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March 1, 2010

Petition fordert Wechsel auf 1080i-HD-Fernsehnorm bei ARD und ZDF

Petition fordert Wechsel auf 1080i-HD-Fernsehnorm bei ARD und ZDF

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Veröffentlicht: 16:55, 1. Mär. 2010 (CET)
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Deutschland, 01.03.2010 – Die deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF starteten zu den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver ihre HDTV-Regelausstrahlungen und bereits in der ersten Ausstrahlungswoche formierte sich im Hifi-Forum eine Online-Petition unter dem Namen „1080i bei ARD+ZDF jetzt!“, die einen Wechsel der HD-Fernsehnorm weg von der eingesetzten, geringer aufgelösten 720p50 (1280*720 bei 50 Vollbildern) zur höher aufgelösenden Variante 1080i50 (1920*1080 bei 50 Halbbildern oder 25 Vollbildern).

Eine der zentralen Forderungen lautet: „Wir wollen kein 720p. Wir wollen FullHD in 1080i oder p! Der überwiegende Teil der weltweiten HDTV-Produktionen erfolgt in 1080i, die meisten HD-Programme senden 1080i und die meisten Receiver sind auf 1080i-Ausgabe eingestellt – da ist eine TV-Ausstrahlung in 720p absolut kontraproduktiv für eine perfekte Bilddarstellung.“

In der Petition wird auf eine Entscheidung der „niederländischen Nachbarn“ verwiesen und damit wird auf die Entscheidung des Fernsehsenders NPO Bezug genommen, der nach heftigen Zuschauerreaktionen über die Bildqualität bei der Übertragung der Fußball-Europameisterschaft 2008 den Sendemodus von 720p auf 1080i änderte.

In der HDTV-Norm sind mehrere Modi spezifiziert, zwischen denen sich der Sender entscheiden können. Die Sender ARD und ZDF entschieden sich entsprechend einer Empfehlung der European Broadcasters Union (EBU) aus dem Jahr 2002 für den 720p50-Modus und begründeten diesen Schritt auch mit der höheren Bildfrequenz von 50 Vollbildern, auch bei reduzierter Auflösung. Diese Entscheidung wurde auch mit Sportübertragungen begründet, die vom Vollbildverfahren und der höheren Bildfrequenz profitieren können. Allerdings wurde dieses Kriterium weder bei den Olympischen Spielen, noch bei vorherigen öffentlichen Testausstrahlungen berücksichtigt. Sowohl Olympia als auch die Leichtatlethik-Weltmeisterschaft in Berlin, die das ZDF als verantwortlicher Sender produzierte, wurde in 1080i aufgenommen. Dieser verspielte Vorteil des 720p-Modus wird ebenfalls in der Petition angesprochen, denn bei jeder Konvertierung zwischen den Modi wird das Signal verändert und kann sich verschlechtern. Für die Signalkette der Olympischen Winterspiele bedeutete es, dass vor Ort 1080i60 aufgenommen wurde, das Signal für ARD und ZDF auf 720p50 konvertiert werden muss und beim Zuschauer letztendlich dann an die Auflösung des Fernsehers angepasst werden muss. Beim Einsatz der 1080i50-Norm bliebe die Auflösung (1080i) erhalten und es bliebe nur die Wandlung der Bildfrequenz von den in Kanada verwendeten 60 Hertz auf die europäische Frequenz von 50 Hertz.

Bereits nach einer Woche Petitionslaufzeit haben bereits über 6000, teils anonyme, Personen unterzeichnet.

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February 26, 2010

Nach 54 Jahren erstmals wieder Olympia-Gold im Riesenslalom

Nach 54 Jahren erstmals wieder Olympia-Gold im Riesenslalom

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Veröffentlicht: 17:30, 26. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver (Kanada), 26.02.2010 – Völlig überraschend konnte die 20-Jährige Viktoria Rebensburg aus Kreuth im zweiten Durchgang des wegen Nebels auf zwei Tage verteilten Riesenslaloms der Damen in Whistler/Creekside gewinnen. Rebensburg, die noch nie ein Ski-Weltcup-Rennen gewonnen hatte, sicherte dadurch die erste Goldmedaille in dieser Disziplin für die deutsche Mannschaft nach Ossi Reichert, die 1956 in Cortina d′Ampezzo siegreich war. Rebensburg gewann die zweite Goldmedaille für den Deutschen Ski-Verband in den alpinen Skiwettbewerben bei den Olympischen Spielen von Vancouver. Nach den beiden Durchgängen auf „Franz′s Run“, wie die Piste heißt, hatte Rebensburg vier Hundertstel Vorsprung auf Tina Maze aus Slowenien. Bronze ging an die Österreicherin Elisabeth Görgl. Diese hatte vor dem zweiten Durchgang noch geführt.

