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February 8, 2012

Wegen schlechten Wetters: Schulen schließen in Mazedonien

Wegen schlechten Wetters: Schulen schließen in Mazedonien

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Veröffentlicht: 17:59, 8. Feb. 2012 (CET)
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Eiskristall Pfosten 2.JPG

Skopje (Mazedonien), 08.02.2012 – Wie der mazedonische Minister für Bildung und Wissenschaft, Panče Kralev, mitteilt, bleiben bis auf Weiteres alle Kindergärten, Schulen und Gymnasien in 28 Gemeinden des Landes wegen des schlechten Wetters geschlossen. Betroffen sind insgesamt 109 Grundschulen und 15 Gymnasien. Auch die staatliche Universität von Tetovo schloss heute ihre Türen, wie sie auf ihrer Internetpräsenz mitteilte.

Mazedonien hat seit Tagen mit starken Schneefällen und tiefen Temperaturen zu kämpfen. Busse und Züge haben Verspätung, die Flughäfen in Skopje und Ohrid mussten zahlreiche Flüge annullieren und viele Straßenachsen sind nur mit Schneeketten befahrbar. Einige Dörfer sind von der Aussenwelt abgeschnitten und auf hohen Lagen fiel bis zu ein Meter Schnee. Die Temperaturen befinden sich unter dem Gefrierpunkt. Die Städte Tetovo und Gostivar verhängten sogar den Ausnahmezustand.

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December 20, 2011

Schnee in NRW behindert den Verkehr

Schnee in NRW behindert den Verkehr – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schnee in NRW behindert den Verkehr

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Veröffentlicht: 07:42, 20. Dez. 2011 (CET)
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Düsseldorf (Deutschland), 20.12.2011 – Am Vormittag des 20. Dezembers 2011 ist es in den Landesteilen von NRW, die östlich des Rheines liegen, durch Neuschnee zu Behinderungen im Straßenverkehr bei einer geschlossenen Schneedecke und Glätte gekommen. Denn im Ruhrgebiet, Münsterland, Bergischen Land, dem Sauerland, Siegerland, Ostwestfalen-Lippe und der Eifel liegen die Temperaturen unter 0°C. Auf den Autobahnen A3 und A4 sind bereits Staus und stockender Verkehr eingetreten. Durch steigende Temperaturen wird der Schnee unterhalb von 500 Metern im Laufe des Tages wieder tauen.

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December 20, 2010

Schneechaos in Europa

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Schneechaos in Europa

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Veröffentlicht: 11:14, 20. Dez. 2010 (CET)
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Schneepflug vor dem Kölner Dom (19.12.2010)

Europa, 20.12.2010 – Nachdem in weiten Teilen Europas mehrere Winter in Folge nahezu ausblieben, trat der Winter nun schon zum zweiten Mal auch in den tieferen Lagen Mitteleuropas wieder heftiger ein.

Während die Flughäfen in London (Heathrow und Gatwick) und Budapest am Samstag geschlossen wurden, mussten am Flughafen in Frankfurt am Main „nur“ 233 von etwa 1300 Flügen gestrichen werden. In Paris kam am Wochenende nicht nur der Flugverkehr zum Erliegen; auch die Metro stellte ihren Dienst komplett ein. Einige wenige Busse verkehrten.

Auch in Brüssel, auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle und in Amsterdam fielen viele Flüge aus. In Italien brach neben dem Flug- in manchen Regionen auch der Zugverkehr zusammen. Der Eurostar kann nur noch mit gedrosseltem Tempo fahren, weshalb sich laut Betreibergesellschaft die Fahrten jeweils um 60 Minuten verlängern. In Italien und Großbritannien starben bei Verkehrsunfällen mindestens drei Menschen.

