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September 18, 2008

Verwaltungsgericht Halle: Regelungen zur Schullaufbahn-Empfehlung in Sachsen-Anhalt sind verfassungswidrig

Verwaltungsgericht Halle: Regelungen zur Schullaufbahn-Empfehlung in Sachsen-Anhalt sind verfassungswidrig

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Veröffentlicht: 22:19, 18. Sep. 2008 (CEST)
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Halle (Saale) (Deutschland), 18.09.2008 – Das Verwaltungsgericht Halle hat die Regelungen zur Schullaufbahn-Empfehlung in Sachsen-Anhalt gerügt. Die Richter kamen zu der Auffassung, die geltenden Regelungen seien verfassungswidrig.

Hintergrund der Einstufung der Regelungen durch das Gericht war der Fall eines Jungen, dessen Eltern geklagt hatten, weil ihm der Zugang zum Gymnasium wegen der Note drei in Mathematik verwehrt worden war. Einen darauf folgenden Eignungstest hatte der Schüler zwar im schriftlichen Teil, aber nicht im mündlichen Teil bestanden.

Das Kultusministerium hatte eine Verordnung herausgegeben, dass nur solchen Schülern der Besuch eines Gymnasiums empfohlen werden solle, die in Deutsch, Mathematik, Sachkunde und Englisch mindestens die Note zwei haben. Das Gericht begründete seine Einschätzung damit, dass die Kriterien für einen Besuch des Gymnasiums vom Landtag beschlossen werden müssten. Das Kultusministerium alleine habe keine Entscheidungsbefugnis. Außerdem führten, so das Gericht, diese Voraussetzungen zu einer verfassungsrechtlich unzulässigen Auslese der Gymnasialschüler durch den Staat.

In einem Eilverfahren hat das Gericht entschieden, dass der Schüler trotz fehlender Empfehlung ein Gymnasium besuchen darf. Das endgültige Urteil zum Klageverfahren der Eltern steht noch aus. Das Kultusministerium schloss auch Rechtsmittel gegen den Beschluss nicht aus.

Kultus-Staatssekretär Winfried Willems äußerte sich gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“, er könne nicht erkennen, dass das Land den Besuch des Gymnasiums unzulässig erschwere. Der Landesphilologenverband reagierte mit Unverständnis auf den Gerichtsentscheid. „Das ist ein Unsinn, der an der Schulwirklichkeit vorbeigeht“, sagte der Vorsitzende Jürgen Mannke. Die Empfehlungen seien wichtig, um geeignete Schüler für die Gymnasien auszuwählen. Wenn jeder Schüler zu der Schulform wechseln könne, werde das Abitur abgewertet.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft begrüßte hingegen den Beschluss. Dazu sagte Landeschef Thomas Lippmann, das sei jetzt der richtige Anlass, mit dem untauglichen Auswahlverfahren Schluss zu machen.

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December 14, 2007

Polizei nimmt Lkw-Fahrer mit 161 Kilogramm Haschisch fest

Polizei nimmt Lkw-Fahrer mit 161 Kilogramm Haschisch fest

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Veröffentlicht: 19:21, 14. Dez. 2007 (CET)
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Halle (Saale) (Deutschland), 14.12.2007 – Aufgrund einer Kooperation mehrerer Behörden ist den Ermittlern ein großer Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen. Ein 42 Jahre alter Lkw-Fahrer wurde am Grenzübergang Fährbahnhof Puttgarden/Insel Fehmarn festgenommen. Es wurde Haftbefehl erlassen.

Der Mann war von Sachsen-Anhalt in Richtung Dänemark unterwegs. In den Niederlanden hatte der Verdächtige 161 Kilogramm Haschisch erhalten und dieses über die Bundesautobahn transportiert. Die Polizei geht davon aus, dass das Rauschgift an einen Empfänger in Dänemark geliefert werden sollte.

