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October 20, 2005

Vierter schwerer Hurrikan in US-Saison ist der stärkste aller Zeiten

Vierter schwerer Hurrikan in US-Saison ist der stärkste aller Zeiten

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Artikelstatus: Fertig 14:26, 26. Okt. 2005 (CEST)
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Satellitenbild von „Wilma“ vom 19. Oktober

Washington D.C. (USA), 20.10.2005 – Nach den Hurrikans Katrina, Dennis und Rita steuert nun Hurrikan Wilma auf die US-Küste zu. Er ist stärker als jeder je gemessene Hurrikan der Geschichte und wird am Samstag auf die US-Küste bei Florida treffen.

Auf Kuba wurden 15.000 Menschen evakuiert. Von den Florida Keys sollen bis Freitag 80.000 Menschen evakuiert werden.

Für die Ölfelder im Golf von Mexiko und in New Orleans gibt es laut neuesten Angaben keine Gefahr.

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September 24, 2005

Hurrikan „Rita“ tobt über Texas und Teilen Louisianas

Hurrikan „Rita“ tobt über Texas und Teilen Louisianas

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Artikelstatus: Fertig 20:35, 24. Sep. 2005 (CEST)
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Hurrikan „Rita“ (Radarbild)

Galveston (Vereinigte Staaten), 24.09.2005 – Der Hurrikan „Rita“ traf in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde in der Nähe der texanischen Städte Port Arthur und Beaumont auf die Golfküste der USA. Vereinzelt traf der Sturm mit Windspitzen mit bis zu 335 Kilometern pro Stunde auf die Küste. Der Hurrikan schwächte sich im Laufe des Tages, nachdem er auf Land getroffen war, immer weiter ab und erreicht inzwischen nur noch Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde.

Der Sturm traf um 9.30 Uhr MESZ bei Sabine Pass (Texas) auf das Festland, nahe der Grenze zu Louisiana. Mit dem Sturm kamen sintflutartige Regenfälle im gesamten Gebiet, das der Hurrikan bedeckt. Augenzeugen verglichen das Eintreffen des Sturms mit einer Wasserwand, die über sie hereingebrochen sei. Der Hurrikan, der inzwischen auf die Stufe eins (tropischer Wirbelsturm) herabgestuft worden ist, wird die Küstenregion am Golf von Mexiko noch einige Tage im Griff halten, wie der Wetterdienst mitteilte. Der Direktor des Hurrikan-Zentrums in Miami, Max Mayfield, schätzt die zeitliche Dauer des Sturms auf vier bis fünf Tage. Die Experten erwarten große Schäden, weil der Sturm sich nur langsam vorwärts bewegt und im Grenzgebiet von Texas, Arkansas und Oklahoma einige Tage verweilen wird. Trotz der Abschwächung der Windstärke ist die Gefahr nicht geringer geworden. Nach Ansicht von Experten gehen die größten Gefahren von den Regenfällen aus, die „Rita“ mitbringt. Ein Experte des Wetterdienstes Meteomedia sagte: „Der Wind lässt bald nach, aber die Regenmassen, die dann noch tagelang abregnen, werden verheerende Überschwemmungen anrichten.“

Die größte texanische Stadt Houston wurde nicht wie befürchtet vom Auge des Hurrikan getroffen. Der Sturm veränderte kurz vor seinem Eintreffen an der Küste seine Richtung und traf dann an der Grenze zwischen den beiden Bundesstaaten Texas und Louisiana auf die Küste. Auch Galveston, dessen vollständiger Untergang durch den Sturm prophezeit worden war, blieb vom Schlimmsten verschont.

In Houston, Pasadena und Galveston und mehreren anderen Städten brachen als Folge des Sturms Großfeuer aus, dessen Ursache noch unklar blieb. Mehrere Häuser des historischen Zentrums der Stadt standen in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, weil das Wasser der Löschfahrzeuge durch die heftigen Winde in alle Richtungen geweht wurde.

In weiten Landesteilen fiel der Strom aus. Allein in Texas sollen 55.000 Haushalte vom Stromausfall betroffen sein. Einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben konnten die meisten Menschen jedoch dank der größten Evakuierungsaktion aller Zeiten entrinnen. Der Sturm traf auf fast menschenleere Gebiete. Aus den verheerenden Folgen des Hurrikans „Katrina“ wurden offenbar Konsequenzen gezogen.

