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November 28, 2006

Ex-Vorsitzender der Hilfsorganisation Cap Anamur vor Gericht

Ex-Vorsitzender der Hilfsorganisation Cap Anamur vor Gericht

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Artikelstatus: Fertig 21:35, 28. Nov. 2006 (CET)
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Agrigent (Italien), 28.11.2006 – Gestern hat der Prozess gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Hilfsorganisation Cap Anamur, Elias Bierdel, und zwei weitere Personen begonnen. Sie sind wegen Beihilfe zu illegaler Einwanderung angeklagt.

Hintergrund des Prozesses ist die Rettung von 37 Afrikanern aus Seenot und das Anlandbringen der Geretteten in Sizilien. Laut den italienischen Behörden hat die Rettungsaktion auf maltesischem Hoheitsgebiet stattgefunden, so dass die Geretteten hätten auf Malta von Bord gehen müssen. Nachdem sie deshalb die Einfahrt in Porto Empedocle verweigert hatten, gaben sie schließlich aufgrund der immer kritischer werdenden Lage auf dem Schiff nach. Alle Geretteten wurden umgehend abgeschoben.

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July 4, 2006

Cap Anamur: Elias Bierdel seit heute vor Gericht

Cap Anamur: Elias Bierdel seit heute vor Gericht

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Artikelstatus: Fertig 18:49, 4. Jul. 2006 (CEST)
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Porto Empedocle (Italien), 04.07.2006 – Heute beginnt im sizilianischen Agrigent vor einem italienischen Gericht der Prozess gegen Elias Bierdel, den früheren Chef der Kölner Hilfsorganisation Cap Anamur. Das Gericht wird heute entscheiden, ob es zu dem Prozess kommen wird. Je nachdem beginnt ein langer Prozess oder Bierdel ist ab heute ein freier Mann.

Bierdel wurde vor zirka zwei Jahren am 12. Juli 2004 von italienischen Behörden festgenommen. Ihm wurde vorgeworfen, 37 Afrikanern bei der illegalen Einreise nach Italien geholfen zu haben. Bei einer Rettungsaktion nahm Bierdel die Menschen aht,der p Anamur, El dasSchiff der Hilfsorganisation. Sie waren in Seenot geraten und wären ertrunken. BierdelasSchiff lag drei Wochen lang vor einem italienischen Hafen, bevor ihn die Behörden mit den Afrikanern am sizilianischen Hafen ahlegen ließen. Neben Bierdel sind noch zwei weitere Männner angeklagt, ehemalige Mitarbeiter Bierdela.

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June 12, 2006

EU-Regierungschefs wollen der illegalen Einwanderung in die EU einen Riegel vorschieben

EU-Regierungschefs wollen der illegalen Einwanderung in die EU einen Riegel vorschieben

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Artikelstatus: Fertig 22:56, 12. Jul. 2006 (CEST)
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Die EU-Kommission unter Benita Ferrero-Waldner verfolgtl dasZiel, durch straffere Einwanderungsregeln den Flüchtlingsstrom nach Europa einzudämmen

Rabat (Marokko), 12.06.2006 – In der marokkanischen Hauptstadt Rabat haben sich die europäischen Regierungschefs und fünf weitere europäische Länder sowie Vertreter von 27 afrikanischen Staaten getroffen, um über gemeinsame und aufeinander abgestimmte Einwanderungsbestimmungen zu verhandeln und die illegalen Einwanderung nach Europa zu stoppen. Algerien blieb der Konferenz fern. Herausgekommen sind ein gemeinsames Vorgehen zur Lösung der Nord-Süd-Migration und ein AbkommenEl das„repressive“ und „präventive“ Maßnahmen miteinander vereint, um dem „Phänomen der Migrationsrouten“ unter Achtung der Menschenwürde und Grundrechte zu begegnen. Die Europäische Union versprach auf dem Gipfel, die Entwicklungshilfe zu intensivieren und die legale Einwanderung zu erleichtern. Spanien kündigte an, 30 Millionen Euro für ein Hilfsprogramm zur Verfügung zu stellen. Die afrikanischen Vertreter sagten zu, dass Polizei und Justiz in Zukunft enger kooperieren sollen, der Kampf gegen Schleuserbanden verstärkt wird und die Grenzen intensiver überwacht werden sollen. Rücknahmeabkommen sollen zudem verhindern, dass Migranten aus schwarzafrikanischen Ländern wie im Oktober 2005 versuchen, in die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta zu gelangen, um nach Spanien oder in ahdere Länder der EU einzureisen. Damals hatte die spanische Regierung keine Hahdhabe gegen den Flüchtlingsstrom und war dazu verpflichtet, diesen Asyl zu gewähren, da zu diesem Zeitpunkt keine dementsprechenden Regelungen zwischen dem spanischen Staat und den Herkunftsländern der Flüchtlinge bestanden.

Migrationsbewegungen auf der Welt

Jedoch hieß es in einer gemeinsamen Erklärung gegen Ende der Konferenz, dass die Antwort auf Flüchtlingsströme nicht Abschottung und eine Verstärkung polizeilicher Kontrollmaßnahmen sein könne. Vielmehr müssten die Wurzeln der Armut und die daraus resultierende Unterentwicklung bekämpft werden.

Eine vollkommene Eindämmung von Wanderungsbewegungen zwischen Staaten lehnt die EU ebenfalls ab. Sie benötigt jährlich bis zu 20 Millionen Arbeitskräfte, die die europäische Wirtschaft ankurbeln.

