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April 22, 2010

Langjähriger IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch gestorben

Langjähriger IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch gestorben

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Veröffentlicht: 21:50, 22. Apr. 2010 (CEST)
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Barcelona (Spanien) / Neuss (Deutschland), 22.04.2010 – Der langjährige Präsident und Ehrenpräsident des Internationalen Olympischen Kommitees (IOC), Juan Antonio Samaranch ist am vergangenen Mittwoch im Alter von 89 Jahren einer Herzinsuffizienz in einem Krankenhaus in Barcelona erlegen. In einem Nachruf bescheinigte der Nachfolger Jacques Rogge dem Verstorbenen, ein „Architekt einer starken olympischen Bewegung“ gewesen zu sein.

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April 8, 2008

China verurteilt Demonstrationen entlang des olympischen Fackellaufs in Paris

China verurteilt Demonstrationen entlang des olympischen Fackellaufs in Paris

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Veröffentlicht: 19:39, 8. Apr. 2008 (CEST)
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Gebäude der offiziellen chinesischen Nachrichten- agentur Xinhua in Peking

Peking (Volksrepublik China), 08.04.2008 – Ein offizieller Vertreter des chinesischen olympischen Komitees hat heute die Demonstrationen in scharfer Form verurteilt, die gestern in Paris im Zusammenhang mit dem olympischen Fackellauf durch die französische Hauptstadt stattfanden und schließlich zum Abbruch des Staffellaufs führten. Die Demonstranten, die gegen die chinesische Tibetpolitik demonstrierten – von der Agentur als „Tibet-Separatisten“ und „sogenannte Menschenrechts-NGO-Aktivisten“ bezeichnet –, hätten durch gewaltsame Mittel versucht, den Fackellauf zu stoppen und so gegen den olympischen Geist verstoßen. Dieser Versuch sei zum Scheitern verurteilt.

Am Montag hatten Demonstranten in Paris versucht, den Fackellauf zu stören und das olympische Feuer mit Hilfe von Feuerlöschern zu ersticken. Ein Demonstrant versuchte, dem Läufer die Fackel zu entreißen. Von der Polizei wurden 37 Demonstranten festgenommen. Zu den Angriffen auf die olympische Flamme äußerte sich auch IOC-Präsident Jacques Rogge: „Die Vorfälle machen mich sehr traurig. Ein Symbol, das für Frieden und Einheit steht, ist angegriffen worden. Wir respektieren Proteste und die Meinungsfreiheit. Aber wir akzeptieren keine Gewalt.“

Er äußerte sich in Peking außerdem sehr besorgt über die Entwicklung in Tibet: „Der Fackellauf ist zur Zielscheibe geworden. Das IOC hat ernste Sorge zum Ausdruck gebracht und ruft zu einer schnellen, friedlichen Lösung in Tibet auf.“ Innerhalb des IOC wird bereits über einen Abbruch des internationalen Teils des olympischen Fackellaufs diskutiert. Eine entsprechende Einschätzung gab die IOC-Vizepräsidentin, Gunilla Lindberg, aus Schweden: „Die Angriffe auf die olympische Flamme schaden der Olympischen Bewegung und machen mich traurig. Man muss immer bedenken, dass die Fackel nicht Eigentum Chinas, sondern des IOC ist. Ich bin sicher, dass nun über einen Abbruch des internationalen Teils diskutiert wird.“

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  • Olympischer Fackellauf in Paris endet im Chaos (08.04.2008)

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March 17, 2008

Gewaltsame Niederschlagung der Proteste in Tibet befürchtet

Gewaltsame Niederschlagung der Proteste in Tibet befürchtet

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Veröffentlicht: 19:27, 17. Mär. 2008 (CET)
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Lage der tibetischen Provinzhauptstadt Lhasa

