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May 5, 2008

Barack Obama hat die Vorwahlen in Guam gewonnen

Barack Obama hat die Vorwahlen in Guam gewonnen

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Veröffentlicht: 22:57, 5. Mai 2008 (CEST)
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Die Lage Guams

Hagåtña (Vereinigte Staaten), 05.05.2008 – Barack Obama hat die Vorwahlen der Demokratischen Partei um die Präsidentschaftskandidatur 2008 auf der Insel Guam gewonnen.

Diese Insel im Pazifischen Ozean gehört seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zu den Vereinigten Staaten und hat den Status eines sogenannten externen Territoriums, dem Autonomie nach innen zusteht.

Obama gewann den parteiinternen Caucus dabei mit einem Vorsprung von nur sieben Stimmen (von insgesamt ungefähr 4.500) vor seiner Rivalin Hillary Clinton.

Clinton (Archiv)

Trotz der geringen Anzahl von lediglich acht Delegierten, die Guam zur Parteiversammlung im August entsenden wird (von denen jeder auch nur eine halbe Stimme hat), fanden die Wahlen eine höhere Beachtung als oftmals zuvor – nicht zuletzt bei den Kandidaten selber –, da im Rennen zwischen Obama und Clinton buchstäblich jede Stimme entscheidend sein könnte. So berichtete Ben Pangelinan, ein Abgeordneter des Parlaments auf Guam, sowohl Clinton als auch Obama hätten den örtlichen Medien für Interviews zur Verfügung gestanden. So etwas habe es vor vier Jahren nicht gegeben. Zudem machte Clinton mit der Forderung auf sich aufmerksam, alle US-amerikanischen Staatsbürger sollten an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen können. Bisher können beispielsweise die Bewohner Guams zwar an den Vorwahlen teilnehmen, ohne aber bei den eigentlichen Wahlen im November stimmberechtigt zu sein.

Obama (Archiv)

Neben den acht regulären Delegierten entsendet Guam noch fünf sogenannte Superdelegierte, die in ihrer Entscheidung nicht an den Wählerwillen gebunden sind. Mit Jaime Paulino, der stellvertretender Vorsitzender der Demokratischen Partei auf Guam ist, erklärte einer von diesen unmittelbar nach der Wahl seine Unterstützung für Obama.

Nach den Vorwahlen in Guam richtet sich das Interesse nun auf die Vorwahlen in den Bundesstaaten North Carolina und Indiana, die am Dienstag stattfinden sollen.

In Indiana werden Hillary Clinton höhere Chancen zugeschrieben, da dort Arbeiter, sogenannte „blue collar workers“, einen hohen Bevölkerungsanteil ausmachen und zu Clintons Stammklientel zählen. Auf einer Wahlveranstaltung in Indiana warf Clinton Obama dann auch vor, er verliere den Bezug zu „normalen“ Wählern. Nach einer Umfrage liegt Clinton in Indiana mit 50 Prozent vor Obama mit 42 Prozent. In North Carolina zeichnet sich ein gegenteiliges Bild ab: Nach einer Umfrage von diesem Sonntag sieht hier Obama bei 50 Prozent der Stimmen, im Gegensatz zu Clinton mit 42 Prozent. (Die restlichen Befragten waren noch unentschieden.)

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Quellen

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August 20, 2005

Passagierflugzeug landete in Guam mit defektem Fahrwerk

Passagierflugzeug landete in Guam mit defektem Fahrwerk

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Guam

Hagåtña (Guam) / Narita (Japan), 20.08.2005 – Gestern gab es erneut einen Zwischenfall mit einem Flugzeug mit 318 Passagieren an Bord. Auf dem Internationalen Flugplatz der Pazifikinsel Guam musste ein Jet mit einem defekten Fahrwerk landen. Die Maschine mit überwiegend japanischen Touristen, 13 Flugbegleitern und drei Piloten kam aus Narita, nahe Tokio.

Bei der Landung der Maschine, einer Boeing 747 der US-Fluggesellschaft Northwest Airlines, wurden drei Menschen verletzt. In dem Moment als die Maschine aufsetze, brach das vordere Fahrwerk zusammen. Die Insassen wurden von der Besatzung in Sicherheit gebracht und verließen das Flugzeug über die Notrutschen.

Der Flughafen Guam musste nach der Bruchlandung gesperrt werden. Sämtliche anfliegenden Maschinen wurden zum US-Luftwaffenstützpunkt Guam oder zur Insel Saipan umgeleitet.

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January 8, 2005

Amerikanisches Atom-U-Boot havariert

Amerikanisches Atom-U-Boot havariert – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Amerikanisches Atom-U-Boot havariert

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Der zerstörte Bug der USS San Francisco

Hagåtña (Guam), 08.01.2005 – Das Atom-U-Boot „San Fransisco“ der US-Navy, der amerikanischen Kriegsmarine, ist 560 Kilometer von der Pazifikinsel Guam entfernt auf Grund gelaufen. Unter der 137 Mann starken Besatzung gab es 23 Verletzte und einen Toten. Den Berichten zufolge sind bislang keine schweren Schäden bekannt. Atom-Reaktor und Außenhaut des Fahrzeuges seien intakt. Das 110 Meter lange Angriffs-U-Boot der Los-Angeles-Klasse konnte die Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen und befindet sich auf dem Rückweg zum Stützpunkt Guam. Dort soll es am Montag eintreffen.

Zur Bewaffnung und genaueren Hintergründen der Havarie wurden bislang keine Angaben veröffentlicht.

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