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November 4, 2011

UNESCO veröffentlicht Richtlinien für freie Lehrmaterialien an Hochschulen

UNESCO veröffentlicht Richtlinien für freie Lehrmaterialien an Hochschulen

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Veröffentlicht: 17:36, 4. Nov. 2011 (CET)
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Vancouver (Kanada), 04.11.2011 – Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und der Commonwealth of Learning haben am Dienstag einen Leitfaden für den Einsatz freier Lehrmaterialien an Hochschulen und Universitäten veröffentlicht. Die Autoren begründen diese Empfehlung damit, dass in den Jahren bis 2025 die Zahl der Studierenden um mehr als 50 Prozent auf 260 Millionen ansteigen werde, doch die Bildungsetats nur unzureichend angepasst würden.

Offene Lizenzen würden einen strukturierten Rechtsrahmen bieten, um Rechte der Autoren trotz der allgemeinen Digitalisierbarkeit und Kopierbarkeit der Inhalte zu schützen. Das transformative Bildungspotential freier Lehrmaterialien ließe sich aber nur erschließen, wenn auf die Qualität und Offenheit der Inhalte und die systematische Einbeziehung der Lehrenden und Lernenden hinreichend Wert gelegt würde.

Der Leitfaden weist darauf hin, dass Regierungen häufig in der Lage seien einzufordern, dass mit öffentlichen Mitteln geschaffene Lehrmittel unter eine gemeinfreie oder Creative Commons Lizenz gestellt werden, damit diese weiterverbreitet werden können. Den Regierungen wird nahegelegt, Rahmenbedingungen in Forschung und Lehre zu schaffen, unter denen vermehrt freie Lehrmittel in hoher Qualität erstellt werden und dauerhaft frei verfügbar bleiben. Lehreinrichtungen wiederum sollten die Integration freier Lehrmaterialien fördern, sich selbst an deren Erstellung beteiligen und den Zugang von Studenten und Hochschullehrern zu solchen freien Lehrmaterialien ermöglichen. Auch die Mitwirkung von Studenten wird im Rahmen der Initiative ist angedacht. Sie sollen selbsterstellte Lehrmaterialien unter freien Lizenzen veröffentlichen und unter Ausnutzung sozialer Netzwerke an der Qualitätssicherung und -verbesserung freier Lehrmittel mitwirken.

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February 26, 2010

Nach 54 Jahren erstmals wieder Olympia-Gold im Riesenslalom

Nach 54 Jahren erstmals wieder Olympia-Gold im Riesenslalom

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Veröffentlicht: 17:30, 26. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver (Kanada), 26.02.2010 – Völlig überraschend konnte die 20-Jährige Viktoria Rebensburg aus Kreuth im zweiten Durchgang des wegen Nebels auf zwei Tage verteilten Riesenslaloms der Damen in Whistler/Creekside gewinnen. Rebensburg, die noch nie ein Ski-Weltcup-Rennen gewonnen hatte, sicherte dadurch die erste Goldmedaille in dieser Disziplin für die deutsche Mannschaft nach Ossi Reichert, die 1956 in Cortina d′Ampezzo siegreich war. Rebensburg gewann die zweite Goldmedaille für den Deutschen Ski-Verband in den alpinen Skiwettbewerben bei den Olympischen Spielen von Vancouver. Nach den beiden Durchgängen auf „Franz′s Run“, wie die Piste heißt, hatte Rebensburg vier Hundertstel Vorsprung auf Tina Maze aus Slowenien. Bronze ging an die Österreicherin Elisabeth Görgl. Diese hatte vor dem zweiten Durchgang noch geführt.

