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November 12, 2006

Kritiken am neuen Thüringer Hochschulgesetz

Kritiken am neuen Thüringer Hochschulgesetz

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Artikelstatus: Fertig 22:21, 12. Nov. 2006 (CET)
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Erfurt / Ilmenau / Jena (Deutschland), 12.11.2006 – Am vergangenen Donnerstag kam es zu studentischen Protestaktionen gegen das neue Thüringer Hochschulgesetz (kurz ThüHG) (Wikinews berichtete[1]). Die größte Aktion fand in Erfurt in Form eines Protestmarsches vom Domplatz über den Anger, an der Staatskanzlei vorbei zum Landtag statt. Dabei sammelten sich zwischen 3.000 und 6.000 – laut Polizeiangaben 3.500 – Studenten und wollten ihren Unmut über die Novellierung des neuen Gesetzes aussprechen.

Der größte Kritikpunkt an dem Gesetzesentwurf ist die Einführung von Verwaltungsgebühren. Diese sollen unter anderem auf den Semesterbeitrag in Höhe von 50 Euro und für Beratungen und Prüfungsanmeldungen erhoben werden. Daneben kritisierte die Konferenz Thüringer Studentenschaften (kurz: KTS) auch eine „Scheinautonomie“ der Universitäten, die verringerte Mitsprachemöglichkeit von Studenten und den hohen Einfluss von außen, besonders vom Ministerium. Dieses kann nämlich für Studiengänge Studenten- wie auch Absolventenzahlen vorgeben. Werden diese nicht eingehalten, können die Mittel gekürzt werden. Außerdem sollen die Hochschulen nicht mehr durch die selbstgewählten Rektoren, sondern durch Politik und Wirtschaft eingesetzte Präsidenten geführt werden.

Eine weitere Protestaktion wurde durch den Ilmenauer Verein „FeM e.V.“ durchgeführt. Dieser stellte mehrere seiner Dienste am Protesttag von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein. Davon waren das Ilmenauer Studentenportal „spi“, das Rechennetz in den Wohnheimen, das den dort wohnenden 1.700 Studenten einen Zugang zum Universitätsnetz und dem Internet gewährt, und das Studentenfernsehen „iSTUFF“ betroffen. Der Verein versuchte dabei, darauf aufmerksam zu machen, dass höhere Belastungen der Studenten zu weniger ehrenamtlichem Engagement führe, von dem aber die Studentenvereine lebten.

Während vor der Tür die Studenten lautstark protestierten, kam im Landtag der Wissenschaftsausschuss zusammen und beriet über das neue Gesetz. Dazu wurden neben den Stimmen der Landtagsfraktionen auch die studentischen Vertreter und die Thüringer Hochschulrektoren angehört. Die Rektoren hatten anfangs keine gemeinsame Meinung zum Gesetzesentwurf. Während der Rektor der Universität Erfurt ihn für gut hieß, war Rektor Peter Scharff (TU Ilmenau) gegen ihn. Die Rechtsfakultät der Friedrich-Schiller Universität in Jena nannte ihn sogar verfassungswidrig. Am Ende brachte Professor Scharff als Vorsitzender der Thüringer Hochschulkonferenz die Meinung aller zum Ausdruck mit dem Argument, dass durch das neue Gesetz die Autonomie der Hochschulen nicht richtig umgesetzt werde. Laut der Thüringer Allgemeinen stören sich die Hochschulen nicht so sehr an den Verwaltungsgebühren, die zusätzliche Gelder in die leeren Kassen spülen. Dennoch werden durch das neue Gesetz mehr Bürokratien aufgebaut, die zusätzliche Stellen in Anspruch nehmen, welche die Hochschulen selber finanzieren müssten.

Die Parteien in Thüringen reagierten ähnlich unterschiedlich auf das Gesetz. Während die Linke geschlossen gegen das Gesetz ist, rumort es in der regierenden CDU. So vertritt Jörg Schwäblein (CDU, Ausschussbeisitzer) die Meinung, dass die Verwaltungsgebühren nicht erhoben werden sollen. Kultusminister Jens Goebel, der durch einen Freizeitunfall gesundheitlich angeschlagen ist und weder an der Sitzung teilnahm noch sich den protestierenden Studenten stellte, versucht nun, in der Partei Werbung für den Gesetzesentwurf einschließlich der Gebührenerhebung zu machen.

