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April 1, 2011

Wissenschaftler aus Bremen fliegen zum Mars

Wissenschaftler aus Bremen fliegen zum Mars

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Veröffentlicht: 21:12, 1. Apr. 2011 (CEST)
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Bremen (Deutschland), 01.04.2011 – Wie aus gut unterrichteter Quelle verlautet, sind die Planungen für ein bemanntes Raumfahrtunternehmen zum Nachbarplaneten Mars vor kurzem in Bremen abgeschlossen worden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen und das Raumfahrtunternehmen EADS haben ein gemeinsames Konzept vorgelegt, das jedoch noch unter Verschluss gehalten wird. Um die lange Flugzeit für die Wissenschaftler angenehm zu gestalten, soll die Besatzung der Raumfähre in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt werden. Die betreffenden Wissenschaftler der Universität Bremen haben bereits ihr Einverständnis zu diesem in der Welt einmaligen Experiment gegeben. Seit dem Jahre 2009 testet die Europäische Raumfahrtbehörde ESA, wie Teilnehmer einer insgesamt 520 Tage dauernden Mars-Expedition auf eine isolierte Situation reagieren.

Allerdings sollen noch die Ergebnisse des Mars-Laboratoriums im Jahre 2012 abgewartet werden, bevor konkrete Forschungsaufgaben für die Marsoberfläche in allen Einzelheiten von den Bremer Wissenschaftlern ausgearbeitet werden sollen. Mit dem Mars-Laboratorium soll zum ersten Mal auf dem Mars eine Präzisionslandung durchgeführt werden. Sobald die Finanzierung für einen bemannten Flug gesichert ist, soll das Projekt in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Ort für den Start der bemannten Marsrakete steht noch nicht fest. EADS, ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, beschäftigt mehr als 120.000 Mitarbeiter. Die bemannte Raumfahrt ist Unternehmensschwerpunkt der Firma Astrium, einer 100-prozentigen Tochter von EADS. Diese Firma hat auch eine Niederlassung in Bremen und betreut von dort das Wissenschaftslabor Columbus.

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Originäre Berichterstattung
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April 21, 2010

Auch Obama will US-Amerikaner auf den Mars schicken

Auch Obama will US-Amerikaner auf den Mars schicken

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Veröffentlicht: 21:44, 21. Apr. 2010 (CEST)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 21.04.2010 – Zurzeit wird um die Zukunft der bemannten Raumfahrt in den Vereinigten Staaten heftig gerungen. Nachdem George W. Bush im Jahr 2005 das Ziel ausgab, zunächst auf dem Mond und dann auf dem Mars zu landen, hat Barack Obama diese Pläne nun bei einer Rede in Cape Canaveral am 15. April 2010 umgeworfen und eine Neuausrichtung der NASA eingeleitet.

Oberstes Ziel sei es nun, neue und bessere Raumfahrttechnologien, Triebwerke und Trägerraketen zu entwickeln. Der Transport von Menschen und Material in den erdnahen Orbit soll in Zukunft durch Privatfirmen erledigt werden. Im Zusammenhang mit der bemannten Raumfahrt gab er das Ziel aus, das US-Astronauten bis 2025 zu einem Asteroiden fliegen und 2035 den Marsorbit erreichen sollen. Danach solle auch eine Marslandung erfolgen. Dabei sollen vor allem die erwähnten neuen Raumtechnologien helfen. „Sie wird uns als Ersten erlauben, bemannte Missionen über den Mond hinaus in die Tiefen des Alls zu unternehmen“, zitiert die Frankfurter Allgemeine auf Grundlage der Agenturen den US-Präsidenten. Unter anderem soll auch eine neue Schwerlastrakete für längere Strecken im All entwicklet werden.

