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December 25, 2011

Johannes Heesters gestorben

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Johannes Heesters gestorben

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Veröffentlicht: 10:49, 25. Dez. 2011 (CET)
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Starnberg (Deutschland), 25.12.2011 – Im biblischen Alter von 108 Jahren ist an Heiligabend im Klinikum in Starnberg der Sänger und Schauspieler Johannes Heesters verstorben.

Heesters begann seine Karriere bereits in den Zwanziger Jahren in seiner niederländischen Heimat und wurde ab 1936 insbesondere als Darsteller in deutschen Operettenfilmen bekannt. Weil er in der Zeit des Nationalsozialismus für die deutsche Unterhaltungsindustrie tätig war, wurde er seit 1945 immer wieder kritisiert. Insbesondere wurde ihm ein Auftritt vor der SS-Mannschaft des Konzentrationslagers Dachau im Jahr 1941 vorgeworfen. Johannes Heesters stand noch 2011 für einen Kurzfilm vor der Kamera.

Johannes Heesters (2006)

Zum Zeitpunkt seines Todes galt er als der zweitälteste Einwohner Deutschlands und ältester aktiver Schauspieler der Welt.

Quellen[Bearbeiten]

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April 29, 2007

Carl Friedrich von Weizsäcker ist tot

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Carl Friedrich von Weizsäcker ist tot

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Artikelstatus: Fertig 15:49, 29. Apr. 2007 (CEST)
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Carl Friedrich von Weizsäcker, 1993

Starnberg (Deutschland), 29.04.2007 – Der Physiker, Philosoph und Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker ist tot. Er starb gestern im Alter von 94 Jahren in Starnberg in Bayern. Das gab die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf eine seiner Töchter bekannt. Der Bruder des ehemaligen Bundespäsidenten Richard von Weizsäcker galt unter Forschern als der letzte deutsche Universalgelehrte.

Nach seinem Studium der Physik, zu dem ihn der spätere Nobelpreisträger Werner Heisenberg angeregt hatte, und der intensiven Beschäftigung mit der Kernphysik wurde er während des Zweiten Weltkriegs zusammen mit Heisenberg und Otto Hahn, dem Entdecker der Kernspaltung, Mitglied einer Wissenschaftlergruppe, die für Hitler-Deutschland die Kernspaltung technisch nutzbar machen sollte. In einem Spiegel-Interview aus dem Jahr 1991 erklärte er dazu, seine Motivation sei der Glaube gewesen, als Wissenschaftler Einfluss auf Hitlers Politik nehmen zu können, und bezeichnete seine damalige Einstellung als naiv.

Seine Auseinandersetzung mit den Ereignissen von Hiroshima und Nagasaki, wo die ersten Atombomben eingesetzt worden waren, waren für ihn schließlich der entscheidende Beweggrund, sich der Politik als einer „bitteren Pflicht“ anzunehmen. 1957 setzte er sich als Initiator der „Göttinger Erklärung“ und des „Tübinger Memorandums“ 1962 gegen die weltweite nukleare Aufrüstung und die Bewaffnung der Bundeswehr mit Atomwaffen ein. In den Zeiten des Kalten Krieges engagierte er sich für die Erhaltung des Friedens. 1970 übernahm er die Leitung des Max-Planck-Instituts in Starnberg. Seine Arbeit hier begründete seinen Ruf als international anerkannter Friedensforscher. Er trat für die Verantwortung der Wissenschaftler ein und prägte den Begriff einer „Weltinnenpolitik“. In den letzten Jahrzehnten wendete er sich verstärkt ethischen und religiösen Fragen zu. Von Weizsäcker erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verstorbene Persönlichkeiten

Quellen

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May 19, 2006

Klaus Doldinger feierte seinen 70. Geburtstag

Klaus Doldinger feierte seinen 70. Geburtstag

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Artikelstatus: Fertig 20:59, 19. Mai 2006 (CEST)
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Klaus Doldinger

Starnberg (Deutschland), 19.05.2006 – Am Freitag, den 12. Mai feierte Klaus Doldinger seinen 70. Geburtstag. Geboren wurde er 1936 in Berlin.

Doldinger ist Komponist, Musikproduzent und Jazzmusiker. Von ihm stammen die Titelmelodien zu den TV-Serien „Tatort“, „Ein Fall für zwei“, „Liebling Kreuzberg“, „Die Kommissarin“ und zum Kinofilm „Das Boot“. Er kann auf eine über 50-jährige Karriere zurückblicken.

Mit seiner Musikband Passport geht er seit 15 Jahren auf Tournee. Im Laufe seins Lebens hat er rund 2700 Liveauftritte hinter sich gebracht und mehr als 50 Musikalbums aufgenommen. Wegbegleiter Doldingers bezeichnen ihn als kraftvoll, zielstrebig, konsequent. Ihm wird aber auch eine gewisse Ungestümheit nachgesagt.

Seinen Geburtstag feierte er gleich mit zwei Konzerten. Am Donnerstagabend in Mainz in der Phönixhalle. Mit ihm auf der Bühne stand Panik-Rocker Udo Lindenberg. Die Band „Passport“ gründete Doldinger 1971 zusammen mit Udo Lindenberg. Am Freitag feierte er mit einem Konzert in München im Residenztheater. Trotz seiner 70 Jahre möchte sich Doldinger nicht zur Ruhe setzen. Erst vor einem Jahr, 2005, erhielt er den Adolf-Grimme-Preis für sein Lebenswerk. Der Künstler wohnt mit seiner Familie am Starnberger See.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Geburtstage

Quellen

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