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October 11, 2006

Zwei Bombendrohungen in Genf

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Zwei Bombendrohungen in Genf

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Artikelstatus: Fertig 17:26, 11. Okt. 2006 (CEST)
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Genf (Schweiz), 11.10.2006 – Bei der Genfer Polizei gingen gestern um 17:20 Uhr zwei telefonische Bombendrohungen ein. Die eine galt dem Bahnhof Genf-Cornavin, die andere einem Warengeschäft der Firma „Globus“. Beide Gebiete waren weiträumig evakuiert worden. Der Bahnhof war fast drei Stunden voll gesperrt, was zu einem Verkehrschaos führte, da die Trassen für Züge, Straßenbahnen und Kraftfahrzeuge im und rund um den Bahnhof gesperrt waren. Rund 30.000 Fahrgäste waren betroffen, weil drei Stunden lang weder Züge nach Genf noch aus Genf verkehrten. Nach Angaben der SBB konnten 40 Züge wegen der Bahnhofsperrung nicht fahren. Außerdem unterlagen auch Busse und Straßenbahnen den Verkehrsbeschränkungen.

Die Sperrung des Genfer Bahnhofs wurde gestern um 21 Uhr wieder aufgehoben. Das Warenhaus wurde bereits vorher freigegeben. Sprengstoffe wurden von den Suchtruppen, die unter anderem mit Sprengstoffspürhunden suchten, nicht gefunden.

Gegen den anonymen Anrufer wurden jetzt Ermittlungen aufgenommen.

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August 2, 2005

Schweiz liefert Eisenbahnwaggons im Wert von 4,5 Millionen Franken an Madagaskar

Schweiz liefert Eisenbahnwaggons im Wert von 4,5 Millionen Franken an Madagaskar

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Bern (Schweiz) / Antananarivo (Madagaskar), 02.08.2005 – Die Schweiz hat im Juli 2005 elf Eisenbahnwaggons an Madagaskar geliefert. Die Überführung der mehrere hundert Tonnen schweren Schmalspurfahrzeuge erfolgte mittels eines Spezialtransportschiffs ab Basel über Antwerpen zu der afrikanischen Insel.

In Lieferumfang war auch ein Waggon der bekannten Schweizer Trogenerbahn (TB) enthalten, deren Strecke die Orte St. Gallen und Trogen verbindet. Schon Ende des Jahres 2004 wurden die ersten vier Wagen samt Gleismaterial nach Madagaskar geliefert. Die Wagen waren rund 50 Jahre lang in der Schweiz im Einsatz.

Die Verantwortlichen in Antananarivo sahen sich zum Handeln gezwungen, da durch eine Bevölkerungsexplosion die Hauptstadt ein zunehmendes Verkehrschaos erlebte. Diesem soll der Einsatz der Bahn nun abhelfen. Das Land erwartet auch wirtschaftlichen Aufschwung durch die Verbesserung der öffentlichen Verkehrswege.

Die Wagen und das Gleismaterial haben einen Wert von rund 4,5 Millionen Schweizer Franken, etwa 2,9 Millionen Euro, und wurden von den Schweizer Bahnen gespendet. Die Transportkosten in Höhe von weiteren 600.000 Franken sollen ebenfalls durch Spenden finanziert werden.

Unterstützt wurde das Vorhaben durch Initiative der Weltbank sowie der UBS, einer Schweizer Großbank. Durch deren finanziellen Beitrag konnte die 368 Kilometer lange Bahnstrecke in der Hauptstadt Madagaskars wieder in Stand gesetzt werden. Das afrikanische Schienennetz stammt noch aus der französischen Kolonialzeit. Durch die mangelnde elektrische Ausstattung Madagaskars mussten die Antriebsfahrzeuge von Elektro- in Dieselloks umgebaut werden. Damit leistet die Schweiz einen großen Anteil an Entwicklungshilfe für das afrikanische Land.

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June 24, 2005

Erneuter Stromausfall: Diesmal war die SBB-Westschweiz betroffen

Erneuter Stromausfall: Diesmal war die SBB-Westschweiz betroffen

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Genf / Lausanne / Sion (Schweiz), 24.06.2005 – Ein erneuter Stromausfall im Schweizerischen Bahnverkehr (SBB) stellte die Bürger des Landes auf eine harte Probe. Betroffen war einen Tag nach dem Ausfall in der gesamten Schweiz diesmal die französischsprachige Westschweiz mit den Kantonen Genf, Waadt und Wallis.

Ursache für die Bahnstörung am gestrigen Donnerstagabend um 18:30 Uhr war ein Blitzschlag während eines Gewitters im Unterwallis. Dadurch wurde in einem Elektrizitätswerk ein Transformatorenbrand ausgelöst.

Der erneute großflächige Stromausfall dauerte knapp 40 Minuten, der Schienenverkehr war insgesamt etwa für eineinhalb Stunden lahmgelegt. Die Bahnreisenden wurden teilweise mit Bussen an ihre Zielorte transportiert. Um 19:10 Uhr wurde die Stromversorgung wieder hochgefahren, sodass der Bahnverkehr langsam wieder anlaufen konnte.

