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January 5, 2006

Latour ist neuer Trainer des Fußballvereins 1. FC Köln

Latour ist neuer Trainer des Fußballvereins 1. FC Köln

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Artikelstatus: Fertig 10:08, 5. Jan. 2006 (CET)
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Köln (Deutschland), 05.01.2006 – Der 1. FC Köln hat vorgestern den Schweizer Hanspeter Latour als neuen Trainer eingestellt. Die Vereinsführung einigte sich am Dienstag mit dem 58-Jährigen darauf, dass er beim FC bis zum 30. Juni 2007 tätig sein wird. Er ist damit Nachfolger von Uwe Rapolder, der am 18. Dezember 2005 beurlaubt wurde.

Hanspeter Latour war zuvor Trainer bei den Schweizer Vereinen Grasshoppers Zürich und FC Thun. Beim FC Basel war Latour als Assistent von Trainer Christian Gross angestellt.

Quellen

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November 2, 2005

Champions League: Bremen siegt – Bayern mit knapper Niederlage

Champions League: Bremen siegt – Bayern mit knapper Niederlage

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Artikelstatus: Fertig 01:00, 3. Nov. 2005 (CET)
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Turin (Italien) / Bremen (Deutschland), 02.11.2005 – Der FC Bayern München hat die Gruppenbegengnung in der Champions League gegen Juventus Turin mit 1:2 verloren. Unterdessen besiegte Werder Bremen Udinese Calcio mit 4:3.

In einem ausgeglichenen Spiel erzielte David Trézéguet in der 85. Spielminute den 2:1-Siegtreffer für Juventus. Zuvor hatte er bereits in der 62. Minute zum 1:0 getroffen. Mit einem Freistoßtor aus 35 Metern Entfernung konnte Sebastian Deisler vier Minuten später jedoch wieder ausgleichen. Nach ihrem 100. Champions-League-Spiel führt die „alte Dame“ Juventus Turin dank der mehr erzielten Tore knapp die Gruppe A an, dicht gefolgt von Bayern München.

Bremen errang mit einem verdienten 4:3 gegen Udinese Calcio seinen ersten Sieg in dieser Champions-League-Saison und steht damit auf dem dritten Platz in der Gruppe C. Obwohl Werder Bremen auf Stürmerstar Ivan Klasnić verzichten musste, der wegen Verdachts auf Blinddarmentzündung am Mittag in Krankenhaus eingeliefert worden war, war die Mannschaft unter Trainer Thomas Schaaf im größten Teil des Spiels den Gästen aus Udinese überlegen. Nach Toren von Miroslav Klose (15′), Baumann (24′) und Johan Micoud (51′) führte die Werder zweitweise mit 3:0. Ein Doppelschlag von Antonio di Natale in der 54. und 57. Spielminute und ein unglückliches Eigentor von Christian Schulz sorgten nach einer Stunde aber wieder für den Ausgleich. Schlussendlich war es wiederum Johan Micoud, der in der 67. Minute den Sieg für Bremen klar machen konnte.

Die übrigen Ergebnisse des Abends:

  • FC Brügge – SK Rapid Wien: 3:2
  • Arsenal F.C. – AC Sparta Praha: 3:0
  • FC Thun – Ajax Amsterdam: 2:4
  • FC Barcelona – Panathinaikos Athen: 5:0
  • Benfica Lissabon – Villarreal CF: 0:1
  • OSC Lille – Manchester United F.C.: 1:0

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August 25, 2005

Werder Bremen zieht in die Champions League ein

Werder Bremen zieht in die Champions League ein

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Bremen (Deutschland), 25.08.2005 – Werder Bremen zieht nach einem 3:0 Sieg über den FC Basel am gestrigen Abend in die UEFA Champions League ein.