Lhasa (Volksrepublik China), 17.03.2008 – Mit wachsender Besorgnis reagierte heute die internationale Öffentlichkeit auf die Eskalation der Lage in Tibet. Während sich die Proteste der nicht-chinesischen Bevölkerung gegen die Vormacht der chinesischen Zentralregierung ausweiteten, verdichten sich die Anzeichen, dass die chinesische Regierung eine gewaltsame Niederschlagung der Proteste vorbereitet. Ausländer und Angehörige von Hilfsorganisationen wurden gestern nach Angaben eines Mitarbeiters einer europäischen Nichtregierungsorganisation (NGO) gegenüber dem „Tagesspiegel“ von den Behörden angewiesen, die tibetische Hauptstadt Lhasa bis spätestens Montag zu verlassen. Der Präsident der autonomen Region Tibet, Qiangba Puncog, wies jedoch die Darstellung zurück, die Ausländer seien zum Verlassen des Landes gezwungen worden. Ausländern sei angesichts der angespannten Sicherheitslage lediglich abgeraten worden, jetzt nach Tibet zu reisen. In einer von der amtlichen Nachrichtenagentur verbreiteten Erklärung Puncogs gab er an, die Lage in Lhasa sei unter Kontrolle. Einer Meldung von Xinhua zufolge sei am Montag der Schulunterricht wieder aufgenommen worden. Der Aufruhr sei Ergebnis einer Konspiration von Anhängern des Dalai Lama gewesen.

Die Proteste weiteten sich heute auf die an das tibetische Kerngebiet angrenzenden Regionen, die Provinzen Gansu, Sichuan und Qinghai, aus. In der Provinzhauptstadt von Gansu, Lanzhou, seien einige hundert Studenten in einen Sitzstreik getreten. Die „Kampagne für ein Freies Tibet“ berichtete über einen Marsch von 300 bis 400 Tibetern in Machu in der Provinz Gansu zu den Regierungsgebäuden. Die Demonstranten sollen Bildnisse des im indischen Exil lebenden geistlichen Oberhaupts Tibets, des Dalai Lama, mit sich geführt haben. Dabei seien die Geschäfte von Chinesen angegriffen worden, ihre Scheiben eingeschlagen und die Türen eingetreten worden. Am Sonntag begannen die chinesischen Sicherheitskräfte mit Razzien in der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Dabei sollen vor allem junge Tibeter verhaftet worden sein. Auch bereits wieder freigelassene Demonstranten seien erneut inhaftiert worden. Die Zahl der Verhaftungen soll einige hundert betragen.

Der Vorsitzende der tibetischen Regionalregierung bestritt nach Angaben der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua den Einsatz von tödlichen Waffen gegen Demonstranten während der vergangenen Woche. Das tibetische Exilparlament im indischen Dharamshala erklärte heute hingegen, bei den Unruhen der vergangenen Tage in Lhasa und benachbarten Provinzen seien mehrere hundert Menschen getötet worden.

Am Samstag sollen tausende Demonstranten durch die tibetische Hauptstadt gezogen sein. Nicht näher genannten Quellen zufolge handelt es sich laut „Tagesspiegel“ bei den Demonstranten vor allem um Jugendliche und sogar Kinder. Dabei seien von den Demonstranten auch Feuer gelegt und Schaufenster eingeworfen worden.

Durch die Unruhen der letzten Woche soll laut der chinesischen Presseagentur Xinhua auch die Stromversorgung in Lhasa in Mitleidenschaft gezogen worden sein. In den letzten drei Tagen hätten Fachkräfte des Stromversorgers den Schaden jedoch wieder behoben, so dass am Montag die Stromversorgung wieder aufgenommen worden sei.