Die eigentlich mitfavorisierten Läuferinnen Kathrin Hölzl und Maria Riesch belegten die Plätze 6 und 10. Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn, der ebenfalls große Chancen auf den Sieg eingeräumt worden waren, schied im ersten Durchgang aus. Vonn war mit Bestzeit nur kurz vor dem Ziel gestürzt und hatte sich beim Rutsch in einen Fangzaun einen kleinen Finger gebrochen. Ihre Teamkollegin und zweimalige Silbermedaillengewinnerin Julia Mancuso war die Leidtragende, weil sie ihren Lauf abbrechen musste, da die Piste in ihrem unteren Teil noch nicht wieder frei war. Als Mancuso später neustarten durfte, hatten sich die Bedingungen verschlechtert, sodass ihr Rückstand von rund 1,3 Sekunden ihr keine Chancen mehr auf einen Medaillenrang ließen.

Nebel hatte die Organisatoren am Mittwoch, dem 24. Februar gezwungen, den zweiten Durchgang des Wettkampfes zu vertagen. Der Start war am Nachmittag mehrmals verschoben worden, musste dann jedoch wegen schlechter Sicht abgesagt werden. Zur Halbzeit des Wettbewerbes belegte Rebensburg mit einem Rückstand 0,35 Sekunden Platz Platz sechs, direkt gefolgt von Riesch mit einem Rückständ von 0,48 Sekunden) und Kathrin Hölzl lag mit einem Rückstand von 0,69 Sekunden auf dem zehnten Platz.

Viktoria Rebensburg kommentierte in der Pressekonferenz ihren Sieg mit den Worten: „It′s crazy.“ Rebensburg ist nach Heidi Biebl, die 1960 in Squaw Valley die Abfahrt gewann, die zweitjüngste deutsche Skirennläuferin, die auf dem olympischen Siegertreppchen ganz oben steht.

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Deutschland Deutschland Viktoria Rebensburg 2:27,11
2 Slowenien Slowenien Tina Maze 2:27,15
3 Österreich Österreich Elisabeth Görgl 2:27,25
4 Schweiz Schweiz Fabienne Suter 2:27,52
5 Österreich Österreich Kathrin Zettel 2:27,53
6 Deutschland Deutschland Kathrin Hölzl 2:27,58
7 Österreich Österreich Eva-Maria Brem 2:27,62
8 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Julia Mancuso 2:27,66
9 Frankreich Frankreich Taina Barioz 2:27,79
10 Deutschland Deutschland Maria Riesch 2:27,97
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February 22, 2010

Vancouver: Zweite Goldmedaille für Magdalena Neuner

Vancouver: Zweite Goldmedaille für Magdalena Neuner

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Veröffentlicht: 21:21, 22. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver (Kanada), 22.02.2010 – Beim 12,5-Kilometer-Massenstart-Rennen hat die deutsche Biathletin Magdalena Neuner ihre zweite Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Vancouver gewonnen. Neuners Teamkameradin Simone Hauswald wurde Dritte. Unter die ersten zehn lief noch Andrea Henke, die vierte Deutsche Kati Wilhelm landete mit fünf Fehlschüssen abgeschlagen auf Platz 26. Der Wettkampf bescherte der ARD eine hohe Zuschauerquote: 9,75 Millionen Zuschauer verfolgten die Übertragung, das entspricht einem Martkanteil von 31,5 Prozent.

Dabei hatte es im ersten Schießen noch nicht so gut ausgesehen, als sie sich einen Fehlschuss erlaubt und nach einer Strafrunde 21 Sekunden Rückstand hatte. Beim zweiten Schießen blieb Neuner fehlerlos und sie hatte einige Sekunden gut gemacht. Nach einem weiteren Fehlschuss beim dritten Durchgang war ihr Rückstand auf fast ein halbe Minute angewachsen. Doch Magdalena Neuner konterte mit einem enormen Lauftempo und hatte so stark auf die führenden Russinnen Olga Medwedzewa und Olga Saizewa sowie die Slowenin Teja Gregorin aufgeholt, dass diese beim Stehendschießen Nerven zeigten. Die Slowenin schoss einmal daneben und musste eine Strafrunde laufen. Die beiden Russinnen blieben zwar fehlerfrei, brauchten aber beim Schließen wesentlich länger als Neuner, die mit nur 7,3 Sekunden Rückstand auf Saizewa in die letzte Runde ging. Schon nach kurzer Zeit hatte Neuner die Russin eingeholt, überholt und war nicht mehr aufzuhalten. Simone Hauswald hatte ebenfalls noch Reserven und konnte aufholen, letztlich jedoch nicht an Saitsewa vorbeigehen und musste sich mit Bronze zufrieden geben.