Das Innenministerium Sachsen-Anhalt gab an, dass Europol, das Bundeskriminalamt, das Zollfahndungsamt Hamburg sowie das Zollkommissariat Heiligenhafen zusammengearbeitet hätten. Laut des Onlinedienstes „halleforum.de“ waren auch das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt und das Zollfahndungsamt Hannover an der Aktion beteiligt.

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July 30, 2007

Fußgängerbrücke über die A9 passt nicht

Fußgängerbrücke über die A9 passt nicht

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Veröffentlicht: 13:33, 30. Jul. 2007 (CEST)
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Halle (Saale) (Deutschland), 30.07.2007 – Die seit vergangenem Freitag über die Bundesautobahn 9 verlegte Brücke passt nicht wie vorgesehen. Wie der Bauleiter bestätigte, zeigten die Maße der Konstruktion zunächst unerklärliche Abweichungen. Verschiedene Versuche, die Differenzen auszugleichen, scheiterten, weswegen der Montageversuch vorzeitig abgebrochen wurde. Ein neuer Versuch, der mit einer erneuten Vollsperrung der Autobahn einhergehen wird, wurde vom Autobahnamt für das nächste Wochenende genehmigt.

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  • Sperre der A9 wegen Installation einer Fußgängerbrücke (29.07.2007)

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July 29, 2007

Sperre der A9 wegen Installation einer Fußgängerbrücke

Sperre der A9 wegen Installation einer Fußgängerbrücke

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Veröffentlicht: 19:55, 29. Jul. 2007 (CEST)
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Halle (Saale) (Deutschland), 29.07.2007 – Baumaßnahmen sorgten am Wochenende für Behinderungen auf der Bundesautobahn 9. Sie wurde in Fahrtrichtung München am Freitag, den 27. Juli 2007 um 21.00 Uhr gesperrt und heute um 18.30 Uhr wieder freigegeben. Auch die Gegenrichtung nach Berlin war betroffen. Abgesperrt wurde das Teilstück zwischen der Anschlussstelle Halle und dem Autobahnkreuz Schkeuditz. Beginn war gestern um 5.30 Uhr, wieder zu befahren war sie heute um 14.00 Uhr. Die Maßnahmen wurden notwendig, da zurzeit eine Fußgängerbrücke errichtet wird.

Eine Umleitungsempfehlung gab der Mitteldeutsche Rundfunk. Die Autofahrer sollten über die Bundesautobahn 14 und die Bundesstraße 100 fahren.

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April 14, 2007

Sicherungsverwahrung für Mörder von Alexandra R.

Sicherungsverwahrung für Mörder von Alexandra R.

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Artikelstatus: Fertig 14:24, 14. Apr. 2007 (CEST)
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Halle (Saale) (Deutschland), 14.04.2007 – Der 39-jährige Teilfacharbeiter Jens S. wurde am vergangenen Mittwoch von der 1. Großen Strafkammer im Landgericht Halle wegen Vergewaltigung und Mordes an der 21-jährigen Alexandra R. aus Neujanisroda zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Prozess hatte am 12. Februar begonnen. Beim Plädoyer am 3. April forderten Staatsanwaltschaft und Nebenklage lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung. Die Verteidigung hielt unter Einbeziehung eines Urteils von Anfang 2001 eine zehnjährige Haftstrafe wegen Totschlags für angemessen.

Der 39-Jährige hat nach Überzeugung des Gerichts im Jahr 2004 als Nachbar der damals 21-Jährigen seine sexuellen Fantasien auf das spätere Opfer projiziert. Um diese in die Tat umzusetzen, lockte er sie unter ungeklärten Umständen am 9. November 2004 in sein Haus. Ob sie freiwillig mitkam oder von ihm auf der nahen Joggingstrecke überwältigt wurde, konnte nicht mehr ermittelt werden. In seinem Haus vollzog der Angeklagte mit seinem Opfer den Geschlechtsverkehr und erdrosselte es mit einem Schal, an dem später Spuren sichergestellt wurden. Ob Alexandra R. vor oder nach der Vergewaltigung umgebracht wurde, konnte nicht mehr festgestellt werden. Nach der Tat versteckte der Teilfacharbeiter die Leiche mindestens mehrere Tage lang, bevor er sie schliesslich in seinem Keller vergrub. Die Leiche wurde im April 2006 nackt und hockend aufgefunden. „Was er während dieser Zeit mit ihr getan hat und mit ihrer Zunge, bleibt sein Geheimnis“, so die Worte des Vorsitzenden Richters Jan Stengel, der an anderer Stelle angab, die rechtsmedizinische Untersuchung habe, so der Richter, die sexuellen Absichten des 39-Jährigen deutlich gemacht.