Die Zahl der Menschen, die durch die Unruhen am Freitag getötet worden sein sollen, bezifferte die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua heute mit 13. Die Getöteten, vor allem chinesische Zivilisten, seien verbrannt oder erstochen worden. Die Lokalregierung machte dafür die Aufständischen selbst verantwortlich. Bei den Polizeieinsätzen seien 61 Polizisten verletzt worden, darunter sechs schwer. Die Anzahl der zerstörten Geschäfte wurde mit 214 angegeben. Außerdem seien 56 Fahrzeuge in Brand gesteckt oder zerstört worden. Die Agentur bestätigte die Meldung, dass am vergangenen Montag, den 10. März rund 300 Mönche vom Kloster Zhaibung in das Stadtzentrum von Lhasa gezogen sind. Die tibetischen Mönche, die sich an den Demonstrationen beteiligt hatten, beschrieb die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Erklärungen des Vorsitzenden der Provinzregierung, Qiangba Puncog, als „aggressiv“ und „herausfordernd“ gegenüber den chinesischen Sicherheitskräften. In den anderen Teilen Tibets und in den Nachbarprovinzen sind laut Augenzeugen mit Sicherheit weit mehr Menschen umgekommen, hier vor allem tibetische Mönche, die dort zu Tausenden demonstrierten.

Wegen der Berichte von Ausländern in Tibet, sie seien zum Verlassen der Region aufgefordert worden, wachsen Befürchtungen, die chinesische Regierung könnte zu noch größerer Gewalt greifen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Am Wochenende hatten die chinesischen Behörden den aufständischen Demonstranten eine Frist bis Mitternacht am Montag gesetzt, sich den Behörden zu stellen. Daraus wurde von Beobachtern der Schluss gezogen, es könnte eine größere Polizei- und Militäraktion bevorstehen. Die staatlich kontrollierten chinesischen Medien hatten am Wochenende von der Notwendigkeit eines „Volkskrieges“ gegen die Aufrührer in Tibet gesprochen. Wie die Presseagentur AFP berichtet, habe sich ein Bewohner aus Lhasa telefonisch gegenüber AFP dahingehend geäußert, Panzer seien auf den Straßen zu sehen gewesen. Besorgt äußerte sich auch der Vorstandsvorsitzende der Tibet Initiative Deutschland, Wolfgang Grader, zu den Vorgängen in Tibet: „Wir befürchten das Schlimmste“, sagte er gegenüber Deutschlandradio. „Es sind jetzt massive Polizei- und Militäreinheiten in Lhasa und es wird sicher eine Durchsuchung von Haus zu Haus geben. Da werden sie alles versuchen zu finden, was verdächtig ist wie Bilder des Dalai Lama und tibetische Flaggen.“ Er erwarte Massenverhaftungen in den nächsten Tagen.

Mit der Vorbereitung eines geplanten gewaltsamen Vorgehens gegen die anti-chinesischen Proteste könnten auch Maßnahmen der chinesischen Regierung in Zusammenhang stehen, die eine unabhängige Berichterstattung über die Lage in der Region erschweren sollen. Wie „heise online“ berichtet, sperrten chinesische Behörden den Internetzugang zu „YouTube“. Dieser war genutzt worden, um Videos über die Lage in Tibet über das Internet zu verbreiten.

In Nepal lebende Tibeter protestierten in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu gegen die Vorherrschaft der chinesischen Zentralregierung über Tibet. Unter den etwa hundert Menschen befanden sich auch tibetische Mönche. Polizeikräfte gingen gewaltsam mit Schlagstöcken aus Bambus gegen die Demonstranten vor. Etwa 30 Menschen sollen dabei verletzt worden sein.

US-Außenministerin Condoleezza Rice forderte China zur Aufnahme eines Dialogs mit dem im Exil lebenden Dalai Lama auf. Dieser sei eine Autoritätsperson, die zur Lösung der Probleme beitragen könne. Das russische Außenministerium erklärte, ein solcher Dialog sei eine „innere Angelegenheit“ Chinas. Das Ministerium wandte sich außerdem gegen Versuche, die bevorstehenden Olympischen Spiele in Peking zu politisieren.

Weltweit haben die Berichte über die Situation in Tibet zu einer Diskussion über einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele in Peking geführt. Inzwischen haben sich der Dalai Lama und die Sportminister der Europäischen Union gegen einen Olympia-Boykott ausgesprochen.