Neuner hat unterdessen ihren Verzicht auf einen Start in der Biathlonstaffel erklärt. „Ich habe den Mädels gesagt, dass ich auf meinen Startplatz verzichten werde, weil ich meine Medaillen schon gewonnen habe“, erklärte sie in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Staffel findet am Dienstag, dem 23. Februar um 20:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit statt. Neuner begründete ihren Entschluss auch damit, dass die letzten Tage sehr stressig gewesen seien. „Ich kann noch gar nicht richtig begreifen, was ich hier erreicht habe. Ich kann die Siege nicht genießen.“ Außerdem kritisierte sie die Organisatoren, dass sie als Olympiasiegerin wie ein Schaf behandelt würde, das zur Schlachtbank geführt wird. Bobfahrer André Lange, selbst frischgebackener Goldmedaillengewinner gab Neuner recht: „Wenn man Olympiasieger ist, wird man nicht mehr als Mensch behandelt“.

Platz Land Sportlerin Zeit (min) Fehler
1 Deutschland Deutschland Magdalena Neuner 35:19,6 1+0+1+0
2 Russland Russland Olga Saizewa 35:25,1 (+5,5) 0+0+1+0
3 Deutschland Deutschland Simone Hauswald 35.26,9 (+7,3) 0+0+2+0
4 Russland Russland Olga Medwedzewa 35:40,8 (+21,2) 0+0+0+0
5 Slowenien Slowenien Teja Gregorin 35:49,0 (+29,4) 0+0+0+1
6 Weissrussland Weißrussland Darja Domratschawa 35:53,2 (+33,6) 0+0+1+0
7 Frankreich Frankreich Sandrine Bailly 36:02,0 (+42,4) 0+0+2+0
8 Slowakei Slowakei Anastasiya Kuzmina 36:02,9 (+43,3) 1+1+1+0
9 Deutschland Deutschland Andrea Henkel 36:13,5 (+53,9) 1+0+0+0
10 Schweden Schweden Helena Jonsson 36:15,9 (+56,3) 1+1+0+0
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February 20, 2010

„Olympia-Duell“ zwischen Lindsay Vonn und Maria Riesch steht 1:1

„Olympia-Duell“ zwischen Lindsay Vonn und Maria Riesch steht 1:1

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Veröffentlicht: 14:40, 20. Feb. 2010 (CET)
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Whistler (British Columbia) (Kanada), 20.02.2010 – Einen Tag nach dem Abfahrtslauf am Mittwoch (17. Februar), bei dem die US-Amerikanerin Lindsey Vonn überlegen die Goldmedaille gewann und Maria Riesch aus Partenkirchen einen enttäuschenden achten Platz belegte, wendete sich in der alpinen Super-Kombination am Donnerstag das Blatt: Riesch gewann Gold und Vonn schied im Slalomdurchgang aus. Die 25-jährige Riesch ist die erste deutsche alpine Skirennläuferin seit 2002, die eine Medaille bei Olympia gewinnen konnte. Damals war Martina Ertl erfolgreich. Riesch ist nach Christl Cranz 1936 und Katja Seizinger 1998 erst die dritte Deutsche, die in der alpinen Kombination erfolgreich war.

Mit Spannung war das erste Zusammentreffen der beiden befreundeten Skiläuferinnen erwartet worden. Vonn hatte in diesem Winter fünf der sechs im Weltcup ausgetragenen Abfahrten gewonnen, einmal stand Maria Riesch ganz oben auf dem Treppchen. Die Abfahrt in Whistler war von zahlreichen Stürzen geprägt, besonders spektakulär der Sturz von Anja Pärson aus Schweden beim letzten Sprung vor dem Ziel. Pärson wurde vorsichtshalber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die als zehnte gestartete Julia Mancuso, ebenfalls aus den Vereinigten Staaten, hatte die von der Österreicherin Elisabeth Görgl vorgelegte Bestmarke unterboten. Lindsey Vonns Zeit lag schließlich um 56 Hundertstel niedriger.

