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January 28, 2012

Bundeskanzlerin Merkel reist nach China

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Bundeskanzlerin Merkel reist nach China

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Veröffentlicht: 14:47, 28. Jan. 2012 (CET)
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Geschäftsviertel in Peking

Berlin (Deutschland), 28.01.2012 – In Begleitung einer Wirtschaftsdelegation wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 1. bis 4. Februar 2012 nach China reisen. Sie wird Peking und die Provinz Kanton besuchen, wo sie an einem Wirtschaftsforum teilnehmen wird. In Peking ist eine Rede vor der Akademie für Sozialwissenschaften geplant.

Regierungssprecher Steffen Seibert teilte mit, dass die Bundeskanzlerin mit Präsident Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao Gespräche führen wird. Auch wird sie dafür werben, dass China das Ölembargo gegen den Iran unterstützt und zumindest die Abnahmemenge nicht erhöht. Wenige Tage vor der Abreise hatte die Bundeskanzlerin die gute Zusammenarbeit mit China herausgestellt, wo bei es in manchen Fragen unterschiedliche Auffassungen gebe: „Es gibt Bereiche, in denen haben wir unterschiedliche Meinungen, zum Beispiel, was die Sanktionen gegenüber dem Iran und seinem Nuklearprogramm anbelangt.“ Vor dem Hintergrund der Proteste in Tibet sollen auch Menschenrechtsfragen erörtert werden.

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April 18, 2010

Zahl der Erdbebentoten in Chinas Provinz Quinghai sprunghaft angestiegen

Zahl der Erdbebentoten in Chinas Provinz Quinghai sprunghaft angestiegen

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Veröffentlicht: 20:26, 18. Apr. 2010 (CEST)
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Das Epizentrum des Erdbebens lag im Bezirk Yushu im Hochland von Tibet

Kartographie: USGS

Xining (China), 18.04.2010 – Die Zahl der Todesopfer durch ein Erdbeben in der chinesischen Provinz Qinghai ist nach offiziellen Angaben inzwischen weit höher als anfänglich berichtet. Die Zahl der Todesopfer wird inzwischen mit 1.484 angegeben, etwa 300 Menschen würden nach wie vor vermisst. Von den über 12.000 Verletzten erlitten 1.394 schwere Verletzungen. Hunderte von Verletzten wurden zur Behandlung ausgeflogen. Präsident Hu Jintao hat sich vor Ort über die Lage informiert, er brach seine Reise durch Lateinamerika vorzeitig ab.

Aufgrund der Abgeschiedenheit der betroffenen Region haben die Einsatzkräfte immer noch Schwierigkeiten, Hilfe zu leisten. Zehntausende Obdachlose harren bei eisigen Temperaturen im Freien aus. Ihnen fehlt es an Trinkwasser und Nahrung sowie an Zelten und medizinischer Versorgung. Experten befürchten ein weiteres Ansteigen der Opferzahlen.

Unterdessen wurden mehrere hundert Leichen in einer buddhistischen Zeremonie eingeäschert. In einem Brief an die chinesische Regierung ersuchte der Dalai-Lama um die Erlaubnis, in die Erdbebenregion reisen zu dürfen. Das geistige Oberhaupt der Tibeter schrieb, er sei „begierig, selbst dorthin zu gehen, um [den Menschen] meinen Trost anzubieten“.

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April 12, 2008

China weist Aufforderung zum Dialog mit dem Dalai Lama zurück

China weist Aufforderung zum Dialog mit dem Dalai Lama zurück

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Veröffentlicht: 22:20, 12. Apr. 2008 (CEST)
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Sanya (Volksrepublik China), 12.04.2008 – Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat anlässlich eines Zusammentreffens mit dem australischen Premierminister Kevin Rudd am Samstag in Sanya, einer Stadt in der im Süden Chinas gelegenen Provinz Hainan, die von westlichen Politikern und Institutionen erhobene Aufforderung zum Dialog mit dem religiösen Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama, erneut zurück gewiesen. Zwar sei man prinzipiell zu dem Dialog bereit, zuvor müsse der Dalai Lama jedoch damit aufhören, „zur Gewalt aufzustacheln“, „die Olympischen Spiele in Peking zu sabotieren“ und „das chinesische Mutterland spalten“ zu wollen. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua zitierte ihn außerdem mit den Worten: „Unser Konflikt mit der Dalai Clique ist kein ethnisches Problem, kein religiöses Problem, noch ein Menschenrechtsproblem.“ Es gehe stattdessen um die Frage, ob die nationale Einheit Chinas geschützt werde oder zuzulassen, das Land zu spalten.