Die eigentlich mitfavorisierten Läuferinnen Kathrin Hölzl und Maria Riesch belegten die Plätze 6 und 10. Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn, der ebenfalls große Chancen auf den Sieg eingeräumt worden waren, schied im ersten Durchgang aus. Vonn war mit Bestzeit nur kurz vor dem Ziel gestürzt und hatte sich beim Rutsch in einen Fangzaun einen kleinen Finger gebrochen. Ihre Teamkollegin und zweimalige Silbermedaillengewinnerin Julia Mancuso war die Leidtragende, weil sie ihren Lauf abbrechen musste, da die Piste in ihrem unteren Teil noch nicht wieder frei war. Als Mancuso später neustarten durfte, hatten sich die Bedingungen verschlechtert, sodass ihr Rückstand von rund 1,3 Sekunden ihr keine Chancen mehr auf einen Medaillenrang ließen.

Nebel hatte die Organisatoren am Mittwoch, dem 24. Februar gezwungen, den zweiten Durchgang des Wettkampfes zu vertagen. Der Start war am Nachmittag mehrmals verschoben worden, musste dann jedoch wegen schlechter Sicht abgesagt werden. Zur Halbzeit des Wettbewerbes belegte Rebensburg mit einem Rückstand 0,35 Sekunden Platz Platz sechs, direkt gefolgt von Riesch mit einem Rückständ von 0,48 Sekunden) und Kathrin Hölzl lag mit einem Rückstand von 0,69 Sekunden auf dem zehnten Platz.

Viktoria Rebensburg kommentierte in der Pressekonferenz ihren Sieg mit den Worten: „It′s crazy.“ Rebensburg ist nach Heidi Biebl, die 1960 in Squaw Valley die Abfahrt gewann, die zweitjüngste deutsche Skirennläuferin, die auf dem olympischen Siegertreppchen ganz oben steht.

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Deutschland Deutschland Viktoria Rebensburg 2:27,11
2 Slowenien Slowenien Tina Maze 2:27,15
3 Österreich Österreich Elisabeth Görgl 2:27,25
4 Schweiz Schweiz Fabienne Suter 2:27,52
5 Österreich Österreich Kathrin Zettel 2:27,53
6 Deutschland Deutschland Kathrin Hölzl 2:27,58
7 Österreich Österreich Eva-Maria Brem 2:27,62
8 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Julia Mancuso 2:27,66
9 Frankreich Frankreich Taina Barioz 2:27,79
10 Deutschland Deutschland Maria Riesch 2:27,97
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Olympische Winterspiele 2010/Ski Alpin“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Olympische Winterspiele

Quellen

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February 22, 2010

Vancouver: Zweite Goldmedaille für Magdalena Neuner

Vancouver: Zweite Goldmedaille für Magdalena Neuner

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Veröffentlicht: 21:21, 22. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver (Kanada), 22.02.2010 – Beim 12,5-Kilometer-Massenstart-Rennen hat die deutsche Biathletin Magdalena Neuner ihre zweite Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Vancouver gewonnen. Neuners Teamkameradin Simone Hauswald wurde Dritte. Unter die ersten zehn lief noch Andrea Henke, die vierte Deutsche Kati Wilhelm landete mit fünf Fehlschüssen abgeschlagen auf Platz 26. Der Wettkampf bescherte der ARD eine hohe Zuschauerquote: 9,75 Millionen Zuschauer verfolgten die Übertragung, das entspricht einem Martkanteil von 31,5 Prozent.

Dabei hatte es im ersten Schießen noch nicht so gut ausgesehen, als sie sich einen Fehlschuss erlaubt und nach einer Strafrunde 21 Sekunden Rückstand hatte. Beim zweiten Schießen blieb Neuner fehlerlos und sie hatte einige Sekunden gut gemacht. Nach einem weiteren Fehlschuss beim dritten Durchgang war ihr Rückstand auf fast ein halbe Minute angewachsen. Doch Magdalena Neuner konterte mit einem enormen Lauftempo und hatte so stark auf die führenden Russinnen Olga Medwedzewa und Olga Saizewa sowie die Slowenin Teja Gregorin aufgeholt, dass diese beim Stehendschießen Nerven zeigten. Die Slowenin schoss einmal daneben und musste eine Strafrunde laufen. Die beiden Russinnen blieben zwar fehlerfrei, brauchten aber beim Schließen wesentlich länger als Neuner, die mit nur 7,3 Sekunden Rückstand auf Saizewa in die letzte Runde ging. Schon nach kurzer Zeit hatte Neuner die Russin eingeholt, überholt und war nicht mehr aufzuhalten. Simone Hauswald hatte ebenfalls noch Reserven und konnte aufholen, letztlich jedoch nicht an Saitsewa vorbeigehen und musste sich mit Bronze zufrieden geben.