Lindsey Vonn (Archivbild)

Mit Startnummer 21 ging die 29-jährige Schwedin Anja Pärson als Mitfavoritin ins Rennen. Es sah einige Zeit aus, als könne sie in die Medaillenränge fahren, doch beim letzten Sprung vor dem Ziel gelangte sie in Rückenlage und prallte nach einem etwa 60 Meter langen Flug ziemlich hart auf den Boden. Die im Ziel mit Blick auf Pärsons Zwischenzeit wartende Vonn war schockiert und wandte sich ab, so schlimm sah der Sturz aus. Unmittelbar danach war Maria Riesch am Start; ihr Start verzögert sich dadurch um einige Minuten. Die 181 Zentimeter große Riesch verlor durch einige Fehler viel Zeit und erreichte mit einem Rückstand von 2,07 Sekunden nur Rang acht. Von den späteren Läuferinnen konnte keine mehr die Bestzeiten gefährden.

Maria Riesch (Archivbild)

Auf der nach den zahlreichen Stürzen entschärften Abfahrtsstrecke fand am Donnerstag auch die Kombinationsabfahrt statt. Dabei lag die als 18. gestartete Vonn nach der Kombinationsabfahrt in Führung, die unmittelbar nach ihr gestartete Riesch belegte zu diesem Zeitpunkt mit einem Abstand von 33 Hundertstel Sekunden den zweiten Rang. Dritte nach der Kombinationsabfahrt war Julia Mancuso.

Im Slalomdurchgang schließlich schied Vonn aus. „Das war ein langer Tag“, kommentierte sie die Reihe von Interviews und auch die Feier nach dem Olympiasieg des Vortages. Nicht aus der Ruhe bringen ließ sich hingegen Maria Riesch. Sie steckte die Enttäuschung des Vortages weg. Auch ein Rückstand von fast einer Sekunde auf die beste Läuferin im Slalomdurchgang, die Tschechin Šárka Záhrobská, gefährdete sie nicht, da Mancuso sich nicht verbessern konnte. Silber ging somit wie am Vortag an Julia Mancuso, die Bronze-Medaille konnte sich völlig unererwartet Anja Pärson sichern. Sie zog dadurch mit Janica Kostelić gleich, die ebenfalls sechs Medaillen bei Olympischen Winterspielen gewonnen hatte.

Alpine Abfahrt Super-Kombination
Platz Land Sportler Zeit (min) Platz Land Sportler Zeit (min)
1 USA USA Lindsey Vonn 1:44,19 1 Deutschland Deutschland Maria Riesch 2:09,14
2 USA USA Julia Mancuso 1:44,75 2 USA USA Julia Mancuso 2:10,08
3 Österreich Österreich Elisabeth Görgl 1:45,65 3 Schweden Schweden Anja Pärson 2:10,19
4 Österreich Österreich Andrea Fischbacher 1:45,68 4 Österreich Österreich Kathrin Zettel 2:10,50
5 Schweiz Schweiz Fabienne Suter 1:46:17 5 Slowenien Slowenien Tina Maze 2:10,53
6 Kanada Kanada Britt Janyk 1:46,21 6 Schweiz Schweiz Fabienne Suter 2:10,85
7 Frankreich Frankreich Marie Marchand-Arvier 1:46,22 7 Tschechien Tschechien Šárka Záhrobská 2:11,02
8 Deutschland Deutschland Maria Riesch 1:46,26 8 Italien Italien Johanna Schnarf 2:11,29
9 Italien Italien Lucia Recchia 1:46,50 9 Österreich Österreich Michaela Kirchgasser 2:11,35
10 Deutschland Deutschland Gina Stechert 1:46,93 10 Frankreich Frankreich Marie Marchand-Arvier 2:11,82
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  • Portal:Olympische Winterspiele

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February 17, 2010

Goldserie der deutschen Rennrodlerinnen bei Olympia hält an

Goldserie der deutschen Rennrodlerinnen bei Olympia hält an

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Veröffentlicht: 23:36, 17. Feb. 2010 (CET)
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Whistler (British Columbia) (Kanada), 17.02.2010 – Mit Gold und Bronze endeten die Olympischen Spiele von Vancouver für die deutschen Rennrodlerinnen. Die dreifache Weltmeisterin Tatjana Hüfner gewann Gold. Die 26-jährige Bundeswehrsoldatin aus Blankenburg im Harz, die in Oberwiesenthal trainiert, hatte bei der letzten Olympiade in Turin Bronze gewonnen. Vor vier Jahren waren alle drei Medaillen an das deutsche Frauenteam gegangen, ebenso wie 2002 in Salt Lake City. Hüfner lag nach dem ersten Durchgang noch hinter der Innsbruckerin Reithmayer zurück, die sich nicht von der deutschen Dominanz im Eiskanal von Whistler einschüchtern ließ, doch in den weiteren Läufen ließ sie sich die Bestzeit nicht mehr nehmen.

