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October 9, 2014

Hongkong: Regierungschef Leung wegen unklarer Geldzuwendungen unter Druck

Hongkong: Regierungschef Leung wegen unklarer Geldzuwendungen unter Druck

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Veröffentlicht: 10.10.2014, 12:53 (CEST)
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CY Leung (2008)

Hongkong (China), 09.10.2014 – CY Leung, der Chief Executive von Hongkong, muss sich neben den Protesten gegen die von ihm unterstützte Wahlrechtsreform nun mit der Veröffentlichung von bisher geheim gehaltenen Informationen über Zahlungen seines früheren Arbeitgebers Debenham Thouard Zadelhoff (DZT) auseinandersetzen, die er nach der Aufnahme seines Regierungsamtes erhalten haben soll. Die australische Fairfax-Media-Mediengruppe veröffentlichte Dokumente, die zeigen, dass Leung 2012 und 2013 Zahlungen in Höhe von insgesamt 4 Millionen britischen Pfund erhalten hat. Dieses Geld wurde von Leung nicht auf Erklärungen zu seinen außerpolitischen Einkünften vermerkt. Das ist ein Vorgehen, das durchaus von den in Hongkong geltenden Regeln gedeckt wird, die keine Vollständigkeit der Erklärungen vorschreiben. Was die Zahlungen allerdings auffällig macht, sind ihr Zeitpunkt bzw. die Umstände, unter denen sie erfolgten. Die von den Fairfax-Medien veröffentlichten Dokumente legen nun nahe, das Geld sei Leung von der australischen UGL Limited nicht zufällig gezahlt worden, da diese DTZ genau zum Zeitpunkt seines Ausscheidens übernahm. Man kann die von Fairfax Media veröffentlichten Dokumente so verstehen, dass UGL einen Eingriff von Leung auf der Seite der zu jenem Zeitpunkt wirtschaftlich angeschlagenen DZT bzw. zu Gunsten von UGL honorieren wollte. UGL hat gegenüber der australischen Börsenaufsicht jede Einflussnahme auf Leung verneint und erklärt, es seien lediglich Zahlungen aus Verträgen mit DZT ausgeführt worden. Leung selbst bestreitet nicht die Zahlungen, sondern dass das Geld für Leistungen geflossen sei, die er nach seinem Ausscheiden bei DZT im Zusammenhang mit seinem früheren Arbeitgeber erbracht habe.

Leung war nur von etwas mehr als der Hälfte des aus 1.200 nicht direkt von der Bevölkerung bestimmten Wahlmänner umfassenden Gremiums gewählt, das laut dem Grundgesetz Hongkongs für diese Wahl zuständig ist. Es fehlt ihm damit in den Augen der Demonstranten, die aktuell gegen die Wahlrechtsreform protestieren, aber auch von vielen anderen Menschen in Hongkong, an Legitimation für sein Amt, und er gilt als reine Marionette der Regierung in Peking, die Einfluss auf die Zusammensetzung des Wahlmännergremiums nehmen soll. Die nun öffentlich gemachten Zahlungen lassen aber auch sein Bekenntnis zur Wirtschaft Hongkongs, deren guten Ruf er durch die anhaltenden Proteste gefährdet sieht, fragwürdig erscheinen. Niemand spricht bisher direkt von Bestechlickeit in diesem Fall, aber die australische Bundespolizei ist mit einer Untersuchung der Vorfälle beauftragt worden, und Mitglieder des Hongkonger Parlaments verlangen von der Anti-Korruptions-Kommission nun eine Untersuchung der Zahlungen. Damit zeigen sie, dass die Zivilgesellschaft in Hongkong durchaus funktionieren kann, denn die bisher geheimgehaltenen Zahlungen lassen Zweifel an Leungs Beteuerungen aufkommen, es sei ihm an einem modernen Hongkong, in dem Pluralismus und Demokratie herrschten, also einer lebendigen Zivilgesellschaft, gelegen. Wenn Leung Demokratie in Hongkong wirklich etwas bedeute, dann sollte er auch seine finanziellen Verflechtungen außerhalb der Politik einer kritischen Kontrolle durch die Öffentlichkeit aussetzen, heißt es dazu von den Medien der Fairfax-Gruppe.