Neuner hat unterdessen ihren Verzicht auf einen Start in der Biathlonstaffel erklärt. „Ich habe den Mädels gesagt, dass ich auf meinen Startplatz verzichten werde, weil ich meine Medaillen schon gewonnen habe“, erklärte sie in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Staffel findet am Dienstag, dem 23. Februar um 20:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit statt. Neuner begründete ihren Entschluss auch damit, dass die letzten Tage sehr stressig gewesen seien. „Ich kann noch gar nicht richtig begreifen, was ich hier erreicht habe. Ich kann die Siege nicht genießen.“ Außerdem kritisierte sie die Organisatoren, dass sie als Olympiasiegerin wie ein Schaf behandelt würde, das zur Schlachtbank geführt wird. Bobfahrer André Lange, selbst frischgebackener Goldmedaillengewinner gab Neuner recht: „Wenn man Olympiasieger ist, wird man nicht mehr als Mensch behandelt“.

Platz Land Sportlerin Zeit (min) Fehler
1 Deutschland Deutschland Magdalena Neuner 35:19,6 1+0+1+0
2 Russland Russland Olga Saizewa 35:25,1 (+5,5) 0+0+1+0
3 Deutschland Deutschland Simone Hauswald 35.26,9 (+7,3) 0+0+2+0
4 Russland Russland Olga Medwedzewa 35:40,8 (+21,2) 0+0+0+0
5 Slowenien Slowenien Teja Gregorin 35:49,0 (+29,4) 0+0+0+1
6 Weissrussland Weißrussland Darja Domratschawa 35:53,2 (+33,6) 0+0+1+0
7 Frankreich Frankreich Sandrine Bailly 36:02,0 (+42,4) 0+0+2+0
8 Slowakei Slowakei Anastasiya Kuzmina 36:02,9 (+43,3) 1+1+1+0
9 Deutschland Deutschland Andrea Henkel 36:13,5 (+53,9) 1+0+0+0
10 Schweden Schweden Helena Jonsson 36:15,9 (+56,3) 1+1+0+0
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Olympische Winterspiele 2010/Biathlon“.

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February 15, 2010

Vancouver: Eröffnung der Olympischen Spiele durch Unglücksfall überschattet

Vancouver: Eröffnung der Olympischen Spiele durch Unglücksfall überschattet

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Veröffentlicht: 21:44, 15. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver (Kanada), 15.02.2010 – Der Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili beim Training der Rennrodler hat die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Vancouver überschattet. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komittees, der Belgier Jacques Rogge, erinnerte bei seiner Rede in dunklem Anzug mit schwarzer Krawatte während der Eröffnungsfeier an den Sportler und kondolierte den Hinterbliebenen. Kumaritaschwili war der vierte Sportler, der im Zusammenhang mit Olympischen Winterspielen den Tod fand. Untersuchungen ergaben, dass der Sportler die sechzehnte Kurve der sehr schnellen Rennstrecke vermutlich zu spät angefahren und deswegen die Kontrolle über seinen Schlitten verloren hatte.