Heute und morgen gilt für das südöstliche Belgien die höchste Warnstufe. Für Großbritannien, Irland, Nordbelgien, die Niederlande, Norddeutschland, Westpolen, Südostspanien sowie für große Teile Nord- und Ostfrankreichs, Ungarn, Osttschechien, die Slowakei und Teile Serbiens und Norditaliens sowie Sardininen hat Meteoalarm für heute und morgen die dritthöchste Warnstufe ausgerufen. In Teilen Deutschlands, Belgiens, Nordfrankreichs, Skandinaviens, Tschechiens, Serbiens, Irlands und im Süden Spaniens gilt die zweithöchste Warnstufe.

Laut Spiegel Online empfahl die Lufthansa Kunden für innerdeutsche Reisen alternative Verkehrsmittel zu benutzen. Mehrere Reisende verschiedener Verkehrsmittel reagierten offenbar mit Unverständnis angesichts der Behinderungen durch die derzeitige, der seit Menschengedenken mehr oder weniger regelmäßig und ausgeprägt auftretenden Jahreszeiten. Verschiedene Medien meldeten am Samstag, dass es am Frankfurter Flughafen zu Tumulten kam, die von der Polizei aufgelöst wurden.

In Europa legt der Winter auch das Geschehen im Fußball lahm. Während in Deutschland alle Spiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga am Wochenende stattfanden und nur die tieferen Ligen von wetterbedingten Spielausfällen betroffen sind, fielen in England alle Sonntagsspiele der Premiere League und vier Partien am Samstag aus.

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Wintereinbruch im östlichen Mittelmeer und im Nahen Osten

Wintereinbruch im östlichen Mittelmeer und im Nahen Osten

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Veröffentlicht: 11:41, 20. Dez. 2010 (CET)
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Athen (Griechenland) / Beirut (Libanon) / Damaskus (Syrien) / Jerusalem (Israel), 20.12.2010 – Der Winter hat nicht nur Mittel- und Westeuropa fest im Griff, sondern auch im östlichen Mittelmeer und im Nahen Osten kam es vor einigen Tagen zu einem Wintereinbruch. Starker Schneefall blockierte Straßen und schnitt Ortschaften von der Außenwelt ab. Ein Orkan mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde beschädigte Häuser und führte an den Küste örtlich zu Überflutungen. Mindestens 31 Menschen starben durch die Auswirkungen des Unwetters. Betroffen von dem Wintereinbruch waren vor allem Griechenland, Zypern, der Libanon, Syrien, Jordanien und Israel. Weiter südlich, in Ägypten wirkte sich der Orkan als Sandsturm aus.

In Griechenland verursachte Schneefall erhebliche Verkehrsbehinderungen, nachdem es zum zweiten Wochenende des Dezembers innerhalb von 48 Stunden zu einem Temperatursturz von mehr als 20 °C kam. Im Norden des Landes sank das Thermometer teilweise auf -17 °C. Auf Kreta, wo zwei Tage vor dem Wintereinbruch mit 25 °C noch hochsommerliche Temperaturen erreicht wurden, mussten Kettenfahrzeuge einsetzt werden, um Wanderer in Sicherheit zu bringen, die von dem Wintereinbruch in den Bergen bei Rethymno und Iraklio überrascht wurden.

Der Orkan beschädigte in Israel Ampelanlagen und Leitungen der Stromversorgung und des Telefonnetzes, zahlreiche Bäume stürzten um, beschädigten Autos und blockierten Straßen. In der Hafenstadt Akko nördlich von Haifa sorgte eine Sturmflut für zusätzliche Probleme. Auf den Golanhöhen und in weiten Teilen der Region Galiläa fiel der Niederschlag als Schnee, in niederen Lagen um zwanzig Zentimeter, in geschützten Lagen am Hermon teilweise über 120 Zentimeter. Mehrere Straßenverbindungen waren unterbrochen.

