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March 5, 2005

Busunfall in Hannover: 31 Menschen verletzt

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Hannover

Hannover (Deutschland), 05.03.2005 – Bei einem Unfall eines Busses der hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra am gestrigen Freitag gab es 18 Verletzte. Gegen 13:50 Uhr fuhr der Bus der Linie 121 in Richtung Haltenhoffstraße auf dem Niedersachsenring im Stadtteil Vahrenwald gegen einen Baum und wurde dabei stark beschädigt. Da wahrscheinlich ein Defekt der Bremsen die Unfallursache war, kündigte die Üstra Untersuchungen des Vorfalls an. Etwa die Hälfte der Insassen waren Schulkinder, jedoch wurden nur zwei Menschen ernsthaft verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Passagier erlitt einen Wadenbeinbruch, ein anderer einen Nasenbeinbruch. Auch der 44-jährige Fahrer des Busses musste wegen eines schweren Schocks ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Großaufgebot der Rettungskräfte konnte alle Passagiere behandeln. Es wurde sogar ein Rettungshubschrauber gerufen, um einen Vierjährigen in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) zu bringen. Da die Unfallstelle in der Nähe einer der Hauptverkehrsadern Hannovers, der Vahrenwalder Straße, liegt und viele Rettungswagen und Polizeifahrzeuge zur Unfallstelle kamen, gab es stadteinwärts lange Rückstaus.

Da einige Ohrenzeugen kurz vor dem Aufprall ungewöhnliche Geräusche aus dem Wageninneren gehört haben wollen, kündigte die Üstra an, alle Fahrzeuge dieses Typs zu überprüfen, falls ein technischer Defekt die Unfallursache war. Die Üstra hat etwa 100 Busse dieses Typs in Hannover in Betrieb.

Zu Anfang war nur von 18 Verletzten die Rede. Es meldeten sich über das Wochenende aber noch viele Verletzte bei der Polizei, die nach dem Unfall nach Hause gegangen waren und erst später ins Krankenhaus gingen, um sich behandeln zu lassen. Insgesamt waren es demnach 31 verletzte Personen.

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Quellen

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February 14, 2005

Verkehrsunfall zweier Stadtbahnen in Hannover

Verkehrsunfall zweier Stadtbahnen in Hannover

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Hannover

Hannover (Deutschland), 14.02.2005 – Am frühen Morgen kam es zwischen den Haltestellen Clausewitzstraße und Kantplatz zu einem frontalen Zusammenstoß zweier Stadtbahnen der Linie 4 in Richtung Roderbruch und der Linie 11 in Richtung Zoo über CCH.

Vermutlich wurde der Zug der Linie 4 fälschlicherweise auf das Gleis geleitet, da er sich nicht auf dem vorgesehenen Gleisabschnitt befand. Wegen eines aus den Gleisen gesprungenen Arbeitsfahrzeugs war heute Morgen ab etwa 03:30 Uhr der Stadtbahntunnel zwischen Aegi und Marienstraße blockiert. Daraufhin mussten diverse Linien die Strecke eingleisig nutzen. Beim Verlassen des Stadtbahntunnels hätte der Zug jedoch wieder auf das seine Fahrtrichtung richtige Gleis geleitet werden sollen.

Der genaue Unfallhergang ist zurzeit noch unklar, menschliches Versagen scheint nach ersten Hinweisen jedoch wahrscheinlich. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 5,5 Millionen Euro geschätzt.

Nach Angaben der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG wurden insgesamt acht Personen verletzt, davon zwei schwer. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe sogar von zwölf verletzten Personen. Der Fahrer der in Richtung Roderbruch fahrenden Bahn konnte aufgrund seiner schweren Verletzungen noch nicht zum Unfallgeschehen befragt werden. Der Fahrer des anderen Zuges konnte sich kurz vor dem Aufprall aus der Fahrerkabine in Sicherheit bringen. Er steht jedoch noch unter Schock.

Die Strecke konnte in den frühen Nachmittagstunden wieder für den Schienenverkehr freigegeben werden. Der nach dem Unfall eingerichtete Bus-Ersatzverkehr, der die Unfallstelle überbrückt hatte, wurde eingestellt. Jedoch musste aufgrund der zentralen Lage des Unfallorts in den Morgenstunden mit erheblichen Verspätungen gerechnet werden.

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