Eine Resolution des Europaparlaments in Straßburg, in der eine Entscheidung zur Teilnahme an der Olympia-Eröffnungsfeier in Peking von der Bereitschaft Chinas zum Dialog mit dem Dalai Lama abhängig gemacht worden war, führte zu einer harschen Reaktion der chinesischen Führung. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Jiang Yu, wies die Resolution des Europaparlaments als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas zurück. Peking sei darüber entrüstet und bewertete die Resolution als „unverschämt“.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte unterdessen an, sie werde sicher ein weiteres Mal mit dem tibetischen religiösen Führer, dem Dalai Lama, zusammentreffen, wenn auch nicht bei seinem Aufenthalt im Mai in Deutschland, wo ein Treffen aus terminlichen Gründen nicht möglich sei. Den Empfang des Dalai Lama im September des vergangenen Jahres im Bundeskanzleramt verteidigte sie ausdrücklich noch einmal in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Dies sei eine Frage des Umgangs mit dem Thema Menschenrechte. Der Präsident des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert (CDU), hat angekündigt, an einem Zusammentreffen mit dem Dalai Lama im Mai trotz Kritik von chinesischer Seite festzuhalten.

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April 24, 2006

Verhaftung wegen Zwischenrufen vor dem Weißen Haus bei Besuch Hu Jintaos

Verhaftung wegen Zwischenrufen vor dem Weißen Haus bei Besuch Hu Jintaos

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Artikelstatus: Fertig 00:35, 24. Apr. 2006 (CEST)
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Hu Jintao

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 24.04.2006 – Wang Wenyi, die diese Woche im Fernsehen zu sehen war, als sie den chinesischen Präsidenten Hu Jintao während seines Auftritts am Weißen Haus mit Zwischenrufen unterbrach, wurde von einem US-Bundesgericht formell angeklagt – wegen des Vergehens, einen ausländischen Amtsträger vorsätzlich eingeschüchtert, genötigt, bedroht und beschimpft zu haben.

Laut der Leibwache bekam Wang Wenyi einen Presseausweis, um bei der Zeitschrift „Die Epoche“, die von Falun Gong betrieben wird, zu arbeiten. Dann stellte sie sich auf ein Kameragestell und rief auf Chinesisch: „Hören Sie auf, die Falun Gong zu unterdrücken“ wie auch „Ihre Zeit läuft ab“ und „Alles, was Sie getan haben, wird zu Ihren Lebzeiten zu Ihnen zurückkommen.“ Sie schrie auch auf Englisch: „Präsident Bush, stoppen Sie ihn, die Falun Gong zu verfolgen!“ Die Falon Gong sind eine religiöse Gruppe, die zurzeit in China wegen eines unkonventionellen Glaubens verfolgt wird.

Wang Wenyi wurde dann von der Leibwache von der südlichen Wiese „geleitet“, wo der Auftritt stattfand. Mehr als 35 Unterstützer nahmen bei der Anklage Wangs am Freitag teil. Wenn sie verurteilt wird, könnte sie bis zu sechs Monate Gefängnis und eine Geldstrafe von 5.000 US-Dollar erhalten.

Dies ist Wang Wenyis zweite Begebenheit in fünf Jahren, die mit dem Protest gegenüber einem chinesischen Führer verbunden ist. Im Juli 2001 trat sie dem Präsidenten Jiang Zemin während einer Reise durch Malta entgegen. Gemäß Wang stellte sie sich Jiang vor und drängte ihn „aufzuhören, die Falun-Gong-Anhänger in China umzubringen“. Sicherheitsbeamte zerrten sie weg, aber Jiang rief sie zurück und sprach mit ihr auf Chinesisch, wobei er sagte, dass die „Falun-Gong-Anhänger sich selbst umbringen“.

