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January 25, 2006

Wintertreffen 2006 in Ilmenau

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Wintertreffen 2006 in Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 16:19, 25. Jan. 2006 (CET)
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Vorstellungsrunde mit Klopapier – Lustige Spiele erleichterten am Freitagabend das gegenseitige Kennenlernen

Ilmenau (Deutschland), 25.01.2006 – Am dritten Wochenende des Jahres 2006 fand das Wintertreffen der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden in Ilmenau statt. Eingeladen hatte dazu unter dem Thema „Studieren zwischen Goethe und MP3“ die ortsansässige Katholische Studentengemeinde Ilmenau.

Beginn war am Freitag, dem 20. Januar, als sich abends die 50 Teilnehmer im Gemeindehaus der Katholischen Gemeinde St. Josef zusammenfanden.

Am Samstagvormittag referierte Staatssekretär a.D. Hermann Ströbel aus dem Thüringer Kultusministerium zu dem Thema „Neben Fachwissen wird erwartet…“. Er kritisierte dabei vor allem die mangelnde Dialogfähigkeit zwischen den Studenten und den Durchführern des Bologna-Prozesses. In der Diskussion zwischen den Studenten und dem Staatsekretär ging es vor allem um den Zukunftspessimismus in einigen Studienrichtungen, der durch schlechte Ausbildung und schlechte Jobaussichten oder den gestalterischen Freiraum des Studiums ausgelöst werde. Des Weiteren wurden Studiengebühren thematisiert.

Nach dem Mittagessen teilten sich die Teilnehmer in drei Gruppen auf. Eine Gruppe wandelte auf den Spuren des Ilmenauer Ehrenbürgers und Olympia-Gold-Trägers Jan Behrendt und besuchte die Rennschlittenbahn „Wolfram Fiedler“. Die zweite Gruppe besuchte auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau den Hochschulfunk (HSF), Deutschlands ältestes Hochschulradio. Auf den Spuren Goethes, der lange Zeit in Ilmenau wirkte, wandelten die Mitglieder der dritten Gruppe. Später trafen sich wieder alle im Ilmenauer Kino „Linden Lichtspiele“ und nahmen an einer Vorführung im „Saal 3“ teil. Dies ist der erste Kinossaal weltweit, der mit einer Technik zur Umsetzung der Wellenfeldsynthese ausgestattet ist.

Nach dem Abendessen fanden sich die Studenten im bi-Club auf dem Campus ein, um den Tag ausklingen zu lassen. Als Highlight trat die Ilmenauer A-Capella-Band 5idelity auf.

Das Treffen selbst wurde am Sonntag durch einen Gottesdienst mit der ortsansässigen Gemeinde und einem anschließendem Mittagessen bestehend aus Thüringer Bratwürsten, Bräteln vom Holzkohlegrill und Salat beendet. Die Teilnehmer bewerteten das Wochenende selbst durchweg als positiv.

Quellen

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January 5, 2006

Claudia Nolte geht nach Serbien

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Claudia Nolte geht nach Serbien

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Ilmenau (Deutschland), 05.01.2006 – Die ehemalige deutsche Familienministerin Claudia Nolte wird zukünftig als Repräsentantin der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Serbien tätig sein.

Claudia Nolte ist 1966 in Rostock geboren und studierte später an der Technischen Hochschule in Ilmenau. Hier war sie auch in der Katholischen Studentengemeinde Ilmenau engagiert und wurde in Ilmenau, ihrem bisherigen Wahlkreis sesshaft. Nach der Wende schloss sie sich der CDU an und wurde erst in die erste frei gewählte Volkskammer und danach in den Bundestag gewählt. In den Bundestagswahlen 1994 und 1998 kam sie über das Direktmandat des Wahlkreises Suhl in den Bundestag und 2002 über die CDU-Landesliste. 1994 benannte Bundeskanzler Helmut Kohl die damals 28-Jährige zur Bundesministerin für Familie und Soziales. Damit war sie die jüngste Ministerin der Bundesrepublik. In der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 schaffte es die CDU-Politikerin nicht mehr in den Bundestag, weshalb sie sich neu orientieren musste. Sie bewarb sich auf die Stelle der Konrad-Adenauer Stiftung in Belgrad und wurde ausgewählt. Nun wird die geschiedene Mutter eines 14-jährigen Sohnes im März 2006 diese Stelle antreten.