Der Protestzug in Erfurt verlief größtenteils friedlich. Es wurden Sicherheitsbeamte mit Socken beworfen, die die Streikenden in den Wochen vorher gesammelt hatten. (Es waren 2.500, davon allein 1.000 aus Ilmenau.) Die Socken sollten leere Sparstrümpfe symbolisieren. Außerdem stürmten 200 Studenten den Landtag, nachdem ein Abgeordneter der Linkspartei ihnen heimlich zutritt zum Gebäude verschafft hatte. Außerdem legte der Protestzug den öffentlichen Verkehr in Erfurt längere Zeit lahm, da er auf wichtigen Routen der Straßenbahnen im Zentrum marschierte. Diese hatten im nachhinein noch lange Verspätungen von bis zu 30 Minuten, wodurch viele Pendler ihre Anschlüsse an Überlandlinien nicht erreichten. Ein Mitarbeiter der EVAG meinte: „Es war nicht unbedingt nett, was uns aufgebrachte Fahrgäste deswegen am Telefon sagten.“

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  1. Studentenstreik in Thüringen (09.11.2006) als Quelle genutzt

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November 9, 2006

Studentenstreik in Thüringen

Studentenstreik in Thüringen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Studentenstreik in Thüringen

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Artikelstatus: Fertig 19:03, 9. Nov. 2006 (CET)
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Plakat am Ehrenberg-Campus in Ilmenau

Erfurt / Ilmenau (Deutschland), 09.11.2006 – Heute rief die „Konferenz Thüringer Studentenschaften“ (kurz: KTS) zu einem Streik der Studenten vor dem Landtag in Erfurt auf. Der Streik war gegen das neue Hochschulgesetz in Thüringen (ThüHG) gerichtet, welches unter anderem neue Verwaltungsgebühren einführen soll. Die Studentenräte fürchten weniger Selbstständigkeit der Universitäten und einen Ausgleich von Haushaltslöchern auf Kosten der Studenten, denn 50 Prozent der neu einzuführenden Verwaltungsgebühren behält das Land. Bereits im Sommer übergaben Studenten der TU Ilmenau ein Positionspapier an das Kultusministerium. Dieses Positionspapier ist zuvor einer Studentenvollversammlung entsprungen, an der 20 Prozent der Ilmenauer Studentenschaft teilnahm und 98,6 Prozent für diese Stellungnahme und dabei gegen das ThüHG stimmten.

Die Regierung in Thüringen sieht indes das neue Hochschulgesetz anders. Ihrer Meinung nach wird dadurch eine bessere Wettbewerbsfähigkeit der Thüringer Hochschulen gesichert. Durch Umstrukturierungen soll den Hochschulen mehr Autonomie und Flexibilität gegeben werden und die Verwaltungsgebühren, die zu 50 Prozent an die Universität fließen, werden diese auch finanzieren.

Vereine sehen durch die neuen Gebühren eine höhere Belastung der Studenten und haben Angst, dass das ehrenamtliche Engagement zurückgehen wird. Um dies zu zeigen, schaltete der Ilmenauer Studentenverein FeM e.V. daher heute zwischen 14 und 20 Uhr mehrere seiner Dienste ab.


Hinweis: Die KTS selbst ist ein Zusammenschluss aller neun Studentenschaften der Thüringer Hochschulen und vertritt diese gegenüber der Landesregierung.


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August 9, 2006

Neues von der Technischen Universität Ilmenau

Neues von der Technischen Universität Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 00:12, 9. Aug. 2006 (CEST)
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Schild vor dem Röntgenbau

Röntgenbau der TU Ilmenau mit Experimentierhörsaal

Ilmenau (Deutschland), 09.08.2006 – Derzeit werden in Ilmenau ein Sommerkurs für deutsche Sprache sowie ein Kinder-Medien-Camp an der Technischen Universität (TU) Ilmenau veranstaltet. Am Montag eröffnete außerdem die neue Cafeteria des Studentenwerkes im Röntgenbau ihre Pforten.