Die 25-jährige aus Innsbruck kommende Österreicherin Nina Reithmayer gewann überraschend Silber, sodass sich Natalie Geisenberger mit der Bronzemedaille begnügen musste. Die dritte Deutsche, Anke Wischnewski, erreichte nach vier Durchgängen auf der verkürzten Rennstrecke im Eiskanal von Whistler die fünftbeste Zeit. Die Frauen waren vom Juniorenstarthaus losgefahren. „Ich denke schon, dass das Rennen olympiawürdig war, wir sind im Ziel mit Tempo 135 unterwegs gewesen, das ist kein Pillepalle“, kommentierte Anke Wischnewski die Entscheidung, die nach dem tödlichen Unfall des georgischen Rennrodlers Nodar Kumaritaschwili getroffen wurde.

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Deutschland Deutschland Tatjana Hüfner 2:46,524
2 Österreich Österreich Nina Reithmayer 2:47,014
3 Deutschland Deutschland Natalie Geisenberger 2:47,101
4 Russland Russland Tatjana Iwanowa 2:47,181
5 Deutschland Deutschland Anke Wischnewski 2:47,253
6 Russland Russland Alexandra Rodionowa 2:47,456
7 Schweiz Schweiz Martina Kocher 2:47,575
8 Polen Polen Ewelina Staszulonek 2:47,621
9 Lettland Lettland Maija Tiruma 2:47,654
10 Russland Russland Natalja Chorjowa 2:47,984

Die Serie deutscher Goldmedaillengewinnerinnen im Rennrodeln wurde damit auch in Vancouver nicht gebrochen. Die Südtirolerin Gerda Weißensteiner war bei den Olympischen Spielen in Lillehammer im Jahr 1994 die letzte Olympiasiegerin, die nicht aus Deutschland kam. Das letzte Weltcuprennen, bei dem keine Deutsche auf der obersten Treppenstufe stand, fand 1997 statt.

Überraschend war das schlechte Abschneiden der Kanadierinnen und US-Amerikanerinnen, von denen sich keine unter den besten Zehn platzieren konnte.

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Biathlon: Goldmedaille für Magdalena Neuner im 10-Kilometer-Jagdrennen

Veröffentlicht: 17:43, 17. Feb. 2010 (CET)
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Whistler (Kanada), 17.02.2010 – Magdalena Neuner hat im Biathlon beim 10-Kilometer-Jagdrennen in Whistler die Olympische Goldmedaille gewonnen. Zweite wurde die Slowakin Anastazia Kuzmina. Die 23jährige Deutsche war mit 1,5 Sekunden Rückstand auf Kuzmina aus dem Sprint in das Rennen gestartet, leistete sich zwei Fehlschüsse und erreichte das Ziel mit einem Vorsprung von 12,3 Sekunden vor der Slowakin, die ebenfalls zweimal danebenschoss. Gegenüber dem Sprintrennen vom 14. Februar tauschten die beiden Sportlerinnen so die Plätze. Bronze ging an die Französin Marie Laure Brunet, die das Rennen mit einem Rückstand von 27,8 Sekunden begonnen hatte.

Platz Land Sportlerin Zeit (min) / Fehler
1 Deutschland Deutschland Magdalena Neuner 30:16,0 / 2
2 Slowakei Slowakei Anastasia Kuzmina 30:28,3 / 2
3 Frankreich Frankreich Marie-Laure Brunet 30:44,3 / 0
4 Schweden Schweden Anna Carin Olofsson 30:55,4 / 1
5 Norwegen Norwegen Tora Berger 31:07,2 / 0
6 Russland Russland Anna Bulygina 31:08,1 / 1
7 Russland Russland Olga Saizewa 31:20,3 / 2
8 Norwegen Norwegen Ann Kristin Flatland 31:33,3 / 1
9 Slowenien Slowenien Teja Gregorin 31:38,6 / 2
10 Deutschland Deutschland Andrea Henkel 31,40,5 / 3

Neuner bei der WM 2007

Die drei anderen deutschen Starterinnen waren mit Rückständen von rund eineinhalb Minuten in den Wettbewerb gegangen und konnten sich nicht an der Spitze des Feldes platzieren. Andrea Henkel kam auf Platz zehn, Kati Wilhelm auf Rang 12 und Simone Hauswald belegte Platz 16.

Neuners Goldmedaille war die 121. Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen für Deutschland. Deutschland ist damit wegen der höheren Zahl an Silbermedaillen in der ewigen Nationenwertung an Russland vorbeigezogen.