Der Niederschlag beendete im Libanon, in Israel und in Syrien eine Trockenperiode, in deren Verlauf es noch Anfang Dezember im Karmel-Gebirge bei Haifa zum schwersten Waldbrand in der Geschichte des Staates Israel gekommen war. Durch den Brand wurden mehr als fünf Millionen Bäume vernichtet, 43 Menschen sind in den Flammen gestorben. Bei dem Sturm vor einigen Tagen kenterte vor der Küste Israels bei Aschdot ein moldawischer Frachter. Die elf ukrainischen Seeleute an Bord konnten in Sicherheit gebracht werden, teilte Radio Israel mit. Eine erste Schadensbilanz für die Häfen von Tel Aviv und Caesarea geht von einem Sachschaden in Millionenhöhe aus. Der Sturm sorgte für Verspätungen auf dem Flughafen Ben Gurion von Tel Aviv, und mehrere ankommende Flugzeuge konnten nicht landen, sondern mussten nach Larnaka auf Zypern umgeleitet werden. Ein russischer Tourist wurde am Samstag, dem 11. Dezember, am Strand bei Natanya von einer hohen Welle erfasst und mitgerissen. Seine Leiche wurde einen Tag später von Suchmannschaften gefunden.

Der Schneefall beeinträchtigte den Verkehr in Israel. Aus dem Norden kommende Züge waren über eine halbe Stunde verspätet. Zwischen den verschiedenen Bahnhöfen Tel Avivs wurde zeitweise ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Gestört war auch der Straßenverkehr. In Naharija trat wegen der starken Niederschläge der Fluss Hagaaton über die Ufer. Die Landstraße 92 musste in der Nähe des Abzweiges Sussita für einige Stunden gesperrt werden, weil der Starkregen zahlreiche in der Gegend verlegte Landminen aus der Erde gespült hatte und somit Gefahr für Autofahrer bestand.

Durch den starken Schneefall konnten die Skigebiete am Hermon, dem höchsten Berg Israels, zum ersten mal seit vier Jahren bereits im Dezember in Betrieb gehen. Üblicherweise ist erst im Januar ausreichend Schnee vorhanden. Die guten Skibedingungen haben zu einem Besucheransturm mit Verkehrsstaus geführt.

Auch im Libanon führte der Wintereinbruch mit Schneefall auf bis zu 700 Meter über dem Meeresspiegel zu Verkehrsproblemen. Die wichtige Hauptstraße Beirut–Damaskus war wegen der Schneemassen nicht mehr befahrbar. Am Grenzübergang in Masnaa wurden nur allradgetriebene Fahrzeuge und Fahrzeuge mit Schneeketten durchgelassen. Nicht befahrbar waren auch die Straße Zahlé–Dhur al-Schweir und die Verbindung nach Dahr al-Baidar. Die Stromversorgung für zahlreiche Ortschaften des Schuf wurde nach Angaben von Électricité du Liban unterbrochen. In der Bekaa-Ebene verloren über 30 Ortschaften die Versorgung mit elektrischer Energie. Auch in den Städten Tyros und Nabtäa wurden Versorgungsleitungen für Elektrizität und Telefon stark beschädigt. Starker Wind führte in Sidon zum Kollaps einer Müllhalde. Dutzende Tonnen von Müll blockierten daraufhin die Hauptstraße, die Sidon mit dem Landesinnern verbindet.

Das zur Hisbollah gehörende Islamic Health Committee organisierte die Schneeräumung auf Straßen im südlichen Libanon und befreite Autofahrer in Hibbarieh, Kfar Hamam, Kfar Schuba und Schebaa aus ihren von den Schneemassen eingeschlossenen Fahrzeugen. Durch die Sturmflut wurden im palästinensischen Flüchtlingslager Dschal al-Bahr bei Tyros zahlreiche Häuser unter Wasser gesetzt. Hisbollah stellte hier Decken, Matratzen und Nahrungsmittel zur Verfügung.