Nelly Furtado und Bryan Adams

Nach dem Einmarsch der Nationen, bei dem André Lange für Deutschland, Andreas und Wolfgang Linger für Österreich sowie Stéphane Lambiel für die Schweiz die Fahnträger waren, folgte ein gemeinsamer Auftritt von Bryan Adams und Nelly Furtado. Nach dem Showteil, der Motive der indianischen Vergangenheit Kanadas unterstrich sowie einer weiteren Musikeinlage durch Sarah McLachlan und einer Schweigeminute für Kumaritaschwili, erklärte die kanadische Generalgouverneurin Michaëlle Jean die Spiele für eröffnet.

In der linken unteren Bildecke ist der Schacht zu sehen, der sich nicht öffnete.

Anschließend sang k.d. Lang Leonard Cohens Titel Hallelujah, bevor Bobby Orr, Donald Sutherland, Jacques Villeneuve, Barbara Ann Scott, Anne Murray, Roméo Dallaire, Julie Payette und die Mutter des an Krebs verstorbenen Marathonläufers Terry Fox die Olymppische Flagge in das BC Place Stadium trugen. Nach dem Hissen der Fahne erfolgte die Entzündung des Olympischen Feuers, was gemeinsam von Catriona LeMay Doan, Steve Nash, Nancy Greene und Wayne Gretzky vorgenommen werden sollte. Allerdings ging dies nicht glatt von sich, da eine der sich im Boden befindlichen Schachtöffnungen klemmte. Die Ursache war ein Computerfehler, so dass die frühere Eisschnellläuferin LeMay Doan schließlich zusehen musste, als Nash, Green und Gretzky das Feuer entzündeten.

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February 13, 2010

Vancouver: Georgischer Rodler Nodar Kumaritaschwili im olympischen Eiskanal ums Leben gekommen

Vancouver: Georgischer Rodler Nodar Kumaritaschwili im olympischen Eiskanal ums Leben gekommen

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Veröffentlicht: 20:08, 13. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver / Whistler (British Columbia) (Kanada), 13.02.2010 – Nur wenige Stunden vor dem Beginn der olympischen Winterspiele in Vancouver (Kanada), kam es zu einem tragischen Sportunfall im olympischen Eiskanal bei Whistler. Der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili wurde während seines Trainings mit einer Geschwindigkeit von über 140 Kilometern pro Stunde aus der letzten Kurve getragen. Er prallte anschließend gegen einen ungeschützten Stahlträger. Rettungskräfte versuchten vergeblich den Sportler wiederzubeleben. Es ist das erste Mal, dass ein Sportler während der olympischen Spiele stirbt.

Der Rodel-Weltverband FIL gab unterdessen bekannt, dass der Eiskanal, in dem sich der tödliche Unfall ereignete, keinerlei Mängel aufwies. Trotzdem wurden die Wände in Kurve 16 erhöht und das Eisprofil geändert. Inzwischen ist die Bahn wieder freigegeben.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Olympische Winterspiele

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January 7, 2007

Vancouver: Kuppel des Stadions beschädigt

Vancouver: Kuppel des Stadions beschädigt

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Artikelstatus: Fertig 23:39, 7. Jan. 2007 (CET)
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BC-Place-Stadion, Vancouver, 2003

Vancouver (Kanada), 07.01.2007 – Das aufblasbare Dach des „British-Columbia-Place“-Stadions in Vancouver, British Columbia, wurde am Freitag mit einem „kontrollierten Ablassen der Luft“ absichtlich zum Einsturz gebracht, nachdem ein Teil der Kuppel aufgerissen worden war. Als der Einriss auf einer Länge von sieben Metern vom Wind erfasst wurde, fing er an, laute Geräusche zu machen, die ein Stadionarbeiter so beschrieb, als wenn „Elefanten durch dein Wohnzimmer rennen“. Der Veranstaltungsort wurde evakuiert, und es wurde von niemandem berichtet, der verletzt wurde. Windige Wetterbedingungen werden für den Schaden verantwortlich gemacht. Sprecher haben noch nicht angedeutet, wann die Dachreparaturarbeiten beendet werden und die Einrichtung wiedereröffnet werden kann.