Der schwedische Trainer Wolfgang Pichler hat inzwischen bei der Internationalen Biathlon Union Protest eingelegt. Bei drei der schwedischen Läuferinnen öffnete sich die Zeitschranke zu spät, sodass die Sportlerinnen das Rennen erst mit einer Verzögerung aufnehmen konnten. Der Rückstand der viertplatzierten Anna Carin Olofsson auf die Bronzemedaille beträgt 11,1 Sekunden. „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen“, kündigte Pichler an.

Betroffen von der Behinderung war auch Simone Hauswald.

Bei den Herren gewann im 12,5-Kilometer-Jagdrennen der Schwede Björn Ferry, Silber ging an den Österreicher Christoph Sumann und Bronze an den Franzosen Vincent Jay. Bester Deutscher war nach dem weiteren Österreicher Simon Eder auf Platz vier Michael Greis. Greis war mit 1:48,2 Minuten Rückstand aus dem Sprint als 21. ins Rennen gestartet und lief nach einer herausragenden Leistung als fünfter ins Ziel ein.

Platz Land Sportler Zeit (min) / Fehler
1 Schweden Schweden Björn Ferry 33,38,4 / 1
2 Österreich Österreich Christoph Sumann 33:54,9 / 2
3 Frankreich Frankreich Vincent Jay 34:06,6 / 2
4 Österreich Österreich Simon Eder 34:09,4 / 3
5 Deutschland Deutschland Michael Greis 34:29,6 / 1
6 Russland Russland Iwan Tscheresow 34:29,6 / 2
7 Norwegen Norwegen Ole Einar Bjørndalen 34:29,8 / 2
8 Norwegen Norwegen Emil Hegle Svendsen 34:30,4 / 4
9 Slowenien Slowenien Klemen Bauer 34:33,8 / 5
10 Ukraine Ukraine Serhij Sednjew 34:50,0 / 0
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Themenverwandte Artikel

Quellen

  • focus.de: „„Silber-Lena“ auf dem Sprung zu Gold“ (16.02.2010)
  • spiegel.de: „Neuner holt Biathlon-Gold für Deutschland“ (16.02.2010)
  • nzz.ch: „Biathletin Neuner holt Gold in der Verfolgung“ (16.02.2010)
  • DPA-Newsticker via sueddeutsche.de: „Biathlon: Schweden legen Protest ein“ (16.02.2010)
  • welt.de: „Rodlerin Hüfner vor Olympiasieg – Gold für Ferry“ (16.02.2010)
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February 16, 2010

Vancouver: Doppelsieg für deutsche Rennrodler durch Loch und Möller

Vancouver: Doppelsieg für deutsche Rennrodler durch Loch und Möller

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Veröffentlicht: 23:06, 16. Feb. 2010 (CET)
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Whistler (British Columbia) (Kanada), 16.02.2010 – Mit einem Doppelsieg begannen die Olympischen Winterspiele von Vancouver für die deutschen Rennrodler. Auf der schnellsten Rennstrecke der Welt in Whistler gewann Felix Loch aus Berchtesgaden die Goldmedaille, der 28-jährige David Möller aus Sonneberg kam auf Platz 2. Bronze gewann der Südtiroler Armin Zöggeler.

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Deutschland Deutschland Felix Loch 3:13,085
2 Deutschland Deutschland David Möller 3:13,764
3 Deutschland Italien Armin Zöggeler 3:14,375
4 Russland Russland Albert Demtschenko 3:14,405
5 Deutschland Deutschland Andi Langenhan 3:14,629
6 Österreich Österreich Daniel Pfister 3:14,726
7 Kanada Kanada Samuel Edney 3:14,840
8 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Tony Benshoof 3:15,128
9 Österreich Österreich Wolfgang Kindl 3:15,215
10 Österreich Österreich Manuel Pfister 3:15,269

Felix Loch bei der WM 2008

Der zwanzigjährige Felix Loch ist bereits zweimaliger Weltmeister. Er ist Sohn des Rodel-Bundestrainers Norbert Loch. „Dass wir vom Frauenstart losgefahren sind, war sicherlich ein Vorteil für uns“, erklärte der frischgebackene Olympiasieger. Der Herrenwettbewerb wurde vom Starthaus der Frauen gestartet, wo die Bahn flacher ist.

