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February 5, 2014

Japanischer Publizist leugnet Kriegsverbrechen

Japanischer Publizist leugnet Kriegsverbrechen

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Veröffentlicht: 05.02.2014, 20:25 (MEZ)
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Tokio (Japan), 05.02.2014 – Mit dem japanischen Schriftsteller und Publizisten Naoki Hayakuta hat innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal ein Angehöriger des japanischen Rundfunksenders NHK japanische Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg geleugnet. Zuvor hatte schon Katsuto Momii, der Leiter der Rundfunkanstalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders und im Januar erst in die Leitung berufen, in einem öffentlichen Kommentar die Zwangsprostitution von mehreren hunderttausend vor allem koreanischen Frauen als nicht ungewöhnlich bezeichnet. Viele der überlebenden Frauen leiden noch heute unter den Erlebnissen in Bordellen der japanischen Armee und mussten lange für eine offizielle Entschuldigung durch die japanische Regierung und eine Entschädigung kämpfen. Nun hat Naoki Hayakuta, der im Aufsichtsgremium der Rundfundanstalt NHK sitzt, öffentlich bezweifelt, dass die Massaker an der Bevölkerung von Nanjing, bei denen 300.000 Menschen im Winter 1937/38 getötet wurden, stattgefunden haben. Die Morde wurden von ihm als Erfindung von Chiang Kai-shek, die die Vereinigten Staaten nach dem Krieg aufgriffen, um eigene Kriegsverbrechen zu verdrängen, bezeichnet.

Die japanische Regierung hat beide Äußerungen als rein private Äußerungen bezeichnet, obwohl Hayakutas Äußerungen im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung zu regionalen Wahlen in Tokio gemacht wurden. Die Rundfunkanstalt ist zu politischer Neutralität verpflichtet, und beiden, Hayakuta wie auch Momii, ist es nach japanischem Recht verboten, politische Ämter zu übernehmen. Trotzdem können sie sich für politische Parteien betätigen.

Die Kriegsverbrechen der japanischen Armee sorgen immer wieder für Spannungen in der Region, vor allem, wenn es Besuche des Yasukuni-Schreins gibt, in dem auch höchstbelasteten japanischen Kriegsverbrechern aus dem Zweiten Weltkrieg neben anderen Toten von Kriegen seit dem 19. Jh. gedacht wird. Der britische Botschafter in Japan kritisierte dazu indirekt den Besuch von Premierminister Shinzō Abe im Schrein am 26. Dezember 2013. Er rief Japan dazu auf, das eigene Fehlverhalten einzugestehen, um einen Weg zu einem besseren Verhältnis der betroffenen Länder zu ebnen. Die jüngsten Äußerungen und Ereignisse haben besondere Brisanz vor dem Hintergrund des 2013 vehement aufgeflammten Streits um die Senkaku-Inseln zwischen Japan und China.

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July 11, 2012

Bosnien und Herzegowina: Gedenktag an das Massaker von Srebrenica

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Juli 2010: Neue Gräber für die Beerdigung von Opfern des Massakers von Srebrenica

Srebrenica (Bosnien und Herzegowina), 11.07.2012 – Am heutigen Mittwoch gedachten in Srebrenica 35.000 Menschen an das Massaker in der ostbosnischen Stadt vor 17 Jahren. Nachdem die Truppen der bosnischen Serben Srebrenica am 11. Juli 1995 erobert hatten, richteten sie mehr als 8000 muslimische Jungen und Männer innerhalb von wenigen Tagen hin.

Heute wurden nach der religiösen Feier in der Gedenkstätte Potočari vor Srebrenica 520 identifizierte Opfer des Massakers beigesetzt. Damit sind jetzt insgesamt 5657 Menschen in Potočari bestattet. Sie wurden von serbischen Soldaten gefangen genommen und anschließend systematisch umgebracht.

Der Völkermord, welcher von zwei internationalen Gerichten festgestellt worden ist, wird bis heute von der serbischen Hälfte Bosniens, der Republika Srpska, geleugnet. Der neue Präsident Serbiens, Tomislav Nikolić, erklärte Anfang Juni in einem Interview, dass das Massaker von Srebrenica nach seiner Meinung kein Völkermord ist. Nikolić ist der ehemalige Vizepräsident der extrem nationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS).

Als Gast warnte der New Yorker Rabbiner Arthur Schneier davor, diesen Genozid zu leugnen oder zu vergessen. „Es ist wichtig, so viele Zeugnisse wie möglich von Überlebenden zu sammeln. Das ist das stärkste Instrument, um die Leugnung der Tatsachen zu verhindern“, sagte der jüdische Geistliche, welcher in Wien geboren wurde und nach dem Holocaust in die USA auswanderte.

Die Versuche der bosnischen Serben den Völkermord zu leugnen, wurden auch von US-Präsident Barack Obama verurteilt. Obama erklärte am heutigen Tag: „Die USA stellen sich jedem Versuch entgegen, das Ausmass dieses Verbrechens zu verzerren, es zu rechtfertigen, die Opfer zu verleumden oder die unbestreitbare Tatsache zu leugnen, dass es sich bei diesem Verbrechen um einen Genozid handelt“.