Auch das IOC lehnt einen Olympiaboykott ab. Christoph Müller-Hofstede, China-Experte bei der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn, erwartet jedoch einen steigenden Druck auf die Veranstalter der Olympischen Spiele. Steven Spielberg war vor einigen Wochen als künstlerischer Berater für die Eröffnungsfeier wegen der Unterstützung Chinas für den Feldzug der sudanesischen Regierung gegen die schwarzafrikanische Bevölkerung im eigenen Land zurückgetreten. „Es gibt Menschenrechts-Lobbyorganisationen in den USA mit Richard Gere oder Mia Farrow, die massiven Druck schon auf einzelne Personen“ wie Spielberg ausübten. Er erwartet, dass bald auch die Sponsoren der Olympischen Spiele zunehmend unter Druck geraten werden. Die Strategie der chinesischen Führung, die Olympischen Spiele zu nutzen, um zu demonstrieren, wie weltoffen und modern China geworden sei, sei angesichts der aktuellen Entwicklung in Frage gestellt.

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  • Unruhen in Tibet (15.03.2008)
  • Portal:Tibet

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August 10, 2007

Tibet-Protest an Chinesischer Mauer

Tibet-Protest an Chinesischer Mauer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Tibet-Protest an Chinesischer Mauer

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Veröffentlicht: 15:58, 10. Aug. 2007 (CEST)
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Hongkong (Volksrepublik China), 10.08.2007 – Tibet-Aktivisten aus Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Kanada haben am Dienstag, dem 7. August an der Chinesischen Mauer gegen die chinesische Besetzung Tibets protestiert. Bei der Protestaktion wurde ein gigantisches Transparent mit der Aufschrift „One World – One Dream – Free Tibet 2008“ (Eine Welt – ein Traum – freies Tibet 2008) entrollt. Die Aufschrift ist eine Referenz an den Slogan „One World – One Dream“ für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Ein Video der Aktion wurde von den Protestierenden bei YouTube veröffentlicht.

Die Aktivisten gehören der Gruppe „Students for a Free Tibet“ (Studenten für ein freies Tibet) an, die ihren Sitz in New York hat. Im Vorstand der Guppe ist die tibetisch-kanadische Lhadon Tethong, eine Tibet-Aktivistin, die auch ein Weblog zum Thema führt. Sechs Aktivisten wurden von den chinesischen Behörden daraufhin festgenommen und am nachfolgenden Tag auch Lhadon Tethong, die beim Protest an der Chinesischen Mauer nicht anwesend war, sich jedoch in China aufhielt. Nachdem zwei Tage Unsicherheit über ihren Verbleib herrschte, wurden sie am Mittwoch wieder freigelassen und nach Hongkong gebracht.

Die Studenten der Gruppe kritisieren, dass China die Olympischen Spiele benutzen wolle, um sich ein Image von Freiheit und Offenheit zu geben, während die Realität ganz anders aussehe. Sie wollen auch erreichen, dass sich das Olympische Komitee für die Freiheit Tibets einsetzt.

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  • Portal:Menschenrechte

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March 18, 2006

Samaranch unterstützt erneute Olympia-Kandidatur Madrids

Samaranch unterstützt erneute Olympia-Kandidatur Madrids

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Artikelstatus: Fertig 13:36, 18. Mrz. 2006 (CET)
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Olympic flag.svg

Madrid (Spanien), 18.03.2006 – Der Ehrenpräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Juan Antonio Samaranch hat Madrid seine Hilfe angeboten. Madrid war im Juli 2005 mit der Kandidatur für die Olympischen Sommerspiele 2012 gescheitert. Damals gewann London knapp vor Madrid.