Die Änderung ist eine Konsequenz aus dem tödlichen Unfall im Training, bei dem der georgische Rennrodler Nodar Kumaritaschwili ums Leben gekommen war. Die 1374 Meter lange Strecke hat 16 Kurven. Frauen- und Doppelsitzer starten tiefer und fahren nur einen 1202 Meter langen Kurs mit 14 Kurven. Die Startverlegung geht auch auf die Initiative der deutschen Rodler zurück und erfolgte gegen den Willen des Internationalen Rodel-Verbandes (FIL).

„Nach allem, was passiert ist, war es richtig, das Rennen zu verkürzen, da gibt es keine Diskussion“, kommentierte Armin Zöggler, der Olympiasieger von 2002 und 2006, die Entscheidung. Der 36-jährige empfand die Verkürzung der Rennstrecke als Nachteil, da er verhältnismäßig schlechte Startzeiten erreicht und diesen Nachteil üblicherweise durch sein Können ausgleicht. Olympiasieger Loch erreichte beim Weltcuprennen 2009 hier eine Höchstgeschwindigkeit von 153,98 Kilometern pro Stunde. Durch die Verlegung ins weiter unten gelegene Starthaus verringerte sich seine Höchstgeschwindigkeit im Wettbewerb auf 147 Kilometer pro Stunde. Die Wettbewerbe der Frauen und der Doppelsitzer werden nach der derzeitigen Planung vom Starthaus der Junioren gestartet.

Der Sarg des georgischen Sportlers wurde nach einer Trauerfeier zum Flughafen gefahren. Dort wurde er an Bord eines Flugzeuges gebracht, das den Leichnam über Frankfurt am Main und München nach Georgien fliegt. Dort wird der Sarg mit dem Leichnam unter anderem vom georgischen Patriarchen Ilia II. in Empfang genommen. Der Vater des Verunglückten, David Kumaritaschwili, sagte der Presseagentur Associated Press, sein Sohn habe ein wenig Angst vor der Kurve gehabt, in der er den Tod fand. Er habe seinem Sohn geraten, am Start etwas langsamer zu sein, doch sein Sohn habe ihm gesagt, er sei nach Vancouver gekommen, um zu gewinnen.

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Quellen

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February 15, 2010

Vancouver: Eröffnung der Olympischen Spiele durch Unglücksfall überschattet

Vancouver: Eröffnung der Olympischen Spiele durch Unglücksfall überschattet

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Veröffentlicht: 21:44, 15. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver (Kanada), 15.02.2010 – Der Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili beim Training der Rennrodler hat die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Vancouver überschattet. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komittees, der Belgier Jacques Rogge, erinnerte bei seiner Rede in dunklem Anzug mit schwarzer Krawatte während der Eröffnungsfeier an den Sportler und kondolierte den Hinterbliebenen. Kumaritaschwili war der vierte Sportler, der im Zusammenhang mit Olympischen Winterspielen den Tod fand. Untersuchungen ergaben, dass der Sportler die sechzehnte Kurve der sehr schnellen Rennstrecke vermutlich zu spät angefahren und deswegen die Kontrolle über seinen Schlitten verloren hatte.

Nelly Furtado und Bryan Adams

Nach dem Einmarsch der Nationen, bei dem André Lange für Deutschland, Andreas und Wolfgang Linger für Österreich sowie Stéphane Lambiel für die Schweiz die Fahnträger waren, folgte ein gemeinsamer Auftritt von Bryan Adams und Nelly Furtado. Nach dem Showteil, der Motive der indianischen Vergangenheit Kanadas unterstrich sowie einer weiteren Musikeinlage durch Sarah McLachlan und einer Schweigeminute für Kumaritaschwili, erklärte die kanadische Generalgouverneurin Michaëlle Jean die Spiele für eröffnet.

In der linken unteren Bildecke ist der Schacht zu sehen, der sich nicht öffnete.

Anschließend sang k.d. Lang Leonard Cohens Titel Hallelujah, bevor Bobby Orr, Donald Sutherland, Jacques Villeneuve, Barbara Ann Scott, Anne Murray, Roméo Dallaire, Julie Payette und die Mutter des an Krebs verstorbenen Marathonläufers Terry Fox die Olymppische Flagge in das BC Place Stadium trugen. Nach dem Hissen der Fahne erfolgte die Entzündung des Olympischen Feuers, was gemeinsam von Catriona LeMay Doan, Steve Nash, Nancy Greene und Wayne Gretzky vorgenommen werden sollte. Allerdings ging dies nicht glatt von sich, da eine der sich im Boden befindlichen Schachtöffnungen klemmte. Die Ursache war ein Computerfehler, so dass die frühere Eisschnellläuferin LeMay Doan schließlich zusehen musste, als Nash, Green und Gretzky das Feuer entzündeten.

