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November 2, 2005

Champions League: Bremen siegt – Bayern mit knapper Niederlage

Champions League: Bremen siegt – Bayern mit knapper Niederlage

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Artikelstatus: Fertig 01:00, 3. Nov. 2005 (CET)
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Turin (Italien) / Bremen (Deutschland), 02.11.2005 – Der FC Bayern München hat die Gruppenbegengnung in der Champions League gegen Juventus Turin mit 1:2 verloren. Unterdessen besiegte Werder Bremen Udinese Calcio mit 4:3.

In einem ausgeglichenen Spiel erzielte David Trézéguet in der 85. Spielminute den 2:1-Siegtreffer für Juventus. Zuvor hatte er bereits in der 62. Minute zum 1:0 getroffen. Mit einem Freistoßtor aus 35 Metern Entfernung konnte Sebastian Deisler vier Minuten später jedoch wieder ausgleichen. Nach ihrem 100. Champions-League-Spiel führt die „alte Dame“ Juventus Turin dank der mehr erzielten Tore knapp die Gruppe A an, dicht gefolgt von Bayern München.

Bremen errang mit einem verdienten 4:3 gegen Udinese Calcio seinen ersten Sieg in dieser Champions-League-Saison und steht damit auf dem dritten Platz in der Gruppe C. Obwohl Werder Bremen auf Stürmerstar Ivan Klasnić verzichten musste, der wegen Verdachts auf Blinddarmentzündung am Mittag in Krankenhaus eingeliefert worden war, war die Mannschaft unter Trainer Thomas Schaaf im größten Teil des Spiels den Gästen aus Udinese überlegen. Nach Toren von Miroslav Klose (15′), Baumann (24′) und Johan Micoud (51′) führte die Werder zweitweise mit 3:0. Ein Doppelschlag von Antonio di Natale in der 54. und 57. Spielminute und ein unglückliches Eigentor von Christian Schulz sorgten nach einer Stunde aber wieder für den Ausgleich. Schlussendlich war es wiederum Johan Micoud, der in der 67. Minute den Sieg für Bremen klar machen konnte.

Die übrigen Ergebnisse des Abends:

  • FC Brügge – SK Rapid Wien: 3:2
  • Arsenal F.C. – AC Sparta Praha: 3:0
  • FC Thun – Ajax Amsterdam: 2:4
  • FC Barcelona – Panathinaikos Athen: 5:0
  • Benfica Lissabon – Villarreal CF: 0:1
  • OSC Lille – Manchester United F.C.: 1:0

Quellen

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March 8, 2005

ASL: Die Grasshoppers gastieren beim FC Basel

ASL: Die Grasshoppers gastieren beim FC Basel

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Basel (Schweiz), 08.03.2005 – Nach drei eher enttäuschenden Auftritten des Schweizer Meisters FC Basel nach der Winterpause und dem Ausscheiden aus dem UEFA-CUP gegen den OSC Lille ging es gegen den Rekordmeister Grasshoppers um sehr viel mehr als nur drei Punkte: Es galt zu zeigen, dass die Mannschaft nicht so schlecht ist, wie die letzten Ergebnisse haben ahnen lassen.

Obwohl der Gegner kein geringerer als der Erzfeind aus Zürich war, fanden sich lediglich etwas über 21.000 Zuschauer im St. Jakob Park ein, dessen Rasen aufgrund der Rasenheizung den Umständen entsprechend doch relativ gut zu bespielen war. Im Vergleich zu den letzten Partien hatte FCB Trainer Christian Gross das System gewechselt – wohl auch als Reaktion auf öffentliche Kritik – und wieder auf ein 4-4-2 umgestellt. Durch Huggels Ausfall wegen einer Sperre wurde Müller auf dessen Position im defensiven Mittelfeld positioniert und Quennoz vertrat den Neuzugang aus Mallorca in der Innenverteidigung.