Quellen

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November 21, 2005

AKH-Delegiertenversammlung 2005 in Erlangen abgehalten

AKH-Delegiertenversammlung 2005 in Erlangen abgehalten

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Erlangen (Deutschland), 21.11.2005 – Vom 18. bis zum 20. November 2005 trafen sich zirka 60 hauptamtliche und ehrenamtliche Mitglieder aus 27 katholischen Studenten- und Hochschulgemeinden in Erlangen zur jährlichen Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH). Die Delegiertenversammlung fand in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Erlangen statt.

Infostand der KSG Ilmenau zum Wintertreffen

Für früh Angereiste gab es schon am Freitagnachmittag, gemeinsam mit einem ehemaligen Geschichtsstudenten die Möglichkeit die Neustadt von Erlangen zu erkunden. Nach dem gemeinsamen Abendbrot referierte Prof. Dr. Peter Hess kurz zum Thema „Christlicher Glaube und berufliches Handeln – Wie bringe ich das zusammen?“ Er ist heute einerseits Prorektor an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg und sitzt andererseits auch in der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche Bayern. Die markantesten Erlebnisse, wo ihm seine christliche Moralvorstellung Fragen aufwarf, kamen aus drei Bereichen. Zum einen wurde ihm früher einmal ein Job angeboten, das voll automatische Lenksystem einer militärischen Rakten mitzuentwickeln, was er aber ablehnte. Dafür arbeitete er später bei Siemens und dann an der Fachhochschule in Nürnberg. Auch hier wurde er oft vor Probleme gestellt.

Nach dem Vortrag wurde der Vorstand seitens der Delegierten entlastet. Dabei kamen vor allem Diskussionen in Hinblick auf die Arbeit der AKH zum Weltjugendtag in Köln und Bonn auf. Auch ist das Projekt, die Fachhochschul-Studenten mehr in das Leben der Studentengemeinden einzubinden, gescheitert. Zusätzlich wurde die schlechte Kommunikation zwischen den Hochschulgemeinden und der AKH stark kritisiert.

Am Samstag Morgen wurde eine Gruppenarbeit unter dem Thema „Wissenschaft(s)glaube“ angeboten. Hierbei sammelten sich die Teilnehmer in den Gruppen „Technik“, „Naturwissenschaft“, „Wirtschaft“, „Sozialwissenschaft“ und „Theologie“ und diskutierten darüber, wie stark man in welchen Bereichen als Christ auf Konflikte stößt und in wieweit man dafür selbst verantwortlich gemacht werden kann. In den Gruppen haben zum Anfang Berufstätige aus den jeweiligen Fachrichtung einen Einstieg gegeben.

Die Gruppe Technik war sehr stark der Meinung, es sei heutzutage schwierig, den Techniker für Waffen oder Unfälle verantwortlich zu machen. Die Grundlagenforschung wird oft vom Wissenschaftler getätigt, der Markt entscheidet dann, was vom Techniker weiterentwickelt und gebaut werden soll. Oft kann man als Techniker auch nicht sagen: „Wenn ich’s nicht baue, wird es nicht gebaut“. Darum sollte man eher sagen, wenn ich mein Fachwissen einbringe, wird es wenigstens so präzise gebaut, dass kein unnötiger Kolateralschaden entsteht. Zusätzlich wurde die Frage gestellt, wieviel Moral denn gut sei. Sollte der Arbeitslose Familienvater den Job nicht annehmen, dann wird ihm das Arbeitslosengeld gekürzt und die Chance nochmal ein Jobangebot zu bekommen wird auch eventuell gering sein. Nach eine Kaffeepause kam darauf zu sprechen, inwieweit die Ethik in den Technischen Studiengängen in Deutschland vertreten ist. Dabei wurde festgestellt, dass einige Hochschulen selber Vorlesungen dazu anbieten und an einigen die Vereine und Hochschulgemeinden dafür zuständig sind. Oftmals wurde auch kritisiert, dass es schwierig ist, Technikern etwas von Ethik beizubringen, da es starke Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Technikern und Sozialwissenschaftlern gibt.

Neuer Vorstand. Zusätzlich der Studentenpfarrer der KHG Erlangen, Harald Kreßmann (links) und zwei Vertreter des Forums Hochschule und Kirche Willi Junkmann (ganz links) und Tobias Nowesky (2. v.r. h.). Es fehlt Andreas Ihm aus Augsburg.