Nachdem die Basler in der ersten Halbzeit zunächst die besseren Chancen hatten, bekam Bremen kurz vor der Halbzeitpause die Gelegenheit zur Führung, aber Johan Micoud schoss den von Frings herausgeholten Elfmeter am Tor vorbei. Nach der Halbzeitpause dominierte zunächst wieder Basel. Der Führungstreffer gelang jedoch dem Bremer Klasnic in der 64. Minute. Vier Minuten später wurde Bremen erneut ein Foulelfmeter zugesprochen. Diesmal trat Tim Borowski an und traf zur 2:0 Führung. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 72. Minute, als Klasnic erneut mit dem rechten Fuß den Ball an Torhüter Zuberbühler vorbei ins Tor befördern konnte. In der 79. Minute sah Miroslav Klose noch die gelbe Karte, nachdem er trotz Pfiff des Schiedsrichters weitergespielt hatte. Er ist damit für das erste Spiel der Bremer in der Champions League gesperrt.

Werder Bremen ist nun neben Bayern München und Schalke 04 die dritte deutsche Mannschaft, die ins Hauptfeld der UEFA Champions League einzieht und gehört damit zu den 32 besten Klubs in Europa. Nach dem Ausscheiden des FC Basel wird die Schweiz hingegen nur durch den FC Thun vertreten sein.

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August 10, 2005

Dem FC Thun gelingt das kleine Fußball-Wunder

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Dem FC Thun gelingt das kleine Fußball-Wunder

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Malmö (Schweden), 10.08.2005 – Dem Schweizer Fußballverein FC Thun ist in Malmö gegen den heimischen Verein Malmö FF ein kleines Wunder gelungen: In einem spannenden Spiel der dritten Champions League-Qualifikationsrunde schlugen die kleinen Schweizer den anscheinend übermächtigen Gegner aus dem Norden auswärts mit 1:0. Das Tor erzielte der Thuner Adriano in der 34. Minute mit einem Weitschuss.

Der Sieg gegen die hoch favorisierten Schweden gelang den Thunern vor allem dank ihres cleveren Spiels. Auch nach dem Führungstor zogen sie sich nicht in die eigene Hälfte zurück, sondern spielten immer wieder nach vorne. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Schweden zwar den Druck, die Schweizer spielten aber gut dagegen und konnten den knappen Vorsprung problemlos über die Runde bringen. Nur zwei Verwarnungen zeugen zudem von einer fairen Begegnung.

Der FC Thun ist der Qualifikation für die Champions League damit ein gutes Stück näher gekommen. Im Rückspiel am 24. September reicht den Berner Oberländern nun ein Unentschieden. Die Qualifikation für die höchste internationale Fußballliga würde das Budget des kleinen Vereins auf einen Schlag verdoppeln. Zur Zeit wirtschaften die Thuner mit einem Budget von rund fünf Millionen Schweizer Franken, die Gruppenspiele der Champions League alleine würden über sieben Millionen Franken in die Kasse schwemmen.

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May 12, 2005

Der FC Basel holt sich vorzeitig die elfte Meisterschaft der Clubgeschichte

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Der FC Basel holt sich vorzeitig die elfte Meisterschaft der Clubgeschichte

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Basel (Schweiz), 12.05.2005 – Durch den Sieg im Heimspiel der 33. Runde der Schweizer Fussballmeisterschaft in der AXPO Superleague gegen den FC St. Gallen konnte der FC Basel am Abend den elften Titelgewinn der Clubgeschichte realisieren. Durch den gleichzeitigen Punktverlust des Tabellenzweiten FC Thun im Aufeinandertreffen mit den Berner Young Boys kann der FC Basel auch theoretisch nicht mehr eingeholt werden bis zum Meisterschaftsende am 28. Mai.