Jetzt haben sich die Politiker Madrids dazu entschlossen, über eine erneute Kandidatur nachzudenken und zwar für die Olympischen Spiele 2016 oder 2020. Bei einem Aufenthalt am Mittwoch in Madrid hat Samaranch den Verantwortlichen zugesagt, eine erneute Kandidatur zu unterstützen, falls diese zustande kommt. Der 85-jährige Samaranch war von 1980 bis 2001 Chef des IOC.

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February 22, 2006

Kanadische Frauen behalten ihre Vormachtstellung im Eishockey

Kanadische Frauen behalten ihre Vormachtstellung im Eishockey

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Artikelstatus: Fertig 23:59, 22. Feb. 2006 (CET)
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Turin (Italien), 22.02.2006 – Für die zweite große Überraschung für die Schwedinnen hat es am Ende nicht gereicht: Im gestrigen olympischen Eishockeyfinale zwischen Team Canada und den schwedischen Frauen konnten sich die hoch favorisierten Kanadierinnen klar durchsetzen und gewannen am Ende mit 4:1 (2:0, 2:0, 0:1) ihr zweites olympisches Gold nach Salt Lake City 2002.

Die Kanadierinnen dominierten dieses Spiel wie auch bereits das gesamte Turnier, ließen im gesamten Spiel nur acht Schüsse auf ihr Tor zu, während sie von ihren 26 immerhin vier verwandelten. Doch auch die Schwedinnen konnten sich im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen beider Teams in diesem Turnier klar steigern und phasenweise mithalten.

Spielstatistik

  • Finale: Schweden – Kanada 1:4 (0:2, 0:2, 1:0)
    • Tore: 0:1 (03:15) Gillian Apps (Hayley Wickenheiser), 0:2 (12:13) Caroline Oulette (Jayna Hefford, Jennifer Botterill), 0:3 (28:58) Cherie Piper (Hayley Wickenheiser, Cheryl Pouder), 0:4 (30:27) Jayna Hefford (Jennifer Botterill, Sarah Vaillancourt), 1:4 (45:24) Gunilla Andersson (Erika Holst, Maria Rooth – 5:4)
    • Strafzeiten: 6:12 Minuten
    • Torschüsse: 8:26
    • Schiedsrichterinnen: Anno Hirvonen (FIN) (Klara Quagliato (CZE), Johanna Suban (FIN))
    • Zuschauer: 6.664 (Palasport Olimpico)

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  • Portal:Eishockey

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February 19, 2006

Olga Pylewa beendet Karriere

Olga Pylewa beendet Karriere – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Artikelstatus: Fertig 12:50, 19. Feb. 2006 (CET)
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Turin (Italien), 19.02.2006 – Die russische Biathletin Olga Pylewa hat ihren Rücktritt vom aktiven Sport angekündigt. Die Athletin zieht damit anscheinend die Konsequenz aus ihrer zweijährigen Sperre wegen Carphedonmissbrauchs. Pylewa hatte die Einnahme von Tabletten der Marke Phenotropil gestanden, die offenbar die verbotene Substanz enthielten.

Offiziell begründete die bereits nach Russland zurückgekehrte fünffache Weltmeisterin ihren Schritt mit familiären Gründen.

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February 16, 2006

Russische Biathletin Olga Walerjewna Pylewa gab Doping zu

Russische Biathletin Olga Walerjewna Pylewa gab Doping zu

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Artikelstatus: Fertig 21:02, 16. Feb. 2006 (CET)
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Turin (Italien), 16.02.2006 – Die russische Biathletin Olga Walerjewna Pylewa steht seit gestern unter dem Verdacht des Dopings. Die beiden Proben der Biathletin wurden positiv auf das Dopingmittel Carphedon getestet. Am Nachmittag gab nun die Russin vor dem IOC bei einer Anhörung zu, das Mittel eingenommen zu haben. Welche Sanktionen nun gegen die Sportlerin ausgesprochen werden, ist unklar. Sie bleibt aber vorerst von den Spielen suspendiert. Pylewa hatte die Silbermedaille im Biathlon über 15 Kilometer gewonnen.

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