Bis zu zehn Meter hohe Wellen schlugen an die Küste des Libanon, wo mehrere Fischerboote zerstört und zahlreiche beschädigt wurden. Ghazi Aridi, der Minister für Verkehr und öffentliche Dienstleistungen hat Unterstützungszahlungen angekündigt. Auf dem internationalen Flughafen in Beirut wurden vier Kleinflugzeuge durch den Wind auf die Oberseite geworfen. In Tripolis im Norden des Libanon wurde eine Frau in ihrem Auto durch einen umstürzenden Baum erschlagen. Verbreitet riss der Sturm nicht ausreichend befestigte Plakatwände um und beschädigt Fahrzeuge.

Die meisten Häfen Ägyptens im Mittelmeer und im Roten Meer wurden wegen des Sturms geschlossen. Starker Wind führte dazu, dass wartende Schiffe einige Stunden lang nicht in den Suezkanal einfahren durften. Bereits im Kanal befindliche Schiffe mussten die Fahrt unterbrechen. Die Sicht in Kairo wurde durch den Sandsturm stark eingeschränkt. Mindestens 31 Menschen sind durch die Auswirkungen des Orkans in Ägypten gestorben. Zwanzig der Opfer kamen bei Verkehrsunfällen um, elf starben in den Trümmern einstürzender Gebäude, davon zehn beim Einsturz einer Textilfabrik in Alexandria. Ein Behördenvertreter sagte, der Kollaps des über 30 Jahre alten Gebäudes sei „auf schlechtes Wetter und starken Regen“ zurückzuführen. Ein Kind kam beim Kollaps eines fünfstöckigen Gebäudes in Tanta im Nildelta um. Neun Personen wurden dabei verletzt. Eine Person war noch verschüttet.

Auch in Jordanien wirkte sich der Orkan als Sandsturm aus.

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November 2, 2006

Sturmschäden in Deutschland

Sturmschäden in Deutschland – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Sturmschäden in Deutschland

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Artikelstatus: Fertig 01:16, 2. Nov. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 02.11.2006 – Sturmtief „Britta“ ist an Allerheiligen mit Geschwindigkeiten von bis zu 156 Kilometern in der Stunde über Deutschland hinweggefegt und hat den Winter in einigen Teilen des Landes einziehen lassen. Besonders der Norden war vom Sturm betroffen, in Hamburg wurde mit Hochwasser gerechnet. Die Flutpegel waren so hoch wie in den letzten 100 Jahren nicht mehr. Durch die Sturmflut bestand jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung. Dennoch wurde im Hafen ein Schiff losgerissen.

Auf der Nordsee gerieten mehrere Schiffe in Seenot. Der Fährbetrieb zu einigen Nordseeinseln wurde sicherheitshalber eingestellt. Bei dem Versuch, einem Havaristen zu Hilfe zu eilen, ist ein Schiff der niederländischen Seenotrettung gekentert. Die vier Besatzungsmitglieder wurden zunächst vermisst und von einem Seenotkreuzer der „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ bei Borkum gesucht. Im Landkreis Friesland fielen am Mittwoch die Schulen aus. Hier waren wie überall an der deutschen Nordseeküsten zahlreiche Bäume umgeworfen worden. Bei Norwegen wurde eine Bohrinsel losgerissen, die zunächst frei im Meer trieb. An Bord waren 75 Besatzungsmitglieder.

Im weiteren Verlauf soll der Sturm nach Osten wandern und hier besonders die Küsten von Mecklenburg-Vorpommern sowie die Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt treffen. Für die kommenden Stunden wird an der Ostsee mit einer Sturmflut gerechnet.

In den Mittelgebirgen fiel der erste Schnee für diesen Winter. So wurden im Harz drei Zentimeter Neuschnee gemeldet, auf dem Brocken fielen sogar fünf Zentimeter. Auch auf dem Kahlen Asten in Nordrhein-Westfalen fiel Schnee, der jedoch wegen des warmen Bodens nicht liegen blieb. Auch aus Bayern wurden heute morgen Schneefall und Frost gemeldet.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wetter

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March 10, 2006

Heftige Schneefälle in Bulgarien und Griechenland im März

Heftige Schneefälle in Bulgarien und Griechenland im März

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Artikelstatus: Fertig 10. Mär. 2006 (CET)
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Thessaloniki (Griechenland) / Sofia (Bulgarien), 10.03.2006 – Der Winter hält jetzt auch zwei Balkanländer in Schach: Griechenland und Bulgarien.