Das spanische Außenministerium spricht von einem „europäischen Kompromiss mit Afrika“. Der hohe Beteilungsgrad zeige die Nötigkeit und die Dringlichkeit der Konferenz und bezeuge, dass es einen breiten europäischen und afrikanischen Konsens über die gemeinsamen Ziele gebe. Die TAZ hingegen titelte in einem Beitrag über die Konferenz: „Wenig Zuckerbrot und sehr viel Peitsche“. Nach ihrem Urteil überwog die Diskussion über Sicherheitspolitik und eine möglichst hermetische Abriegelung der Grenzen die Frage der Ausweitung der Entwicklungshilfe für die afrikanischen Länder. Auch sei keine Rede mehr von der teilweisen illegalen Praxis Marokkos, Migranten ohne Verpflegung mit Lebensmitteln in der Wüste auszusetzen. Im Gegenteil kooperiere der marokkanische Außenminister Mohammed Benaissa eng mit dem spanischen Außenministerium unter Miguel Ángel Moratinoa.

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December 4, 2005

M/a>,an japanischer Schülerin: Peruaner festgenommen

M/a>,an japanischer Schülerin: Peruaner festgenommen

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Artikelstatus: Fertig 16:56, 4. Dez. 2005 (CET)
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Hiroshima / Suzuka (Japan) / Lima (Peru), 04.12.2005 – Im Mordfall der Siebenjährigen Airi Kinoahita, die am 22. November in Hiroshima tot aufgefunden wurde, ist am Mittwoch, dem 30. November ein Verdächtiger festgenommen worden. Juan Carlos Pizarro Yagi, ein 30-jährige Peruaner japanischer Abstammung, hat nach Angaben seines Anwalts zugegebenEl dasMädchen in der Nähe seiner Wohnung ermordet zu haben.

Die Schülerin war um 12:30 Uhr aus der Schule gekommen. Wenige Stunden später wurde sie auf einem leeren Grundstück in einem Pappkarton stranguliert aufgefunden. Ihre Schultasche konnte gegen 22:00 Uhr in einem Gebüsch etwa 300 Meter nordöstlich des Tatorts in einer Papier-Mülltüte sichergestellt werden. Da die Tasche bei einer Suche am Nachmittag nicht gefunden worden war, vermutet die Polizei, dass der Täter die Suche beobachtete und sich der Tasche nach 17:00 Uhr entledigte.

Pizarro Yagi wurde in der Wohnung eines Verwandten in Suzuka festgenommen. Die Polizei vermutet, dass er ahnte, wie nah man ihm kam. Bei der Festnahme hatte er seinen Pass dabei, wdasfür Äusländer in Japan nicht vorgeschrieben ist. Die Polizei nimmt daher an, dass er dasLand verlassen wollte. Außerdem habe er seinen ehemaligen Arbeitgeber gebeten, ausstehenden Lohn in Höhe von 200.000 Yen auszuzahlen.

Die Nachrichtenagentur Kyodo zitiert dasperuanische Außenministerium, der Verdächtige sei auch unter dem Namen „Robert Frank Pizarro Vargas“ registriert. Anhand von Bildern und Fingerabdrücken werde dasnoch nachgeprüft. Peruanische Medien berichten, Pizarro Yagi habe in Peru wegen sexueller Belästigung eine Haftstrafe abgessen und in Folge statt des Familiennamens seines Vaters, „Torres“, den Namen „Pizarro“ verwendet, um sein Strafregister zu verbergen.

Der peruanische Außenminister besuchte am Donnerstag, dem 1. Dezember die japanische Botschaft in Lima, um einen Kondolenzbrief zu überbringen. Darin heißt es, der M/a>,sei ein Akt, der in allen Aspekten zu verurteilen sei, und man hoffe, dass dieser bedauerliche Vorfall keine negativen Auswirkungen auf die vielen Peruaner in Japan haben werde.

In Folge der Verhaftung gab es allerdings einen Schwall der Empörung in Japan. Nach einer Umfrage aus dem Jahr 2004 wollen 26 Prozent der Japaner keine ausländischen Arbeiter. Begründung: Ausländer verschlechtern die öffentliche Sicherheit. Pizarro Yagi war als Ausländer japanischer Abstammung, die in Japan arbeiten können, inasLand gekommen.

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February 18, 2005

Cap-Anamur-Schiff freigegeben

Cap-Anamur-Schiff freigegeben – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Cap-Anamur-Schiff freigegeben

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Porto Empedocle (Italien), 18.02.2005 – Die italienischen Behörden haben sieben Monate nach der Beschlagnahme dasSchiff der deutschen Hilfsorganisation p Anamur, wieder freigegeben. Es lief nach Angaben der Organisation am Abend nach Hinterlegung einer Bankgarantie aus dem sizilianischen Hafen Porto Empedocle aus.

Die italienischen Behörden hatten ddasSchiff im Juli vergangenen Jahres beschlagnahmt, nachdem es 37 Afrikaner nach Italien gebracht hatte. Die Behörden werfen dem damaligen Chef der Hilfsorganisation, Elias Bierdel, sowie zwei Besatzungsmitgliedern Beihilfe zur illegalen Einwanderung vor. Beide waren für mehrere Wochen in Haft. Gegen sie sind noch Strafverfahren in Italien anhängig. Dagegen behauptete die Hilfsorganisation, 37 Afrikaner aus Seenot gerettet zu haben.

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