Der erste Zusatz zur US-Verfassung besagt: „Der Kongress darf kein Gesetz beschließen […], das die Redefreiheit einschränkt […] (oder die Freiheit), die Regierung zu bitten, Beschwerden abzuhelfen.“ Wenyi wurde zur Last gelegt, „den Frieden gestört zu haben“, indem sie grobe und rücksichtslose Bemerkungen machte, um den chinesischen Präsidenten in Verlegenheit zu bringen.

Hu ist für eine einwöchige Tagung mit Präsident George W. Bush in den USA.

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englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 22.04.2006, 18:43 Uhr

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April 19, 2006

Hu Jintao auf Staatsbesuch in den USA

Hu Jintao auf Staatsbesuch in den USA – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Hu Jintao auf Staatsbesuch in den USA

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Artikelstatus: Fertig 19:01, 19. Apr. 2006 (CEST)
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Seattle (Vereinigte Staaten), 19.04.2006 – Der chinesische Staatspräsident und Chef der Kommunistischen Partei Chinas, Hu Jintao, begann am Dienstag seinen Staatsbesuch in den USA. Die ersten Stationen seiner Reise waren Zusammenkünfte in Seattle mit den Chefs des Luftfahrtkonzerns „Boeing“ und mit Bill Gates von „Microsoft“.

Im Rahmen des Besuches ist am Donnerstag ein Treffen mit US-Präsident George W. Bush in Washington D.C. vorgesehen. Am Freitag geht der Besuch in den USA zu Ende.

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  • Verhaftung wegen Zwischenrufen vor dem Weißen Haus bei Besuch Hu Jintaos (24.04.2006)

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October 12, 2005

Chinas zweite bemannte Raumfahrtmission „Shenzhou 6“ gestartet

Chinas zweite bemannte Raumfahrtmission „Shenzhou 6“ gestartet

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Jiuquan (China), 12.10.2005 – China hat seine zweite bemannte Raumfahrtmission „Shenzhou 6“ gestartet. Die Trägerrakete „CZ-2F“, besser bekannt unter dem Namen „Langer Marsch“ hob um 03:00 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum in Jiuquan ab. 40 Sekunden nach dem Start verschwand die Rakete hinter den Wolken, 21 Minuten nach dem Abheben trat „Shenzhou 6“ in einen Erdorbit ein.

Kurz vor dem Start, so berichtete die Nachrichtagentur Xinhua, habe es am Startort geschneit. Der Schneefall hörte aber auf, als die zwei Astronauten ihr Raumschiff bestiegen. Dabei handelte es sich um die beiden Taikonauten – das ist der chinesische Begriff für einen Astronauten in China – Fei Junlong (40) und Nie Haisheng (41). Fei Junglong ersetzt dabei kurzfristig Zhai Zhigang, der ursprünglich mit Nie Haisheng fliegen sollte.

Eine Kamera, die innerhalb der Astronautenkapsel angebracht war, zeigte Bilder während der Startphase. Nie Haisheng teilte mit, dass alle Signal „normal“ wären. „Ich fühle mich gut“, sagte Fei während dieser ersten Übertragung aus dem Raumschiff.

Dem Anlass aus Sicht der Chinesen angemessen, befanden sich viele chinesische Politiker entweder im Startzentrum in Jiuquan oder im Kommando- und Kontrollzentrum in Peking. Unter ihnen befanden sich der Staatspräsident Hu Jintao, der Vize-Präsident Zeng Qinglong und der Regierungschef Wen Jiabao.