Besonders hart getroffen wurde die Stadt Port Arthur (Texas). Ein Augenzeuge berichtete: „Jeder Baum, den man sehen kann, liegt am Boden.“ In der Stadt, die auch ein Zentrum der Erdölproduktion der USA ist, wurden als Vorsichtsmaßnahme zahlreiche Raffinerien geschlossen. Ungefähr 15 Anlagen sollen nicht mehr in Betrieb sein. Nach dem bereits der Hurrikan „Katrina“ die Ölförderung stark getroffen hatte, werden nun weitere Ausfälle befürchtet. Die gesamte Öl- und Gasförderung in der Region ist faktisch ausgefallen.

Durch „Rita“ fallen im Golf von Mexiko nach Schätzungen 1,486 Mio. Barrel Ölproduktion weg. Nach Angaben der zuständigen US-Behörde sind das 99,1 Prozent der Ölförderung. In dieser Region wird etwa ein Viertel der amerikanischen Öl- und Erdgasproduktion erwirtschaftet. 30 Prozent der US-amerikanischen Raffineriekapazitäten produzieren zurzeit nicht. Zehn große Pipelines, die die USA mit Erdöl und Erdgas versorgen, sind ebenfalls stillgelegt. Entsprechend hart wird die US-Wirtschaft durch den Hurrikan getroffen. Nach der Herabstufung des Hurrikans „Rita“ auf die Stufe drei sank jedoch der Preis für Rohöl zunächst um 2,31 US-Dollar auf 64,19 US-Dollar je Barrel (1 Barrel=159 Liter). Einen Tag nach dem Auftreffen des Hurrikans „Katrina“ auf die Golfküste hatte der New Yorker Ölpreis mit 70,85 US-Dollar je Barrel ein Rekordhoch erreicht. Die Preissituation kann sich jedoch wieder ändern, wenn die tatsächlichen durch den Hurrikan „Rita“ angerichteten Schäden genauer beziffert werden können. Über zwanzig Raffinerien liegen auf dem Weg des Hurrikans. Als besonders gefährdet gelten die Raffinerien bei Port Arthur.

Nach ersten Schätzungen der auf die Quantifizierung von Sturmschäden spezialisierten Firma „Eqecat“ ist von Sturmfolgeschäden von neun bis achtzehn Mrd. Dollar auszugehen.

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September 23, 2005

„Rita“ schwächt sich leicht ab

„Rita“ schwächt sich leicht ab – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

„Rita“ schwächt sich leicht ab

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3-Tage-Vorhersage für „Rita“

Miami (USA), 23.09.2005 – Der Hurrikan „Rita“ hat sich laut Meterologen aus dem „Hurricane Centre“ leicht beruhigt und ist in Kategorie vier zurückgestuft worden. Seine Geschwindigkeit beträgt momentan 240 Kilometer pro Stunde, er steuert jedoch weiterhin nord-nordwestlich auf die texanische Küstenregion zu.

Bisher wurden über 1.000.000 Menschen aus den betroffenen Regionen evakuiert, die BASF rief über 1.500 ihrer Mitarbeiter von den Bohrinseln zurück auf das Festland. BASF hat fünf Standorte komplett geschlossen. Die Mitarbeiter wurden nach Angaben des Chemiekonzerns in New Jersey alle anderweitig untergebracht, sei es bei Freunden oder Verwandten in anderen Landesteilen der USA, teilweise sind deutsche Mitarbeiter nach Deutschland zurückgeflogen.

Von Entwarnung sei jedoch nicht zu sprechen, so US-Präsident George W. Bush. Es wird weiterhin erwartet, dass der Hurrikan heute in den späten Abendstunden oder morgen früh auf die Küste treffen wird. Bis dahin wird er sich zwar weiter abschwächen, trotzdem aber ein „extrem gefährlicher“ Hurrikan bleiben.

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Hurrikan „Rita“ lässt erneut Deiche in New Orleans brechen

Hurrikan „Rita“ lässt erneut Deiche in New Orleans brechen

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Artikelstatus: Fertig 23:02, 23. Sep. 2005 (CEST)
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New Orleans (USA), 23.09.2005 – Die durch den Hurrikan Rita schnell ansteigenden Fluten haben inzwischen auch die Stadt New Orleans erreicht und die gerade wieder in Stand gesetzten Deiche der Stadt an mehreren Stellen durchbrochen.