Der Gast aus St. Gallen war in der 13. Minute durch Alex (Vorarbeit Hassli, Flanke von rechts) in Führung gegangen, Gimenez konnte nach gut einer halben Stunde das Score ausgleichen (28. Minute). Im weiteren Verlauf war der FC Basel zwar die spielbestimmende Mannschaft auf dem Rasen des mit 25.099 Zuschauern nicht ausverkauften St. Jakob Parks, jedoch mussten die Fans auf den Tribünen bis zur 86. Minute auf die Führung der Rotblauen warten, ehe wiederum Gimenez mit seinem 25. Saisontreffer erfolgreich war. Rossi mittels Foulpenalty in der 90. Minute stellte den Endstand her und sorgte für ausgelassene Feierlichkeiten im Stadion und später nach dem Spiel in der Innenstadt auf dem Barfüsserplatz. Zur spontanen Meisterfeier fanden sich dort kurzfristig zehntausende Fans ein und machten die Nacht mit bengalischen Feuern und frenetischen Gesängen zum Tag.

Die offizielle Meisterfeier findet nach dem Heimspiel gegen Xamax Neuchâtel am letzten Spieltag statt.

Quelle

Originäre Berichterstattung
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March 17, 2005

ASL: Aufsteiger FC Schaffhausen beim FC Basel zu Gast

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Basel (Schweiz), 17.03.2005 – Wenn der Letzte der Tabelle gegen den Spitzenreiter spielt, dazu noch in dessen Stadion, dann darf man meist getrost eine einseitige Partie erwarten – im Speziellen, wenn diese Partie im Rahmen der Axpo Super League stattfindet und der Gastgeber der FC Basel ist, der ein etwa zehn mal so teures Kader sein eigen nennt, als der Aufsteiger aus Schaffhausen.

Entgegen aller Vorankündigungen spielte der Heimclub auch im Spiel der Wiedergutmachung in der selben Formation, wie noch vor drei Tagen in Thun, als es eine schmerzhafte 0:3 Schlappe absetzte. Trainer Christian Gross hatte vor dem Spiel einen „Heimsieg“ gefordert „um die Enttäuschung vom 0:3 gegen den FC Thun drei Tage zuvor wieder einigermassen abzufedern“, liess aber bis auf Mesbah die selbe Equipe auflaufen. Von Beginn an sah sich der Gast vom Rheinfall einer Angriffswelle nach der anderen gegenübergesetzt, doch Gimenez schob den Ball in seiner ersten starken Aktion um Zentimeter am gegnerischen Torwart und Pfosten vorbei (6. Minute).

Im Gegensatz zum Sonntag zeigte sich der FC Basel auch weiterhin in Spiellaune, wenngleich vor allem im zentralen Mittelfeld lange nicht alles gut anzusehen war: Huggel blieb auch ein weiteres mal blass und fiel mehr durch Stolpern und Fehlpässe auf, als durch solide Abräumarbeit im defensiven Mittelfeld. Trotzdem kam der Meister nach etwas mehr als 20 Minuten zum 1:0 – Chipperfield hatte einen langen Flankenball Carignanos von der Grundlinie mit Wucht in die Maschen gedroschen (19. Minute). Wenige Minuten später war es Gimenez, der Huggels Kopfball von der gegnerischen Torlinie köpfte – Torwart Herzog war bereits geschlagen.

Ein spielerisches Highlight durch ein sehenswertes Solo von Kleber in Zusammenarbeit mit Gimenez brachte noch vor der Pause das verdiente 2:0 durch Carignano (39. Minute). Auch nach der Halbzeitpause zeigte sich Basel souverän und kam durch einen satten Schuss von Kleber zum 3:0 (50. Minute), die Vorabeit hatte der wiederum starke Zanni geleistet. Wie meist in den Partien des letzten halben Jahres zeigten sich die Basler Spieler hernach leicht unkonzentriert, wodurch die Gäste durch Todisco zum 1:3 kamen – die Verteidigung um Müller hatte nicht gut ausgesehen und Zuberbühler im Tor keine Abwehrchance (56. Minute).