Kritiker werfen Obama nun vor, sich durch seine Abkehr von den Mondplänen – er hatte das so genannte Constellation-Programm eingestellt – in die Abhängigkeit Russlands zu begeben. Die NASA hatte bereits neun Milliarden US-Dollar für die Umsetzung des Programmes ausgegeben. Zudem befürchte man ein Abrutschen in die Mittelmäßigkeit. Das Einzige, was von dem Constellation übrig bleibt, ist die Orion-Kapsel, die in Zukunft als Rettungskapsel für die Astronauten auf der Internationalen Raumstation dienen soll.

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June 27, 2008

NASA: Marsboden geeignet für Spargelanbau

NASA: Marsboden geeignet für Spargelanbau

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Veröffentlicht: 20:31, 27. Jun. 2008 (CEST)
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Analyseofen der Marssonde „Phoenix“

Medford (Vereinigte Staaten), 27.06.2008 – Vor einer Woche äußerten NASA-Wissenschaftler die Vermutung, auf dem Marsboden seien Spuren von Wassereis gefunden worden. Nun folgte eine weitere wissenschaftliche Entdeckung. Samuel Kounaves von der Tufts University in Medford (Massachusetts), ein leitender NASA-Wissenschaftler der Phoenix-Mission, überbrachte die Nachricht: Die ersten Bodenanalysen, die mit traditionellen chemischen Analysemethoden außerhalb der Erde durchgeführt wurden, hätten ergeben, dass der Marsboden genau jene Mineralien enthalte, die für das Wachstum von Pflanzen benötigt würden. Unter den Mineralien befinden sich dem NASA-Bericht zufolge Magnesium, Kalium und Natrium.

Die chemische Analyse des Marsbodens wurde von der Raumsonde „Phoenix“, die am 25. Mai auf dem roten Planeten niedergegangen war, mit Hilfe eines kleinen Analyseofens durchgeführt. Eine Bodenprobe, die die Sonde mit Hilfe eines Roboterarms aufgenommen hatte, wurde auf 1.000 Grad Celsius erhitzt, und die freiwerdenden gasförmigen Bodenbestandteile wurden analysiert. Dabei seien kleine Mengen von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasserdampf gemessen worden. Zu den weiteren Ergebnissen erklärte Sam Kounaves, der Boden auf dem Mars entspreche bezüglich seiner chemischen Eigenschaften dem Boden, den man vielleicht in einem Garten auf der Erde hinter dem Haus vorfinden könnte. Überraschenderweise sei der Boden relativ alkalisch gewesen. Die gemessenen pH-Werte lagen zwischen acht und neun, was dem alkalischen Bereich zuzuordnen wäre (ein pH-Wert von sieben gilt als neutral, Werte unter sieben als sauer). „Man könnte da ziemlich gut Spargel anbauen, aber wahrscheinlich nicht Erdbeeren“, ergänzte Kounaves. Erdbeeren mögen den Boden gerne etwas saurer.

Der Greifarm von Phoenix

Die Marssonde Phoenix ist nicht in der Lage, Lebensspuren selbst zu finden, etwa organische Verbindungen von Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff. Die analysierten Bodenproben geben selbst keine Hinweise auf die Existenz von Leben auf dem Mars, schließen diese aber auch nicht aus. In den oberen Bodenschichten des Mars wären ohnehin Spuren von Lebensformen nicht zu erwarten, da diese Schichten einer starken UV-Strahlung ausgesetzt sind. Wenn es Mikroben im Marsboden gebe, lebten diese wahrscheinlich viele Meter tiefer im Untergrund, meint Samuel Kounaves. Die analysierten Bodenproben entsprechen in ihrer chemischen Zusammensetzung etwa dem, was man auf der Erde in Wüstenböden finden würde.

Professor Samuel Kounaves’ Forschungsschwerpunkt ist auf die Beantwortung grundlegender Fragen der Planetologie, speziell des Mars, mit Hilfe moderner chemischer Analysemethoden gerichtet. Langfristig richtet sich das Forschungsinteresse des Leiters des in Medford angesiedelten planetarischen in-situ-Analyselabors der Universität auch auf die Analyse der Geochemie des Jupitermondes Europa.