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July 5, 2013

Geheimnisvollster Vogel der Welt erstmals fotografiert

Geheimnisvollster Vogel der Welt erstmals fotografiert

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Veröffentlicht: 15:00, 05. Jul. 2013 (CEST)
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Nachtsittich

Brisbane (Australien), 05.07.2013 – Der als der geheimnisvollste Vogel der Welt geltende Nachtsittich (Pezoporus occidentalis) wurde jetzt erstmals fotografiert. Der australische Tierfilmer John Young machte die ersten Fotos sowie Video- und Tonaufnahmen des australischen Vogels in einem Gebiet in Queensland, das sehr vage als nahe dem im angrenzenden South Australia gelegenen Lake Eyre beschrieben wird. Experten halten die Aufnahmen für authentisch. Von dem Vogel existierten bisher nur wenige Exemplare in Museen, die alle im 19.Jh. gefangen und ausgestopft wurden. Danach gab es nur sehr wenige Beobachtungen und den Fund zweier toter Exemplare des Vogels, dessen genaues Verbreitungsgebiet und Lebensgewohnheiten weitgehend unbekannt sind. Der Bestand des Vogels, der flugunfähig und offensichtlich nachtaktiv ist, wird auf höchstens 250 Tiere geschätzt. Young möchte den genauen Entstehungsort seiner Aufnahmen deshalb auch nicht bekanntgeben, um den Bestand nicht durch Massen an Menschen auf der Suche nach dem Vogel zu gefährden.

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  • Portal: Wissenschaft

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November 13, 2012

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

Nach Triebwerkschaden: Airbus A380 muss umkehren

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Veröffentlicht: 23:22, 13. Nov. 2012 (CET)
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Sydney (Australien), 13.11.2012 – Ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates auf dem Flug von Sydney nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist nach einem Triebwerkschaden zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Die Maschine befand sich noch auf dem Steigflug, als sich der Zwischenfall ereignete. Die Crew ließ daraufhin Treibstoff ab und landete das vierstrahlige Flugzeug etwa zwei Stunden später. Die Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht.

Die Ursache des Triebwerkproblems wird untersucht. Einige Passagiere hatten von einem Knall und Flammen berichtet, die aus dem Triebwerk geschlagen haben sollen. Diese Aussagen wurden von einer Sprecherin der Fluglinie nicht bestätigt. Es habe keinen Brand oder Rauchentwicklung an dem Triebwerk gegeben, „möglicherweise hat es einen Knall gegeben“, räumte die Emirates-Sprecherin ein. Matt Campbell, ein Reporter der australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald, der sich an Bord befunden hatte, sagte, er habe zwar ein grelles Licht wahrgenommen, jedoch keine Flammen gesehen. Die Crew von Flug EK 413 habe mit der Unternehmenszentrale in Dubai Rücksprache gehalten, ob der Flug dorthin fortgesetzt werde, doch wurde kurz darauf über Lautsprecher mitgeteilt, dass das Flugzeug nach Sydney zurückkehre, sagte Campbell.

Die von Emirates bestellten Flugzeuge des Typs Airbus A380 werden mit jeweils vier Triebwerken vom Typ GP7270 des Konsortiums Engine Alliance ausgestattet. Dabei handelt es sich somit um andere Triebwerke als bei den Maschinen von Qantas, die von Rolls-Royce geliefert wurden. Am 4. November 2010 musste eine A380 der australischen Fluggesellschaft nach einer Triebswerkexplosion in Singapur notlanden. Als Ursache wurde damals ein Konstruktionsfehler ermittelt. Die meisten Rolls-Royce-Triebwerke in A380-Maschinen wurden daraufhin ausgetauscht.