In Bulgarien war vorgestern besonders die Schwarzmeerküste betroffen. Es herrschten minus zehn Grad. Die Häfen in den Städten Varna und Burgas hatten ungewöhnlich viel Schnee, in Burgas waren es 21 Zentimeter. In Vargas musste der Schiffsbetrieb am Hafen eingestellt werden. Einige Pässe im Balkangebirge waren nicht mehr befahrbar. In den Regionen Kardschali und Dobritsch konnten auch Landstraßen nur noch mit Schneeketten befahren werden.

In Griechenland ist der Norden betroffen. In den Gebirgen Mittelgriechenlands fiel Schnee. Auch in den niederen Landesteilen wie in der Region rund um Thessaloniki liegt für März ungewöhnlich viel Schnee. In Griechenland herrschten am Dienstag, dem 7. März, minus 20 Grad.

Meteorologen sagten jedoch für kommenden Freitag einen raschen Anstieg der Temperaturen in Richtung Frühling voraus.

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  • Schneechaos in der Schweiz (06.03.2006)

Quellen

  • espace.ch: „Wintereinbruch in Griechenland“ (08.03.2006, 12:43 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • derstandard.at: „Starker Schneefall in Bulgarien“ (09.03.2006, 11:58 Uhr)

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March 6, 2006

Flughafen München: Maschine der Siberia Airlines kam von der Startbahn ab

Flughafen München: Maschine der Siberia Airlines kam von der Startbahn ab

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Artikelstatus: Fertig 21:45, 6. Mrz. 2006 (CET)
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München (Deutschland), 06.03.2006 – Am 4. März kam es auf dem Münchner Flughafen zu einem Flugzwischenfall. Ein Airbus A310 war gerade auf der südlichen Startbahn unterwegs, als er von der Piste rutschte. Vermutlich war die Glätte durch den starken Schneefall verantwortlich für den Ausrutscher. Die Maschine geriet neben der geteerten Straße auf die Wiese und die Räder versanken dabei in der Erde.

An Bord des Airbus der russischen Fluggesellschaft „Siberia Airlines“ befanden sich zum Unglückszeitpunkt 166 Fluggäste und acht Besatzungsmitglieder, das Ziel war Moskau. Verletzt wurde niemand.

Nach dem Zwischenfall musste diese Startbahn stundenlang gesperrt werden, was vorgestern bereits zu teilweisen Behinderungen des Münchener Flugverkehrs führte. Die Wetterverhältnisse führten im Laufe nächsten Stunden zu Annulierungen von Flügen. Aktuell lag am Sonntagmorgen den 5. März auf dem Flughafen Schnee in Höhe von 42 Zentimeter. Über Nacht waren 35 Zentimeter hinzugekommen. Danach wurde der Flugbetrieb in München vorübergehend ganz eingestellt. Wie lange der Zustand anhält, war zu dem Zeitpunkt noch nicht vorhersehbar. Das Landeskriminalamt München hat sich mittlerweile in die Ermittlungen für die Klärung der Ursache eingeschaltet.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Luftfahrt
  • Themenportal Airbus

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Schneechaos in der Schweiz

Schneechaos in der Schweiz – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schneechaos in der Schweiz

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Artikelstatus: Fertig 21:29, 6. Mrz. 2006 (CET)
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Bern (Schweiz), 06.03.2006 – In der gesamten Schweiz geht seit dem 4. März fast gar nichts mehr. Über 30 Stunden lang schneite es ununterbrochen. Trotz ständiger Schneeräumarbeiten kam der Verkehr fast zum Erliegen. Manche Täler waren per Straße nicht mehr erreichbar. Der Schneefall im Flachland hatte Mengen erreicht, die normalerweise nur in den Bergen vorkommen.