Schon nach 180 Sekunden herrschte helle Aufregung auf dem Rasen, Schiedsrichter Massimo Busacca hatte Seoane nach einem rüden Foul gegen Kleber wieder mit der Roten Karte versehen in die Kabine geschickt, was die Taktik des Gästetrainers Hanspeter Latour sichtlich durcheinander warf. In der Folge spielt das Heimteam druckvoll nach vorne und kam zu einigen Abschlüssen vor dem gegnerischen Tor – allerdings waren alle Versuche erfolglos. So konnte Muff (19. Minute) das Score nach einem verunglückten Kopfball von Philipp Degen eröffnen, Zwyssig und Zuberbühler konnten nicht eingreifen.

Entgegen der letzten Auftritte in diesem Jahr zeigte sich der FC Basel dieses mal nicht geschockt und spielte auch fortan offensiv und drückte auf den Ausgleich, den Carignano in der 26. Minute nach schönem Zuspiel von Zanni erzielen konnte. In der Folge kam Basel durch Carignano und Zanni zu weiteren Chancen, ehe der Schiedsrichter zum Pausentee pfiff.

Der Auftakt der zweiten Hälfte war ebenfalls hektisch, da der Referee dem Basler Chipperfield nach einem Zweikampf mit Lichtsteiner die berechtigte Rote Karte zeigte (51. Minute) – und von da an numerische Ausgeglichenheit herrschte, doch nur numerisch: denn es war auch fortan der FC Basel, der das Spiel bestimmte und in der 53. Minute durch einen Handspenalty von Gimenez in Führung gehen konnte – Stepanovs hatte den Ball in Extremis mit der Band berührt und so eine Torchance verhindert.

Die Vorentscheidung konnte Zwyssig mit einem Kopfball aus kurzer Distanz herbeiführen, der herauseilende Gästegoalie Jehle hatte am Ball vorbeigefaustet. Rossi mit einem schönem Treffer in der 87. Minute konnte das Score noch auf 4:1 erhöhen, zuvor hatte Zuberbühler zweimal reaktionsstark retten können gegen Muffs Kopfbälle.

Durch das torlose Unentschieden zwischen Zürich und Xamax hat der FC Basel nun wieder sechs Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz und kehrt somit wieder in ruhigere Fahrwasser zurück.

Telegramm

FC Basel – GC 4:1 (1:1) Tore: 19. Muff 0:1, 26. Carignano (Zanni) 1:1, 53. Gimenez (Handspenalty) 2:1, 58. Zwyssig 3:1, 87. Rossi (Zanni) 4:1 Joggeli – Sr. Busacca – 21’078 Zuschauer

FC Basel:

Zuberbühler; Degen P, Quennoz, Zwyssig, Kléber; Müller (46. Rossi); Zanni, Chipperfield, Delgado (82. D. Degen); Gimenez (76. Barberis), Carignano

Grasshoppers:

Jehle; Lichtsteiner, Mitreski, Stepanovs, Jaggy; Senesie (61. Hleb), Seoane, Chihab (48. Denicola), Cabanas, Muff, Rogerio (5. Salatic)

Bemerkungen:

FCB ohne Huggel (gesperrt), Petric, Sterjovski, Yakin M, Smiljanic (alle verletzt), Ergic (krank). GC ohne Spycher (gesperrt). Rote Karte: 3. Seoane, 51. Chipperfield; Gelbe Karten: 16. Quennoz, 51. Lichtsteiner, 52. Stepanovs, 56. Muff, 63. Hleb

Quellen

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March 1, 2005

UEFA-Pokal: FC Basel spielt unentschieden gegen LOSC Lille

UEFA-Pokal: FC Basel spielt unentschieden gegen LOSC Lille

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Basel (Schweiz), 01.03.2005 – Im ersten Pflichtspiel des Kalenderjahres 2005 am 17. Februar hatte es der FC Basel gleich mit dem Tabellenzweiten der Französischen Meisterschaft, dem Team des LOSC Lille, zu tun. Entgegen dem derzeit noch ruhenden Ligabetrieb in der Schweiz spielt man in Frankreich bereits seit dem 12. Januar wieder, was im Vorfeld der Partie doch einige Bedenken aufkommen ließ ob der Form auch im Umfeld des Schweizer Meisters.

