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November 24, 2011

Atomenergie: Sarkozy kritisiert diejenigen, die „den Fortschritt gefährden“

Atomenergie: Sarkozy kritisiert diejenigen, die „den Fortschritt gefährden“

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Veröffentlicht: 18:24, 24. Nov. 2011 (CET)
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Nicolas Sarkozy (Archivbild 2008)

Toulouse (Frankreich), 24.11.2011 – Frankreichs Staatspräsident Sarkozy hat sich am Dienstag in Toulouse für die weitere friedliche Nutzung der Kernenergie ausgesprochen. Er warf seinen Gegnern auf der linken politischen Seite vor, sie würden mit ihrem Programm „die Idee des Fortschritts“ in Frage stellen und das wissenschaftliche Erbe des Landes verschleudern. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der französischen Raumfahrtagentur CNES erklärte er, es sei traurig, dass immer mehr Reden gegen die Idee des Fortschritts gehalten würden, und zwar sogar dort, wo bisher unangefochten ein politischer Konsens zwischen links und rechts herrschte. Die Rolle eines Staatsoberhauptes sei es, die strategischen Interessen eines Landes auf lange Sicht zu schützen, das gelte auch für die Kerntechnik. Alle Regierungen, links und rechts, hätten dies getan. Diese Politik müsse fortgesetzt werden, betonte Nicolas Sarkozy.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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June 20, 2008

Erfolgreicher Start: Meeresbeobachtungssatellit „Jason 2“ soll Daten zum Klimawandel sammeln

Erfolgreicher Start: Meeresbeobachtungssatellit „Jason 2“ soll Daten zum Klimawandel sammeln

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Veröffentlicht: 22:21, 20. Jun. 2008 (CEST)
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Start der Delta-II-Trägerrakete mit „Jason 2“ an Bord

Vandenberg Air Force Base (Vereinigte Staaten), 20.06.2008 – Um 12 Uhr und 46 Minuten PDT (8:46 Uhr MESZ) startete der NASA-Wettersatellit Jason 2 erfolgreich von der Startrampe der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien auf einer Delta-II-Rakete in eine Erdumlaufbahn. 55 Minuten nach dem Start erfolgte die planmäßige Abtrennung des Satelliten von der zweiten Stufe der Trägerrakete. Die Daten des Wettersatelliten sollen die Genauigkeit von Vorhersagen zur Entwicklung von Wetter und Klima verbessern; insbesondere gehört die Sammlung von Daten zum Zustand der ozeanischen Meeresoberflächen zu seinen Aufgaben.

Der Satellit bezieht seine Energie aus zwei großen Solarpaneelen, die nach der Abtrennung von der Rakete erfolgreich entfaltet wurden und eine Leistung von 500 Watt ermöglichen. Die Kontrolle über den Satelliten wurde nach dem Start vom französischen Raumfahrtzentrum Centre national d’études spatiales (CNES) übernommen. Die offizielle Bezeichnung der Mission ist „Ocean Surface Topography Mission“ (OSTM). Moderne Beobachtungstechnologie bringt die Meeresbeobachtung via Satellit auf den Stand der Technik. „Jason 2“ wird gegenüber seinem Vorgänger eine höhere Genauigkeit erzielen. „Jason 1“ startete im Jahr 2001. Die Satellitendaten sollen Meteorologen präzisere Aussagen über Geschwindigkeit und Richtung von Meeresströmungen sowie über die Fähigkeit der Ozeane erlauben, die Strahlungswärme der Sonne zu speichern. Diese beiden Forschungsgebiete sind entscheidend für wissenschaftliche Aussagen zum Klimawandel auf der Erde. OSTM setzt das seit 1992 laufende US-amerikanisch-französische Forschungsprogramm TOPEX/Poseidon fort.

„Jason 2“ (künstlerische Darstellung)

Der 510 Kilogramm schwere Satellit wird seine endgültige Umlaufbahn in einer Höhe von 1.336 Kilometern über der Erdoberfläche in drei Tagen erreichen und dabei mit Hilfe seiner bordeigenen Steuerdüsen schrittweise genau die gleichen Bahndaten ansteuern wie sein Vorgänger „Jason 1“, dessen Bahn er mit einem Abstand von 60 Sekunden folgen wird. Die Zwillingssatelliten ermöglichen so einen Datenabgleich im Abstand von 60 Sekunden. Dadurch können die Messinstrumente des neuen Satelliten mit hoher Genauigkeit kalibriert werden. Sobald diese sechsmonatige Phase abgeschlossen ist, wird „Jason 1“ auf eine andere Umlaufbahn gehen, die zwischen den Orbits von „Jason 2“ liegt, so dass sich die Daten der beiden Satelliten optimal ergänzen und die Gesamtdatenmenge verdoppelt. „Jason 2“ ist in der Lage, die mittlere Meereshöhe der Ozeane mit einer Abweichung von einem Millimeter pro Jahr zu bestimmen. Die Messung von Höhenunterschieden von Wellen ist mit einer Genauigkeit von plus/minus 50 Zentimetern möglich. Die Satellitenbahn verläuft in der gleichen Bahn zwischen 66 Grad nördlicher und 66 Grad südlicher Breite. So ist es möglich, alle zehn Tage eine komplette Abtastung von 95 Prozent der eisfreien Oberfläche der irdischen Ozeane durchzuführen und die Daten an Bodenstationen zu übermitteln. Ein Erdumlauf dauert dabei zwei Stunden. Die Satellitendaten dürften besonders auch für Wettervorhersagen in den Küstenregionen der Vereinigten Staaten interessant sein. Vorhersagen über Richtung und Stärke von Hurrikanen werden sich auf eine genauere Datenbasis stützen können.