Der Flug soll nach den bisherigen Planungen 119 Stunden dauern, bevor die Rückkehrkapsel in der Steppe der Inneren Mongolei wieder aufsetzen soll.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Bemannte Raumfahrt
  • Portal:Chinesische Raumfahrt

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July 6, 2005

Vor dem G8-Gipfel in Schottland – große Erwartungen und Proteste

Vor dem G8-Gipfel in Schottland – große Erwartungen und Proteste

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Übersicht der G8-Länder

Gleneagles (Großbritannien), 06.07.2005 – Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Friedliche Demonstranten, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten, neun Regierungschefs und zehntausend Polizisten inszenieren einen Medienereignis von globalem Zuschnitt. Heute beginnt das Gipfeltreffen der Repräsentanten der sieben mächtigsten Industrienationen der Erde und Russlands (G8).

Nach und nach trafen im Verlaufe des Tages die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten in dem schottischen Gebirgsort Gleneagles ein. Am Abend beginnt das Programm mit einem Abendessen, das die englische Königin Elisabeth II. aus Anlass des Gipfels gibt. Der Tagungsort, ein Luxushotel in den Bergen Schottlands, wurde weiträumig abgesperrt und wird durch 10.000 Polizisten gesichert. Das Treffen gilt als eines der teuersten Politikertreffen in der Geschichte. Allein die Polizisten, die zur Sicherung der Veranstaltung abgestellt wurden, kosten 80 Millionen Euro. Die Gesamtkosten werden auf ca. 140 Millionen Euro geschätzt.

Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizisten in Edinburgh

Nach den „Live-8“-Konzerten der letzten Woche befinden sich tausende Demonstranten auf dem Weg nach Edinburgh, wo ein weiteres Konzert geplant ist, und in das schottische Hochland um den Gipfel zu stören und ihre politischen Forderungen vor einer weltweiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Gruppe der Demonstranten ist sehr bunt gemischt. Unter ihnen befinden sich Globalisierungskritiker, Umweltschützer und Anarchisten. Nach zunächst friedlichen Protesten tausender Menschen für einen wirksamen Klimaschutz, höhere Hilfen für Afrika und eine Ausweitung des Schuldenerlasses für die ärmsten Länder kam es am Abend zu den bei G8-Gipfeln schon bekannten Szenen, als Polizisten das Sperrgebiet räumen wollten und dazu Schlagstöcke einsetzten. Hubschrauber wurden herbeigerufen und Reiterstaffeln griffen in das Getümmel ein. Schon am Vormittag waren in dem kleinen Örtchen Stirling Straßenbarrikaden errichtet worden und Autofenster zertrümmert worden. Es gab 60 Festnahmen und acht verletzte Beamte, die ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Bei ihrer Anreise gaben die eintreffenden Politiker aus den G8-Staaten erste Statements ab, die den Verlauf des Gipfeltreffens erahnen lassen. Der amerikanische Präsident Georg Bush erklärte, das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz sei überholt und es müssten beim Thema Klimapolitik neue Wege beschritten werden. Die Hoffnungen auf größere finanzielle Hilfe befürwortete der Präsident zwar prinzipiell, dämpfte jedoch zugleich die Erwartungen mit dem Hinweis, die Empfängerländer müssten nachweisen, dass sie die Korruption bekämpften. Undemokratische Regime könnten mit keiner Unterstützung rechnen.

Bundeskanzler Schröder äußerte sich optimistisch über die Möglichkeiten, den Schuldenerlass für die ärmsten Länder, wie beim letzten Gipfeltreffen vereinbart, abzusichern.

Der britische Premierminister Blair hatte den Kampf gegen die Armut zum Schwerpunkt seiner G8-Präsidentschaft gemacht und sich öffentlich für die Ausweitung der finanziellen Hilfe stark gemacht. Beobachter schätzen ein, dass Blair zum Ende seiner Amtsperiode als Premierminister auf diesem Gipfeltreffen noch einmal einen Erfolg für seine politische Arbeit verbuchen möchte.

An dem Gipfeltreffen nehmen die Staats- und Regierungschefs der USA, von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan, Italien, Kanada und Russland teil. Zu Gast ist dieses Mal auch der chinesische Partei- und Regierungschef Hu Jintao.

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  • „Live-8“ – „Keine Wohltätigkeit, sondern Gerechtigkeit!”

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