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Phoenix-Mission“.

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June 20, 2008

Marssonde „Phoenix“ findet Eis auf dem Mars

Marssonde „Phoenix“ findet Eis auf dem Mars

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Veröffentlicht: 22:56, 20. Jun. 2008 (CEST)
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Phoenix auf dem Mars (Computergrafik)

Pasadena (Kalifornien) (Vereinigte Staaten), 20.06.2008 – Was Experten schon vermutet hatten, steht nun so gut wie sicher fest. Die Marssonde Phoenix hat nach Angaben des wissenschaftlichen Leiters der Mission, Peter Smith, Spuren von Wassereis auf dem Mars gefunden. Die Entdeckung gelang, nachdem mit Hilfe eines Roboterarms eine erste Grabung stattgefunden hatte. Dabei sind die Wissenschaftler auf Spuren von weißem Material gestoßen. Unklar war zunächst, ob es sich um Salzablagerungen oder um Wassereis handelte. Vier Tage später wurde eine zweite Aufnahme gemacht. Die weiße Substanz, die durch die Grabung an die Oberfläche kam, war verschwunden. Wissenschaftler sind überzeugt, dass sie zwischenzeitlich geschmolzen war und als Gas in die Atmosphäre abgegeben wurde. Am 19. Juni stieß die Sonde darüber hinaus auf eine harte Oberfläche. Auch hier hoffen die Wissenschaftler, dass es sich um Eis handelt.

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June 1, 2008

Spekulationen über Eisfund durch Raumsonde „Phoenix“ auf dem Mars

Spekulationen über Eisfund durch Raumsonde „Phoenix“ auf dem Mars

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Veröffentlicht: 11:31, 1. Jun. 2008 (CEST)
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Tucson (Vereinigte Staaten), 01.06.2008 – Möglicherweise steht die von der Universität of Arizona geleitete US-Marssonde Phoenix vor einer großen Entdeckung. Auf der Website der Weltraumbehörde NASA ist zu lesen: „Scientists have discovered what may be ice that was exposed when soil was blown away as NASA’s Phoenix spacecraft landed on Mars last Sunday, May 25.“ Mit anderen Worten: Bodenbestandteile, die durch das Aufwirbeln des Marsstaubes bei der Landung freigelegt wurde, könnten möglicherweise Eis sein. Ob es sich dabei tatsächlich um Eis handelt oder ob es doch „nur“ Gestein ist, wollen die Experten nun untersuchen.

Ray Arvidson von der Washington Universität in St. Louis hält beide Varianten für möglich. Wenn es Eis wäre, müsste der freigelegte Gegenstand heller werden, da es das in der Mars-Atmosphäre befindliche Wasser als neue Frostschicht sichtbar machen würde.

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May 26, 2008

Die Raumsonde Phoenix ist erfolgreich auf dem Mars gelandet

Die Raumsonde Phoenix ist erfolgreich auf dem Mars gelandet

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Veröffentlicht: 18:00, 26. Mai 2008 (CEST)
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Phoenix auf dem Mars (Computergrafik).

Pasadena (Kalifornien) (Vereinigte Staaten), 26.05.2008 – Die Raumsonde Phoenix setzte heute um 1:38 Uhr MESZ auf dem Mars auf. Sie hat somit die risikoreiche Flugphase ihrer Mission überstanden und steht nun auf der Oberfläche des Mars bei 68,22 Grad Latitude und 234,3 Grad Longitude und somit in der arktischen Region des Planeten. Die Nachricht, dass Phoenix sicher gelandet ist, erreichte die Missionskontrolle jedoch erst mit einer 15-minütigen Zeitverzögerung, also um 1:53 Uhr MESZ. Zuvor begann um 01:46 Uhr MESZ die Übertragung des Eintritts in die Marsatmosphäre. Er geschah mit einer Geschwindigkeit von 20.400 Kilometern pro Stunde (oder 12.500 Meilen pro Stunde). Um 01:50 Uhr wurde die Öffnung des Fallschirms der Raumsonde gezeigt; das Fluggerät hatte zu dem Zeitpunkt noch die 1,7-fache Schallgeschwindigkeit. 140 Sekunden vor der Landung schaltete sich das Radargerät ein.