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  • Portal:Australien
  • Portal:Luftfahrt

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November 1, 2012

Neuseeland: Kim Schmitz will Anfang 2013 den Nachfolger von Megaupload starten

Neuseeland: Kim Schmitz will Anfang 2013 den Nachfolger von Megaupload starten

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Veröffentlicht: 10:53, 2. Nov. 2012 (CET)
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Kim Schmitz (1996)

Wellington (Neuseeland), 01.11.2012 – Im Januar diesen Jahres wurde Kim Schmitz alias „Kim Dotcom“ in seiner Wahlheimat Neuseeland festgenommen. Vermögenswerte die er mit seiner Internetseite Megaupload angehäuft hatte waren beschlagnahmt worden. Die Vereinigten Staaten begehren seine Auslieferung, er ist auf Kaution auf freiem Fuß. Jetzt kündigt er seinen Neustart für den 20. Januar 2013 mit dem Internetportal „Mega“ an.

140 Millionen Euro soll er mit dem Dienst Megaupload illegal verdient haben. In den Vereinigten Staaten drohen ihm wegen Urheberrechtsverletzungen bis zu 20 Jahre Haft. Bei Megaupload konnten die Nutzer Dateien ins Internet hochladen und mit anderen Nutzern teilen, was grundsätzlich nicht strafbar ist. Der Dienst wurde jedoch massiv dafür genutzt urheberrechtlich geschützte Filme, Musik und Programme unter Umgehung der Rechte der Urheber zur Verfügung zu stellen. Dafür machen die Vereinigten Staaten Kim Schmitz verantwortlich.

Für seine neue Seite sucht Schmitz Investoren, um den Dienst kostenlos anbieten zu können. Weiter sucht er Server, mindestens 60 sollen es sein. Auf diese Server sollen die Daten von den Nutzern verschlüsselt hochgeladen werden. Betreiber dieser Server will er über seine Seite „Mega“ derzeit finden. Da das Verschlüsseln schon vor dem Hochladen erfolgen soll, rechnet er sich aus, dass er als Betreiber nicht mehr für die Inhalte, die über die Seite verteilt werden, verantwortlich gemacht werden kann. Der einzelne Nutzer trüge dann die Verantwortung.

Bereits in den 90-iger Jahren trat Schmitz als Weiterverbreiter von Software-Schwarzkopien in Erscheinung. Später will er über einen Bekannten von Schwachstellen im GSM-Netz erfahren haben, für sein Schweigen darüber erhielt er einen Beratervertrag bei DeTeMobil. 2001 und 2002 wurden Schmitz Insidergeschäfte von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, in Folge wurde er deshalb zu Freiheitsstrafen verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Themenverwandte Artikel

  • Urteil zur Musik-Tauschbörse „KaZaA“: Betreiber tragen Mitschuld an Copyright-Verletzungen (05.09.2005)

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October 13, 2012

Australien: Regierung reagiert mit Freigabe der Jagd auf Zunahme von Haiangriffen

Australien: Regierung reagiert mit Freigabe der Jagd auf Zunahme von Haiangriffen

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Veröffentlicht: 14:14, 13. Okt. 2012 (CEST)
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Weißer Hai

Western Australia (Australien), 13.10.2012 – Die Regierung des Bundesstaates Western Australia hat die Jagd auf den Weißen Hai vor der Küste freigegeben. Als Grund wird der Anstieg von Haiangriffen auf Menschen genannt. Kam es früher durchschnittlich zu einem Angriff im Jahr, so waren es 2012 bereits fünf Attacken.