Barry Guidry von der Nationalgarde Georgias berichtete von hauptsächlich drei Dammbrüchen und schnell ansteigenden Wasserständen. Das Wasser steige zurzeit drei Inch pro Minute (1 inch = 2,54 cm). Der neunte Bezirk im Osten der Stadt, der schon durch den Hurrikan „Katrina“ schwer getroffen worden war, wurde erneut überflutet. Auf der zum Deich parallel verlaufenden Kanalstraße steht das Wasser bereits hüfthoch.

Die Befürchtungen weiterer Deichbrüche konzentrieren sich einerseits auf die erwarteten schweren Regenfälle als auch auf die ansteigenden Fluten infolge des Hurrikans. Beide Faktoren könnten zu weiteren massiven Deichbrüchen führen.

Ein Sprecher der FEMA (Federal Emergency Management – Nationale Koordinationsstelle für Katastrophenhilfe der USA) sagte, die Dammbrüche würden hauptsächlich neu reparierte Sektionen betreffen, die nur mit Hilfe von Sand ausgebessert worden waren. Die Bereiche, in denen Steine den Wall zusammenhalten, seien noch funktionstüchtig.

Die Suchaktionen nach Ertrunkenen in diesem Bezirk sind ausgesetzt worden. Die systematische Suche nach Sturmopfern hatte die Zahl der Toten im Bundesstaat Louisiana auf 841 angehoben und beträgt jetzt 1.078 Opfer in der Golfregion insgesamt. Die Stadt New Orleans soll nach Auskunft des Bürgermeisters Ray Nagin inzwischen fast menschenleer sein.

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September 22, 2005

NASA-Kontrollzentrum in Houston wegen Hurrikan „Rita“ geschlossen

NASA-Kontrollzentrum in Houston wegen Hurrikan „Rita“ geschlossen

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Das „Johnson Space Center“ in Houston. Quelle: NASA

Houston (USA), 22.09.2005 – Das NASA-Kontrollzentrum in Houston wurde auf Grund des herannahenden Hurrikans am Mittwoch geschlossen. Von dort wird normalerweise auch die Internationale Raumstation ISS kontrolliert, deren Leitung wurde nun an das Koroljow-Raumfahrtzentrum in Russland übertragen.

Gemäß eines Sprechers der NASA soll eine kleine Notfallgruppe bereitgestellt werden, das Zentrum selber bleibe aber so lange geschlossen, bis der Hurrikan am Wochenende vorbeigezogen sei.

Das Raumfahrtzentrum in Houston ist die Heimstätte der US-amerikanischen Astronauten. Von hier werden auch alle Spaceshuttle-Missionen und die Internationale Raumstation ISS kontrolliert.

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Hurrikan „Rita“ entwickelt sich zur Katastrophe

Filed under: Evakuierung,Hurrikan Rita,Miami,NASA,Themenportal Nordamerika — admin @ 5:00 am

Hurrikan „Rita“ entwickelt sich zur Katastrophe

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Miami (USA), 22.09.2005 – In den frühen Morgenstunden gab das „Hurricane Centre“ der USA bekannt, dass sich der Hurrikan „Rita“ zum drittstärksten Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen entwickelt hat. Mittlerweile ist er in die Kategorie fünf eingestuft worden und zieht momentan mit einer Windgeschwindigkeit von 260 Kilometern pro Stunde über den Golf von Mexiko direkt auf die Küstenregion zu. Vorsorglich wurden über 100.000 Menschen aus den bereits von Hurrikan „Katrina“ Anfang September zerstörten Regionen evakuiert. Es besteht die begründete Sorge, dass die aufgeweichten und notdürftig reparierten Dämme in New Orleans nicht halten. Die NASA-Bodenstation in Houston traf ebenfalls entsprechende Vorkehrungen und schloss die Basis.

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September 21, 2005

Tropensturm Rita hat sich zum Hurrikan gewandelt

Tropensturm Rita hat sich zum Hurrikan gewandelt

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Artikelstatus: Fertig 14:43, 21. Sep. 2005 (CEST)
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Washington D.C. (USA), 21.09.2005 – Der Tropensturm Rita hat sich in den letzten Stunden wie erwartet zu einem Hurrikan entwickelt. Bereits gestern hatte Rita Kurs auf Texas genommen und in den Südstaaten der USA Furcht vor einer neuen Naturkatastrophe wie in New Orleans ausgelöst, jetzt hat er die Hurrikan-Stärke zwei erreicht.