Die Marsoberfläche nahe Phoenix. Kryoturbationspolygone auf Grund des Permafrostes

Knapp zwei Stunden später sendete die Sonde erste Bilder vom Mars. Sie zeigen die Solarpaneele, die sich komplett entfaltet haben, und auch erste Panoramafotos. Die Bilder zeigen eine ebenerdige Landschaft. Kein einziger Berg ist im Hintergrund zu sehen, lediglich kleine Felsen, Steine und kleine Sandverwehungen. Alle anderen Aktivitäten nach der Landung verliefen plangemäß. Der Mast für die Stereokamera, die Wetterstation, der Roboterarm für die Untersuchung der Bodenproben sowie das Biolabor, wo die Bodenproben untersucht werden, sind funktionsfähig.

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May 20, 2008

Phoenix-Landung auf dem Mars steht bevor

Phoenix-Landung auf dem Mars steht bevor

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Veröffentlicht: 15:21, 20. Mai 2008 (CEST)
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Tucson / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 20.05.2008 – In der Nacht vom 25. Mai auf den 26. Mai soll die Raumsonde Phoenix nach einer Reise von zehn Monaten auf dem Mars landen. Am 26. Mai kurz vor 2 Uhr sollen Hitzeschild und Fallschirm für den Eintritt in die Marsatmosphäre aktiviert werden. Laut dem Raumfahrtexperten Peter Schmitz – er ist stellvertretender Flugleiter des europäischen Projektes „Mars Express“ – ist der Eintritt in die Atmosphäre eine kritische Phase. Die Geschwindigkeit der Sonde beträgt zu diesem Zeitpunkt 20.000 Kilometer pro Stunde.

Die Landung erfolgt mit Hilfe eines Düsenantriebs auf dem Nordpol des Planeten, der das Fluggerät auf zehn Kilometer pro Stunde abbremst. Zuvor erfolgt noch eine Reihe von komplizierten Manövern. Ihr primäres Ziel ist die Suche nach Leben auf unserem Nachbarplaneten. Diese erfolgt, indem ein Roboterarm drei Monate im Permafrostboden des Mars gräbt. Mit den Geräten an Bord ist ein Nachweis organischen Materials möglich; auch kann die chemische Zusammensetzung des Wassers untersucht werden.

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March 27, 2008

Diskussion um Abschaltung des Marsrovers „Spirit“

Diskussion um Abschaltung des Marsrovers „Spirit“

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Veröffentlicht: 22:09, 27. Mär. 2008 (CET)
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Eine Skizze des Marsrovers

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 27.03.2008 – Eine Budgetkürzung sorgte in den letzten Tagen bei der US-Weltraumbehörde NASA für Aufregung. Der Marsrover „Spirit“ sollte abgeschaltet und die Aktivitäten des Schwesterrovers „Opportunity“ eingeschränkt werden. Grund für die angekündigten Maßnahmen sind Einsparungen, die sich auf insgesamt vier Millionen US-Dollar belaufen sollten. Pro Jahr gibt die US-Weltraumbehörde 20 Millionen US-Dollar für den Betrieb der beiden Marsrover aus. Bereits seit Januar 2004 sind die beiden Rover auf dem Planeten unterwegs. Die Einsparungen sollten erfolgen, weil bei anderen Programmen zukünftiger Marsmissionen Budgetüberschreitungen vorhanden sind. Die Anweisung, das Programm um 40 Prozent zu kürzen, kam direkt aus dem NASA-Hauptquartier und gilt für das Haushaltsjahr 2008. Auch im Haushaltsjahr 2009 müssen acht Millionen US-Dollar eingespart werden.