Seit Samstag lernen 31 Jugendliche aus Thüringen und Bayern im Kinder-Medien-Camp, wie verschiedene Medien funktionieren und vor allem erstellt werden. Ziel ist es, den Kindern nicht nur technisches Wissen, sondern auch den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln. Der praktische Teil kommt bei dem Camp nicht zu kurz. In verschiedenen Workshops erstellen kleine Gruppen von Kindern mit ihren Betreuern zum Beispiel Hörspiele oder Trickfilme erstellen. Das Projekt, das dieses Jahr bereits das zweite Mal an der TU angeboten wird, wird vom Kreisjugendring Ilm-Kreis e.V. und dem Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V. getragen. Unterstützung erhalten sie unter anderem vom KI.KA, der TU Ilmenau, dem Studentenfernsehen iSTUFF.

Neben den Mediencamp veranstaltet die Universität ihren 28. Internationalen Sommerkurs für deutsche Sprache. Hierfür sind 100 Teilnehmer aus 30 Ländern nach Ilmenau angereist. Das sind 16 Personen mehr als im letzten Jahr. Der Kurs zeichnet sich vor allem durch die verschiedenen Sprachkurse am Vormittag und die freiwillig belegbaren Kurse am Nachmittag aus. Besonders beliebt ist der Sprachkurs Technik. Ein Großteil der Teilnehmer stammt aus den Partneruniversitäten der TU Ilmenau und den Partnerstädten von Ilmenau. So sind Teilnehmer von der russischen TU Novotscherkassk und aus der amerikanischen Stadt Blue Ash vertreten. Im Gegenzug werden Studenten aus Ilmenau diese später in Form eines Sprachkurses besuchen fahren. Die Teilnehmer werden aber nicht nur in Ilmenau lernen, sondern auch das Ilmenauer Kulturleben näher kennenlernen und Exkursionen in deutsche Städte, wie Erfurt, Dresden oder Berlin, unternehmen.

Am Wochenende zog die Cafetaria des Studentenwerkes Erfurt-Ilmenau aus ihrem alten Raum im Farradaybau in ihr neues Domizil im Keller des Röntgenbaus um. Die ersten Gäste wurden in den Räumen unterhalb des neues Experimentierhörsaals mit Sekt empfangen. Der Hörsaal selbst ist noch nicht fertiggestellt. Es sind bereits die Stühle und Bänke für die Zuhörer und die sechs Tafeln installiert. Außerdem sind bereits Einrichtungsgegenstände im Vorbereitungsraum hinter dem Hörsaal aufgebaut. Das Gebäude selbst ist größtenteils mit einer Glasfassade versehen, so dass ein freier Einblick in die Cafeteria wie auch in den Vorbereitungsraum gewährt wird.

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February 10, 2006

Karikaturstreit auch an der TU Ilmenau

Karikaturstreit auch an der TU Ilmenau – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Karikaturstreit auch an der TU Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 14:33, 10. Feb. 2006 (CET)
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Ilmenau (Deutschland), 10.02.2006 – Im Ilmenauer Studentenportal „spi“, wo fast alle Studenten der technischen Universität registriert sind, tauchten auf Benutzerseiten die umstrittenen Mohammed-Karikaturen auf. Moslems beschwerten sich beim Betreiber des Portals, der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e. V. (FeM), welcher jedoch das administrative Entfernen der Karikaturen ablehnte. Begründet wurde dies mit der Eigenverantwortlichkeit der Benutzer für ihre persönlichen Seiten. Solange diese gegen kein geltendes Gesetz verstießen, werde der Verein auch nicht in die Benutzerseiten eingreifen. Dennoch wurde auf einer internen Sitzung der FeM geäußert, dass bei einer Änderung der Rechtsgrundlage sofort entsprechende Schritte eingeleitet würden.

Um das Konfliktpotential zu senken und mehr Verständnis zwischen beiden Parteien aufzubauen, organisierten einige Studenten am Mittwochabend eine Diskussionsrunde zwischen muslimischen und europäischen Studenten. Dieses Angebot wurde von zirka 200 Studenten angenommen. Die islamischen Teilnehmer hatten nichts gegen die Pressefreiheit, fanden aber, dass Witze und Satire eine Grenze hätten. Dennoch konnte die Frage „Warum verletzt das euch?“ befriedigend beantwortet werden. Der eingeladene Referent Mark Bodenstein, ein deutscher Islamwissenschaftler der Universität Erfurt und bekennender Moslem, sagte, dass die Empörung zu den Karikaturen nicht allein über das Bildverbot erklärbar sei. Hier spielten auch die Gefühle der Moslems mit hinein. Der Student, der die Karikaturen erstmals ins „spi“ eingestellt hatte, begründete dies damit, dass viel darum diskutiert würde, aber keiner die Karikaturen wirklich kennen würde. Auch der Leiter des Vereins syrischer Studenten an der technischen Universität, Maher Al-Ibrahim, war zu der Diskussionsrunde anwesend. Er schilderte seine Gefühle zu den Karikaturen, auch wenn er sie noch nicht gesehen hatte.