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June 23, 2005

Ein Kurzschluss führte zum Stromausfall der Schweizer Bahnen

Ein Kurzschluss führte zum Stromausfall der Schweizer Bahnen

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Zürich / Altdorf/Uri (Schweiz), 23.06.2005 – Bis heute Morgen gab es noch immer Behinderungen im Schweizer Bahnverkehr (SBB). In den Stunden nach 05:00 Uhr konnte der Strom im gesamten Schienennetz nach und nach wieder hergestellt werden. Dennoch gab es bis etwa 09:00 Uhr weitere Behinderungen, danach verkehrten fast alle Züge wieder fahrplanmäßig. Nach Angaben der Bahn gab es fast keine Ausfälle.

Heute um 10:15 Uhr wurde vom Chef Infrastruktur der SBB, Hansjörg Hess, die Ursache für den Zwischenfall bekannt gegeben. Ein Kurzschluss in einer Stromleitung führte zu einer fatalen Kettenreaktion und zum plötzlichen Spannungsabfall. Dadurch kam es zu einer Überlast, die die Abschaltung mehrerer SBB-Kraftwerke zur Folge hatte. Dies wiederum ließ landesweit den Strom im Schienennetz ausfallen. Ort des Geschehens war am Mittwoch exakt um 17:08:28 Uhr MESZ eine SBB-Übertragungsleitung auf der Strecke von Amsteg nach Rotkreuz nahe der Stadt Altdorf.

Welche Kosten auf die SBB nun zukommen, konnte noch nicht abschließend gesagt werden. Größere Schäden an Bahnanlagen sind nicht entstanden. Definitive Schlüsse der Panne können sicher erst nach einer abschließenenden Ursachenforschung gezogen werden.

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June 22, 2005

Chaos in der Schweiz nach Stromausfall

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Zürich (Schweiz) / Stuttgart (Deutschland), 22.06.2005 – Ein plötzlicher Stromausfall im Schweizer Bahnschienennetz hat für chaotische Zustände im Land gesorgt.

Heute Abend gegen 18:00 Uhr fiel der Strom komplett aus. Dadurch war nicht nur der Zugverkehr in der Schweiz, sondern auch ins benachbarte Baden-Württemberg beeinträchtigt. Der Zugverkehr zwischen beiden Ländern kam total zum Erliegen.

Die Züge rollten ab zirka 21:00 Uhr wieder, allerdings noch fahrplanunabhängig. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben versichert, alles daran zu setzen, alle Passagiere nach Hause zu bringen. Die wichtigsten Verbindungen wurden nach Möglichkeit mit Dieselloks aufrechterhalten. Diese Dieselloks wurden dazu eingesetzt, eiligst die in den Tunnels steckengebliebenen Züge herauszuholen. Der Güterverkehr musste während dieser Aktion warten.

Das Schweizer Bahnnetz ist beinahe vollständig elektrifiziert, daher war der Ausfall derart weitreichend.

Die Ursache für den Stromausfall war ein plötzlicher Spannungsabfall im Stromnetz. Insgesamt waren nach Schätzung der SBB rund 100.000 Reisende betroffen, davon im Raum Zürich etwa 50.000 Personen. In den Bahnen fielen auch sämtliche Klimaanlagen aus, so dass die Hitze den Passagieren zu schaffen machte.

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February 18, 2005

Schweiz: Erneute Probleme mit der Bahn

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SBB

Zürich (Schweiz), 18.02.2005 – Die Schweizerische Bundesbahn hat momentan Sorgen mit ihren Intercityzügen.

Nachdem vor vier Tagen der Intercity-Zug Basel-Chur nach der Einfahrt in den Hauptbahnhof Zürich liegen blieb, blieb nun auch noch der Intercity Zürich-Bern mitten auf der Strecke stehen. Ohne ersichtlichen Grund blockierten die Bremsen. So jedenfalls die Erklärung der SBB gegenüber ihren Fahrgästen, die den Zug aus Sicherheitsgründen nicht verlassen durften.

Erst nachdem die Bremsen des defekten Wagens gelöst werden konnten, ging die Fahrt weiter. Die SBB zog den Zug daraufhin nach Dietikon. Erst dort durften die Passagiere in einen anderen Zug umsteigen. Die gesamte Aktion dauerte 90 Minuten und führte zu großer Verärgerung der Fahrgäste.

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December 13, 2004

Mehr Zug für die Schweiz – Start der Bahn 2000

Mehr Zug für die Schweiz – Start der Bahn 2000

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Schweizer Bundes Bahn

Bern (Schweiz), 13.12.2004 – Gemeinsam mit dem europäischen Fahrplanwechsel ist in der Schweiz die erste Etappe der Bahn 2000, einem Projekt der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) zur Verbesserung des Schienenverkehrs, in Betrieb gegangen. Der Taktfahrplan bringt zum Teil deutlich schnellere Verbindungen zwischen den Knotenpunkten Zürich, Bern und Basel und der Schweiz das am dichtesten befahrene Schienennetz der Welt. Die Realisierung der ersten Etappe der Bahn 2000 hat 6,4 Milliarden Franken gekostet. Die Preise für eine Zugfahrt steigen wegen der massiven Leistungssteigerung, zwölf Prozent mehr Züge, im Schnitt um 3,9 Prozent. Gemäss Angaben der SBB ist es zu keinen nennenswerten Problemen gekommen. Die eigentliche Belastungsprobe werden die SBB am Montag zu bestehen haben, wenn der gesamte Pendler- und Güterverkehr einsetzt.

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