Allerdings habe sich NASA-Chef Michael Griffin gegen eine Stilllegung ausgesprochen, dies teilte zumindest ein Sprecher mit. Wege, wie die Missionen mit Budgetmitteln aus dem Mars-Forschungsprogramm doch noch gerettet werden können, werden zurzeit gesucht. Demnach, so erklärte ein Sprecher, gebe es eine bestimmte Prozedur, nach der NASA-Missionen beendet würden, und ein Abschalten der Rover werde nicht erwogen.

Am Dienstagabend Ortszeit erklärte die NASA, dass die Stilllegungspläne nun nicht mehr aktuell seien. Grund für den Kurswechsel sei die Rücknahme eines Empfehlungsschreiben an das Betreiberlabor im kalifornischen Pasadena, nachdem sich Griffin gegen die Pläne ausgesprochen hatte.

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December 24, 2007

Streit: Mars-Mission „Scout“ verschoben

Streit: Mars-Mission „Scout“ verschoben

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Veröffentlicht: 13:31, 24. Dez. 2007 (CET)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 24.12.2007 – Wegen eines Streits musste die Mars-Mission „Scout“ um zwei Jahre verschoben werden. In einem Gremium, das für die Vergabe von Forschungsaufträgen zuständig war, sei es zu „Interessenskonflikten“ gekommen. Diese waren nach Ansicht der NASA so schwer, dass das Gremium aufgelöst werden musste. Deshalb ist der Zeitplan für die Mission – sie sollte eigentlich im Jahr 2011 starten – für die Weltraumbehörde nicht mehr zu halten. Da das Startfenster für Missionen zum Mars 26 Monate beträgt, kann der nächste Start nun erst 2013 erfolgen. Durch die Verschiebung ergeben sich Mehrkosten in Höhe von fast 28 Millionen Euro.

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August 5, 2007

„Eine glückliche Raumsonde“: Erfolgreicher Start zum Mars

„Eine glückliche Raumsonde“: Erfolgreicher Start zum Mars

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Veröffentlicht: 22:40, 5. Aug. 2007 (CEST)
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Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 05.08.2007 – Der „Phoenix“ hat sich endgültig aus der Asche erhoben. Gestern Morgen um genau 5:26 Uhr und 34 Sekunden Ortszeit (EDT) ist er von der Startrampe 17A der Cape Canaveral Air Force Station gestartet. Die Trägerrakete vom Typ Delta II hob planmäßig ab.

Ed Sedivy, Programm-Manager bei Lockheed Martin, der Herstellerfirma der Marssonde, zeigte sich zufrieden. „Wir haben eine glückliche Raumsonde“, ließ er auf einer Pressekonferenz auf dem Gelände des Weltraumbahnhofs der NASA, dem Kennedy Space Center, verlauten. Der „Phoenix“ sei unter Kontrolle. Die Sonde hat nun eine Geschwindigkeit von 19.794 Kilometern pro Stunde.

Nordpol des Mars

Phoenix soll nach den aktuellen Planungen am 25. Mai 2008 auf dem Nordpol des Mars landen, nachdem das Raumfahrzeug zirka 680 Millionen Kilometer zurückgelegt haben wird. Landen wird er auf drei Teleskopbeinen, ein Raketentriebwerk bremst den Fall des Landemoduls ab.

Das Landemodul ist mit einem Greifarm ausgestattet, an dessen Enden Grabschaufeln angebracht sind. 50 Zentimeter tief soll er in den gefrorenen Boden eindringen können. Phoenix ist in der Lage die entnommenen Proben chemisch zu analysieren. Das geschieht mit Hilfe eines eingebauten Ofens. Zwar können die Analysegeräte feststellen, ob sich auch organisches Material in der Probe befand, Proteine oder DNS-Material können sie jedoch nicht erkennen.

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