Die Behauptung des Angeklagten, dass er in einer Tankstelle Sex mit dem späteren Opfer gehabt hatte, glaubte das Gericht nicht. Jens S. legte ein Geständnis ab, bestritt jedoch die Vergewaltigung.

Die Strafkammer, die laut Richter Stengel für kurze Urteile bekannt ist, fasste sich in diesem Prozess ausführlich. Zu sehr würden die Tat und der Täter von den üblichen Fällen abweichen, so das Gericht. In der Urteilsverkündung hieß es, dass „der Angeklagte (…) das Recht auf ein Leben in Freiheit verwirkt“ habe. Der bereits unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern einschlägig vorbestrafte Teilfacharbeiter wurde vom Richter als „tickende Zeitbombe“ bezeichnet. Stengel wolle nicht das Risiko verantworten, dass der 39-Jährige jemals wieder auf freien Fuß kommt. Obwohl versucht wurde, „Licht ins Dunkel der Tat und der Täterpersönlichkeit zu bringen“, war dies nur beim Tatablauf erfolgreich. Beim Täter blieb es bei einer „schwarzen, emotionslosen Leere“.

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March 15, 2006

Urabstimmung der Ärzte: Große Mehrheit stimmt für Streik

Urabstimmung der Ärzte: Große Mehrheit stimmt für Streik

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Artikelstatus: Fertig 18:46, 15. Mrz. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 15.03.2006 – Mit überwältigender Mehrheit haben sich die im Marburger Bund organisierten Ärzte für einen Streik ausgesprochen. Die Auszählung der Stimmen der am Dienstag den 14. März beendeten zweitägigen Urabstimmung über einen Streik hat eine Quote von 98,4 Prozent Ja-Stimmen ergeben. Laut Marburger Bund sollen nun Morgen die Uni-Kliniken der Städte Essen, Bonn, Mainz, Freiburg, Würzburg, Heidelberg, München und Halle bestreikt werden. Später sei eine Ausweitung des Streiks auf weitere Uni-Kliniken geplant. Notfälle sollen ohne Einschränkungen behandelt werden. Laut Frank Montgemery, Vorsitzender des Marburger Bund, ist kein großflächiger Streik geplant. Vielmehr sollen immer nur einige Kliniken im Wechsel bestreikt werden.

Die Ärzte fordern unter anderem eine 30% höhere Vergütung, bessere Bezahlung der Überstunden, und kürzere Arbeitszeiten. Betroffen sind die 22.000 Ärzte der deutschen Uni-Kliniken. Die Verhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft der Länder war am 9. März vom Marburger Bund für gescheitert erklärt worden.

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  • Klinikärzte in Hessen und Baden-Württemberg streiken gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen und empfindliche Gehaltseinbußen (01.08.2005)

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January 19, 2006

Doppelgrab aus der Steinzeit entdeckt

Doppelgrab aus der Steinzeit entdeckt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Doppelgrab aus der Steinzeit entdeckt

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Artikelstatus: Fertig
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Karsdorf (Deutschland), 19.01.2006 – Einen Aufsehen erregenden Fund machten Archäologen in Karsdorf (Burgenlandkreis). Bei ihren Ausgrabungen stießen sie auf ein gut erhaltenes steinzeitliches Doppelgrab, in dem eine Frau und ein höchstens zehnjähriger Junge bestattet waren. Bei dem Frauenskelett fanden sich ungewöhnliche Grabbeigaben: tausende durchlöcherte Schmuckplättchen aus feinen Unstrut-Muschelplättchen und rund 300 gelochte Zähne von Hunden, Wölfen oder Füchsen. Die Forscher vermuten, dass die Plättchen als Verzierungen auf einem nicht mehr erhaltenen Umhang befestigt waren. Aus Tierzähnen wurden in der Steinzeit u.a. auch Schmuckketten gefertigt. Möglicherweise handelte es sich bei der Frau um eine ranghohe Person, beispielsweise eine Schamanin.