Themenverwandte Artikel

  • Internationales Treffen der Klimaexperten in Nürnberg (29.08.2005)

Quellen

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December 28, 2006

Exoplaneten-Sucher „COROT“ ins All gestartet

Exoplaneten-Sucher „COROT“ ins All gestartet

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Artikelstatus: Fertig 20:47, 28. Dez. 2006 (CET)
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Baikonur (Kasachstan), 28.12.2006 – Unter der Federführung der französischen Weltraumagentur CNES wurde am 27. Dezember um 15:23 Uhr MEZ ein Satellit zur Beobachtung von Exoplaneten ins Weltall transportiert. Trägerrakete war eine Sojus-2.1b/Fregat – eine neue Modifikation der bewährten Sojus-Fregat –, die vom kasachischen Kosmodrom in Baiqongyr startete.

Der Satellit mit Namen „COROT“ wiegt 630 Kilogramm, hat eine Länge von 4,1 Metern und wurde in einer 896 Kilometer hohen Umlaufbahn ausgesetzt. Er wurde auf der Grundlage der „PROTEUS-Plattform“ der Firma Alcatel Alenia Space gebaut. Bei COROT handelt es sich um einen astronomischen Beobachtungssatelliten mit einem Weitwinkelteleskop von 30 Zentimetern an Bord. Damit wollen internationale Forscher nach neuen Exoplaneten suchen und das Innere der Sterne erkunden. Innerhalb von zweieinhalb Jahren sollen so 120.000 Sterne überprüft werden.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuert einige Schlüsseltechnologien zu dieser Mission bei. Weitere deutsche Partner sind die Universität Köln und die Thüringer Landessternwarte. Von der ESA stammen die optischen Elemente des Teleskops. Auch die Staaten Belgien, Brasilien und Spanien sind beteiligt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

Quellen

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December 27, 2006

CNES will französisches UFO-Archiv öffnen

CNES will französisches UFO-Archiv öffnen

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Artikelstatus: Fertig 21:43, 27. Dez. 2006 (CET)
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Toulouse (Frankreich), 27.12.2006 – Das französische Zentrum für Weltraumforschung (CNES) plant, im Januar 2007 sein Archiv über UFO-Sichtungen der Öffentlichkeit per Internet zugänglich zu machen. Das Archiv besteht aus mehr als 3.000 Dokumenten. Professor Broch von der Universität Nizza kritisiert, dass das Archiv schlecht geführt sei.

Jacques Patenet, ein Sprecher des CNES, meinte, dass keine spektakulären Neuheiten zu erwarten seien. UFO-Fans hätten bereits die kuriosesten Fälle veröffentlicht.

Quellen

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March 14, 2006

Raumfahrtzentrum Kourou expandiert

Raumfahrtzentrum Kourou expandiert – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Raumfahrtzentrum Kourou expandiert

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Artikelstatus: Fertig 18:10, 14. Mär. 2006 (CET)
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Kourou (Frankreich), 14.03.2006 – Während am 12. März 2006 in Kourou, Französisch Guayana die europäische Trägerrakete Ariane 5 um 22:32 Uhr GMT in den Himmel stieg, laufen im Hintergrund die Expansionspläne für das Raumfahrtzentrum weiter. Arianespace will eine neue Startplattform bauen, von der aus die 46 Meter hohen russischen Sojus 2-Raketen abheben sollen. Der erste Start ist für November 2008 geplant. Finanziert wird das Vorhaben von Arianespace und der europäischen Raumfahrtagentur ESA, die französische Raumfahrtagentur CNES ist federführend. Der Bau soll insgesamt 344 Millionen Euro kosten.

Am 14. Februar 2006 unterzeichneten Vertreter der Firma Arianespace und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos einen Vertrag, der den Start der operativen Phase des Vorhabens darstellt. Die Zeremonie fand in Moskau statt und wurde von französischen und russischen Ministern begleitet. Ein Jahr zuvor, genau am 21. Februar 2005 wurde in Paris der Grundsatzvertrag unterzeichnet, der in vier Protokollen das Vorhaben besiegelte.

Die Anlagen selber werden zehn Kilometer nördlich der bisherigen Ariane-5-Startplattformen errichtet. In den ersten sechs Monaten der Bauphase wird Russland 200 Experten schicken.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

Quellen

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