Am Nachmittag wurde der Regularienteil weiter abgehandelt. Es gab Grußworte der Bundes-ESG, welche durch Sabine Rühmland aus Berlin auf der Delegiertenversammlung vertreten war. Des weiteren richtete Dr. Bruno Kurth aus Bonn, der erste Vorsitzende des Forums Hochschule und Kirche seine Grüße von diesem aus. Das Forum ist der Dachverband aller Hochschularbeit der Katholischen Kirche in Deutschland. Des weiteren gab es die Berichte aus den einzelnen Ausschüssen und der Ausschuss Lobbyarbeit wurde wieder einstimmig für ein Jahr eingesetzt. Außerdem wurde der neue Vorstand der AKH gewählt. Als neuer und alter Vorstandvorsitzender wurde Florian Schulz, ein Theologiestudenten aus Münster gewählt. Zu guter Letzt haben einige Delegierte zwei Anträge gestellt. Zum einen wurde dem Vorstand nocheinmal explizit auf dem Weg gegeben, die Kommunikation zwischen dem Vorstand und den Gemeinden zu verbessern. Der zweite Antrag wurde dagegen abgelehnt. Er beinhaltete die Diskussion um eine Namensänderung der AKH, zu einem namen ähnlich der Bundes-ESG, damit er für sich sprechen würde.

Abendliche Disko in der KHG Erlangen

Am Abend fiel leider das Stück der internationalen Schauspielgruppe zum Thema „Gleis 9 3/4“ aus. Dafür wurde wieder Musik durch Tobias Weber aus Köln aufgelegt und die KHG Erlangen versorgte die Delegierten mit verschiedenen Getränken.

Der Sonntag begann mit einem Festvortag von Dr. Florian Schuller. Er war einmal Studentenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg. Später agierte er als Geistlicher Rektor des Cusanuswerkes und heute ist er Rektor der katholischen Akademie in Bayern. Florian Schuller refferierte über das Thema „Einsamkeit und Nüchternheit, unter anderem. Thesen zur Spirituellen Einübung des Christentums für postmoderne Studierende“. Dabei ging er zum einen auf die geschichtliche Entwicklung des Chistentums nach der Reformation ein. Der zweite Teil handelte dagegen über die geistige Entwicklung der Katholischen Hochschulgemeinden in Deutschland, auch gegenüber der Kirche selbst.

Beendet wurde die Sitzund durch einen feierlichen Gottesdienst in der Kapelle der KHG Erlangen. Außerdem lud man die Delegierten zum Wintertreffen der AKH in Ilmenau, sowie zur nächsten Delegiertenversammlung nach Magdeburg ein.

Quellen

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October 23, 2005

Philistertreffen in Ilmenau

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Philistertreffen in Ilmenau

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Artikelstatus: Fertig 23:39, 23. Okt. 2005 (CEST)
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Gemischter Chor aus ehemaligen und neuen Studenten zum Festgottesdienst

Ilmenau (Deutschland), 23.10.2005 – Vom 22. bis 23. Oktober 2005 trafen sich etwa 100 ehemalige Studenten (Philister) der Katholischen Studentengemeinde „Thomas Morus“ Ilmenau und deren Familien an ihrem früheren Studienort. Auf dem Programm standen neben einem Rundgang über den Campus der Technischen Universität ein Festvortrag des Thüringer Ministers für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Klaus Zeh, zum Thema „Demokratie und Christsein“. Die Jugend der Pfarrgemeinde „St. Josef“ umrahmte diesen mit Musik. Am Samstagabend wurden durch alte Fotos und Gespräche Erinnerungen aus der Studienzeit wieder aufgefrischt.

Höhepunkt und feierlicher Abschluss des Philistertreffens war der gemeinsame gut besuchte Festgottesdienst am Sonntagmorgen. Ein gemischter Chor aus ehemaligen und aktuellen Studenten gestaltete diesen musikalisch.

Die Philister der Katholischen Studentengemeinde Gemeinde Ilmenau treffen sich seit den 90er Jahren alle zwei Jahre in Ilmenau. Beim letzten Philistertreffen 2003 wurde das 50jährige Jubiläum der Gemeinde gefeiert.

Quellen

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