Eine kurze Tempoverschärfung des FC Basel hatte in der 63. Minute das 4:1 durch Delgado zur Folge, die Zuschauer im nur mit 19.212 Zuschauern schwach besetzten St. Jakobs Parc hofften bereits auf ein „Stängeli“. Jedoch schien nach dem 4:1 der Arbeitstag der Basler Spieler beendet, sie zeichneten sich fortwährend lediglich durch schwaches Stellungsspiel aus, das zu einigen gefüährlichen Freistosssituationen führte, woraus auch das 2:4 durch Rizzo (79. Minute) resultierte, der einen Ball aus knapp 17 Metern genau ins rechte Obere Tor-Eck zimmerte. Wenige Augenblicke später hätten die Gäste beinahe erneut reüssiert, als ein weiterer Freistoss erneut nur um haaresbreite das Ziel verfehlte.

Von der Souveränität vergangener Tage war nichts mehr zu sehen, spätestens als Todisco in der 90. Minute auch noch das 3:4 gelang, lagen die Basler Nerven blank und im Stadion sehnte man sich nach dem Abpfiff. Letztlich blieb es beim trotzdem verdienten 4:3 für den FC Basel, der jedoch auch in diesem Spiel unter seinen Möglichkeiten blieb.

Telegramm

FC Basel – FC Schaffhausen 4:3 (2:0) St. Jakob-Park – 19’212 Zuschauer – SR René Rogalla (Wallisellen)

Tore:

19. Chipperfield (Carignano) 1:0. 39. Carignano (Kléber) 2:0. 50. Kléber (Zanni) 3:0. 56. Todisco (Truckenbrod) 3:1. 63. Delgado (Carignano) 4:1. 79. Rizzo 4:2. 90. Todisco 4:3.

FC Basel:

Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Müller, Kléber; Huggel; Zanni, Chipperfield; Delgado (86. Barberis); Carignano (71. Rossi), Gimenez – Trainer: Christian Gross

FC Schaffhausen:

Herzog; Miladin (43. Maric), Sereinig, Miéville, Rizzo; Truckenbrod, Tsawa, Pesenti, Dos Santos (60. Senn); Todisco, Yasar (63. Hengemühle) – Trainer: Jürgen Seeberger

Gelbe Karten:

40. Yasar (Foul), 57. Sereinig (Handspiel), 84. Todisco (Foul), 90. Chipperfield (Foul)

Bemerkungen:

Basel ohne Petric, Smiljanic, Sterjovski und Yakin (alle verletzt), sowie ohne Meili (nicht im Aufgebot);

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December 12, 2004

ASL: Der Spitzenreiter FC Basel unterliegt beim Überraschungsteam aus Thun mit 1:4

ASL: Der Spitzenreiter FC Basel unterliegt beim Überraschungsteam aus Thun mit 1:4

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Flagge FC Basel

Bern (Schweiz), 12.12.2004 – Am gestrigen Abend standen sich im Stadion Lachen zu Thun die beiden bisher bestplatzierten Teams der Axpo Super League – der FC Thun als Zweiter und Tabellenführer FC Basel gegenüber.

Gemäß offizieller Verlautbarung fanden 9.000 Zuschauer bei gutem herbstlichem Wetter den Weg in das schmucke Stadion, davon etwa 2.000 aus Basel angereiste Fans, die mit positiven Erinnerungen nach Thun gekommen sein dürften, wurde doch an gleicher Stelle vier Monate zuvor der Gewinn der Schweizermeisterschaft in trockene Tücher gebracht durch ein damals diskussionsloses 2:0.