Vier dem Grab beigefügte Gefäße in unterschiedlicher Größe weisen die für die so genannte „schnurkeramische Epoche“ (ca. 2800 bis 2200 v. Chr.) typische Ornamentik auf, damit lässt sich für das Grab ein ungefähres Alter von 4.700 Jahren bestimmen. Die Datierung wird durch die Grablegung bestätigt; beide Toten wurden mit angezogenen Beinen, auf der Seite hockend begraben. Die Frau lag in Richtung Osten geneigt, der Junge in Richtung Westen. Die Blickrichtung der beiden zeigte nach Süden, wie bei allen Schnurkeramikern.

DNA-Analysen sollen jetzt ergeben, ob die beiden Toten Mutter und Sohn waren. Als gesichert gilt, dass sie zeitgleich gestorben sind.

Die Grabungen in der Steinzeitsiedlung bei Karsdorf laufen seit dem Jahr 2004. Eine ebenfalls außergewöhnliche Grabanlage der schnurkeramischen Epoche war erst vor wenigen Wochen im knapp 20 Kilometer entfernten Eulau, einem Ortsteil von Naumburg, ergraben worden. In zehn Kilometern Entfernung hatten im Sommer 1999 Raubgräber die so genannte „Himmelsscheibe von Nebra“ ausgegraben. Knapp 15 Kilometer entfernt befindet sich das kürzlich eröffnete „Sonnenobservatorium von Goseck“.

Die Fundstücke werden voraussichtlich ab 2007 im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ausgestellt.

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  • Uralte Steinzeit-Hüte aus Süddeutschland (12.05.2005)
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  • Urmenschen litten unter vielen Krankheiten (23.04.2005)

Quellen

  • mainpost.de: „Archäologen entdecken 4700 Jahre altes Doppelgrab“ (09.01.2006 13:40) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • glaubeaktuell.net: „Rätselhaftes 4700 Jahre altes Doppelgrab in Karsdorf entdeckt“ (10.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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December 11, 2005

Christoph Gottschalk übersteht Flugzeugunglück

Christoph Gottschalk übersteht Flugzeugunglück

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Artikelstatus: Fertig 21:59, 11. Dez. 2005 (CET)
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Eine Cessna Citation

Leipzig / Halle (Saale) (Deutschland), 11.12.2005 – Christoph Gottschalk, der Bruder des TV-Moderators Thomas Gottschalk, hat gestern morgen auf dem Flugplatz Halle/Leipzig einen Zwischenfall gut überstanden.

Es handelte sich nach Angaben der Flughafensprecherin Evelyn Schuster um ein Kleinflugzeug vom Typ Cessna. Während des Startvorganges kam die Maschine von der Rollbahn ab. An Bord befanden sich der Pilot und zwei Passagiere. Einer der beiden Passagiere war Christoph Gottschalk.

Laut Schuster lag die Verantwortung für den Zwischenfall nicht beim Piloten. Ein technischer Defekt an der Maschine habe sie vom geplanten Weg abkommen lassen. Keine der drei Personen wurde verletzt.

Als Folge dessen musste der Flughafenbetrieb von 08:46 Uhr bis 10:35 Uhr eingestellt werden. Innerhalb dieser Zeit kam es zu Verspätungen anderer Flüge. Fünf Linienmaschinen waren betroffen. Nach Wiederöffnung des Flughafens lief der Betrieb reibungslos weiter.