Bei winterlichen Temperaturen um 0 Grad Celsius im St.-Jakob-Park fanden sich lediglich knapp 19.000 Zuschauer im weiten Rund wieder – Auswirkungen der gerade zu Ende gegangenen Fasnacht, der Ferienzeit sowie wohl auch der Preise, die bei vielen Matchbesuchern aufgrund ihrer Höhe nicht auf Akzeptanz stießen.

Der Gegner aus Frankreich zeigte auch gleich von Beginn der Partie an, warum er in 25 Meisterschaftsspielen erst 16 Gegentore hat hinnehmen müssen, denn die Basler Spieler um den argentinischen Gaucho-Sturm bestehend aus Gimenez, Rossi und Carignano sahen sich zu jedem Zeitpunkt des Spiels in einer Unterzahlsituation, wie stark auch der FC Basel das Pressing forcierte. Der zweiten Besonderheit hatten es die Basler dann aber in der fünften Minute zu verdanken, dass es beim 0:0 blieb: Lilles Spielmacher Brunel war mit seinem Schuss aus 16 Metern vom linken Strafraumeck nach einem schnellen Konter an Zuberbühler gescheitert.

In der Folge konnte der FC Basel auch weiterhin den Gegner immer wieder durch Tempoerhöhungen vor kleinere bis mittlere Probleme stellen, so richtig „konkret“, wie es Trainer Gross später bezeichnen sollte, wurde es aber selten. Eine Doppelchance in der 33. Minute (Kopfball Gimenez in die Arme des Lille-Goalies) und der 34. Minute durch Rossi mit einem Hinterhaltsschuss auf Sylva war aber bis Mitte der ersten Halbzeit das Höchste der Gefühle.

Die Nordfranzosen ihrerseits kamen in der 36. Minute mit einem gefährlichen Schuss von Tafforeau, der noch abgefälscht wurde, fast zur Führung – Zuberbühler hatte dem Ball nur tatenlos hinterhersehen können.

Die Stimmung im Stadion wurde durch ein vom nicht überzeugenden georgischen Schiedsrichter – für Basel glücklicherweise – übersehenes Handspiel von Zwyssig im Strafraum und kurz darauf durch Handspiel des gegnerischen Torhüters vor dem 16-Meter-Raum unnötig aufgeheizt, auch in der zweiten Halbzeit übersah der Referee großzügig ein klares Handspiel eines Franzosen im Strafraum.

Die zweite Halbzeit war arm an Höhepunkten, einzig ein Fehlpass des sonst starken Neuzugangs Patrick Müller auf Basler Seite brachte das torlose Unentschieden kurz vor dem Ende nochmals in Gefahr. Kommenden Donnerstag tritt der FCB in Lille auswärts an, um dort mindestens ein Tor zu schießen und damit den Einzug ins Achtelfinale zu schaffen.

Telegramm

FC Basel – OSC Lille 0:0 St. Jakob Park – Sr. Genov (Bulgarien) – 19′092 Zuschauer

FC Basel:

Zuberbühler, Kléber, Zwyssig, Müller, Degen P, Zanni (71. Sterjovski), Huggel, Chippy, Rossi, Gimenez (83. Petric), Carignano

OSC Lille:

Sylva, Debuchy (75. Cabaye), Tavlaridis, Moussilou (75. Odemwingie), Brunel, Bodmer, Tafforeau, Chalmé, Vitakic, Angwbwa, Dumont.

Bemerkungen:

FCB ohne Mesbah, Yakin, Smiljanic (alle verletzt), Ergic (rekonvaleszent), Meili (nicht im Aufgebot). Gelbe Karten: 15. Debuchy, 69. Chalmé, 89. Brunel, 90. Cabaye

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