Ministerpräsident Colin Barnett gab bekannt, dass Haie, die in der Nähe von Stränden gesichtet werden, getötet werden sollen, damit eine Bedrohung von Schwimmern ausgeschlossen wird. Der Bundesstaat Western Australia stellt zwei Millionen Australische Dollar für die Tötung der Tiere zur Verfügung, den gleichen Betrag will man für die Erforschung und Registrierung von Haien ausgeben. Barnett weiter: „Wir werden das Leben und die Sicherheit von Strandgängern immer über den Hai stellen.“ Experten kritisieren das Vorgehen. Menschen ständen nicht auf dem Speiseplan des Hais, sie ständen ihnen höchstens im Weg. Die vorsorgliche Tötung von Haien schließe weitere Angriffe nicht aus.

Seit 30 Jahren standen die Haie an der Australischen Küste unter Schutz. Lediglich Exemplare, von denen eine konkrete Bedrohung für den Menschen ausging, durften gejagt werden. Mögliche Ursachen für die Zunahme der Angriffe sind das Bevölkerungswachstum, die Zunahme von Haifütterungen durch Taucher und die Ausbreitung des Wassersports. Neu in der Geschichte ist die plötzliche Zunahme von Haiangriffen an einer Küste nicht. 1916 kam es vor New Jersey ebenfalls zu fünf Angriffen auf Menschen, was eine Hysterie auslöste und die Grundlage für die Geschichte des Films „Der Weiße Hai“ darstellte.

Während man sich in Australien Gedanken über die Tötung von Haien macht, haben in Bonn 50 Länder ein Abkommen zum Schutz von sieben bedrohten Haiarten unterzeichnet, darunter auch der Weiße Hai.

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September 17, 2012

Pazifik: Kuriose Rettung durch Hai bei den Marshallinseln

Filed under: Majuro,Themenportal Ozeanien,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Pazifik: Kuriose Rettung durch Hai bei den Marshallinseln

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Veröffentlicht: 16:16, 17. Sep. 2012 (CEST)
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Hai

Majuro (Marshallinseln), 17.09.2012 – Der 41-jährige Toakai Teitoi war Ende Mai zusammen mit seinem 52-jährigen Schwager mit einem Boot von Tarawa, einem Atoll das zum pazifischen Staat Kiribati gehört, zu einer zweistündigen Seereise aufgebrochen. Nach einer Pause waren sie so weit abgetrieben, dass das mitgeführte Benzin nicht mehr ausreichte, um Land zu erreichen. Nach 15 Wochen wurde Teitoi gerettet und erzählt von den wundersamen Umständen.

Fischer hätten das treibende Boot entdeckt. Er habe unter einer Plane im Boot gelegen. Ein etwa zwei Meter langer Hai habe das Gefährt angestupst, deshalb habe er sich aufgerichtet und sei so von den Rettern entdeckt worden. Bereits Anfang Juli sei sein 52-jähriger Schwager verdurstet. Danach hätten Regenfälle seine Wasservorräte aufgefüllt. Der lebensrettende Hai verschwand bevor die Retter das Schiff erreicht hatten. Die Seereise die zum Atoll Maiana hätte gehen sollen, endete Samstag in Majuro, der Hauptstadt der Marshallinseln und damit etwa 700 Kilometer entfernt vom eigentlichen Ziel.

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September 1, 2012

Cookinseln: Größte Meeresschutzzone der Welt geschaffen

Cookinseln: Größte Meeresschutzzone der Welt geschaffen

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Veröffentlicht: 14:52, 1. Sep. 2012 (CEST)
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Diskusfische

Avarua (Cookinseln), 01.09.2012 – Der winzige Staat Cookinseln hat mit 1,1 Millionen Quadratkilometern das größte Meeresschutzgebiet der Welt ausgerufen. Die kommerzielle Fischerei ist dort verboten.

Mit der Überwachung wird es schwierig werden. Es gibt nur ein Patrouillenboot; weil kein Treibstoff vorhanden ist, bleibt es meist im Hafen. Regierungschef Henry Puna sagte: „Die Meeresschutzzone schafft den Rahmen für nachhaltige Entwicklung, eine Balance zwischen Wirtschaftswachstum, etwa durch Tourismus, Fischerei und Rohstoffabbau im Meer, und dem Erhalt der Biodiversität sowie Riffen und Inseln.“ Die weniger als 20.000 Einwohner können sich jetzt über das Schutzgebiet freuen, auch wenn dieses wegen mangelnder Überwachung nur symbolischen Charakter hat.