Das „National Hurricane Centre“ der USA geht davon aus, dass er Kategorie fünf erreichen wird. Momentan befindet er sich noch mit einer Geschwindigkeit von 210 Kilometer pro Stunde über dem Atlantik in der Nähe der Küstenregion von den Bahamas, Süd-Florida und Kuba. Es ist bereits der siebzehnte benannte Hurrican in diesem Jahr.

Der Gouverneur Rick Perry aus Texas rief vor einigen Stunden den Notstand aus. Erstmals in der Geschichte der Küstenstadt Galveston ordneten die Behörden die Zwangsevakuierung von fast 60.000 Bewohnern an. Zuvor hatten schon Tausende die Stadt freiwillig verlassen. Der Bürgermeister von New Orleans forderte alle Bewohner seiner Stadt, welche in dieser Woche bereits in ihre Häuser zurückkehrten, zu sofortigem Rückzug auf. Kämen sie dem nicht nach, so „schütze sie Gott“.

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„Rita“ ist jetzt ein Hurrikan der Kategorie fünf

„Rita“ ist jetzt ein Hurrikan der Kategorie fünf

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Artikelstatus: Fertig 10:02, 22. Sep. 2005 (CEST)
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Miami (USA), 21.09.2005 – Der Hurrikan „Rita“ wurde von Meteorologen in die höchste Sturmkategorie eingestuft. „Rita“ ist nun ein Hurrikan der Kategorie fünf und erreicht derzeit Windgeschwindigkeiten von über 250 Kilometer pro Stunde. Das Sturmzentrum wird voraussichtlich am Samstagmorgen Ortszeit die Küste von Texas erreichen.

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Bush ruft zur Flucht vor Hurrikan Rita auf

Bush ruft zur Flucht vor Hurrikan Rita auf

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Artikelstatus: Fertig 22:49, 21. Sep. 2005 (CEST)
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Washington D.C. / Houston (Vereinigte Staaten), 21.09.2005 – US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch in einer Rede an die Bewohner der durch Hurrikan “Rita” gefährdeten Gebiete appelliert, zu flüchten. Etwaige Zwangsevakuierungen müssten befolgt werden, sagte Bush.

Die Hoffnung, dass “Rita” nicht zu einem hochgefährlichen Sturm heranwachse, bestehe zwar, doch, so Bush, “wir müssen auf das Schlimmste gefasst sein”. Zwangsevakuierungen wurden für die Städte Galveston und New Orleans angeordnet. In der von Hurrikan “Katrina” schwer zerstörten Jazz-Metropole stehen derzeit rund 500 Busse bereit, um Flüchtlinge aus der Stadt zu bringen. Jene Einwohner der Millionenstadt Houston, die in tiefer gelegenen Gebieten oder in Wohnwagen leben, wurden ebenfalls aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Experten rechnen für den Fall, dass der Hurrikan die Südküste erreicht, mit einer Flutwelle von sechs Metern Höhe.

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Hurrikan Rita erreicht Stufe vier

Hurrikan Rita erreicht Stufe vier – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Hurrikan Rita erreicht Stufe vier

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Hurrikan Rita im Golf von Mexiko, 21.09.2005 01:15 UTC

New Orleans (Vereinigte Staaten), 21.09.2005 – Der Hurrikan „Rita“ hat früher als vermutet die Stärke vier auf der fünfstufigen Hurrikanskala erreicht. Damit hat der Sturm die Kraft des Hurrikans „Katrina“. „Rita“ soll am Wochenende auf Texas treffen, könnte aber auch nach Norden abdrehen und New Orleans heimsuchen.

Rund einer Million Bewohner der Stadt Houston wurde von Bürgermeister Bill White nahegelegt, die Stadt zu verlassen. Der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin, rief alle, die sich in der Stadt befinden, auf, sich auf eine neuerliche Evakuierung vorzubereiten. Experten befürchten, dass das Deichsystem von New Orleans, das dem Hurrikan „Katrina“ nicht standhielt, bei den erwarteten heftigen Regenfällen wieder Schaden nimmt und eine erneute Überschwemmung der Stadt bevorsteht.

Die britischen Öl-Konzerne BP und Shell haben große Teile ihres Personals von den Förderanlagen im Golf von Mexiko in Sicherheit gebracht, rund 750 Mitarbeiter wurden von BP, 545 von Shell evakuiert.

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  • Tropensturm Rita hat sich zum Hurrikan gewandelt (21.09.2005)

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