Das BC-Place-Stadion wurde im Juni 1983 eröffnet und soll einer der Hauptveranstaltungsorte für die Olympischen Winterspiele im Jahre 2010 werden. Die Instandhaltung des Daches kostet 300.000 Dollar pro Jahr.

Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 06.01.2007

Quelle der Übersetzung

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July 13, 2006

First Nations in Kanada wählen National Chief

First Nations in Kanada wählen National Chief

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Artikelstatus: Fertig 16:16, 13. Jul. 2006 (CEST)
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Vancouver (Kanada), 13.07.2006 – In Vancouver hat die Versammlung der First Nations Phil Fontaine für eine weitere Amtszeit zum „National Chief“ gewählt. Der National Chief ist der Anführer der First Nations, der indianischen Bevölkerung Kanadas. Er wird alle drei Jahre gewählt. Die Versammlung hat für die indianische Bevölkerung neben ihrer politischen auch eine starke kulturelle Bedeutung.

Fontaine von der „Sagkeeng First Nation“ in Manitoba setzte sich mit 373 Stimmen gegen Bill Wilson von der „Cape Mudge First Nation“ in Britisch-Kolumbien durch, der 117 Stimmen erhielt.

Fontaine war bereits von 1997 bis 2000 und in den letzten drei Jahren National Chief. Er war 2005 am Abkommen von Kelowna beteiligt, in dem Paul Martin kurz vor seiner Abwahl als Premierminister Kanadas den First Nations und anderen Ureinwohnern Kanadas finanzielle Unterstützung in einer Höhe von fünf Milliarden kanadischen Dollar innerhalb der nächsten fünf Jahre versprach. Von der neuen konservativen Regierung unter Stephen Harper wurde das Abkommen jedoch faktisch fallen gelassen.

Zu Fontaines weiteren Verdiensten gehört das Aushandeln einer Entschädigungszahlung in Höhe von zwei Milliarden Dollar für den Missbrauch von Kindern in kirchlichen Internaten, in die indianische Kinder zwischen 1870 und 1970 zwangsweise verbracht wurden.

Sein Konkurrent Wilson, ein früherer stellvertretender Chief der Versammlung, sah das Scheitern des Abkommens von Kelowna als Anzeichen, dass ein Wechsel an der Spitze der First Nations notwendig sei, um die Beziehungen zur neuen Regierung in Ottawa zu verbessern.

Quellen

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February 23, 2006

Bürgermeister von Vancouver übernimmt Olympiafahne

Bürgermeister von Vancouver übernimmt Olympiafahne

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Artikelstatus: Fertig 22:31, 23. Feb. 2006 (CET)
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Turin (Italien) / Vancouver (Kanada), 23.02.2006 – Am kommenden Sonntag findet die Abschlussfeier der XX. Olympischen Winterspiele im Stadio Olimpico von Turin statt. Ausrichter der XXI. Olympischen Winterspiele ist die kanadische Stadt Vancouver.

Stellvertretend für seine Stadt übernimmt der Bürgermeister von Vancouver, Sam Sullivan, die Fahne: Der 46-jährige Sullivan ist querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Er hatte mit 19 Jahren einen schweren Skiunfall mit Genickbruch erlitten. Sein Amt als Bürgermeister trat er erst im Dezember 2005 an.

Sullivan hat die Übernahme der Fahne im Vorfeld der Abschlussfeier in Vancouver geübt. An seinem Rollstuhl wurde extra eine Halterung für die Fahne angebaut. Die Entsendung nach Turin kommentierte Sullivan mit Humor: „Es ist paradox, dass sie den schlechtesten Skifahrer von Vancouver nach Turin geschickt haben, um die Fahne abzuholen.“

Die Fahne übernimmt Sullivan nicht direkt vom Turiner Bürgermeister Sergio Chiamparino. Chiamparino übergibt die Fahne erst an den Präsidenten des IOC, Jacques Rogge. Dieser wiederum reicht sie an Sullivan weiter.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Olympische Winterspiele

Quellen

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August 18, 2005

Universal Music und Lions Gate entscheiden sich für Sonys Blu-ray Disc

Universal Music und Lions Gate entscheiden sich für Sonys Blu-ray Disc

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New York (Vereinigte Staaten) / Vancouver (Kanada), 18.08.2005 – Gestern gab Universal Music bekannt, der „Blu-ray Disc Association“ beigetreten zu sein. Wenig später gab auch Lions Gate Films seine Unterstützung für den Blu-ray Disc-Standard bekannt.