Auf den Cookinseln findet gerade das Gipfeltreffen der Organisation der Pazifik-Staaten (Pacific Islands Forum) statt. Dem Forum gehören Inselstaaten wie Fiji, Tuvalu, Tonga und Papua-Neuguinea an. Es tritt seit 1971 zusammen, um die Zusammenarbeit der Staaten in kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen zu fördern. Die Cookinseln wurden vermutlich im 9. Jahrhundert durch Polynesier von den Gesellschaftsinseln und Samoa aus entdeckt und besiedelt. Der erste europäische Kontakt mit den heutigen Cookinseln wird auf das Jahr 1595 datiert, als der Spanier Alvaro de Mendaña de Neyra auf der nördlichen Insel Pukapuka landete. Die Briten waren erstmals im Jahr 1764 bei der Insel Pukapuka und nannten diese Danger Island, da es ihnen wegen der Brandung und Felsen nicht gelang, an Land zu gehen. Die Inseln wurden 1888 vom Vereinigten Königreich „unter Schutz gestellt“ und 1900 annektiert. Politisch sind sie in einer freien Assoziierung mit Neuseeland verbunden.

Rarotonga english version.png Rarotonga Island.jpg Rarotonga 67 km² 14.153 Einwohner Hauptinsel, am dichtesten besiedelte und größte der 15 Cookinseln

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  • Portal:Ozeane

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March 19, 2012

Jenson Button gewinnt den \”Großen Preis von Australien\”

Jenson Button gewinnt den “Großen Preis von Australien”

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Veröffentlicht: 17:20, 19. Mär. 2012 (CET)
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Jenson Button 2010 Malaysia.jpg

Melbourne (Australien), 19.03.2012 – Jenson Button gewann nach 58 Runden den Großen Preis von Australien. Schon beim Start überholte Jenson Button seinen Teamkollegen Lewis Hamilton und behielt die Führung bis zur letzten Runde.

Nico Hülkenberg musste nach einem Unfall schon in Runde 1 sein Rennen beenden. Zuvor war er schon 2010 in der ersten Runde aus dem Rennen ausgeschieden. Romain Großjean musste wegen einer Kollision schon nach zwei Runden das Rennen abhaken. Michael Schumacher schied nach einem Getriebeschaden in Runde 11 aus. In Runde 37 fiel wegen eines Defekts Vitali Petrov aus, in Runde 41 Heikki Kovalainen, in Runde 49 Felipe Massa, in Runde 54 Charles Pic und in Runde 55 Bruno Senna.

In Runde 37 rückte das Safety-Car raus, was den Vorsprung der McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton schmelzen ließ. Gleichzeitig kam Sebastian Vettel zum Boxenstopp und konnte so den Zweitplatzierten Lewis Hamilton überholen. Das Safety-Car blieb bis zur Runde 41 das führende Auto.

Der Australier Marc Webber wurde bei seinem Heimat-Rennen Vierter. Der Spanier Fernando Alonso schaffte es auf den fünften Platz. Nico Rosberg fiel in der letzten Runde vom sechsten auf dem zwölften Platz. Sergio Perez hatte in der letzten Runde die Hinterräder von Rosberg’s Auto aufgeschlitzt. Die schnellste Runde fuhr ebenfalls Jenson Button mit einer Zeit von 1:29,187.