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  • Portal:Luftfahrt

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November 11, 2005

Unfall im Maisfeld: Jäger schießt versehentlich auf Mähdrescherfahrer

Unfall im Maisfeld: Jäger schießt versehentlich auf Mähdrescherfahrer

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Halle (Saale) (Deutschland), 11.11.2005 – Ein Jäger aus der Region Halle (Saale) muss sich demnächst wegen fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Am Freitag, den 4. November waren mehrere Jäger auf einer Fuchsjagd zwischen den Orten Görzig und Glauzig unterwegs. In einem Maisfeld wollten sie einen Fuchs erlegen. Dabei wurde ein 39-jähriger Landwirt von einer Kugel getroffen. Er war gerade mit dem Mähdrescher bei der Ernte des Maisfeldes unterwegs, als die Kugel in sein Knie einschlug. Er sagte aus: „Plötzlich zersprang die Frontscheibe meines Mähdreschers, und ich spürte einen starken Schmerz im Knie.“ Weitere Informationen konnte er der Polizei nicht geben. Er musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus nach Halle gebracht werden. Dort wurde die Kugel operativ aus seinem Knie entfernt.

Der Ermittlungen der Kriminalpolizei sind sind noch am gleichen Tag angelaufen. Der Jäger aus der Gruppe, der den Schuss abgab, ist der Polizei namentlich bekannt.

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October 9, 2005

Sonderwirtschaftszone mit chinesischem Recht in Sachsen-Anhalt

Sonderwirtschaftszone mit chinesischem Recht in Sachsen-Anhalt

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Artikelstatus: Fertig 13:04, 17. Okt. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Halle (Saale) (Deutschland), 09.10.2005 – Auf einer öffentlichen Anhörung im September sind Pläne für eine „Sonderwirtschaftszone China“ in Sachsen-Anhalt vorgestellt worden. Nach Angaben der Initiatoren sollen in einem 8.000 Quadratkilometer großen Gebiet um Halle (Saale) die Gesetze der Volksrepublik China gelten. Ein entsprechender Staatsvertrag sei bereits geschlossen worden.

Ein Unternehmer, der nach eigenen Angaben schon länger in China aktiv ist und aus Kasachstan stammt, sprach von bis zu 600.000 Arbeitsplätzen, die der chinesische Investor „Mainland Developments“ in den nächsten fünf Jahren schaffen wolle. Diese sollten mit chinesischen Arbeitern, aber auch mit Deutschen besetzt werden, sagte er. Ihm seien die 1-Euro-Jobs bekannt, diese Überbezahlung werde man aber nicht mittragen.

Neben Vertretern von „Mainland Developments“ waren auch Experten von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau und des örtlichen Instituts für Wirtschaftsforschung sowie ein Professor für Siedlungs-Soziologie aus Wien gekommen, um sich der Diskussion zu stellen.

Es gab Stimmen, die befürchteten, andere Bundesländer könnten einspringen, falls das Projekt nicht in Sachsen-Anhalt verwirklicht werde. Andere zeigten sich besorgt, sie könnten wie in der DDR eingesperrt werden.

Die Fassade blieb während der gesamten Veranstaltung gewahrt. Den wenigsten anwesenden Bürgern war am Ende klar, dass es sich um eine Parodie handelte. Alle angeblichen Wirtschaftsvertreter waren Schauspieler, die Experten eingeweiht.

Hinter der Idee steckt der Grazer Architekt Johannes Fiedler. Gegenüber tagesschau.de sagte er, er habe zeigen wollen, dass eine Wiederbelebung mancher Regionen nicht ohne Veränderung möglich sei. Außerdem habe er zum Nachdenken anregen wollen, warum in China niedrige Löhne akzeptiert werden.

Er gab zu, am Ende sei es makaber gewesen, aber das habe es in der Wirklichkeit auch schon gegeben. Fiedler sagte auch, da sei noch eine Provokation „im Busch“. Wie diese aussieht, verriet er verständlicherweise nicht.

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