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March 30, 2013

Suhl in Thüringen: Geiselnahme im Gefängnis durch Polizei beendet

Suhl in Thüringen: Geiselnahme im Gefängnis durch Polizei beendet

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Veröffentlicht: 13:15, 30. Mär. 2013 (CET)
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JVA in Limburg an der Lahn

Suhl (Deutschland), 30.03.2013 – Am Karfreitag gegen 16 Uhr hatte ein 52-jähriger Strafgefangener in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Suhl-Goldlauter eine 26-jährige Angestellte in seine Gewalt gebracht. In der Nacht zum heutigen Samstag gelang es Beamten eines Sondereinsatzkommandos, die Frau zu befreien. Die Angestellte und der Geiselnehmer wurden bei der Aktion nicht verletzt.

Der Täter ist wegen Gewaltdelikten in Haft. Mit einem Messer hatte er sich der Gefängnisangestellten bemächtigt. Es folgten stundenlange Verhandlungen der Polizei mit dem Straftäter. Am Ende wurde der Mann von einem Spezialeinsatzkommando überwältigt. Thüringens Justizminister Holger Poppenhäger sagte nach dem Ende der Geiselnahme: „Die Forderungen des Geiselnehmers erschienen uns sehr wirr. Wir sind alle sehr erleichtert und froh, dass es beendet ist.“

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Quellen[Bearbeiten]

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May 8, 2006

Wahlen in Thüringen müssen großteils mit Stichwahlen entschieden werden

Wahlen in Thüringen müssen großteils mit Stichwahlen entschieden werden

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Artikelstatus: Fertig 18:21, 8. Mai 2006 (CEST)
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Erfurt / Jena / Suhl (Deutschland), 08.05.2006 – In Thüringen standen am vergangenen Sonntag die Landräte und Oberbürgermeister zur Wahl. Die Wahlbeteiligung lag nur bei 42 Prozent der Wahlberechtigten.

Als einziger neuer Oberbürgermeister konnte der parteilose Suhler Kandidat Jens Triebel ernannt werden. Die restlichen Thüringer kreisfreien Städte müssen in die Stichwahl gehen. Stichwahlen sind auch in den Landkreisen Wartburgkreis, Saale-Holzland-Kreis, Sonneberg, Greiz, Gotha und Saalfeld-Rudolstadt nötig. Die restlichen Landratssitze teilen sich Werner Henning (CDU; Eichsfeld; 74,3 Prozent), Harald Zanker (SPD; Unstrut-Hainich; 72,3 Prozent), Joachim Claus (CDU; Nordhausen; 50,6 Prozent), Rüdiger Dohndorf (CDU; Sömmerda; 52,2 Prozent), Benno Kaufhold (CDU; Ilm-Kreis; 51 Prozent), Peter Hengstermann (CDU; Kyffhäuserkreis; 54 Prozent), Hans-Helmut Münchberg (parteilos; Weimarerland; 56,3 Prozent), Ralf Luther (CDU; Schmalkalden-Meiningen; 54,2 Prozent), Thomas Müller (CDU; Hildburghausen; 65,1 Prozent), Frank Roßner (SPD; Saale-Orla-Kreis; 57 Prozent) und Sieghardt Rydzewski (SPD; Altenburger Land; 55,1 Prozent).

Insgesamt hat in Thüringen die CDU (41,4 Prozent) die Nase vorn, gefolgt von der SPD (25,7 Prozent) und der Linkspartei (17,8 Prozent).

In Jena kommt es zu einer Stichwahl zwischen dem CDU-Kandidaten Christoph Schwind (CDU; 31,1 Prozent) und Albrecht Schröter (SPD; 26,5 Prozent). Auf dem dritten Platz liegt mit 25 Prozent knapp hinter Schröter, die Kandidatin der Linkspartei Lukin. Schröter war bisher Dezernent für Soziales und Kultur und Schwind Bürgermeister der Stadt Jena. Die Wahlbeteiligung lag im Landesdurchschnitt bei 42,5 Prozent. Im Vergleich dazu hatte Suhl mit 52,1 Prozent fast zehn Prozent mehr. Erfurt liegt unter den Städten am unteren Ende mit 37,2 Prozent, dicht gefolgt von Eisenach mit 37,3 Prozent.

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Quellen

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January 5, 2006

Claudia Nolte geht nach Serbien

Claudia Nolte geht nach Serbien – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Claudia Nolte geht nach Serbien

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Artikelstatus: Fertig
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Ilmenau (Deutschland), 05.01.2006 – Die ehemalige deutsche Familienministerin Claudia Nolte wird zukünftig als Repräsentantin der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Serbien tätig sein.

Claudia Nolte ist 1966 in Rostock geboren und studierte später an der Technischen Hochschule in Ilmenau. Hier war sie auch in der Katholischen Studentengemeinde Ilmenau engagiert und wurde in Ilmenau, ihrem bisherigen Wahlkreis sesshaft. Nach der Wende schloss sie sich der CDU an und wurde erst in die erste frei gewählte Volkskammer und danach in den Bundestag gewählt. In den Bundestagswahlen 1994 und 1998 kam sie über das Direktmandat des Wahlkreises Suhl in den Bundestag und 2002 über die CDU-Landesliste. 1994 benannte Bundeskanzler Helmut Kohl die damals 28-Jährige zur Bundesministerin für Familie und Soziales. Damit war sie die jüngste Ministerin der Bundesrepublik. In der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 schaffte es die CDU-Politikerin nicht mehr in den Bundestag, weshalb sie sich neu orientieren musste. Sie bewarb sich auf die Stelle der Konrad-Adenauer Stiftung in Belgrad und wurde ausgewählt. Nun wird die geschiedene Mutter eines 14-jährigen Sohnes im März 2006 diese Stelle antreten.

Quellen

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