag ausländischer Krimineller arbeiteten. Die Beamten schließen dies aus der Tatsache, dass die Gegenstände im Geschäft nicht wahllos mitgenommen wurden, sondern die Täter sorgsam auswählten, was sie mitnahmen: Handys und Videokameras. Sie wandten auch nicht die Methode von Blitzeinbrechern an. Dies konnten die Ermittler anhand der Videoaufzeichnung im Ladenlokal feststellen.

Vor diesem Einbruch in Klagenfurt stahlen die Täter in Fischl einen silberfarbenen Mercedes 230. Aufgefunden wurde er nach der Tat in Klagenfurt in der Nähe des Schlosses Freyenthurn. Eindeutige Beweise identifizierten den Wagen als das Fluchtfahrzeug der Einbrecher. Die Tatwerkzeuge für den Einbruch fand die Polizei in einem naheliegenden Maisfeld.

Der Fall des Tresordiebstahl in Feistritz/Drau ist inzwischen aufgeklärt. Einer der beiden Einbrecher, ein 46-jähriger Slowene, wurde mittlerweile in Haft genommen. Die Polizei geht davon aus, den Anführer der beiden gefaßt zu haben. Bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle auf der Autobahnauffahrt Spittal sah ein Polizist im Kofferraum des Autos den noch verschlossenen Tresor liegen. Auch in Deutschland liegt ein Haftbefehl gegen den Mann vor, dort wird er wegen Menschenhandel gesucht.

Der zweite Täter, ein 23-jähriger Kroate, flüchtete nach dem Diebstahl zu Fuß. Sein Reisepass wurde gefunden, und inzwischen läuft eine internationale Fahndung nach ihm.

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  • Themenportal Mais, Kraut und Rüben

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August 26, 2005

Bundeswehrsoldaten flogen mit zweiter Transall in den Balkan

Bundeswehrsoldaten flogen mit zweiter Transall in den Balkan

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Artikelstatus: Fertig 21:55, 8 November 2005 (CET)
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C-130 Hercules

Klagenfurt (Österreich), 26.08.2005 – Nach der Notlandung ihrer Transall-Maschine flogen die 40 Soldaten aus Penzing in Bayern am Nachmittag mit einer Ersatzmaschine in den Balkan weiter.

Vor der Notlandung zeigten die Kontrolllampen im Cockpit dem deutschen Piloten und Kommandanten Oberst Helmut Bach einen Defekt der Hydraulik an. Eine kurzzeitig erwogene Umkehr nach Deutschland schloss er aus und bat um Landeerlaubnis in Klagenfurt.

Major Helmut Sadnikar, Presseoffizier des Bundesheeres in Kärnten bot den Deutschen Kameraden sofort Hilfe an. Sie versorgten die Soldaten und den Begleithund.

Am Nachmittag traf dann eine zweite Transall mit einer Techniker-Crew zu ersten Ermittlungen in Klagenfurt ein. Eine Kontrolle der ersten Transall zeigte, dass die Triebwerke nicht ausgefallen waren. Auch ein Fehlalarm wird nicht ausgeschlossen. Die Gerätschaften der ersten Maschine wurden dann in die zweite Maschine umgeladen, sodass die Soldaten und der Hund noch gestern ihre Reise in den Süden fortsetzen konnten. Die Flugzeugtechniker blieben in Kärnten zurück und prüften die Transall genauer.

Wiedersprüchliche Informationen liegen zur Typenanangabe des Flugzeugs vor. Während die „Kleine Zeitung“ von einer „Lockheed C-130“ spricht, führt die Luftwaffe für sein „Lufttransportgeschwader 61 Penzing“ eine Maschine des Typs „C-160 D Transall“ als Bestand auf.

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  • Notlandung einer Bundeswehrmaschine in Klagenfurt
  • Portal:Luftfahrt

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August 25, 2005

Notlandung einer Bundeswehrmaschine in Klagenfurt

Notlandung einer Bundeswehrmaschine in Klagenfurt

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Artikelstatus: Fertig 13:26, 25. Aug 2005 (CEST)
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C-130 Hercules

Klagenfurt (Österreich), 25.08.2005 – Am Donnerstagmorgen um 09:05 Uhr musste auf dem Flughafen in Klagenfurt ein Flugzeug der Bundeswehr auf Grund eines Triebwerkschadens notlanden. An Bord der Herkules C 130 Transall befanden sich 35 männliche und fünf weibliche Soldaten der Bundeswehr, niemand wurde verletzt. Das Flugzeug kam vom Fliegerhorst der Bundeswehr im bayerischen Penzing und war auf dem Weg in den Balkan.

Den Piloten der Maschine wurde durch eine Kontrollleuchte im Cockpit ein Defekt angezeigt. Daraufhin beschlossen sie vorsichtshalber, eine Notlandung vorzunehmen. Die Maschine setzte auch sicher auf dem Flughafen Klagenfurt auf. Die ersten Annahmen, es sei ein Triebwerk ausgefallen, konnten nicht bestätigt werden. Jetzt laufen Ermittlungen, ob es sich um einen tatsächlichen Ausfall oder um einen Fehlalarm gehandelt hat.

Falls die Klagenfurter Techniker Unterstützung aus Bayern für die Klärung des Alarms benötigen, haben die bayerischen Spezialisten sofortige Hilfe zugesagt. Die Soldaten werden bei einem längeren Ausfall der Herkules mit einem regulären Passagierflugzeug weiter transportiert.

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June 26, 2005

Thomas Lang gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2005

Thomas Lang gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2005

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München (Deutschland) / Klagenfurt (Österreich), 26.06.2005 – Die Erzählung „Am Seil“ des Münchner Autors Thomas Lang hat den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Iris Radisch, die Vorsitzende der Jury, hat dies bekannt gegeben.

Im Text geht es um eine Beziehung zwischen Vater und Sohn, deren Ende offen bleibt. Die Sprache ist nüchtern und sachlich.

Der Preis ist mit 22.500 Euro dotiert. Die Entscheidung fiel in einer Stichwahl zwischen Thomas Lang und Julia Schoch.

Weiters waren Natalie Balkow, Martina Hefter, Susanne Heinrich, Kristof Magnusson, Sasa Stanisic, Nikolai Vogel und Anne Weber vorab von der Jury ausgewählt worden.

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