Die Meisterschaft führt Jenson Button mit 25 Punkten, Zweiter ist Sebastian Vettel mit 18 Punkten, Dritter Lewis Hamilton mit 15 Punkten, Vierter ist Mark Webber 12 Punkten und Fünfter ist Fernando Alonso mit 10 Punkten. Die schnellste Runde fuhr ebenfalls Jenson Button mit einer Zeit von 1:29,187.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Großer Preis von Australien 2012“.
  • Portal:Australien

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February 5, 2012

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

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Veröffentlicht: 00:02, 5. Feb. 2012 (CET)
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Überflutete Straße in New South Wales (Bild aus 2011)

Brisbane / Sydney (Australien), 05.02.2012 – Die lang anhaltenden Regenfälle in Australien haben in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales im Osten Australiens zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Mehrere tausend Bewohner des südlichen Queensland und des New England North West sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die betroffenen Gebiete Queenslands wurden von Premierministerin Anna Bligh zum Katastrophengebiet erklärt.

In Roma im Südosten Queenslands war der Bungil Creek über die Ufer getreten. Der rasche Anstieg des Wassers hatte die Zeit für Vorbereitungen verkürzt. Wie Robert Loughnan, der Bürgermeister der Maranoa Region, den Medien sagte, sei die Zeit für das Befüllen von Sandsäcken vorbei; nun müsse man die Bewohner niedrig gelegener Gebiete in Sicherheit bringen. Helfer konnten einen Jungen retten, nachdem das Auto seiner Mutter von den Fluten mitgerissen worden war. Die Retter schafften es jedoch nicht, auch die Mutter in Sicherheit zu bringen; sie wurde vom Wasser weggespült. Die Suche nach ihr blieb bis Freitagabend erfolglos.

In Mitchell wird ein Anstieg des Maranoa River auf über zehn Meter erwartet, was ein neuer historischer Höchststand wäre. Die Stadt ist ohne elektrischen Strom, weil eindringendes Wasser in einem Teil der Stadt zu einem Versagen führte und im Rest der Stadt die Versorgung daraufhin abgeschaltet wurde. In Roma sind mindestens 350 Haushalte ohne Strom. In Charleville drohte eine Hochwasserbarriere nachzugeben. Der Warrego River erreichte hier einen Stand von 7,7 Metern. Die Zivilschutzbehörde von Queensland ließ Material in die Stadt bringen, sodass eine temporäre Hochwasserbarriere errichtet werden kann, falls die ursprüngliche Absperrung versagt.

Auch in St. George und anderen Städten werden am Wochenende noch nie beobachtete Hochwasserstände befürchtet. „Wir bewegen uns auf völlig neuen Gebieten, das kommende Wasser bricht alle Rekorde für diese Region“, sagte Premierministerin Bligh. Australiens Oppositionsführer Tony Abbott bezeichnete das Hochwasser in den beiden Bundesstaaten als vernichtend. „Offensichtlich sind die Herzen aller Australier bei den Leuten in diesen Gebieten, die jetzt – schon wieder – von Hochwasser betroffen sind“, sagte er.

In Nordwesten von New South Wales hat die Hochwasserwelle teilweise ihren Höhepunkt bereits erreicht. Um 10.15 Uhr Ortszeit am Freitag hat der Mehi River in Moree im Nordwesten von New South Wales seinen höchsten Stand mit einem Pegelstand von 10,69 Metern erreicht – einem Wert, der zuletzt 1976 erreicht worden war – und um elf Uhr kulminierte der Gwydir River in Yarraman bei 7,53 Metern, doch weiter flussabwärts war das Wasser im Laufe des 3. Februars noch am Steigen. Bereits am Sinken waren die Wasserstände des Peel River in Tamworth und des Namoi River in Narrabri, da es in den Einzugsgebieten dieser beiden Gewässer seit dem Morgen des 2. Februars zu keinen nennenswerten Niederschlägen mehr gekommen war. Der Namoi River erreichte in Wee Waa seinen höchsten Stand bei 7,3 Metern am Freitag um 8.30 Uhr. Starke Niederschläge im Bereich von Mungindi führten allerdings zu einem starken Anstieg der Wasserstände am Barwon River.