Am Ende der Veranstaltung gab es ein kleines Happy End. Der Student, der die Karikaturen eingestellt hatte, entschuldigte sich bei Maher Al-Ibrahim und beide reichten sich die Hände. Ob damit der Konflikt an der Universität beigelegt worden ist, ist jedoch noch fraglich. Die Universitätsverwaltung sagte außerdem, dass es bisher keine Hinweise auf Fanatismus an der Hochschule gebe.

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January 9, 2006

Fußball WM 2006 live in Ilmenau erleben

Fußball WM 2006 live in Ilmenau erleben

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Artikelstatus: Fertig 23:44, 9. Jan. 2006 (CET)
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Ilmenau (Deutschland), 09.01.2006 – Das Eröffnungsspiel der Fußball WM 2006 am 9. Juni 2006 aus München wird in Ilmenau auf einer Großleinwand live übertragen. Es spielen die Nationalmannschaften von Costa Rica und Deutschland gegeneinander.

Ausrichter der Veranstaltung ist unter anderem die Technische Universität Ilmenau. Für die technische Umsetzung wird das Studentenwerk, die FeM und die Hörsaaltechnik zuständig sein.

Die Studentenclubs und das Studentenwerk werden für das leibliche Wohl der Zuschauer sorgen. Zirka 2.000 bis 3.000 Zuschauer können an dem Ereignis teilnehmen.

Die restlichen Spiele der Fußball-WM sollen in den Clubs auf dem Campus und in der Mensa übertragen werden. Eine Übertragung in der alten Försterrei ist ebenfalls in Vorbereitung.

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December 29, 2005

Chaos Computer Club-Kongress in Berlin

Chaos Computer Club-Kongress in Berlin – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Chaos Computer Club-Kongress in Berlin

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Artikelstatus: Fertig 19:18, 1. Jan. 2006 (CET)
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Berlin / Ilmenau (Deutschland), 29.12.2005 – Vom 27. bis zum 30. Dezember findet im Berliner Congress Center die 22. „europäische Hackerkonferenz“ des Chaos Computer Club e.V. (CCC) statt. Erstmals dauert die Konferenz, die jährlich zwischen Weihnachten und Silvester stattfindet, vier Tage. Die Konferenz steht unter dem Motto „Private Investigations“.

In diesem Jahr werden mit Hilfe von Mitgliedern der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V. aus Ilmenau und anderen Helfern die Vorträge auf der Konferenz aufgenommen und im Internet zur Verfügung gestellt. Es finden immer vier Vorträge parallel im Kongresszentrum statt. Auf dem Kongress finden Vorträge, Workshops und Diskussionen zu den fünf Themenbereichen Hacking, Science (Wissenschaft und Forschung), Community (Treffen unterschiedlicher Aktivisten- und Entwicklergruppen), Society (gesellschaftspolitische Themen) und Culture (Kultur) statt.

Auch das Projekt Wikipedia ist in Berlin vertreten. Unter Anderem wird Henriette Fiebig einen Vortrag über die inhaltliche Qualität von Wikipedia-Artikeln halten.

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December 21, 2005

Thüringer Landtagssitzungen werden ab sofort live übertragen

Thüringer Landtagssitzungen werden ab sofort live übertragen

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Ilmenau / Erfurt (Deutschland), 21.12.2005 – Ab heute, dem 21. Dezember 2005, werden die Plenumssitzungen des Thüringer Landtages live in das Internet übertragen.