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Quellen

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February 13, 2010

Vancouver: Georgischer Rodler Nodar Kumaritaschwili im olympischen Eiskanal ums Leben gekommen

Vancouver: Georgischer Rodler Nodar Kumaritaschwili im olympischen Eiskanal ums Leben gekommen

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Veröffentlicht: 20:08, 13. Feb. 2010 (CET)
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Vancouver / Whistler (British Columbia) (Kanada), 13.02.2010 – Nur wenige Stunden vor dem Beginn der olympischen Winterspiele in Vancouver (Kanada), kam es zu einem tragischen Sportunfall im olympischen Eiskanal bei Whistler. Der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili wurde während seines Trainings mit einer Geschwindigkeit von über 140 Kilometern pro Stunde aus der letzten Kurve getragen. Er prallte anschließend gegen einen ungeschützten Stahlträger. Rettungskräfte versuchten vergeblich den Sportler wiederzubeleben. Es ist das erste Mal, dass ein Sportler während der olympischen Spiele stirbt.

Der Rodel-Weltverband FIL gab unterdessen bekannt, dass der Eiskanal, in dem sich der tödliche Unfall ereignete, keinerlei Mängel aufwies. Trotzdem wurden die Wände in Kurve 16 erhöht und das Eisprofil geändert. Inzwischen ist die Bahn wieder freigegeben.

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ARD und ZDF starteten HD-Regelausstrahlung passend zu den Olympischen Winterspielen 2010

ARD und ZDF starteten HD-Regelausstrahlung passend zu den Olympischen Winterspielen 2010

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Veröffentlicht: 21:00, 13. Feb. 2010 (CET)
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Deutschland, 13.02.2010 – Am 12.02.2010 haben die deutschen Fernsehanstalten ARD und ZDF die HD-Regelausstrahlung in der EBU[1]-Auflösungsnorm 720p50 (1280*720 bei 50 Vollbilder/Sekunde) aufgenommen.

Nach etlichen Showcases und immer wiederkehrenden Infoschleifen wurde nun um 5:30 Uhr der Schalter zum HD-Simulcast-Betrieb umgelegt.

Der Höhepunkt sollen derzeit die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver bilden und der Anteil an echten (nativen) HDTV-Sendungen wird in Zukunft weiter ausgebaut. Aus diesem Grund und der noch nicht vollkommenen HDTV-fähigen Produktions- und Sendekette wird auch offiziell nicht vom HD-Regelbetrieb gesprochen. ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky äußerte sich dazu: „Wir planen bis 2014 das ZDF voll auf HD umgestellt zu haben.“ Bis dahin werden die nicht hochauflösend vorliegenden Sendungen hochskaliert werden.

Nun gibt es im ganzen deutschsprachigen Raum HD-Angebote der öffentlich rechtlichen Programme, wobei die deutschen Zuschauer lange zusehen durften, wie die Nachbarn mit ihren HD-Kanälen „on air“ gingen.

Im Dezember 2007 war das: HD-Suisse, Juni 2008: ORF1-HD und im Dezember 2009: ORF-2HD. Seit Juli 2008 durften sich HDTV-Fans über den deutsch-französischen Kultursender arte in HD via Satellit erfreuen.

Der Hauptverbreitungsweg von ARD/ZDF-HD ist derzeit noch die Übertragung via Satellit, wobei nun einige Kabelnetzbetreiber das HD-Angebot vor ARD/ZDF und arte einspeisen. Im Gegensatz zu anderen deutschen HDTV-Sendern folgen die öffentlich rechtlichen Sendern der Empfehlung der EBU und senden in der 720p-Norm und nicht in 1080i, wie es einige HDTV-Versionen der aktuellen deutschen Privatsender, wie RTL und Pro7, senden. Allerdings werden beide öffentlich-rechtliche Programme unverschlüsselt und ohne Kopierschutz gesendet.

Empfangsdaten Satellit:

Frequenz: 11.362 Ghz
Polarisation: Horizontal
Symbolrate: 22000
Modulation: 8PSK
FEC: 2/3 Satellit: DVB-S2
Video: 720p MPEG4
Audio: Stereo, Dolby Digital (2.0 oder 5.1, abhängig von Sendung)

Externe Links

www.daserste.de/service/hd

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Referenzen

  1. European Broadcast Union

Quellen

Dieser Artikel basiert auf hdtvtotal.com: „Bearbeiten von ARD und ZDF starteten HD-Regelausstrahlung passend zu den Olympischen Winterspielen 2010“ (von Andreas -horn- Hornig und “DXBerlin”) (12.02.2010, 12:00 Uhr) .


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