An der Gedenkfeier nahmen auch 7000 Menschen teil, welche gestern Abend nach dem Friedensmarsch in Srebrenica eingetroffen waren. Innerhalb von drei Tagen legten sie einen Fußweg von über 100 Kilometern zurück. Die 7000 Teilnehmer des Friedensmarsches wollten damit an die unzähligen Flüchtlingsströme zur Zeit des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 erinnern.

Der frühere Anführer der bosnischen Serben Radovan Karadžić und sein Armeechef Ratko Mladić müssen sich derzeit vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag wegen begangenen Kriegsverbrechen, unter anderem auch dem Massaker von Srebrenica, verantworten. Das Massaker von Srebrenica gilt als das schlimmste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.

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June 24, 2012

Kenia: USA warnen von drohendem Anschlag

Kenia: USA warnen von drohendem Anschlag

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Veröffentlicht: 14:51, 24. Jun. 2012 (CEST)
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Mombasas Altstadt

Nairobi (Kenia), 24.06.2012 – Alle US-Beamten wurden am Samstag in einer Anweisung der US-Botschaft in Nairobi aufgefordert, die Küstenstadt Mombasa zu verlassen. Grund dafür sei, dass die USA einen Anschlag in Mombasa befürchtet. Alle in Mombasa liegenden Regierungseinrichtungen der USA bleiben bis zum 1. Juli geschlossen.

Zuvor schon nahmen kenianische Polizeikräfte zwei Iraner fest, die unter Verdacht stehen, Mitglieder einer Terrorzelle zu sein und Anschläge in Nairobi und Mombasa geplant zu haben. Der Erste wurde schon am Mittwoch in Nairobi festgenommen und der Zweite am Donnerstag in Mombasa. Den Polizeibehörden in Mombasa zufolge, wurden nach der Vernehmung der Verdächtigen Chemikalien gefunden, die sich zur Herstellung von Sprengsätzen eignen sollen.

Seit dem die Armee Kenias den Kampf gegen die Milizen der islamistischen al-Shabaab in Somalia aufnahm, warnte die US-Botschaft bereits vor Anschlägen in Kenia. In Nairobi und Mombasa gab es bereits vor einigen Monaten Anschläge. Die al-Shabaab wurde von Kenias Regierung beschuldigt, die Anschläge verübt zu haben; diese bekannte sich jedoch nie zu den Anschlägen. Bei einem Anschlag in Nairobi Ende Mai wurde ein Mensch getötet und mehr als 30 wurden verletzt. Nun befürchtet die USA, dass Kenia ein großangelegter Anschlag droht.

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March 11, 2012

Kony 2012 – Kritik an den Filmemachern

Kony 2012 – Kritik an den Filmemachern

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Veröffentlicht: 00:59, 12. Mär. 2012 (CET)
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Kampala (Uganda), 11.03.2012 – Der Kurzfilm Kony 2012 über den seit 2005 wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit internationalen Haftbefehl gesuchten Warlord Joseph Kony, der über Youtube und Vimeo verbreitet wurde, hat lebhaftes Interesse in der Internet-Community geweckt. Kony wird unter anderem vorgeworfen, dass die Lord′s Resistance Army Tausende von Jungen zwangsrekrutiert hat und Mädchen zu Sexsklavinnen machte. Außerdem wurden unzählige Menschen ermordet, verstümmelt, vergewaltigt und verschleppt.

Mehr als siebzig Millionen mal wurde der Film innerhalb weniger Tage abgerufen. Mit dem Filmprojekt von Jason Russel soll verhindert werden, dass die Greueltaten, die dem Anführer der Lord′s Resistance Army (LRA) zur Last gelegt werden, in Vergessenheit geraten. Dabei erhoffen sich die Initiatoren eine ähnlich dynamische Wirkung der Sozialen Medien, wie sie beim Arabischen Frühling eine Rolle gespielt hat. Zusätzlich soll mithilfe zahlreicher amerikanischer Prominenter auf Politiker Druck ausgeübt werden, um sie zum Handeln zu bewegen.

An die Filmemacher richtet sich aber auch viel Kritik. Die Arbeit der gemeinnützigen Organisationen in der Region werde ausgeklammert, vielmehr betreibe der Film an Kolonialismus „weißes Gutmenschentum“: Er fokussiere auf die Schuld Joseph Konys. Doch sei es, so der ugandische Schriftsteller Musa Okwanga in einem Blogeintrag auf der Website der britischen Tageszeitung „The Independent“, ein Haufen mächtiger Leute gewesen, der Kony gewähren lassen habe. Deshalb müsse „die Politik en habe. DeG/ 2> ;/ wurden nach der Vernehmung der Verdächtigen Chemikalien gefunden, die sich zur Herstellung von Sprengsätzen eignen sollen.

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Veröffentlicht: 00:59, 12. Mär. 2012 (CET)
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Kampala (Uganda), 11.03.2012 – Der Kurzfilm Kony 2012 über den seit 2005 wegen pload.wikimedia.org/wikipedia9:43, 3. Febenschlichkeit mit internationalen Haftbefehl gesuchten Warlord Joseph Kony, der über Youtube und Vimeo verbreitwikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8c/Oldtownmombasa.JPG/330px-Oldtownmombasa.JPG 1.5x, //upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/tf/fb/h2>

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  • 24.06.2012

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