Damit sind zwei weitere große Konzerne auf der Seite der „Blu-ray Disc“, nachdem schon 20th Century Fox, Walt Disney und Electronic Arts dem „Blu-ray Disc“-Konsortium um Sony ihre Unterstützung zusagten.

Die Speicherkapazität des Datenträgers liegt mit 50 Gigabyte ungefähr zehnmal so hoch wie die einer herkömmlichen DVD oder 70 mal höher als die Kapazität einer Compact Disk. Auf die “HD-DVD” passen 30 Gigabyte.

„Blu-ray Disc“ und „HD-DVD“ sind zwei Standards, die für DVDs der nächsten Generation genutzt werden sollen. Die beiden Konsortien, die die Standards entwickelt haben, streiten sich seit Jahren, welcher der Nachfolge-Standard der althergebrachten DVD werden soll.

Da sie sich aber bis jetzt nicht einigen konnten, wird es wohl wieder darauf hinauslaufen, dass beide Formate auf den Markt kommen werden, wie es schon bei DVD+ und DVD-RW der Fall war.

Quellen

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May 9, 2005

Der Mitbegründer von Greenpeace ist tot

Der Mitbegründer von Greenpeace ist tot

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Toronto (Kanada), 09.05.2005 – Robert Hunter, weltweit bekannt unter dem Namen Bob Hunter, ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Hunter war einer der Mitbegründer der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Geboren wurde er in St. Boniface, er ist aufgewachsen in Winnipeg. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Journalist, privat beteiligte er sich damals an zahlreichen Friedensaktionen. Er war am 15. September 1971 maßgeblich beteiligt, als in Vancouver / Kanada Greenpeace als Nachfolgeorganisation des „Don’t Make A Wave Committee“ gegründet wurde. Es war eine Protestaktion anlässlich einiger Atomtests der USA in Alaska. Der Kanadier war damals engagierter Kolumnist der Zeitung „Vancouver Sun“ und hatte sich einer kleinen Gruppe von Naturschützern angeschlossen. Bereits zwei Jahre später wurde Hunter zum ersten Vorsitzenden der jungen Organisation gewählt. Er beteiligte sich auch danach an aufsehenerregenden Aktionen gegen den Wal- und Robbenfang, ebenso kämpfte er gegen die Verschmutzung der Weltmeere durch Giftmüll.

Unter seiner Leitung wurde Greenpeace schnell zu einer Bewegung, die international großes Ansehen genoß. Im Jahr 1981 zog sich Hunter aus der aktiven Beteiligung zurück und schrieb Bücher über Greenpeace und sein Wirken. 2000 wurde der kanadische Umweltaktivist vom „Time Magazine“ zu einem der zehn größten Umweltschützer des 20. Jahrhunderts gekürt. Mittlerweile war Hunter in die Politik eingetreten und ließ sich 2001 für die „Ontario Liberal Party“ als Kandidat aufstellen. Nebenbei arbeitete Hunter in Toronto als Journalist. Er litt in den letzten Jahren an Krebs und starb am 2. Mai an seinem Wohnort. Der Kanadier wurde nach seinem Tod von Greenpeace als „Erfinder“ der Hilfsorganisation gewürdigt.

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  • 25 Jahre Greenpeace (18.10.2005)
  • Themenportal Verstorbene Persönlichkeiten

Hintergründe

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