An der Realisierung des Streamings waren die Universitäten in Erfurt und Ilmenau, sowie die Thüringer Netkom GmbH und die Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V. beteiligt. Das Streaming wird automatisch im Plenarsaal aufgenommen. Tritt eine Person an das Rednerpult, so zoomt die Kamera automatisch an das Pult heran. Sie ändert auch ihre Höhe, wenn die Höhe des Pultes geändert wird. Der Stream wird dann aus dem Landtag an einen Server an der Technischen Universität in Ilmenau übertragen und von dort verteilt.

Die erste Sitzung, die übetragen wird ist heute ab 14:00 MEZ, die zweite morgen um 09:00 MEZ.

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December 18, 2005

Diebstahl und schwere Sachbeschädigung bei der FeM in Ilmenau

Diebstahl und schwere Sachbeschädigung bei der FeM in Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 12:53, 18. Dez. 2005 (CET)
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Ilmenau (Deutschland), 18.12.2005 – Der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien (kurz FeM) wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen Mitternacht der Access Point für eine Funkstrecke gestohlen.

Der „Soekris PC net4526“ inklusive Atheros MiniPCI-Karte und der zugehörige Pigtail (ein kurzes Hochfrequenz-Kabel) waren auf dem Dach des Studentenwohnheims L (Max-Planck-Ring 6e) angebracht. Die Täter sind wahrscheinlich über den ersten Treppenaufgang auf das Dach gekommen. Da alle Kabel fein säuberlich abgeschraubt wurden, geht der Vorstand der FeM von einem zielgerichteten Diebstahl aus.

In der Nacht zu Samstag kam es dann zur Sachbeschädigung der Klimaanlage der Betriebsräume der Studentenwohnheime C und I. Das Außengerät am Block C wurde umgeworfen und in die Klimaanlage des Betriebsraums im Haus I wurde eine Metallstange gerammt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 5.000 Euro.

Für beide Vorfälle wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Zusätzlich bittet der Vorstand um Informationen von möglichen Augenzeugen.

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November 1, 2005

Razzia in Ilmenau ohne Konsequenz für die Polizei – Staatsanwaltschaft entscheidet über Klageerhebung

Razzia in Ilmenau ohne Konsequenz für die Polizei – Staatsanwaltschaft entscheidet über Klageerhebung

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Ilmenau (Deutschland), 01.11.2005 – Am vergangenen Montag durchsuchten Ermittler in der Ehrenbergstraße 6 mehrere Studentenwohnungen und die Wohnung des Vermieters Andreas Spisla. Grund war eine Anzeige aus den alten Bundesländern gegen Spisla, den Inhaber eines DSL-Anschlusses in dessen Wohnung. Als zwei Kriminalbeamte und ein Beamter des Ordnungsamtes die Wohnung des Vermieters durchsuchten, stellte sich heraus, dass einige Mieter des Hauses den DSL-Anschluss mitnutzen. Die Beamten sahen Gefahr in Verzug und durchsuchten auch die Studentenwohnungen. Dort wurden mehrere Rechner und Datenträger beschlagnahmt. Von Personen, die nicht zu Hause waren, wurde die Wohnungstür durch den Hausmeister geöffnet.

Es wurden zwar illegale Daten gefunden, jedoch war das Ausmaß so gering, dass die Bewohner ihre beschlagnahmten Gegenstände am nächsten Tag mit richterlichem Beschluss wieder zurückerhielten. Die Beweise wurden anschließend der Staatsanwaltschaft vorgelegt, die über eine Klage entscheiden wird.

Entgegen der Gerüchte, die nach der Razzia im Internet kursierten, werden die Bewohner keine Klage gegen die Polizei wegen Hausfriedensbruch einreichen.

Die Polizeidirektion Gotha, die für den Ilm-Kreis, Landkreis Gotha und den Wartburgkreis zuständig ist, sagte, dass sie ungefähr viermal im Monat Hausdurchsuchungen mache, weil eine Anzeige wegen der Nutzung oder dem Vertrieb illegal erworbener Software gebe. Auch der Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V. (FeM e.V.) wurden im letzten Jahr durch die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsgesetzen ähnliche Machenschaften vorgeworfen. Jedoch konnte dies gemeinsam von der Universität und dem Verein entkräftet werden. Die FeM e.V. hat auf dem Campus fast alle Studentenwohnheime mit dem Internet verkabelt.

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  • Razzia in Ilmenauer Studentenwohnungen (24.10.2005)

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