Üblicherweise fallen die großen Schneemengen vor allem in den Bergen. Doch diesmal war das Flachland getroffen. Dort waren die Einwohner auf solche ungewöhnliche Wettererscheinungen nicht eingestellt.

Auch Meteorologen hielten diese Lage für ungewöhnlich. Seit in der Schweiz die Wetterwerte aufgezeichnet werden, seit dem Jahr 1931, hatte es noch nie so viel Schnee gegeben. Vom 4. bis 5 März waren es immerhin 54 Zentimeter, manche Orte erreichten sogar 65 Zentimeter Neuschnee.

Quellen

  • swissinfo.org: „Schweiz: Stillstand wegen Schnee und Sturm“ (05.03.2006, 10:38 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • blick.ch: „Die Schweiz ächzt im Schnee“ (05.03.2006, 16:42 Uhr)

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January 17, 2006

Japan: Winterwetter forderte bisher fast hundert Todesopfer

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Artikelstatus: Fertig 19:27, 17. Jan. 2006 (CET)
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Tōkyō (Japan), 17.01.2006 – Seit Anfang Dezember herrscht in Japan extremes Winterwetter mit mehreren Metern Schnee – vor allem im Westen und Norden des Landes. Nach japanischen Presseberichten starben dadurch bis gestern 96 Menschen.

Betroffen sind hauptsächlich abgelegene Bergdörfer, die von der Außenwelt abgeschnitten sind. Dort leben überdurchschnittlich viele alte Menschen, die auch zu den häufigsten Opfern zählen. Viele von ihnen wurden unter Schnee begraben oder befanden sich in eingestürzten Häusern.

Rund 2.000 Soldaten sind im Einsatz, um bei den Räumarbeiten zu helfen. Steigende Temperaturen veranlassten die Wetterbehörde, vor Lawinen, Überflutungen und Erdrutschen zu warnen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur „Kyodo“ gab es seit dem Winter 1983/1984 keine Opferzahlen in dieser Höhe. Damals waren 131 Menschen ums Leben gekommen.

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  • Portal:Wetter

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January 14, 2006

Ärzte weckten den Salzburger Hubschrauberpiloten aus dem Tiefschlaf

Ärzte weckten den Salzburger Hubschrauberpiloten aus dem Tiefschlaf

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Philippsreut (Deutschland), 14.01.2006 – Letzte Woche am Freitag stürzte ein Hubschrauber des Flugunternehmens Wucher nördlich der niederbayerischen Stadt Passau im Mitterfirmiansreuther Skigebiet ab. Der 39-jährige Pilot aus Salzburg wurde dabei schwer verletzt und mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus in der Nähe eingeliefert. Die Ärzte hatten ihn zur Heilung in einen medizinischen Tiefschlaf versetzt. Jetzt haben sie den Piloten aus dem Tiefschlaf zurückgeholt. Er befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Die Ärzte wollen ihn nun in seine Heimatstadt überführen.

Die Verantwortlichen haben sich mittlerweile zum Unglück geäußert. An dem Hubschrauber konnte kein technischer Defekt festgestellt werden, der den Absturz ausgelöst haben könnte. Die Maschine vom Typ „Lama“ muss wegen Totalschadens komplett abgeschrieben werden.

Wie bereits unmittelbar nach dem Unglück vermutet, verdichten sich Hinweise auf einen Pilotenfehler, der die Situation am Unglücksort falsch eingeschätzt hatte. Die Maschine war in ein „White-out“ geraten, durch das der Pilot jegliche Sicht im dichten Schneewirbel verlor. Orientierungslos streifte er dann mit dem Heckrotor des Hubschraubers Baumkronen, was zum Absturz geführt hat.

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