In der 8.000-Einwohner-Stadt Moree stehen zahlreiche Straßen und Grundstücke unter Wasser. Der Ministerpräsident des Bundesstaates, Barry O′Farrell, der die Stadt im Hubschrauber überflogen hatte, verglich einige der Straßen des Ortes mit den Kanälen in Venedig. Der Norden Morees ist vom restlichen Stadtgebiet abgeschnitten. Von den Fluten eingeschlossene Bewohner wurden teilweise mit Hubschraubern von den Dächern ihrer Häuser und Autos gerettet. Insgesamt wurden hier 1.600 Einwohner in Sicherheit gebracht. Unweit Morees wurde ein Mann von einer Schlange gebissen, die vor dem steigenden Wasser im Haus des Mannes Zuflucht gesucht hatte.

Bereits die letztjährige Monsunsaison hatte vor allem im Osten und Norden Queensland zu starkem Hochwasser geführt. Dabei waren Anfang 2011 insgesamt 35 Personen ertrunken.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Australien
  • Portal:Naturkatastrophen
  • Portal:Hochwasser

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February 3, 2012

Papua-Neuguinea: Untergang einer Fähre

Papua-Neuguinea: Untergang einer Fähre – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Papua-Neuguinea: Untergang einer Fähre

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Veröffentlicht: 19:52, 3. Feb. 2012 (CET)
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Port Moresby (Papua-Neuguinea) / Cairns (Australien), 03.02.2012 – Nach dem Untergang einer Fähre in der Nähe des Ortes Finschhafen im Osten von Papua-Neuguinea am Donnerstag wurden bis zum Einbruch der Nacht am Donnerstag 246 der nach Behördenangaben 350 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder des Fährschiffes „Rabaul Queen“ gerettet worden. Über 100 Menschen werden noch vermisst. Die Suchaktion nach weiteren Überlebenden, an denen sich acht Schiffe sowie Flugzeuge aus Australien beteiligen, werden durch die Wetterbedingungen behindert. Nurur Rahman, der Rettungskoordinator von Papua-Neuguineas National Maritime Safety Authority teilte am Freitagvormittag mit, dass bislang keine Leichen geborgen wurden.

Das untergegangene Fährschiff Rabaul Queen

Archivbild: Michael Pennay

Das Fährschiff war auf dem Weg von Kimbe auf Neubritannien nach Lae auf der Hauptinsel Neuguinea. Nach Polizeiangaben waren die meisten der Passagiere des 22 Jahre alten, in Japan gebauten Schiffes Schüler.

Australiens Ministerpräsidentin Julia Gillard bezeichnete das Unglück als „große Tragödie“ und erklärte, ihr Land unterstütze seinen nördlichen Nachbarn bei der Suche nach Überlebenden. Doch es wird befürchtet, dass sich viele der Vermissten tot in dem gesunkenen Wrack befinden. Die Hoffnung nach weiteren Überlebenden wurde jedoch noch nicht aufgegeben, da die hohen Wassertemperaturen in der Salomonensee in dieser Jahreszeit eine längere Überlebensdauer ermöglichen.

Die genaue Ursache des Unglückes sei noch unklar, verlautbarte Peter Sharp, der geschäftsführende Direktor des Schiffseigners Rabaul Shipping Company, in einer Pressemitteilung. Nach Angaben von Sam Maiha, dem Direktor der nationalen Wetterbehörde des Landes hatten die Meteorologen allerdings vor hohem Wellengang und starkem Wind gewarnt und dazu aufgefordert, in dieser Woche nicht auszulaufen. Die das Unglück überlebende Alice Kakamara, 30, beschrieb in einem Krankenhaus den Hergang: „Die See war wirklich rau, windig, hohe Wellen. Das Boot neigte sich einmal, dann noch einmal, schließlich ein drittes Mal und dann kenterte es. Überall war Öl.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Rabaul Queen“.

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