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams im Rahmen der ASL 04/05 musste der Schweizermeister gestern auf die verletzten Carignano und Ergic verzichten, auch der dritte Torhüter Rapo fiel aus. Bei Thun hatte Trainer Hanspeter Latour die ausgefallenen Spieler Sinani, Milicevic sowie Ojong zu ersetzen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste vom Rheinknie zielstrebig, lancierten einen Angriff nach dem anderen, konnten sich aber jeweils lediglich nur bis an den gegnerischen Strafraum voran-kombinieren, Abschlussmöglichkeiten gab es bis zur 20.ten Minute keine – doch dann war es Mladen Petric mit seinem zweiten Saisongoal nach einer Flanke von Captain Murat Yakin, der zum 1:0 für die Basler einköpfeln konnte. Im Anschluss daran verflachte die Partie aber etwas, die Heimmannschaft schien etwas aus dem Tritt geraten, jedoch konnte man durch Distanzschüsse (29. Minute, Lustrinelli über das Tor) Gefahr vor Zuberbühler erzeugen. Ein Distanzschuss von Thuns Captain Gerber, der für den Basler Hüter Zuberbühler nicht ganz unhaltbar schien, bescherte der Heimmannschaft jedoch noch vor der Pause das 1:1 – nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam es im Fanblock der Gäste zu einigen Turbulenzen, nachdem die Anhänger der Rotblauen bengalische Feuer abgebrannt hatten und diese anschließend auf die Tartanbahn geworfen hatten um nicht die Zuschauer im eigenen Fanblock zu gefährden, agierten die Sicherheits-Leute der vom FC Thun beauftragten Security-Gesellschaft ungeschickt und ohne Fingerspitzengefühl: einer der für die Sicherheit zuständigen Mitarbeiter warf noch brennende Fackeln zurück in die tobende Menschenmenge, glücklicherweise wurde keiner der Matchbesucher verletzt!

Abgelenkt von diesen Geschehnissen konnten die Basler Fans vermutlich das 2:1 für den FC Thun durch wiederum Gerber in der 46.ten Minute nicht sehen, nach einem katastrophalen Blackout von Zuberbühler, der dem Torschützen den Ball in die Füße spielte, lag die Heimmannschaft in Führung.

In der folgenden Zeit kam der FC Basel durch Petric zu einer Chance, die jedoch Coltorti vereiteln konnte . So war es erneut ein Fehler vom Basler Goalie, der Raimondi ermöglichte, das 3:1 zu erzielen (65. Minute). Auch energische – wenn auch glücklose und leicht unbeholfen wirkende – Angriffsbemühungen des FC Basel in der Schlussphase ergaben keine zählbaren Eregebisse, vielmehr waren es die rot-gekleideten Thuner, die ihrerseits wiederholt zu guten Konterchancen kamen, die jedoch bis auf einen Kopfball von Mauro Lustrinelli in der 88.ten Minute – wieder sah Zuberbühler mehr als unglücklich aus – ungenutzt blieben.

Ernüchtert schlichten die Basler Spieler nach dem Abpfiff durch FIFA Referee Meier vom Platz, bis auf Zuberbühler, der sich bei den mitgereisten Basler Fans direkt vor dem Gang in die Kabine entschuldigte mit den Worten “Sorry Leute, es tut mir Leid”, zeigte sich nur Scott Chipperfield in der Fankurve und bedankte sich für die Unterstützung.

Die euphorischen Thuner Zuschauer feierten ihrerseits den Sieger und neuen Tabellenleader FC Thun überschwänglich auch noch Minuten nach dem Ende des Spiels.

Telegramm

Stadion Lachen, 9.000 Zuschauer Schiedsrichter: Meier Tore: 23. Petric 0:1, 35. Gerber 1:1, 46. Gerber 2:1, 66. Raimondi 3:1, 87. Lustrinelli 4:1

FC Thun:

Coltorti, Renggli, Cerrone, Zanni, Gerber (90. Ferreira), Deumi, Raimondi, Aegerter, Lustrinelli (90. Moser), Hodzic, Kulaksizoglu

FC Basel:

Zubi, Zwyssig, Yakin, Degen Philipp, Kléber (81. Mesbah), Huggel, Chipperfield, Sterjovski (62. Degen David), Delgado (62. Rossi), Petric, Gimenez

Bemerkungen:

FCB ohne Carignano (verletzt), Ergic (krank). FC Thun ohne Sinani, Milicevic, Ojong (verletzt). Gelbe Karten: 36. Deumi, 58. Cerrone, 80. Degen Philipp

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